Beiträge von Humblebee

    Um 14.00 Uhr? Das ist ja beachtlich, und nicht sehr arbeitszeitenfreundlich für die beteiligten Eltern. Alle Elternpflegschaftssitzungen, Schulkonzerenzen und Infoabende zu diversen Themen sind bei uns nach 19.00 Uhr. Und so ist das auch ausnahmslos an allen Schulen und Kitas hier im Umfeld und meiner Kinder.

    Ich kenne hingegen keine Schule - auch keine allgemeinbildende -, wo schulische Konferenzen abends stattfinden. Was Elternpflegschaftssitzungen und Kitas angeht, kenne ich mich allerdings nicht weiter aus. An meiner BBS gibt es jährlich Anfang Februar eine Infoveranstaltung zu allen bei uns angebotenen Schulformen; die findet von 17:00 bis 19:00 Uhr statt (da brauchen aber auch nicht alle Lehrkräfte teilzunehmen, sondern nur - jährlich wechselnd - ein bis zwei Mitglieder jedes Bildungsgangsteams). Ach ja, und unsere Schulvorstandssitzungen finden auch erst ab 17:30 Uhr statt.

    Das ist der Nachteil, dass bei uns alle Kollegen Schlüssel haben, unsere Hausmeister haben um 16 Uhr Feierabend

    Wir haben auch alle Zugang in die Schule durch eine Nebeneingangstür und unsere Hausmeister haben ebenfalls gegen 16 Uhr Feierabend (freitags schon um 14:30 Uhr). Nichtsdestotrotz gibt's bei uns nach 20 Uhr keine schulischen Veranstaltungen mehr.

    Den gewählten Elternvertreter*innen (siehe unten), die an den schulischen Konferenzen teilnehmen, teilen wir mit, dass diese am Nachmittag stattfinden. Gab noch nie Probleme deswegen.

    Ich habe noch nie Eltern bei uns in der Schule gesehen. Es sind auch keine Eltern zu den Konferenzen eingeladen. Was sollen die denn da?

    Auch auf die Gefahr hin, dass ich dich das schon mal gefragt habe: Habt ihr denn keinen einzigen Bildungsgang bzw. Klasse, in dem/der sich minderjährige SuS befinden und wo ihr dann auch mal mit den Eltern "zu tun" habt? Wir müssen bei Klassen, in denen mind. die Hälfte der SuS noch nicht volljährig ist, zu Schuljahresbeginn zum Elternabend einladen, wo u. a. die Klassenelternvertreter*innen gewählt werden (wenn niemand will, ist das aber halt so).

    Zudem gehören in NDS nun mal laut Schulgesetz auch Elternvertreter*innen den Konferenzen an und nehmen daher an Gesamtkonferenzen etc. teil (dafür werden Vertreter*innen der Schulelternschaft gewählt) und auch als Klassenelternvertreter*innen - wenn welche gewählt wurden - an Notenkonferenzen.

    Im Kollegium hörte ich den Begriff "pädagogische Notengebung". Leider habe ich in meinem Studium keinerlei pädagogische Ausbildung genossen. Deswegen habe ich keine Vorstellung, was pädagogische Notengebung ist und wie man das begründet.

    Alles Wichtige dazu wurde von meinen "Vorschreiber*innen" bereits erläutert.

    Ich wundere mich allerdings sehr, dass ihr über das Thema "Notengebung" - und in diesem Zusammenhang auch über "pädagogische Noten" - bislang nicht in euren Veranstaltungen im Studienseminar gesprochen habt!? Das ist doch ein wichtiger Punkt in eurer Ausbildung und wird für dein Studienseminar hier unter "6. Lernerfolg überprüfen und Leistungen bewerten" auch aufgeführt: Begleitung und Betreuung der LiV (studienseminar-ol-bbs.de). Wir haben damals sowohl im Pädagogischen Seminar als auch in den Seminaren der beruflichen Fachrichtung und des Unterrichtsfachs diese Thematik behandelt.

    Teamsitzungen sind ebenfalls nicht beschlussfähig und eigentlich auch ohne formale Anwesenheitspflicht.

    Kleine Anmerkung: An den BBS in NDS werden als "Teams" gemeinhin (sowohl von Seiten der Lehrkräfte als auch der Schulleitungen und den "Regionalen Landesämtern für Schule und Bildung") die "Bildungsganggruppen und Fachgruppen" gemäß §34 a NSchG bezeichnet. Dementsprechend gibt es zu unseren "Teamsitzungen" sowohl Einladungen mit Tagesordnung, Anwesenheitspflicht und wir sind natürlich auch beschlussfähig, weil es sich offiziell um "Fachkonferenzen" handelt.

    Nur so aus Interesse: Zu welchen Zeiten finden denn bei euch die Schulkonferenzen und Fachkonferenzen statt?

    Konferenzen und Teamsitzungen (so heißen die "Fachkonferenzen" bei uns) finden - wie auch Dienstbesprechungen - bei uns nachmittags zwischen 15:30 und 17:30 oder 16 und 18 Uhr statt.

    Die einzigen "Veranstaltungen", die später enden, sind zum einen der Elternabend zu Schuljahresbeginn (es gibt nur den einen), der zwischen 18 und 19/19:30 Uhr stattfindet - wobei wir oft schon nach einer Dreiviertelstunde fertig sind - und an dem nur die Klassenlehrkräfte von Klassen, wo nicht mind. die Hälfte der SuS schon volljährig ist, überhaupt teilnehmen müssen. Außerdem dauert unser Elternsprechtag Ende November/Anfang Dezember von 16 bis 20 Uhr (dann ist aber wirklich "Schicht im Schacht").

    mehr Ferien,

    OT, aber ist die Feriendauer in den einzelnen BL wirklich unterschiedlich? Ich war bislang der Meinung, dass die Gesamtdauer der Ferien in Deutschland unabhängig vom Bundesland überall gleich ist (plus/minus ein bis drei Tage, je nach Jahr).

    EDIT: Dazu gerade noch auf wikipedia gefunden: "In Deutschland umfassen die Schulferien aufgrund des „Hamburger Abkommens“ vom 28. Oktober 1964 insgesamt 75 Werktage bei einer 6-Tage-Woche und 63 Werktage bei einer 5-Tage-Woche "

    In Englisch hat es seit 2008 zwei mal der Kernlehrplan geändert, wir haben in der Zeit zweimal ein neues Lehrwerk eingeführt und die Bezugskultur für die Zentralen Abschlussprüfungen ändert sich alle drei Jahre. Ich habe mein Archiv zwar nicht gelöscht, aber es wäre für die Schüler:innen nicht wirklich zielführend, wenn ich mit dem Material unterrichten würde.

    Wenn es solche Änderungen gab, gebe ich dir recht, dann sind natürlich auch Änderungen der Materialien notwendig. Wenn es aber bspw. in meinem Englischunterricht um irgendwelche Grammatikthemen geht, ist es m. E. ziemlich egal, ob ich ganz neue oder 15 Jahre alte Aufgaben verwende, denn da hat sich ja nichts verändert. Genauso z. B. hinsichtlich Themen wie "Besitz und Eigentum" im Wirtschaftsunterricht. Da brauche ich nun wirklich nicht alle paar Jahre neue Arbeitsaufträge, Arbeitsblätter,... zu entwerfen.

    Zudem sind in einigen unserer Bildungsgänge (Beispiel: "Deutsch/Kommunikation" in der Berufsschule und den Berufsfachschulen in NDS) die Rahmenrichtlinien auch schon ganz schön "alt". Die aktuellen Rahmenrichtlinien in diesem Unterrichtsfach sind seit 01.08.2008 gültig und seitdem nicht aktualisiert worden ;) .

    In NRW gibt es das Fach Rechtswissenschaften am BK.

    Ach, siehste, wieder was gelernt! An der Uni Magdeburg, wo man - wenn ich mich nicht irre - als einzige Uni in Sachsen-Anhalt das Lehramt BBS studieren kann, gibt es allerdings auch nur die berufliche Fachrichtung "Wirtschaft und Verwaltung". (BTW: Interessanterweise (also für mich als Englischlehrerin interessant) wird dort Englisch als mögliches Studien-/Unterrichtsfach gar nicht angeboten; im Gegensatz zu NDS und anderen BL erscheint mir an der Uni Magdeburg insgesamt das Angebot der Unterrichtsfächer recht "übersichtlich".)

    Ist halt auch die Frage, wo dieses "Verwaltungsseminar" stattfindet.

    "Verwaltungsseminar" ist i.d.S. keine Umschreibung für eine Seminarveranstaltung, sondern für die Institution, wo u. a. Lehrgänge für die Azubis zur/zum Verwaltungsfachangestellten, Fortbildungen im Verwaltungsbereich,... stattfinden. Laut dieser Website gibt es in Hessen sechs Verwaltungsseminare (in

    Frankfurt, Gießen, Wiesbaden, Darmstadt, Kassel und Fulda): Standorte der Verwaltungsseminare - Hessischer Verwaltungsschulverband - HVSV

    Wie gesagt, gibt es diese Einrichtungen in NDS auch; hier heißen sie für die kommunale Verwaltung "Niedersächsisches Studieninstitut" (mit drei Bildungszentren in Braunschweig, Hannover und Oldenburg) und für die Beschäftigten der Landesverwaltung und des Innenministeriums ist das "Studieninstitut des Landes Niedersachsen" zuständig (Sitz: Bad Münder, mit Außenstelle Hannover).

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