Beiträge von Humblebee

    Zur Schulsozialarbeit hat man mir gesagt, dass die wirklich nicht für die HBF zuständig sei, sondern der Schwerpunkt der Tätigkeit auf dem BVJ sowie BF1 und BF2 liegen würde - und die bei "sowas" eher nicht zu kontaktieren sei.

    Wie Fossi schon schrieb: "eher nicht zu kontaktieren" heißt ja nicht "gar nicht". Finde ich seltsam, muss ich sagen, dass bei euch die Schulsozialarbeit ausschließlich für die schwierigeren Klassen/Bildungsgänge zuständig sein soll. Wir haben ja ein Team von drei Schulsozialarbeiter*innen an der Schule; die sind aber für alle Bildungsgänge zuständig und somit von allen KuK und SuS ansprechbar. Natürlich haben sie mit der schwierigen Klientel bspw. in der BES (Berufseinstiegsschule; entspricht in etwa dem BVJ) und den BFS-Klassen mehr zu tun, aber es gibt gar nicht so wenige "Fälle" auch im BG, der FOS oder den Fachschulen. Auch dort gibt es schließlich Probleme mit u. a. hohen Fehlzeiten oder persönliche, familiäre, ... Probleme von Schüler*innen.

    Das habe ich auch nicht verstanden - es ist wahrscheinlich der Versuch, davon abzulenken, wie wichtig Deutschkenntnisse auf Muttersprachlerniveau ist. Aber wie gesagt - ich bin jetzt raus aus diesem Thread.

    Ähm, darf ich darauf hinweisen, dass du - wenn mich nicht alles täuscht - die erste warst, die den Begriff "Lernatmosphäre" in diesem Thread erwähnt hat (siehe dein Beitrag Nr. 35) ;)

    Um mal zur Eingangsfrage zurückzukommen: Ich würde dem, was Quittengelee in Beitrag Nr. 21 schrieb, absolut zustimmen.

    Ich bin gerade sehr irritiert, dass hier einige Userinnen sich an den - vermeintlich nicht vorhandenen - ausreichenden Deutschkenntnissen der TE "aufhängen". Sie hat - wie sie im Ausgangspost schrieb - die C2-Prüfungen (gemeinhin wird dies übrigens als "Muttersprachler*innen-Niveau" bezeichnet) in Englisch wie auch in Deutsch bestanden und darf hier in Deutschland diese beiden Unterrichtsfächer unterrichten. Punkt.

    Dass das nun einige unangebracht, ungerechtfertigt, ... finden, mag zwar der Fall sein, steht aber überhaupt nicht zur Debatte. Es ist nicht an euch, das (aus der Ferne! - Ihr kennt die TE doch überhaupt nicht persönlich!) zu beurteilen.

    Unterricht hat NUR mit der Lernatmosphäre zu tun - wer das bestreitet oder nicht anerkennen will, der befindet sich im völlig falschen Beruf.

    Natürlich ist die Lernatmosphäre im Unterricht wichtig, aber doch nur ein Teil des Ganzen!

    Warum nicht?

    Was ist denn das für eine Frage?!? Es soll doch tatsächlich Menschen geben, die kein stilles Wasser mögen. Genauso wie es welche gibt, die kein kohlensäurehaltiges Mineralwassser mögen.

    Ich mag am liebsten "medium", denn zuviel Kohlensäure vertrage ich nicht gut und bei ganz stillem oder Leitungswasser fehlt mir dann doch ein wenig "Pepp". Da helfen dann "Sodastream" und Co. ;)

    nö ist gar nicht nervig. Ich mag kleinere Lerngruppen lieber.

    Kann ich nicht bestätigen. Was genau ist an den kleinen Gruppen denn zäh?

    Doch, ich kann das auch bestätigen (denn ich hatte in Englisch schon einige kleine Gruppen von 12-15 SuS; wenn dann mal welche fehlen, sind's schnell nur 10). Wenn sich da immer dieselben SuS melden/aufzeigen oder sich gar niemand freiwillig beteiligt und man als Lehrkraft dauernd jemanden drannehmen muss, wird es m. E. tatsächlich schnell "zäh". Ein Unterrichtsgespräch mit einer "Mauer des Schweigens" zu führen, ist absolut nervig.

    Ich hoffte hier, unter vermeintlich Gleichgesinnten einige weiterhelfende Informationen zu erhalten!!!

    Dazu könnten m. E. allerhöchstens diejenigen User*innen etwas beitragen, die in Bayern als Förderschullehrer*innen arbeiten, wo evtl. auch HFL beschäftigt sind.

    laleona : Hast bspw. du dahingehend irgendwelche hilfreichen Infos? Oder Roswitha111 ? (Sorry, bei dir weiß ich gerade nicht, ob du in BW oder BY tätig bist!)

    Gedroht wurde mir noch nie und ich führe ab und zu auch Elterngespräche allein. Das kommt immer darauf an, um was es geht. Bei Fällen wie dem von der TE wird bei uns aber - wie ich schon schrieb - sowieso die Schulsozialarbeit eingeschaltet und ein Mitglied davon ist dann auf jeden Fall bei einem solchen Gespräch dabei. Das hilft mir allein schon deswegen, weil die Schulsozialarbeiter*innen nochmal eine ganz andere Sicht auf die Dinge haben können.

    Dazu muss ich allerdings noch sagen, dass wir in der BBS ja insgesamt nur noch recht wenig mit Erziehungsberechtigten zu tun haben. Mein letztes Elterngespräch in der Schule hatte ich vor ca. einem Jahr; das letzte Telefonat mit einem Vater irgendwann im Frühjahr.

    Das ist bei mir auch nicht so - oft zeigen die sich untereinander Sachen, lenken sich damit noch gegenseitig ab, schauen Videos, etc. Es stört in meinen HBF-Stunden massiv den Unterricht. Kann ich nicht anders sagen.

    Ich kann das gar nicht glauben. Dachte, Handys wären offiziell im Unterricht nicht erlaubt. Bin wahrscheinlich naiv. Meine Kinder mussten sie immer in der Tasche lassen und wenn nicht, bis Schulschluss abgeben.

    Bei uns sind Handys im Unterricht auch offiziell verboten und die SuS müssen ihre "eigentlich" zu Beginn jeder Unterrichtsstunde in die Taschen packen. Aber das bekommen einfach viele nicht auf die Reihe und holen ihr Handy doch früher oder später 'raus. Und dann kann eben das passieren, was Haubsi oben schildert.

    Wir wirken dem entgegen, indem solche störenden SuS ihre Handys bei der Lehrkraft vorne aufs Pult legen müssen (dabei passiert es aber immer wieder, dass SuS dies erstmal verweigern und dem erst nach mehrmaliger Aufforderung nachkommen, was ja wiederum den Unterricht massiv stört) oder durch die Einführung von "Handy-Garagen", wo die SuS zu Unterrichtsbeginn ihre Handys hineinlegen müssen. Aber ich sage nur: Der Trend geht zum Zweithandy... Da wird dann einfach ein altes Handy in die "Garage" gelegt und dann doch heimlich aufs andere, was man in der Hosentasche hatte, geschaut.:rolleyes:

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