Männer werden bei Scheidungen mit Kindern stets benachteiligt
Inwiefern? Ich kenne eine ganze Reihe "Scheidungskinder", die nicht bei ihren Müttern sondern bei ihren Vätern wohnen. Teilweise haben die Väter das alleinige Sorgerecht.
Männer werden bei Scheidungen mit Kindern stets benachteiligt
Inwiefern? Ich kenne eine ganze Reihe "Scheidungskinder", die nicht bei ihren Müttern sondern bei ihren Vätern wohnen. Teilweise haben die Väter das alleinige Sorgerecht.
Solche Schulformen haben wir halt nicht. Ich könnte mir höchstens in der HBFS sowas vorstellen, aber habe davon auch noch nicht gehört.
Ok, daran liegt's! In den Berufseinstiegs- und in vielen einjährigen Berufsfachschulklassen gibt es bei uns eben auch "verhaltensoriginelle" Schüler*innen
.
Da die BBS-Lehrkräfte es selten finden, frage ich mich, wo die SuS in dem Alter sind, die zuvor diese Konferenzen benötigten.
FöS-SuS gehen doch auch zur BBS. Die inklusive Jahrgänge waren aufsteigend von Klasse 1 und 5 und wären damit in Klasse 9 oder 13, also alt genug für die BBS.
Ich muss sagen, allzu viele SuS von Förderschulen haben wir an meiner Schule nicht. Ich weiß auch nicht, wo die "verbleiben". Und zudem habe ich festgestellt, dass die SuS, die aus einer Förderschule in meine BFS-Klasse kamen, bisher immer sehr "pflegeleicht" waren und ein besseres Arbeits- und Sozialverhalten aufweisen als viele SuS, die von einer Hauptschule oder dem Hauptschulzweig einer Oberschule kommen. In den BES-Klassen fiel mir das ebenfalls schon auf.
Zu den inklusiven Jahrgängen kann ich nichts sagen, denn ich weiß ja i. d. R. nicht, ob die SuS aus unseren Klassen mal "Inklusionsschüler*innen" waren.
Wie gesagt: Ich finde wirklich, dass Ordnungsmaßnahmenkonferenzen bei uns selten einberufen werden müssen. Im letzten Jahr hatten wir in einer B1-Klasse im Technikbereich einen Schüler, der sogar zweimal im Laufe des Schuljahres eine OMK hatte, aber den hatte ich nicht in meinem Englisch-Unterricht, brauchte also gar nicht an dieser Konferenz teilzunehmen. Wie ich hörte, war das ein Schüler, der wiederholt gegenüber Mitschüler*innen und Lehrkräften extrem ausfällig wurde, Stühle durch die Gegend warf und andere "lustige" Aktionen veranstaltete. Aber solche SuS sind tatsächlich eher die große Ausnahme bei uns.
Bei manchen SuS wirken die Konferenz und Ordnungsmaßnahme aber auch deutlich und nachhaltig.
Vielleicht ist das ja auch ein Grund, dass die älteren SuS, wenn sie zu uns kommen, schon einigermaßen "in Spur laufen".
Ja, Unterschiede gibt es defintiv. Hier zum Nachlesen "Erziehungsmittel" und "Ordnungsmaßnahmen" nach dem nds. Schulgesetz: https://www.nds-voris.de/jportal/?quell…od.psml&max=tru
Bist du etwa Grundschullehrer?
Steht im Profil...
Vielleicht bin ich ja der einzige, aber ich kennen Ordnungsmaßnahmen nur in der Theorie. Habe noch nie bei einer mitgewirkt und auch bei uns an der Schule noch nie mitbekommen
Oh, das finde ich dann aber doch ungewöhnlich. Gerade in den BES- und teilweise auch in den B1-Klassen finden bei uns ab und an Ordnungsmaßnahmen-Konferenzen statt, wenn sich SuS gehörig daneben benehmen, sich prügeln o. ä. Aber - wie gesagt - allzu oft kommt das glücklicherweise nicht vor.
Sorry,
ich meinte die Familienkasse. Wenn die noch unter 18jährigen "Kinder" nicht regelmäßig zur Schule kommen, gibt es halt kein Kindergeld. Wobei da die Grenze wohl bei 30% unentschuldigter Fehlstunden liegt
Meldungen wegen anhaltendem unentschuldigten Fehlens gehen bei uns ab Mahnstufe 4 an den Landkreis bzw. das Schulamt (zumindest bei noch schulpflichtigen SuS). Die leiten das dann meines Wissens an die Familienkasse weiter. Damit haben wir als Schule also nichts zu tun.
Wir müssen der Familienkasse nur mitteilen, wenn SuS die Schule verlassen haben oder ausgeschult wurden, weil sie nicht mehr schulpflichtig sind. Aber auch damit habe ich als Klassenlehrerin nichts zu tun; das übernimmt das Sekretariat.
Wir haben halt sehr viele "Kinder", die am ersten Schultag nach den Sommerferien gleich nach einer Schulbescheinigung schreien und danach nie wieder gesehen werden.
Bei uns ist das eher selten der Fall (die Schulbescheinigungen gibt's auch erst nach zwei oder drei Wochen). Schrieb ich schon mal, glaube ich.
Mich verläßt regelmäßig die Hälfte der Klasse eines jeden Jahrgangs aufgrund unentschuldigter Fehlstunden. Das Mahnwesen inkl. der Abteilungsleiter-Sitzungen (mit Sozailarbeit) und die späteren Teilkonferenzen zur Ausschulung nehmen also schon einen beträchtlichen Raum ein.
Wir konzentrieren uns ja eher auf unentschuldigte Fehltage (die kommen ja auch aufs Zeugnis; Fehlstunden in NDS nicht). Unentschuldigtes Fehlen in einzelnen Stunden wird i. d. R. durch schlechte Zeugnisnoten "geahndet".
Ich gebe der Schulsozialarbeit Bescheid, wenn ich Mahnstufe 2 (bedeutet: Fehlen nur noch mit ärztlicher Bescheinigung) an ein/e Schüler/in 'rausschicke. Die nehmen dann Kontakt mit dieser Person bzw. den Erziehungsberechtigten auf und geben mir - meist per Mail - Rückmeldung. Irgendwelche Sitzungen gibt es dazu aber nicht.
Ausschulen können wir eh nur SuS, die nicht mehr schulpflichtig sind (das hat ja in NDS nicht unbedingt mit der Volljährigkeit zu tun). Bei nicht mehr Schulpflichtigen läuft dies ohne großes Vertun über die Schulleitung, bei den noch Schulpflichtigen gibt es halt im Endeffekt die Abgabe an den Landkreis/Schulamt, die sich ums Weitere kümmern.
Dadurch habe ich als Klassenlehrerin gar nicht allzu viel Arbeit mit solchen Dingen.
Ordnungsmaßnahmen erfordern in meinem BL an meiner Schulform Klassenkonferenzen mit entsprechender Einladung.
Ordnungsmaßnahmen-Konferenzen werden in NDS aber ja auch nur bei "graviererendem" Fehlverhalten einberufen. Das ist - zumindest an meiner Schule - eher selten der Fall.
Die Mahnschreiben habe ich schon als Word-Vorlage.
Ich auch. So wie alle Klassenlehrkräfte. Gibt's die an deiner Schule nicht als Briefvorlage mit Schulkopf? Ab Mahnstufe 3 (wegen unentschuldigten Fehlens) läuft's bei uns eh über das Sekretariat, denn Stufe 3 wird vom Schulleiter unterschrieben. Stufe 4 bedeutet Abgabe an den Landkreis/das Schulamt.
Das Kollegium will ich sehen, was an unnötigen Konferenzen spart.
Bei uns gerade passiert: Statt zwei verpflichtenden Teamsitzungen pro Team und Halbjahr jetzt nur noch eine pro Halbjahr. Aber wir sind ja 'ne BBS, also wohl nicht so "Konferenz-freudig" (und ich würde im Übrigen meinen, dass an anderen Schulformen - gerade im Primarbereich - evtl. tatsächlich mehr Konfenzen/Absprachen in einigen Bereichen notwendig sind als an einer beruflichen Schule oder in der Oberstufe).
Wo sind bei dieser Verteilung die Arbeit mit den Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen zu verorten?
Bei mir geht für die Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen sowie die Meldungen an das Jugendamt und die BaföG-Kasse mehr Zeit drauf als für die Unterrichtsnachbereitung inkl. der Korrekturen.
Mahnschreiben für unentschuldigt "Dauerfehlende" muss ich auch schreiben. Das mache ich aber in Freistunden - nach schulischer Vorlage im Intranet - und es kostet mich nur ein paar Minuten. So viele dieser unentschuldigte fehlenden SuS haben wir - zumindest in meiner Abteilung - zudem gar nicht.
Ansonsten muss ich höchstens mal Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmenkonferenzen meiner eigenen Klasse vorbereiten (die es zum Glück aber nur alle paar Jubeljahre gibt; ich hatte in meiner bestimmt schon seit etwa sechs Jahren keine mehr) oder halt an selbigen anderer Klassen teilnehmen (aber auch das hält sich in Grenzen).
Infos ans BAföG-Amt erledigt unsere Sekretärin. Wir müssen ihr als Klassenlehrkräfte dafür auch nur unentschuldigte Fehlzeiten der BAföG-Empfänger*innen mitteilen. Auch da habe ich Glück, dass es in meiner BFS-Klasse a) selten BAföG-berechtigte SuS gibt und b) diese ja wissen, dass ihnen bei unentschuldigtem Fehlen Abzüge drohen und sie daher meist anwesend sind
.
Ach, eine Frage noch: Was musst du als Klassenlehrkraft denn an das Jugendamt melden?
Ich bin aus Hessen.
Alleine können sich die Kinder (speziell diese Gruppe) nicht umziehen...
"Vor meiner Zeit" sind die Kolleginnen auch mit in die Umkleide gegangen... ich möchte aber gerne wissen, ob das überhaupt erlaubt ist.
Wenn ich es nicht mache, könnten wir nicht schwimmen...
Ach, entschuldige bitte! Ich sehe jetzt erst, dass du an einer Förderschule und nicht an einer Grundschule arbeitest.
Zu rechtlichen Hintergründen diesbezüglich weiß ich nichts. Aber nochmal die Frage: Wie wurde es denn bisher an deiner Schule gehandhabt? Oder gab es gar keinen Schwimmunterricht?
Ansonsten denke ich auch, dass deine SL dies klären muss und es nicht an dir als Lehrerin "hängenbleiben" sollte dich über die rechtlichen Gegebenheiten informieren zu müssen.
Anspruch auf Teilzeit gibt es nur bei Kinder oder Behinderung.
Oder zur Pflege von Angehörigen (das fällt gem. Teilzeit-Antrag hier in NDS unter "familäre Gründe").
Ich überlege gerade, wie es bei uns damals in der GS war, kann mich aber leider nicht erinnern. Ich weiß definitv, dass wir ab der 2. Klasse Schwimmunterricht hatten und nur unsere Sportlehrerin sowie der Bademeister dabei waren. Männliche Sportlehrkräfte gab es an meiner Schule damals meiner Erinnerung nach auch nicht.
Ich glaube tatsächlich, dass uns gar niemand beim Umziehen geholfen hat.
Wie haben denn deine Kolleginnen das in der Vergangenheit gehandhabt?
Bei uns führen die Abteilungsleiter*innen als Mitglieder der SL einmal jährlich - im Frühjahr - Gespräche mit den Leiter*innen und Stellvertreter*innen der einzelnen Teams (an meiner Schule ist ja i. d. R. - von einigen Ausnahmen abgesehen - jede Lehrkraft Mitglied in einem Bildungsgang- und einem Fachteam). In diesen Gesprächen zwischen Team- und Abteilungsleiter*innen geht es z. B. um Zielvereinbarungen für das kommende Schuljahr.
Gespräche mit jeder einzelnen Lehrkraft werden also nicht geführt oder nur wenn es bspw. um den Unterrichtseinsatz geht.
Deine Interpretationsweise deckt sich einfach nicht mit dem üblichen Gebrauch, mit dem man zwangsweise im Leben zu tun hat. Deswegen ist es schlicht ungewöhnlich und es stellt sich die Frage, woher es stammt.
Nein, diese Frage stellt sich mir nicht.
Ich stelle vielmehr fest, dass auch Frauen sich und andere Frauen ständig mit der Grundform bezeichnen.
Ich nicht. Siehe oben. Was ich feststelle, ist im Gegenteil, dass immer häufiger gegendert wird.
Wenn also die sprachliche Zugewinn gen Null geht, muss man sich fragen, warum es bei manchen trotzdem so einen Anklang findet. Da ist für mich schon klar, dass es dazu dienen kann, politische (linke) Gesinnung zu kommunizieren (sogar innerhalb der einzelnen Formen: Doppelnennung/Binnen-I vs Sonderzeichen), sich gegen möglich Angriffe zu schützen, Tugendsignalisierung, klassisches Mitläufertum usw.
Wow, interssante Thesen stellst du da auf!
Ich bezeichne mich oft selbst als "Lehrer" oder rede von "Kollegen", obgleich dies männliche und weibliche umfasst.
Das allerdings kommt mir höchst seltsam vor. Ich kenne in meinem persönlichen Umfeld keine einzige weibliche Lehrkraft, die sich als "Lehrer" bezeichnet, und es sagen und schreiben alle - auch meine männlichen Kollegen - grundsätzlich "Lehrkräfte", "Kollegium", "Kolleginnen und Kollegen" oder (ja tatsächlich: mit Sprechpause!) "Kolleg:innen".
Ich persönlich hab es für mich selbst nicht nötig zu gendern.
Hm.
Gendern ist im Großen und Ganzen was für die intellektuelle Elite.
Uiiii... Ich gehöre zur intellektuellen Elite
!
NDS war ja das erste BL, das von G8 zu G9 zurückgekehrt ist. Und wenn ich mir die Berichte von KuK aus dem gymnasialen Bereich so anhöre, ist das auch gut so.
Kein Schüler, der nach Stand von vor 20 Jahren abiturgeeignet war, hat ein Problem mit G8 gehabt.
Das weißt du woher so genau?
Wie werden Auslandsfahrten bei euch aktuell gehandhabt?
Bei uns werden wohl auch in diesem Schuljahr keine Klassenfahrten ins Ausland stattfinden. Letztes Jahr sind die paar Klassen, die überhaupt auf Klassenfahrt fahren (meist ist das nur der 12. Jahrgang im BG, weil die meisten anderen unserer SuS mittlerweile keine Lust, Zeit, Geld, ... mehr auf längere Fahrten haben), ebenfalls im Inland geblieben.
Auch das bereits im Frühjahr von einem Kollegen geplante bzw. angebotene Auslandspraktikum, das im Frühjahr 2023 in Irland (bis vor dem Brexit: Süd-England) stattfinden sollte, wurde mangels Interesse von Seiten der Azubis/Berufsschüler*innen abgesetzt.
Werbung