Beiträge von Humblebee

    Und, wie viele Beamte / Lehrkräfte kennt ihr, die tatsächlich 6 Kinder haben, das wird wohl auch die absolute Ausnahme sein? Das Maximum, das ich kenne, sind 4 (Zwillinge als Nachzügler).

    Richtig. Ich kenne einen einzigen ehemaligen Kollegen, der zwölf Kinder hatte; allerdings nur zwei eigene, die anderen waren Pflegekinder. Vier Kinder haben allerdings mehrere Lehrkräfte in unserem Kollegium.

    Das ist wegen der Studiendauer schon echt nochmal krasser als GS und MS...

    In NDS gibt es übrigens gar kein Studium des Lehramts "Hauptschule" (die ja den "Mittelschulen" in BY entsprechen). Hier kann man nur die Lehrämter "Grundschule", "Haupt- und Realschule" (wobei es immer weniger reine Hauptschulen und Realschulen in NDS gibt; sehr viele wurden in den letzten Jahren in "Oberschulen" zusammengefasst), "Gymnasium", "Berufsbildende Schulen" und "Sonderpädagogik" studieren.

    Ehrlich gesagt, bin ich mit meiner Schule, was die Ausstattung, unsere Schulsozialarbeit und die Kolleg*innen, mit denen ich zusammenarbeite, angeht, prinzipiell zufrieden. Ich gehe am Wochenende noch mal in mich und überlege, was mir für meine "Traumschule" noch fehlt bzw. ich gerne anders organisiert hätte!

    So Quizze und sowas mache ich auch nicht.

    Ich mache ab und zu Kreuzworträtsel, Wortsuchrätsel, Kahoots o. ä. (eher in Englisch, aber auch in Wirtschaft). Rätselvorlagen finden sich des Öfteren auch in den Lehrermaterialien zu den Lehrbüchern, die wir benutzen, oder in den "HOT"-Heften vom Westermann-Verlag o. ä. Insbesondere die SuS in den Vollzeitbildungsgängen mögen solche Rätsel ganz gern mal zwischendurch; auch gern zum Abschluss eines Themenbereichs bzw. einer Unterrichtsreihe.

    Viele haben aber wohl nicht die Qualität dafür. Wer viel vorbereiten muss, das ist für mich ähnlich wie sehr viel trainieren zu müssen für einen sportlichen Wettkampf oder viel Lernen zu müssen fürs Examen- in Ermangelung des Talents.

    Das musst du mir bitte mal näher erläutern! Du meinst also, wenn ein/e Sportler/in viel für einen Wettkampf trainiert, fehlt ihm/ihr eigentlich das Talent für diese Sportart? Und genauso sei jemand als Lehrkraft nicht geeignet, der/die keine "Türschwellendidaktik" macht/machen möchte? Seltsamer Gedankengang.

    Ich muss sagen, ich "übernehme" mich bei der Unterrichtsvorbereitung auch nicht (mehr); 50-Stunden-Wochen tue ich mir definitiv nicht an. Ich habe nämlich mittlerweile gerade in Englisch, aber auch in Wirtschaft einen guten Fundus an Materialien, so dass ich, wenn ich diese AB u. a. verwende oder im Lehrbuch arbeite, nicht akribisch vorbereiten muss. Andererseits gibt es aber ja auch immer mal neue Unterrichtsinhalte - insbesondere in Englisch im BG in Klasse 12 und 13 -, komplett neue Lehrbücher oder ich werde auch immer mal wieder in Bildungsgängen eingesetzt, wo ich noch nie unterrichtet habe; da muss ich natürlich die Unterrichtsstunden genauer vorbereiten. Und das ist auch gut so, denn ansonsten würde ich mich tatsächlich in meinem eigenen Unterricht langweilen.

    Zu der Verbeamtung kann ich leider ebenfalls nichts sagen. Zum einen kenne ich niemanden, bei der/dem es Probleme wegen der Erreichung der Höchstaltersgrenze gab, zum anderen ist dein Fall wirklich speziell. Von daher kann ich mich nur ebenfalls der Empfehlung von CDL anschließen, dir eine/n Fachanwalt/anwältin zur Beratung und Unterstützung zu suchen.

    Was die Kontaktaufnahme mit für dich in Frage kommenden BBSn angeht, stimme ich Seph zu: Eine "Initiativbewerbung" ist m. E. nie verkehrt. Es war es schon damals, als ich mein zweites Staatsexamen absolviert hatte (das war im Frühjahr 2003), üblich, dass die angehenden Lehrkräfte bei den verschiedenen BBSn angefragt haben. Und ich habe noch heute die Aussage eines Schulleiters einer BBS, bei der ich vorstellig geworden war, im Ohr, der sagte: "Wenn Sie gerne zu uns kommen möchten, schaffen wir Ihnen eine Planstelle!".

    Wirklich offene Stellenausschreibungen sind, zumindest hier in Ostfriesland, sehr selten.

    Ist das wirklich so? Wenn ich mir die auf "eis-online" ausgeschriebenen Stellen für Theorielehrkräfte so ansehe, finden sich - Stand heute - auf den sieben Seiten drei Planstellen mit der beruflichen Fachrichtung "Wirtschaftswissenschaften" an BBSn in Ostfriesland (Emden, Aurich und Leer), allerdings alle mit dem Unterrichtsfach "Politik".

    Ich habe ein eigenes Büro, nehme aber so viel wie möglich mit nach Hause.

    Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf war mir immer wichtig, das habe ich sogar beim Bewerbungsgespräch betont.

    Das war für mich die Grundvoraussetzung für die Übernahme der Abteilungsleitung.

    Und seit Corona habe ich von zuhause auch Zugriff auf die komplette Schulverwaltung, da muss ich noch weniger Zeit in der Schule verbringen. Und leiste trotzdem meine Arbeit!

    Weil eben nicht nur die Zeit in der Schule Arbeitszeit ist.

    Das unterscheidet dich dann wirklich von der erweiterten SL meiner Schule. Unsere Abteilungsleiter*innen, die stellvertretende Schulleiterin und unser Schulleiter erledigen ihre Verwaltungstätigkeiten laut eigenen Aussagen lieber in ihren Büros in der Schule. Von zuhause aus haben sie auch nur Zugriff auf einen Teil der Schulverwaltung.

    Das ist vermutlich der Unterschied, das machen bei uns nur ganz wenige Kollegen, hat zwar schon dazu geführt, dass Klassenlehrer sogar ihre Klassenbücher mit nach Hause genommen haben, was eigentlich nicht vorkommen soll, was aber, wie in besagtem Fall, selten rauskommt, wenn es eben nicht gerade verschwindet.

    Das könnte bei uns gar nicht mehr passieren, weil wir mittlerweile keine Papier-Klassenbücher mehr haben.

    Den Klassenlehrerordner mit Entschuldigungen etc. "schleppe" ich aber nicht nach Hause, sondern bringe ihn an meinen Arbeitsplatz, der sich im häuslichen Arbeitszimmer befindet. Das ist ja genau das Problem das wir Lehrer haben, dass manche denken, wir arbeiten nur halbtags.

    Ich weiß jetzt nicht, was der Klassenordner mit dem in deinem letzten Satz genannten Problem zu tun hat. An meiner Schule ist es - zum Glück! - nicht üblich, diese Unterlagen ständig von A (Schule) nach B (heimisches Arbeitszimmer der Klassenlehrkraft) zu tragen, sondern die Ordner verbleiben in der Schule. Was soll ich denn auch damit zuhause? Ich trage doch Entschuldigungen usw. in der Schule ins elektronische Klassenbuch ein und nicht daheim und auch die anderen Unterlagen, die sich darin befinden (z. B. Klassenlisten oder in den Berufsschulklassen die Liste der Ausbildungsbetriebe der SuS mit den entsprechenden Ansprechpartner*innen) werden i. d. R. in der Schule benötigt. Mit diesen Unterlagen arbeite ich also zuhause nicht und brauche sie demzufolge dort auch nicht. Sprich: Wir Klassenlehrkräfte erledigen unsere Klassenlehrertätigkeiten in der Schule und nicht daheim.

    Das heißt aber ja nicht, dass ich nicht auch zuhause arbeite, denn Unterrichtsvor- und -nachbereitung, Korrekturen usw. erledige ich zu einem großen Teil ja trotzdem in meinem heimischen Arbeitszimmer.

    Ich bin derzeit nur im Notfall Klassenlehrer weil ich noch Abteilungsleiter bin, aber auch die Unterlagen für diese Arbeit befinden sich natürlich meist an meinem heimischen Arbeitsplatz.

    Meinst du die Unterlagen für deine Arbeit als Abteilungsleiter? Die befinden sich auch bei dir zuhause? Hast du denn kein Büro in der Schule, wo du die unterbringen kannst?! Auch das ist bei den Abteilungsleiter*innen an meiner Schule anders; die haben ja den großen Vorteil eines eigenen Büros in der Schule und erledigen dort den Großteil ihrer (Abteilungsleiter*innen-)Arbeit.

    Nee, ich korrigiere nicht (nur) in der Schule. Aber ich "lagere" keine korrigierten Klassenarbeiten/Klausuren bei mir ein, sondern nach der Rückgabe nehmen die SuS sie mit nach Hause. Darum ging es doch - also um das Aufbewahren von schulischen Unterlagen zuhause -, oder nicht?

    Und auch die Entschuldigungen der Schüler hat man zuhause, ebenso Notenlisten, Klassenarbeiten, Anträge auf Befreiung etc.

    Dafür hat man ein Arbeitszimmer.

    Notenlisten ja, aber den Rest nicht! Klassenarbeiten sammeln unsere SuS und geben sie am Ende des Schuljahres wieder ab, dann archivieren wir sie in der Schule. Und Entschuldigungen, Anträge auf Befreiung u. ä. schleppe ich bestimmt nicht mit nach Hause. Die lagern wir in "Klassenordnern" ebenfalls in der Schule.

    Kommt auf die Zahl der Gäste an ;) . Ich koche ungern für viele Gäste; wenn wir mehr als zwei Personen einladen, grillen wir lieber oder "kaffeesieren" oder frühstücken mit unseren Gästen, wobei dann oft die Gäste auch etwas beisteuern. Also: Mit vielen Gästen lieber essen gehen, wenn's nur ein oder zwei sind selbst kochen.

    Generell lieber selbst kochen oder essen gehen/Essen bestellen?

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