ganz grundsätzlich würde es den Beruf attrativer machen, wenn man zumindest 2-3 Tage im Jahr flexibel setzen könnte. Ich bin bei vielen Dingen in meinem Freundeskreis seit dem Ref außen vor, weil ich schlicht nicht mehr mitmachen kann (Mädelstour übers verlängerte Wochenende, Skiurlaub, den kein Nichtlehrer jemals in den Ferien buchen würde, weiter entfernte Konzertfahrten unter der Woche, Festivals...). Definitiv ein dickes Minus im Lehrerjob.
Kann ich für die von dir und state_of_Trance geschilderten Fälle absolut nachvollziehen.
Ich persönlich hätte solche flexiblen freien Tage bisher noch nie benötigt, muss ich allerdings sagen. In den Skiurlaub fahre ich nicht und zu Festivals oder weit entfernt stattfinden Konzerten fahre ich auch schon lange nicht mehr. Verwandte oder Bekannte im Ausland habe ich ebenfalls nicht (bzw. nur entfernte Bekannte, bei denen ich nicht zu Feierlichkeiten eingeladen werde).
"Wochenendtrips" mit Freund*innen oder Familie machen wir schon immer nur von freitags nachmittags/abends bis sonntags, weil niemand dafür extra den Freitag freinehmen möchte. Das ist eh in der Abstimmung schon schwierig genug, weil in meinem Umfeld eine ganze Reihe von Personen in Berufen arbeiten, wo sie auch am Wochenende oder zumindest samstags zur Arbeit müssen, oder im Schichtdienst arbeiten. Da freuen wir uns schon, wenn wir ein Wochenende finden, wo niemand arbeiten muss.