Beiträge von Humblebee
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Dass das pervers ist und nicht normal ist aber hoffentlich klar. Du formulierst das so selbstverständlich, als
würde es die Anzahl der PKW nicht nur erklären, sondern auch rechtfertigen und gar zur Gesetzmäßigkeit erheben. So klingt es zumindest für mich.
"Früher" sind die größeren Kinder vom Dorf mit dem Rad zur Musikschule gefahren. Sowohl im wohlhabenden Teil Deutschlands als auch in dem, wo man 10 Jahre auf seine Kiste warten musste und rumkutschieren sowieso keine Option war.
Sag' mal, geht's noch?!? Irgendwie "überinterpretierst" du da mal wieder reichlich! Ich habe lediglich meine Beobachtungen von früher dargestellt, völlig wertfrei. Wieso sollte ich damit etwa rechtfertigen oder sogar zur Gesetzmäßigkeit erheben wollen? Was für ein Quatsch. Wenn du meine Beobachtungen "pervers" findest... Bitteschön, das überlasse ich dir.
Ich habe hier im Forum (ob in diesem Thread auch, weiß ich nicht mehr) schon mehrfach geschrieben, dass wir als Kinder und Jugendliche nirgendwo "hinkutschiert" wurden. Wie denn auch, wenn unsere Mütter keinen Führerschein hatten und unsere Väter mit den "Familienkarren" bei der Arbeit waren?!? Wir sind damals mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Zug hingelangt, wo wir hin wollten. Sei es zu Freund*innen, zum Verein, zum Stadtbummel oder sonstwohin.
Aber ich bin aus diesem Thread jetzt erstmal 'raus, denn man kann ja hier scheinbar schreiben was man will und wird sofort blöd von der Seite angemacht. Das muss ich mir echt nicht antun.
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Das sit doch Quatsch. Wie sollen denn die Leute ohne Auto zur Arbeit gekommen sein?
Na ja, wie man diversen Quellen entnehmen kann, ist es aber nunmal eine Tatsache, dass es 1960 ca. 4,5 Millionen Autos in Deutschland gab. Quellen findet man zuhauf, u. a. hier: https://zahlenbilder.de/deutschland/wi…hland-1950-2020 oder hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaf…Fahrzeugklassen .
Vermutlich haben damals sehr viele Menschen - wie laleona ja auch schon schrieb - wohnortnäher gearbeitet oder sind mit Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß zu ihren Arbeitsstellen gelangt. Ich erinnere mich auch dunkel an Fernsehaufnahmen "von früher", wo große Industriebetriebe Busse eingesetzt haben, um ihre Arbeiter*innen "einzusammeln".
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Tja, für mich war diese Umfrage nach einem Klick beendet, da ich die Frage "Sind Sie derzeit Lehrkraft an einer allgemeinbildenden Schule in Deutschland?" nur wahrheitsgemäß mit "Nein" beantworten konnte.

Lotta22 : Es wäre sinnvoll, wenn du den Threadtitel oder zumindest deinen Eingangsbeitrag dahingehend abändern würdest, dass klar ist, dass sich deine Umfrage nicht an Lehrkräfte an berufsbildenden/beruflichen Schulen richtet!
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Ich freue mich auf meinen ersten Schultag heute. 🙂
Willkommen im "Kosmos" der niedersächsischen BBS und viel Erfolg!
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"Zuhause ist da, wo meine Kuhle im Sessel ist."
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lieber ein gutes Buch oder die Tageszeitung
Am Wochenende ausschlafen oder auch recht früh aus den Federn?
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Aber es gab definitv weniger Autos (das müsste ich jetzt nachlesen, aber ich gehe davon aus) und dass eine Familie 2 Autos hatte, war zumindest hier sehr selten.
Ich mein, irgendwer muss ja früher keines gehabt haben und hat jetzt doch eines - oder?
Ja, klar, weniger Autos gab es auch in meinem Umfeld und sehr selten zwei Autos pro Familie (das habe ich ja auch für meine Eltern bestätigt). Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, war es häufig so, dass die ältere Generation - also die meiner Großeltern - teilweise gar kein Auto hatte und viele Frauen nicht autofahren konnten, also keinen Führerschein hatten. Die Mutter meines Lebensgefährten bspw. ist als jüngere Frau mit dem Fahrrad zu ihrer (Teilzeit-)Arbeitsstelle gefahren und hat erst mit Mitte 40 (Anfang der 1980er Jahre) ihren Führerschein erworben.
Seit den 1980er Jahren ist es meinen Beobachtungen nach dann mehr "in Mode gekommen", dass auch Frauen schon im jüngeren Alter einen Führerschein machten, ein Auto kauften oder evtl. geschenkt bekamen und dieses dann sozusagen "mit in die Beziehung gebracht haben". Und schwupps: Schon gab es zwei Autos pro Paar. Später kamen dann oft noch die Autos von (noch zuhause wohnenden) Kindern, die 18 wurden und den Führerschein machten, hinzu.
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Bei uns wird zwar immer noch über Corona gesprochen, aber seit Ender der Osterferien sind nur noch wenige SuS oder KuK deswegen ausgefallen. Aus meiner Klasse hat es seitdem eine Schülerin erwischt (sie kam aber nach acht Tagen wieder topfit in die Schule) und einen Schüler, der allerdings gesundheitlich eh nie ganz "auf der Höhe" ist und der an einer - vermutlich durch das Coronavirus verursachte - Lungenentzündung erkrankt ist (er lag deshalb einige Tage im Krankenhaus und ist noch immer krankgeschrieben). In anderen Klassen fehlen aber seit April gar keine SuS mehr, weil sie an Corona erkrankt sind, und ich wüsste auch nur von einem Kollegen, der in den letzten Wochen positiv getestet wurde.
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Und die Mehrheit meiner Kollegen wohnt woanders, bis zu 40km fahren die täglich einfach (oder weiter), nur, weil sie an dieser Schule sein wollen (die nicht mal besonders ist in irgendeiner Hinsicht).
Vor 40 Jahren hätte das keiner gemacht.
Auch hatten meine Eltern natürlich nur ein Auto, meiner Mutter wurde unterwegs abgesetzt, nach Hause fuhr sie mit einer Kollegin, nie konnte sie so lange in der Schule bleiben, wie sie wollte (sie musste Mittagessen kochen von meinem Vater aus, das ist natürlich eine andre Diskussion).
Aber es war einfach klar: wohnortnah arbeiten und nur ein Auto.
Meine Eltern hatten zwar auch nur ein Auto, weil meine Mutter a) gar keinen Führerschein hatte und b) Hausfrau war, aber mein Vater hat Zeit seines Lebens nicht wohnortnah gearbeitet. 1954 hat er seine Ausbildung begonnen und musste von seinem Wohnort (Kleinstadt) in eine ca. 35 km entfernte etwas größere Stadt pendeln; damals ist er mit dem Zug gefahren. Nach seiner Ausbildung hat er bis zu seinem Ruhestand in einer 28 km entfernten Stadt gearbeitet, wohin er täglich mit dem Auto gefahren ist (oft in Fahrgemeinschaft mit Kollegen, die also ebenfalls nicht wirklich wohnortnah arbeiteten).
Alle Eltern meiner Freunde arbeiteten vor Ort, denn zur Arbeit mit dem Auto zu fahren war absolut unüblich.
Bei uns in der Gegend war das tatsächlich in meiner Kindheit und Jugendzeit gar nicht so unüblich. Einige Eltern (insbesondere Väter; viele Mütter haben nicht gearbeitet) fuhren zwar mit dem Rad zur Arbeit, wenige mit der Bahn, aber eine ganze Reihe auch mit dem Auto.
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Ich "steh" auf Schokolade
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Humblebee :
(hab etz a schlechtes G'wissn wegen des ''bösen'' Emojicons, war nur scherzhaft gemeint *grins*)Brauchst du nicht! War doch alles im Scherz gemeint
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In Nds gilt die Maskenpflicht, wenn ein Fall in der Klasse auftritt. Die Klasse befindet sich dann sofort wieder im ABIT-Verfahren.
Nein, das gilt beides nicht mehr. - Erklärung: siehe obiger Beitrag von Seph .
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10 000 km in drei Wochen auf dem Fahrrad schaffen in Europa vielleicht 20 Personen, eher weniger.
Ist immerhin ein Schnitt von knapp 20 km/h. Über 21 Tage.
War auch kurz davor, nachzurechnen. Für jemanden, der sonst nicht radelt, halte ich die tausend Kilometer pro Woche schon für engagiert.
Aber mit den zehntausend Kilometern stimmt etwas nicht. Gehe ich recht in der Annahme, dass man einfach etwas einträgt und nicht kontrolliert wird.
Ich habe es so verstanden, dass die 10.000 km das Ergebnis der ganzen Gruppe sind, nicht das von einzelnen Teilnehmer*innen.
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Wieso könne Schwangere nicht von zuhause aus was arbeiten? Ich fände das auch den vertretenden Lehrern gegenüber einfach nur fair.
Das hat ja eine schwangere Kollegin von mir, die vor einem Monat Mutter geworden ist, ab Dezember auch gemacht (Distanzunterricht in den meisten ihrer Klassen). Eine andere, die Ende Januar Mama wurde, war aber bis zu den Weihnachtsferien - also bis zum Mutterschutz - in der Schule.
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So sorry
- aber nöööö
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