Beiträge von Humblebee

    Klassenzimmer hergerichtet für den Schulstart, ist richtig schön geworden! Die erste Schulwoche und die Tage davor liebe ich.

    Dann kann das Schuljahr ja für dich und deine "Hasen" in einer schönen Atmosphäre starten!

    Die erste Schulwoche bzw. die ersten zehn Tage sind für mich allerdings immer mit die stressigsten im ganzen Schuljahr :sterne:.

    Die SL interessiert nur die drei Parkplätze für Schulleiter, Stellvertreter und Sekretärin, der Rest ist für die SL uninteressant.

    Für die Verwaltung haben wir allein schon ca. zehn Parkplätze auf unterschiedlichen Parkplätzen und in der Tiefgarage, die auch zu unserer Schule gehört (zur "Verwaltung" zählen bei uns: der Schulleiter, die stellvertretende Schulleiterin, die drei Sekretärinnen, die Verwaltungsleiterin, der Schulassistent, die beiden Hausmeister und an sich auch noch die vier Abteilungsleiter*innen, die am Haupt-Standort unserer Schule tätig sind). Von den genannten Personen kommen aber drei regelmäßig mit dem Fahrrad und eine oft mit dem Bus zur Schule.

    Wir haben einen großen Parkplatz auf unserem Gelände. Dieser darf allerdings nur benutzt werden, wenn wir bei der Stadt einen Parkausweis erwerben...

    Sowas habe ich ja noch nie gehört! Wenn der Parkplatz nicht auf dem Schulgelände wäre, würde ich es ja noch ein Stück weit nachvollziehen können (das war an meiner Ausbildungsschule auch so: Da gab es auf dem Schulgelände selbst nur ca. 20 (kostenfreie) Lehrkräfte-Parkplätze, ein paar Minuten entfernt aber einen großen öffentlichen Parkplatz, für den die Lehrkräfte Parkausweise gegen eine Jahresgebühr bei der Stadt erwerben konnten), aber so finde ich es wirlich dreist.

    Und wenn ich die Ausführungen von fachinformatiker lese, bin ich mal wieder mehr als froh, dass es an meiner BBS keinen Abendunterricht gibt.

    Ich habe beides kennenlernen dürfen und bisher ist mein Eindruck, dass die Schulen auf dem Dorf besser digital ausgestattet sind, jedoch das die Lehrkräfte in der Stadt öfter digitale Medien im Unterricht verwenden bzw. dass die Kompetenzen im digitalen Bereich weiterentwickelt sind.

    Entschuldige bitte, aber das halte ich für hanebüchenen Unsinn! Wie state_of_Trance schon schreibt, gibt es auch meiner Erfahrung nach bei den Lehrkräften solche und solche; das ist nicht von Schule zu Schule unterschiedlich, sondern gerade innerhalb einer Schule.

    Ich selber unterrichte in einer BBS in einer Kleinstadt (mit ländlichem Einzugsgebiet), kenne aber auch viele BBS-Lehrkräfte und Lehrkräfte anderer Schulen aus größeren/großen Städten, die ebenso gute oder schlechte "digitale Kompetenzen" haben wie die KuK an meiner Schule.

    Wenn es Schulen und gerade BBSn in kleineren Städten gibt, die besser ausgestattet sind - auch im digitalen Bereich - als andere, liegt das m. E. häufig daran, dass diese die einzigen BBS in ihrem Landkreis sind und daher vom Schulträger - wenn er denn das nötige Kleingeld hat - finanziell gut unterstützt und ausgestattet werden. Ansonsten würden die SuS ja in benachbarte BBSn in Nachbar-Landkreisen oder kreisfreien Städten abwandern und Betriebe ihre Azubis dort zur Berufsschule schicken.

    By the way: Wieviele berufsbildende Schulen gibt es denn, die wirklich "auf dem Dorf" sind? Die meisten sind doch zumindest in einer Kleinstadt, würde ich meinen (es sei denn, es handelt sich um "Außen-Standorte" einer größeren BBS). Die einzigen niedersächsischen BBSn, die mir gerade einfallen, die wirklich in Orten unter 15000 Einwohner*innen liegen, sind zwei, deren Schulträger der LK Cuxhaven ist: die BBS in Schiffdorf und die BBS Cadenberge.

    Ich habe mein Ref an einer BBS in einer größeren Stadt hier in NDS gemacht und bin nun seit fast 20 Jahren in besagter Kleinstadt an einer Landkreis-BBS tätig. Die großen Unterschiede, die ich feststellen konnte, sind, dass wir als Bündelschule mehr Bildungsgänge in den unterschiedlichsten beruflichen Bereichen haben, während es an der städtischen BBS mehr Ausbildungsberufe in der Berufsschule gibt (ist ja irgendwie logisch...) und dass die SuS-Klientel doch unterschiedlich ist. Ob man das nun als Vorteil oder als Nachteil betrachtet, hängt vermutlich von der Lehrperson ab 8).

    Es gibt so viel Unsinn, der von Lehrer*innen einfach so hingenommen wird, obwohl es rechtlich bestenfalls „auf sehr wackeligen Füßen“ steht. Lehrerkollegien stellen sich doch nicht gemeinsam gegen unverhältnismäßige oder unrechtmäßige Anordnungen von „oben“. Wo kämen wir denn da hin!? Und wenn es einzelne Lehrkräfte machen, könnte es für diejenigen ja Stress geben… Also lieber den Mund halten.

    Tja, dann ist mein Kollegium wohl ein "besonderes", das nicht allen Quatsch einfach so hinnimmt. Wir haben uns schon einige Male, seit ich an dieser Schule bin, gegen u. E. unverhältnismäßige Anordnungen oder "Ideen" der SL gestellt. Hat in allen vier Fällen, die mir gerade in Erinnerung sind, geklappt, sprich: Wir als KuK konnten uns durchsetzen.

    Ganz ehrlich: Wer immer die Klappe hält, ist doch wohl ein Stück weit selber schuld, oder?!?

    Mir würde es in der ersten Näherung schon reichen, wenn wir einen Lehrerparkplatz hätten, der nicht von den Schülern zugeparkt wird. 🙄

    Da schreitet eure SL nicht ein? Boah! Das fände ich super-nervig.

    Bei uns haben die Hausmeister schon mehrfach Parkkrallen an SuS-Autos befestigt, die unberechtigt auf Lehrerparkplätzen parkten. Jede Lehrkraft erhält bei uns einen Parkausweis (für SuS gibt es auch welche, die sie zum Parken auf den extra ausgewiesenen Parkplätzen berechtigen) und sollte die auch tunlichst ins Auto legen, damit nicht unsere Hausis aktiv werden.

    Richtig, der SCHULE! Das bedeutet aber doch nicht, dass jeder L seine Schüler selber beaufsichtigen muss!

    Aufsicht auf dem Hof von 1-2 Lehrkräften, zack, Aufsichtspflicht abgedeckt. Da müssen aber doch nicht 8-16 Lehrkräfte Aufsicht schieben.

    M.E. ist das eine unzulässige Anweisung die ich a) schriftlich einfordern würde und b) von meiner Gewerkschaft in Bezug auf meine Dienstordnung auf Rechtmäßigkeit überprüfen lassen würde.

    Da diese Art der "Aufsicht" in vielen Grund- und Förderschulen praktiziert wird, gehe ich davon aus, dass sie durchaus rechtmäßig ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass, wenn es sich um eine unzulässige Anweisung handeln würde, noch keine Kollegin/kein Kollege in einer Schule, wo es diese "Vorviertelstunde" bzw. einen "offenen Anfang" gibt, dagegen protestiert hätte oder dagegen angegangen wäre.

    Jetzt wollte ich mal sehen wie es in anderen BL und Schulen gehandhabt wird. Wird es nur von mir so problematisch und entmutigend gesehen, gerade für die SchülerInnen die genau wissen, dass sie die einzige 5 haben?

    Ich schreibe mittlerweile keinen Notenspiegel mehr an (in NDS ist das übrigens nicht vorgeschrieben). Der Grund ist aber ganz einfach der, dass ich vor einigen Jahren ein paar Mal vergessen hatte, vor der Rückgabe von Klassenarbeiten/Klausuren einen Notenspiegel aufzustellen und dann bemerkt habe, dass niemand danach gefragt hat. Anscheinend interessiert die (also zumindest meine) SuS im Endeffekt doch nur ihre eigene Note und nicht die der Mitschüler*innen oder wie gut sie mit ihrer Note im Vergleich dastehen.

    Dass in Klassen großartig darüber diskutiert wird, wie eine Klassenarbeit ausgefallen ist und/oder die Noten bzw. Punktzahlen der Mitschüler*innen erfragt werden, passiert auch eher selten (in einigen Klassen gar nicht). Ich habe den Eindruck, dass das zu Beginn meiner Lehrtätigkeit anders war. Vielleicht sind unsere SuS heutzutage mehr auf sich selbst und ihre eigenen Leistungen fokussiert. Das mag aber - wie des Öfteren - auch an meiner älteren SuS-Klientel liegen.

    dasselbe Problem kann nach Elternabenden auftreten

    Oh je, wie lange dauern denn bei euch die Elternabende? Oder beginnen sie erst so spät?

    Dadurch, dass wir ja wenig mit den Erziehungsberechtigten zu tun haben, weil viele unserer SuS schon volljährig sind, haben wir nur einen Elternabend pro Schuljahr (wo es dann Infos zur jeweiligen Schulform gibt und die Elternvertretung der Klasse gewählt wird). Der dauert max. 1,5 Stunden; Beginn ist um 18 Uhr, Ende also spätestens um 19:30 Uhr.

    Unser Elternsprechtag (ebenfalls nur einer pro Schuljahr) geht von 16 bis 20 Uhr. Da unsere erste Stunde erst um 8:10 Uhr startet, können wir also die 11 Stunden Ruhezeit auch danach locker einhalten.

    Abendunterricht gibt es an meiner BBS ja zum Glück nicht.

    s3g4 : Mal ein Song, den ich noch nie gehört hatte (na ja, ist auch nicht mein Musikgeschmack... Und ich weiß auch nicht so wirklich, was das mit "Reise" zu tun hat ;) ).

    Was ist denn dein neuer Begriff für dieses Spiel?

    Ich wusste gar nicht, dass das woanders anders ist.

    Selbst am gym waren die Klassenzimmer ab 7.45 Uhr offen (ohne Lehrer).

    Das kenne ich von weiterführenden Schulen allerdings hier anders. Bei uns früher im Gym und auch an der BBS, die ich nach dem Abi noch besucht habe, waren die Türen der Klassenräume grundsätzlich abgeschlossen.

    An meiner Schule gab es nur während der "heftigen" Coronazeit eine Ausnahme, weil sich eben nicht so viele SuS gleichzeitig in den Fluren aufhalten sollten. Und zu der Zeit durften (wie ich ja eben bereits schrieb) die SuS auch während der Pausen in den Klassenräumen bleiben. Das lag auch daran, dass sie die gemeinschaftlichen Aufenthaltsräume nicht benutzen durften (z. B. nicht in der Cafeteria oder den SuS-Aufenthaltsräumen sitzen).

    Jetzt werden die Räume wieder nach jeder Doppelstunde von den Lehrkräften, die dort Unterricht hatten, abgeschlossen und nachmittags schließen unsere Putzfeen überall ab. Wir haben aber auch Sitzgelegenheiten (Klappsitze und in drei Abteilungen/Gebäudeteilen Bänke) auf den Fluren, wo sich die SuS während der Pause hinsetzen können, wenn sie nicht auf die Schulhöfe, in die Aufenthaltsräume u. ä. gehen möchten.

    Der Unterschied ist aber doch, dass du nicht gezwungen warst die Pause im Raum zu verbringen.

    Zum Thema: Offensichtlich scheint es aber "ok" zu sein das so zu machen, da muss man mit der Arbeitszeit an anderer Stelle besser wirtschaften. Da wird dann mal das Heft nicht eingesammelt und ausführlich angeschaut. Das kann man den Eltern auch so mitteilen.

    Leicht OT Humblebee bei uns klingelt es übrigens nicht, dann würde der Unterricht ja nach deiner Definition nie beginnen ;)

    Ok, stimmt, ich war nicht "gezwungen", in der Pause im Klassenraum zu bleiben. Aber nichtsdestotrotz fällt dieser Zeit des "offenen Anfangs" eben für Grund- und Förderschullehrkräfte unter "Aufsicht".

    Bzgl. deines letzten Punkts: Welche Defintion meinst du? Natürlich weiß ich, dass es Schulen ohne Pausengong gibt, aber ihr habt dann ja trotzdem festgelegte Anfangs- und Endzeiten für die einzelnen Unterrichtsstunden, oder nicht? An meiner Schule war übrigens der Pausengong während der Zeit, wo wir versetzte Pausen wegen Corona hatten, logischerweise auch abgestellt ;) . Trotzdem begann die erste Unterrichtsstunde um 8:10 Uhr und wer um 8:15 Uhr in den Klassenraum kam, wurde als "5 Min. verspätet" eingetragen.

    @ Humblebee: Die Schüler MÜSSEN nicht vorher da sein. Man kann aber innerhalb einer Viertelstunde eintrudeln und wer da ist, findet eine Lehrkraft vor. Es wird auch nichts gearbeitet, was mit dem Unterricht zu tun hat, es sei denn, jemand wird einkassiert, um was nachzuholen.

    Ja, genau das schrieb ich doch!? Die SuS können in den zwanzig Minuten, bevor es zur ersten Unterrichtsstunde klingelt, schon in ihre Klassenräume gehen (daher die Bezeichnung "offener Anfang") und dort in Ruhe ihre Unterlagen 'rausholen, spielen, sich unterhalten, malen, ... , sie können aber auch später zur Schule kommen (müssen dann aber vor dem Klingeln da sein) oder sich noch auf dem Schulhof aufhalten. Nur im Schulgebäude 'rumrennen dürfen sie nicht.

    Das ist aber definitionsgemäß Unterricht.

    Finde ich nicht. Solange es noch nicht geklingelt hat, hat ja die Unterrichtszeit noch nicht begonnen. Als unsere SuS 2020/2021 auch in den Pausen in den Klassenräumen bleiben durften, bin ich manchmal - aus lauter "Faulheit" ;) - auch mit im Raum geblieben, wenn ich dieselbe Klasse (in dem Fall: meine eigene) anschließend nochmal im eine Doppelstunde lang hatte. Das ist dann aber ja auch kein "Unterricht" sondern Pause; insbesondere, weil ja gar nicht alle SuS zu der Zeit anwesend sind (genauso wie morgens in der "offenen Anfangszeit" in einigen Grundschulen).

    Ich kenne das als "Vorviertelstunde", d.h., wenn der Unterricht um 8.00 Uhr losgeht, hat der Lehrer der 1. Unterrichtsstunde ab 7.45 Uhr Aufsichtspflicht im Klassenzimmer für alle eintreffenden Schüler. Ist an allen Schulen, die ich kenne, absolut normal. Hab ich einen Knoten im Hirn oder ist es hier was anderes?

    Ich kenne das unter der Bezeichnung "offener Anfang" von einigen Grundschulen. An der Grundschule, wo eine Bekannte tätig ist, bspw. dürfen die SuS zwanzig Minuten vor Unterrichtsbeginn ins Schulgebäude (vorher gibt es meines Wissens schon eine Aufsicht auf dem Schulhof). Da steht dann eine Lehrkraft als Aufsicht im Eingangsbereich und die Lehrkräfte, die die Klassen in der ersten Unterrichtsstunde haben, sind bereits in den einzelnen Klassenräumen, wo dann auch die SuS hingehen. Sie können dann noch im Klassenraum spielen oder was auch immer, bis es zur ersten Stunde klingelt. Die SuS müssen aber natürlich nicht schon zwanzig Minuten vor Unterrichtsbeginn in der Schule sein.

    Das fällt meines Wissens aber für die Lehrkräfte auch unter "Aufsichtsführung" und wird nicht extra angerechnet/vergütet.

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