Beiträge von Humblebee

    Ethik gibt es bei uns sogar für Azubis, was auch sinnvoll ist, wenn sie zum Beispiel einen medizinischen Ausbildungsberuf anstreben. Dann legen wir im Unterricht nämlich den Schwerpunkt auf die Bio- und Medizinethik, auch wenn die SuS viel lieber über Freundschaft und Liebe sprechen wollen. :D

    Einen medizinischen Bereich gibt es an meiner Schule nicht; von daher kann ich zu dem Thema nichts sagen ;) . In den nds. Stundentafeln für die Bildungsgänge an den BBS steht übrigens gar nichts von "Werte und Normen" sondern es ist "Religion" als Fach im berufsübergreifenden Lernbereich angegeben. Unsere Reli- und W&N-KuK sprechen sich ansonsten natürlich ab, wodurch sich die Unterrichtsinhalte in den Bildungsgängen - abgesehen vom BG, wo es ja (wie gesagt) die "Wahlmöglichkeit" gibt - stark ähneln, egal ob der Unterricht nun von einer Reli-Lehrkraft als konfessionell-kooperativer Reli-Unterricht oder einer W&N-Lehrkraft erteilt wird.

    ...wobei es immer mehr werden. Beispiel an meiner Schule: Vor 15 Jahren gab es nur einen Ethikkurs pro Jahrgang, dann Jahre später zwei Parallelkurse. Mittlerweile sind es bei uns drei Parallelkurse. Wir haben aktuell also mehr Ethikkurse als Relikurse.

    Was ich damit sagen will: Der Bedarf an Ethiklehrkräften wird tendenziell eher wachsen.

    An meiner Schule - und ich bin der Ansicht, dass ist allgemein an den nds. BBSn so - gibt es die "Wahl" zwischen Religionsunterricht (evangelischem oder katholischem) und "Werte und Normen" sowieso nur am BG. Dort hat sich in den Jahren, seit wir das BG als Bildungsgang haben, wenig geändert. Es "wählen" in etwa gleich viele SuS ev. Religion oder W&N; kath. Reli-Unterricht wird von weniger SuS "gewählt".

    In unseren anderen Bildungsgängen wird entweder gar kein Reli-Unterricht oder konfessionell-kooperativer Reli-Unterricht oder W&N erteilt. Kommt darauf an, welche Lehrkraft gerade Kapazitäten frei hat und ob überhaupt eine Lehrkraft dafür zur Verfügung steht ;) .

    Nö, dich vom Religionsunterricht abmelden kannst du - bzw. deine Eltern für dich, wenn du noch nicht (voll) religionsmündig bist - jederzeit. Unabhängig davon, ob ein Ersatzunterricht eingerichtet ist oder nicht.

    Ich wollte zwar darauf hinaus, dass es in etlichen BL gar keinen Ethik-/Philosophie-/W&N-Unterricht in der Grundschule gibt, aber egal...

    In NDS müssen Schüler*innen, die sich vom Religionsunterricht abgemeldet haben (oder von ihren Erziehungsberechtigten abgemeldet wurden) stattdessen an "Werte und Normen" teilnehmen: "Schülerinnen und Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, sind stattdessen zur Teilnahme am Unterricht Werte und Normen verpflichtet." und "Vom 5. Schuljahrgang an ist nach § 128 NSchG der Unterricht Werte und Normen grundsätzlich dann einzurichten, wenn mindestens zwölf Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme an diesem Unterricht verpflichtet sind." (Auszüge aus dem Runderlass "Regelungen für den Religionsunterricht und den Unterricht Werte und Normen" des nds. MK).

    Ethik wäre auch ein Fach was mich sehr interessieren würde, kann mir gar nicht erklären, wieso das so wenige in anderen Bundesländern machen?

    Na ja, Ethik (in anderen Bundesländern: "Philosophie" oder auch "Werte und Normen", wie es in NDS heißt) wird halt - je nach BL - nur von einem recht kleinen Prozentsatz von SuS gewählt und außerdem besteht meines Wissens in den meisten BL erst ab Klasse 5 die Möglichkeit den Religionsunterricht "abzuwählen".

    Und eventuell kann man Ja Politik und Wirtschaft in NRW z.B. als Sozialkunde und Hauswirtschaft anrechnen lassen?

    Für das Fach "Hauswirtschaft" ziemlich sicher nicht; das käme mir seltsam vor, denn das ist ja etwas völlig anderes als das Fach "Politik - Wirtschaft".

    Ferienreif: Weihnachten oder Sommer, wann ist es schlimmer?

    Gar keine Frage: vor den Sommerferien natürlich! Dann liegt ja ein ganzes Schuljahr hinter uns (und das zweite Halbjahr ist für mich immer viel stressiger als das erste), vor den Weihnachtsferien erst ein paar Monate des Schuljahrs.

    Lieber zur ersten Stunde Unterricht oder später?

    Das interessiert bei uns leider nicht, ob man in der dualen Ausbildung eingesetzt ist oder nicht. Und von freiwillig ist da bei vielen leider auch nicht die rede. Aber nützt halt nix. Wir sind halt auch ein recht kleines Kollegium.

    Ok, das ist bei uns nicht der Fall. Ich bin an einer großen Schule mit etwa 2000 SuS und einem Kollegium von ca. 150 KuK. Und so viele "Prüflinge" haben wir in meiner Region gar nicht pro Durchgang, als dass von jeder BBS mehr als drei bis fünf KuK pro Abteilung als Prüfer*innen benötigt würden (in meiner Abteilung "Wirtschaft und Verwaltung" sind es von unserer BBS ein paar mehr, weil wir die größte Abteilung der Schule sind).

    Bei uns fallen nur die KuK mit allgemeinbildenden Fächern daraus. Der Rest muss ran.

    Bei uns sind nur diejenigen (freiwillig!) in Prüfungsausschüssen, die mit einem Großteil ihrer Stunden in der Berufsschule eingesetzt sind. Dadurch sind ja viele KuK, die hauptsächlich oder ausschließlich in Vollzeitbildungsgängen unterrichten (ich bspw.) schon mal 'raus. (KuK, die ausschließlich allgemeinbildende Fächer unterrichten, haben wir übrigens nur wenige.)

    Warum hat noch niemand aus der BBS-Fraktion geschrieben? Kann man da Verwaltung und Jura nicht unterbringen?

    Na ja, zum einen schrieb der/die TE ja, dass er/sie sich am ehesten vorstellen könne, in der Grundschule oder "Mittelstufe" (Sek I, nehme ich an) zu unterrichten. Mal davon abgesehen, dass ich mich als Niedersächsin gerade eh nicht angesprochen fühle, da @Leeramt später nicht nach Nord- oder Ostdeutschland umziehen möchte, wäre es m. E. zumindest hier in NDS nicht möglich, sich einen Bachelor in Rechtswissenschaften für das Lehramt an BBS anrechnen zu lassen (ggf. zwar einige "Scheine", aber eine solche berufliche Fachrichtung gibt es hier für das Lehramt BBS nicht).

    Trockene Haut habe ich in der kälteren Jahreszeit durch Heizungsluft eigentlich immer. Wobei glücklicherweise meine Neurodermitis sich in den letzten fünf Jahren gebessert hat. Jetzt habe ich "nur" noch trockene und nicht mehr sehr trockene, schuppige, juckende Haut :-).

    Ums kurz zu machen: Nein, sehr trockene Haut habe ich gerade nicht.

    DUUM hat schon Frühlingsgefühle.

    Entsprechende Schulleitungen gibt es auch an einem BK.

    Natürlich kann es besch...e Schulleitungen an jeder Schule geben. Leider :( .

    Und es kommen eben andere Aufgaben dazu. Ich sage nur IHK und IHK-Prüfungen gegen die man sich auch nicht so einfach streuben kann.

    An meiner Schule haben aber bei weitem nicht alle KuK mit der IHK bzw. den IHK- oder Kammerprüfungen zu tun. In meiner Abteilung (ca. 35 Personen) sind es weniger als zehn Lehrkräfte, eher um die sieben oder acht.

    Wie sieht es momentan an euren Schule aus? Gibt es mehr Corona-Fälle oder doch mehr Grippe-Fälle?

    Das kann ich für meine komplette Schule überhaupt nicht sagen, weil die auf mehrere Gebäude und zwei Standorte aufgeteilt ist und ich mit den anderen Abteilungen eher wenig zu tun habe.

    In meiner Abteilung sind "saisongemäß" gerade relativ viele SuS und KuK erkältet oder liegen mit grippalem Infekt flach. Einen Fall von "echter Grippe" hatten wir bislang m. E. noch gar nicht (oder ich habe es nicht mitbekommen) und die letzte Corona-Infizierte unter den KuK war eine Kollegin, die es im Januar erwischt hatte. Unter den SuS gab es im September mehrere Corona-Fälle und dann nochmals einige in der Vorweihnachtszeit (da hatten es auch ein paar Lehrkräfte).

    Krass - das kenne ich so gar nicht aus meiner eigenen Kindheit. Im Kindergartenalter durfte ich halt weniger Kinder einladen,

    Ich kenne es aus meiner eigenen Kindheit gar nicht, dass im Kindergartenalter überhaupt schon Geburtstage mit anderen Kindern gefeiert wurden. Als ich in dem Alter war, wurden meine Geburtstage wie auch die im Familien- und Bekanntenkreis lediglich mit der Verwandtschaft gefeiert (klar, darunter waren ab und zu auch jüngere Cousinen und Cousins oder andere kleinere Kinder aus der Familie). Geburtstage mit Freundinnen und Freunden habe ich erst gefeiert - und sie genauso -, als wir in der 1./2. Klasse waren. Damals wurde aber auch eher im kleinen Rahmen mit bis zu 10 Kindern zuhause gefeiert und es gab nur kleine Geschenke, aber keine Ausflüge oder Übernachtungspartys. Eltern waren meiner Erinnerung nach auf Kindergeburtstagsfeiern nie dabei.

    In meinem Umfeld werden (zum Glück? - so genau kann ich das als "Nicht-Mama" nicht beurteilen...) Kindergeburtstage auch heute noch nicht so "ausufernd" gefeiert. Sprich: Es werden nicht Unsummen in die Ausrichtung dieser Partys und auch nicht in Geschenke investiert und auch keine 20 oder mehr Kinder eingeladen. Von diesen "Geburtstagsboxen" habe ich hier übrigens gerade zum ersten Mal gelesen; was es nicht alles gibt!

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