Ja, aber nicht jeden Tag.
DUUM freut sich auf die Weihnachtsferien.
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weißer Glühwein
Weihnachten mit Geschenken oder ohne?
Morgen wird's wärmer
... und einige Städte und Landkreise in NDS haben bereits aufgrund des für die kommende Nacht und den Montagmorgen vorhergesagten Eisregens Unterrichtsausfall angekündigt.
Bei uns kann man im BVJ prinzipiell immer den HS-Abschluss machen, wobei, da gibt es ja noch die Sprachklassen BVJ-S...
Eine BES 1-Klasse speziell als "Sprach- und Integrationsklasse" haben wir zusätzlich auch noch
. Die "Berufseinstiegsschule" mit den Klassen 1 und 2 (die Zuteilung erfolgt je nachdem, ob für die/den Schüler/in der Hauptschulabschluss in einem Schuljahr erreichbar erscheint oder nicht; Grundlage ist das letzte Zeugnis aus der allgemein bildenden Schule) gibt es in NDS seit dem Schuljahr 2019/20 (vorher: "BVJ" und "BEK", die noch früher "einjährige BFS ohne Eingangsvoraussetzungen" hieß): https://www.nibis.de/berufseinstiegsschule_2381
Das BVJ ist bei uns sehr stark fachpraktisch orientiert. Ich höre aber immer wieder, dass manche KuK gerne weniger dort arbeiten möchten. Besonders die Fachpraxis-KuK haben das "Problem", dass sie dafür explizit ausgebildet sind (und eigentlich nicht in der BS unterrichten dürften bspw., aber...). Fachtheorie-KuK schaffen es da häufig, sich aus dem BVJ (aber weniger aus der BF) rauszuhalten. Allgemeinbildner werden in beidem eingesetzt; einige mit wenig Begeisterung.
Die Fachpraxis-KuK sind bei uns in der BES und der BFS eingesetzt, in der Berufsschule überhaupt nicht. Wie gesagt: KuK, die in der BES unterrichten möchten, zu finden, war bei uns bisher kein Problem.
Im Übrigen möchte ich persönlich auch keine Kinder unterrichten (weder in der Grundschule noch in der Sek I) und traue es mir auch nicht wirklich zu. Das ist Grund, weshalb ich das Lehramt BBS studiert habe und kein anderes gewählt habe. Wenn ich mal an eine allgemein bildende Schule abgeordnet werden sollte, würde ich tatsächlich auch überlegen, ob ich mir nicht einen anderen Job suche (z. B. in der privaten Erwachsenenbildung), denn - ganz ehrlich - ich wüsste nicht, ob ich mich in meinem Alter noch in diese Richtung würde fortbilden wollen und ob ich dies noch leisten könnte.
Das hat nun aber nichts damit zu tun, dass ich schon des Öfteren problemlos mit SuS mit Behinderungen/Beeinträchtigungen gearbeitet habe, ob es sich dabei nun um körperliche, sozial-emotionale oder Lernbeeinträchtigungen handelte. Das steht auf einem völlig anderen Blatt.
Dann ist man neben dem beruflichen Fach gleichzeitig auch quasi ne Art Schulsozialarbeit.
Nein, wie du selbst ja schon schreibst: Das hat damit nichts zu tun. Schulsozialarbeiter*innen haben wir auch; die haben aber nicht nur mit den "schwachen" Klassen zu tun.
Damit ist halt - wie du schreibst - der Einsatz in der Berufsvorbereitung und der BF vorprogrammiert (und da weiß ich, dass es neben den wenigen, die das gerne machen, viele gibt, die dort ihren Einsatz gerne reduzieren würden).
Ersteres ist der Fall (das wissen und möchten gerade diese KuK aber auch), letzteres zumindest an meiner Schule nicht. Zumindest wüsste ich bei uns von keiner Lehrkraft, die gegen ihren Willen in der BES eingesetzt ist. Ich selber unterrichte seit Beginn meiner Tätigkeit Englisch in der BES (früher hieß diese Schulform mal "einjährige BFS ohne Eingangsvoraussetzungen", jetzt halt "BES Klasse 2").
Im BVJ bzw. in der jetzigen BES Klasse 1 war in NDS noch nie Englischunterricht vorgesehen. Dort gab es zu Zeiten des BVJ lediglich für interessierte SuS Vorbereitungskurse zur Erlangung des Hauptschulabschlusses in Deutsch, Mathe und eben Englisch. Heute können die SuS nach der Klasse 1 die Klasse 2 besuchen und dort den HSA nachholen.
Ja und die ehemaligen Förderschüler/innen: Im BVJ sind dann viele von ihnen, die (mit Lernschwierigkeiten) den HS-Abschluss nicht geschafft haben; die, die den HS-Abschluss haben, dann auch in der BF. Was dann für diese SuS ein Schock ist: Die großen wilden Klassen im Gegensatz zur individueller betreuenden FöS mit ihren kleinen Klassen.
Die Klassen der BES (die dem BVJ entsprechen) haben bei uns meist max. 15 SuS, sind also auch eher klein. Die B1-/BFS-Klassen, in die - wie du richtig schreibst - auch einige Förderschüler*innen kommen (nämlich die, die den Hauptschulabschluss geschafft haben), sind aber wirklich oft groß und undiszipliniert.
Aber der Kontakt ist niedriger als an anderen Schulen. Zumindest gefühlt
Bei einigen ja, bei anderen nicht. Daher schrieb ich ja oben auch, dass es nicht derselbe Umfang wie an einer allgemein bildenden Schule sei.
Mir noch nicht
und man kann sich hier auch besser vor diesen Dingen schützen. Besonders vor Eltern
Nein, als Klassenlehrkraft in Klassen, in denen sich viele minderjährige SuS befinden (z. B. in unseren BFS-Klassen oder am BG in der Klasse 11), kann man sich nicht "vor Eltern schützen".
Ist das wirklich so?
Allein in meinem damaligen Kernseminar mit ca. 15 Personen sind zwei durchgefallen. Eine weitere Person aus dem Fachseminar hat (berechtigt) endgültig nicht bestanden, eine weitere Person wurde nicht zugelassen... An der Schule ist in den letzten 3,5 Jahren auch jemand durchgefallen.
Die Noten meiner mit Refis waren auch breit gestreut.
Das war bei mir vor rund 20 Jahren auch so (aus meiner Gruppe fiel einer durch) und ich habe seitdem immer mal wieder gehört, dass Refis durchgefallen sind. Allerdings betraf das nur vereinzelte Refis; so manche/r hat auch schon im Laufe des ersten Ausbildungsjahres die Reißleine gezogen und das Ref abgebrochen (aus eigenen Stücken oder es wurde ihr/ihm nahegelegt).
An einer Regelschule gibt es Eltern, merkwürdige KuK und langweilige Unterrichtsinhalte.
Die gibt es doch auch an einer BBS
!? Zwar nicht im selben Umfang wie an einer allgemein bildenden Schule, aber sowohl Eltern/Erziehungsberechtigte, "merkwürdige" Kolleg*innen als auch langweilige Unterrichtsinhalte sind mir in den letzten 20 Jahren immer mal wieder begegnet
.
Was machen denn die KuK an den berufsbildenden Schulen, da landet doch auch wieder alles und jeder.
In NDS gibt es die Möglichkeit, für das Lehramt an BBS - neben der beruflichen Fachrichtung - statt eines Unterrichtsfaches wie Englisch, Deutsch, Mathe, ... "Sonderpädagogik" zu studieren. Wir haben mehrere KuK an der Schule, die dies gemacht haben. Sie sind insbesondere im Bereich der "Berufseinstiegsschule" eingesetzt.
Nichtsdestotrotz wüsste ich - wie ich vorhin bereits schrieb - nicht, dass wir schon mal SuS aus dem Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung" an unserer Schule hatten. Diese jungen Menschen machen meines Wissen häufig eine Ausbildung in den "Werkstätten für behinderte Menschen" (mit denen wir als BBS zusammenarbeiten) oder in einem "Berufsbildungswerk".
Am BK landen auch immer wieder GE-Schüler. Keiner von uns hat diesen Förderschwerpunkt. Das Studium eines Förderschwerpunktes am BK wurde zudem in NRW abgeschafft, da SuS mit Übertritt aufs BK diesen FöSpchwerpunkt "verlieren". Außer GE oder KME.
Aktuell haben wir in einer Klasse 2 oder 3 GE-Schüler.
BVJ und BF1 haben ganz häufig frühere Förderschüler(innen) und auch andere, die das zwar formal nicht waren, es aber defacto sind mit sozial-emotionalem Förderbedarf, Lernschwierigkeiten...
Und die KuK werden vom System damit allein gelassen.
Ehemalige Förderschüler*innen haben wir auch immer mal wieder. Aber ich wüsste nicht, dass da mal jemand mit dem Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung" dabei war.
Ich finde da Niedersachsen (aus meiner fernen Sicht) interessant: Da steckt doch vom Mittelgebirge bis zur Küste alles drin. Das sind schon heftige Kontraste.
Das stimmt! Bei uns im schönen Niedersachsen kannste - je nach Wetterlage - dein Snowboard und dein Wakeboard im selben Bundesland benutzen
.
Au ja! Fossi - Fossi - Fossi!!! Wir wollen den Fossi hören! ![]()
Der Preis scheint mir die Aufgabe eines Teils der Freiheit zu sein.
- Man muss Urlaub machen wenn Ferien sind, nicht, wann man es möchte. Dann ist es oft voll und teuer.
Entschuldige bitte, aber das ist doch lächerlich! Das hast du doch schon bei Aufnahme deines Studiums gewusst. Und auch die anderen "Teile der Freiheit", die man als Beamter/Beamtin aufgibt, sollten dir doch wohl zumindest schon im Laufe des Studiums bewusst geworden sein. Oder hast du darüber nie nachgedacht?!
Es hat alles seine Vor- und Nachteile, aber ich mag es nicht, wenn man immer nur die Nachteile im Beamtentum und die Vorteile der freien Wirtschaft betont. Das ist m. E. nicht realistisch.
Das sehe ich genauso!
Ich weiß, deine Form der Teilzeit ist aber schon in Ordnung, wenn man es sich finanziell erlauben kann. Schwierig finde ich eine "leichte Reduktion", die aber nicht zu einem freien Tag führt. Da verschenkt man meistens einfach nur Geld.
Da gebe ich dir recht. Bei uns ist es i. d. R. so, dass alle Lehrkräfte, die TZ arbeiten, einen unterrichtsfreien Tag von den Stundenplaner*innen"freigeschaufelt" bekommen. Selbst einige Lehrer*innen, die VZ arbeiten, haben einen (wenn es denn gerade so passt).
(Schön übrigens, dass du deine Verwirrend-Reaktionen immer erklärst und nie einfach stehen lässt
)
Danke, aber immer erkläre ich sie sicher nicht; nur da, wo ich es für nötig halte (was allerdings relativ oft der Fall ist).
Lohnt sich Teilzeit wirklich ?
Ja, für mich persönlich schon. Nämlich genau aus dem von dir genannten Grund (plus dem, was CDL schrieb): mehr Freizeit, mehr Lebensqualität. Man muss aber wirklich darauf achten, dass man nicht genauso viel arbeitet wie vorher. Bei mir klappt das gut.
Es gibt nur eine Form der Teilzeit, die sich lohnt: Das Sabbatjahr.
Für dich vielleicht, für mich käme das nicht infrage.
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