Bei dem betreuten Unterricht hat sich dann jeweils die Fachlehrkraft mehr oder weniger gekümmert/Tipps gegeben/unterstützt. Aber der betreute Unterricht wechselte mindestens alle drei Monate. Und Mentor*in haben wir da nicht gesagt.
Von Verwandten (Grundschule NRW) kenne ich das Mentorsystem als Begleitung durch eine feste Lehrkraft, die dann eine*m Referendar*in während des gesamten Referendariats mit Rat und Tat zur Seite steht. Hatte ich leider nicht.
Bei uns wechselt der betreute Unterricht - genauso wie der eigenverantwortliche - nur einmal im Halbjahr und zumindest für diese Zeit bleibt die Ausbildungslehrkraft dieselbe (oft auch darüber hinaus). "Mentor*in" sagen wir übrigens auch nicht sondern "Betreuungslehrer*in" oder eben "Ausbildungslehrer*in". Die Lehrkräfte, bei denen unsere LiV ihren betreuten Unterricht haben, sind auch bei Unterrichtsbesuchen dabei.
Was ginge, wäre Dich vor (!!) dem Referendariat, vertrauensvoll an die Seminarleiterin (evtl. auch/alternativ Gleichstellungsbeautragte der Bezirksregierung) zu wenden, um eine andere Schulzuweisung zu erreichen, das ist häufig vor (!!) Referendariatsantritt umstandslos möglich.
Aber die/der TE möchte doch wohl gerne an der bereits zugeteilten Schule das Ref. machen, weil er/sie dort schon arbeitet, oder habe ich das falsch interpretiert?
