Beiträge von Humblebee

    Ich finde es aber schon erstaunlich, dass teilweise Leute, die sich darüber aufregen , dass andere Menschen die Masken als unangenehm empfinden und diese dieswegen nicht tragen (und sonst das Wort "unsozial" dann sehr schnell in den Raum stellen, denn schließlich ginge es ja um einen geminschaftlichen Versuch, dass Virus einzudämmen und Schwächere zu schützen), bei der eigenen Behaglichkeit dann doch wieder keine Abstriche machen wollen.

    Wen meinst du damit konkret? Wenn ich die letzen Beiträge lese, scheint mir, dass die meisten, die sich geäußert haben, Energie sparen und ihre Thermostate nicht bis zur "T-Shirt-Temperatur" bei sich zuhause hochkurbeln wollen.

    Besser wäre es, wenn der PR da gar nicht erst eingeschaltet werden muss. Bei uns achten die Stundenplaner*innen schon darauf, dass keine Lehrkraft mehr als zweimal die Woche Springstunden hat (also max. zwei Doppelstunden, da es bei uns keine Einzelstunden gibt).

    Habt ihr schon die Heizung an?

    Wir haben zuhause nur die Heizung im Bad ein wenig angestellt, damit es dort morgens - bei Außentemperaturen von 3-4 Grad in den letzten Nächten - nicht allzu kalt ist. Ansonsten haben wir in den Räumen mind. 20 Grad, wenn die Sonne 'reinscheint. Das genügt uns und zusätzliches Heizen ist daher noch nicht notwendig.

    In der Schule haben die Hausmeister die Heizungsanlage bislang nicht wieder hochgefahren. Das ist trotz der kühlen Nacht- und Morgentemperaturen m. E. aber tatsächlich noch nicht notwendig, denn es war auch so warm genug in den Klassenräumen. Bisher haben sich zumindest weder SuS noch Lehrkräfte beschwert, dass sie frieren ;) .

    Bereits im "abstract" steht: " When female managers, rather than male, deliver this feedback, the
    negative effects double in magnitude. Having a critical female manager does not affect effort provision but it does lower workers’ interest in working for the firm in the future."

    Hast du vielleicht die falsche Studie verlinkt?

    Nein. Scheinbar liest du aber etwas völlig anderes aus den "findings" als ich. Dort steht doch eindeutig, dass die Kriitk bzw. das Feedback weniger akzeptiert wird, wenn sie von weiblichen Führungskräften geäußert wird als von männlichen, Frauen also weniger ernst genommen werden.

    Der Rest, den du schreibst, ist deine Interpretation.

    Nein, @ König der "verwirrt"-Emojis aka state_of_Trance auch wenn du es anders siehst: Persönlich - also von Angesicht zu Angesicht - kennen wir uns nicht, da wir uns noch nie gesehen/getroffen haben. (Und das ist auch gut so)

    Du glaubst gar nicht, wie egal mir ist, was andere - so wie du - über mich denken!!! 8) Oder über Deutschland, "die Deutschen", "die Lehrkräfte" tbc...

    Muss das sein? Lass' doch bitte solche unnötigen Unterstellungen sein und lach' zusammen mit ''[der] Welt'' über Deutschland, wenn du die Maßnahmen und insbesondere das Tragen der Maske immer und immer wieder ins Lächerliche ziehen (siehe Beitrag #32) und dabei Menschen, deren eigene Gesundheit und die Rücksicht auf die Gesundheit anderer wichtig ist, ständig anpöbeln musst. Danke!

    Deine Appelle werden leider ins Leere laufen.

    Klar, dich machen die Maßnahmen ja auch ganz hibbelig, du kannst es gar nicht erwarten, dass endlich wieder jemand sagt "Der Präsenzunterricht ist gefährdet, tragt Maske!"

    Merkst du eigentlich, was du manchmal für einen Blödsinn zusammenschreibst? :autsch:

    Wir fahren bisher auch ohne Maskenpflicht in der Schule sehr gut; unter unseren SuS gab es seit den Sommerferien nur sehr wenige (nachgewiesene) Corona-Fälle, unter den KuK meines Wissens gar keine. Und ja: Mich hat es tatsächlich noch immer nicht "erwischt", was ich ein gutes Stück weit auch meinem konsequenten Maske-Tragen zuschreibe (das gilt im Übrigen auch für weitere Personen in meinem persönlichen Umfeld, die noch nie Corona-positiv getestet wurden, was sicherlich nicht an deren "Testmüdigkeit" liegt).

    Aber wenn du ohne Maske und Tests, aber mit überstandener Corona-Infektion glücklich bist: Schön für dich! Tut mir nur echt leid, dass du soviel darauf gibst, was Menschen in anderen Ländern über Deutschland äußern.

    Es hat sich viel geändert. Als ich Grundschülerin war, hatte ich nur männliche Grundschullehrer. In meinen Anfangsjahren gab es noch viel mehr Männer an den Grundschulen. Hier ist es heute so, dass sie entweder gar nicht vorhanden, kurz vor der Pension oder wenigstens Schulleiter sind. Einen ganz normalen mittelalten oder jungen Grundschullehrer ohne Funktionsstelle kenne ich ehrlich gesagt überhaupt nicht mehr. Würde mich unter all den Frauen auch nicht gut fühlen, ebenso wenig als einzige Frau unter Männern.

    An meiner Grundschule (die ich 1978-1982 besucht habe) gab es - bis auf den Schulleiter, der aber in Pension ging, als ich in der 2. Klasse war und durch eine Schulleiterin ersetzt wurde - schon damals keine einzige männliche Lehrkraft.

    Hingegen sind an der Grundschule, die der Sohn eines befreundeten Paares besucht, neben dem Schulleiter noch drei weitere männliche Lehrkräfte (von jung über mittleres Alter bis kurz vor der Pension stehend). Und an der Grundschule, die der Sohn eines anderes Paares aus unserer Bekanntschaft bis Sommer 2021 besucht hat, waren zu dem Zeitpunkt ebenfalls ein männlicher Schulleiter, drei weitere männliche Lehrkräfte (da weiß ich aber nichts über deren Alter) und ein Referendar.

    Auch in meinem Bekanntenkreis gibt es einen Grundschullehrer (Mitte 40) und der Freund der Tochter von Bekannten studiert ebenfalls Grundschullehramt.

    Aber auch hier natürlich mal wieder anekdotische Evidenz. Insgesamt ist der Anteil männlicher Lehrkräfte gegenüber den weiblichen an Grundschulen ja sehr gering.

    Ist leider hinter einer paywall

    Komisch, gerade konnte ich den Artikel noch lesen, aber jetzt ist es auch mir nur noch mit Abo möglich. Hier nochmal eine andere Quelle über eine US-Studie zum selben Thema: https://www.fitbook.de/mind-body/schm…-ernst-genommen

    Niedrigere Akzeptanz bedeutet nicht gleichzeitig, dass sie weniger ernst genommen werden.

    ??? Wenn ich jemanden nicht wirklich akzeptiere, bedeutet es doch, dass ich sie oder ihn nicht wirklich ernst nehme. Ich verstehe den Unterschied, den du da machst, nicht, tut mir leid.

    Also ja natürlich gibt es in unterschiedlichen Bereichen Benachteiligungen. Aber das gilt für beide Seiten. Diese absoluten Aussagen stören mich halt.


    Frauen sind nicht immer und überall benachteiligt und Männer sind nicht immer und überall besser gestellt.

    Ok, diese Begründung kann ich nachvollziehen.

    Proof?

    Zum Beispiel diese Studie, die zeigt, dass Frauen in Führungspositonen weniger akzeptiert werden als Männer: https://docs.iza.org/dp12611.pdf (Nein, ich habe mir nicht die komplette Studie zu Gemüte geführt, aber darüber in einem Online-Artikel gelesen!)

    Vier von zehn Politikerinnen haben Erfahrungen mit Sexismus (was ja wohl auch zeigt, dass sie von Männern häufig nicht ernst genommen und mit blöden Sprüchen u. ä. bedacht werden): https://www.tagesschau.de/inland/innenpo…studie-101.html

    Oder auch ganz simpel: Frauen, die Schmerzen haben, werden weniger ernst genommen (https://www.welt.de/wissenschaft/p…t-genommen.html).

    Die Aussagen widersprechen sich nicht. Dass Väter stets benachteiligt werden, bedeutet, dass sie grundsätzlich nachteilig behandelt werden. Es bedeutet aber nicht, dass nicht auch mal ein Vater das Sorgerecht alleine zugesprochen bekommt (vgl. Beitrag #79 von Seph).

    Womit wir wieder beim "problematischen" Sprachgebrauch wären. "Stets" bedeutet doch "jedes Mal", "grundsätzlich" ebenso "ohne Ausnahme" (https://www.duden.de/rechtschreibung/grundsaetzlich). Deine Erklärung, dass es doch "auch mal ein Vater das Sorgerecht alleine zugesprochen bekommt" widerspricht also sehr wohl deiner vorherigen Aussage.

    Und doch übertrugen z.B. 2018 Familienrichter in Scheidungsverfahren in 914 Fällen der Mutter alleine, in nur 251 Fällen beiden Eltern und nur in 102 Fällen dem Vater das Sorgerecht (Quelle: dpa/ Statistisches Bundesamt). 2021 waren lediglich 12% der Alleinerziehenden Männer (Quelle: BMFSFJ). Hier liegt durchaus eine Diskriminierung von Männern vor.

    Ich will ja nichts Böses behaupten, aber meiner Meinung nach könnte das auch (natürlich nicht nur!) daran liegen, dass es mehr Väter gibt, die sich nach einer Scheidung einen Sch...dreck überhaupt nicht um ihre Kinder kümmern als Mütter, die so handeln, und die (also die Mütter) vermutlich aus dem Grund das alleinige Sorgerecht zugesprochen bekommen. Aber gut, das ist mal wieder anekdotische Evidenz...

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