Das hat nicht unbedingt mit der Größe des Betriebs, sondern auch mit den baulichen Begebenheiten (gab es vielleicht schon vorher?), mit den Tätigkeiten vor Ort (zum Beispiel sanitäre Anlagen für die Produktion, selbst wenn sie selten benutzt werden), mit der Zielgruppe des Personals (wen will man locken?).
Bitte beachten: Ich schrieb extra von Betrieben, die ausschließlich oder hauptsächlich Bürotätigkeiten durchführen! Von Betrieben, in denen es auch eine Produktion gibt (z. B. dem Unternehmen, in dem mein Lebensgefährte arbeitet) oder Handwerksbetrieben, kenne ich es selbstverständlich auch, dass es Duschen usw. für die Arbeitnehmer*innen, die körperlich stärker arbeiten, gibt.
Ansonsten kenne ich das aber eben nicht. Sorry for that! Ich kann ja nur aus meiner Perspektive berichten.
wenn du viele Sportler*innen /Radler*innen/Läufer*innen kennst, dann ist es genau das: soviel wenig Zeit vor Ort bei der Arbeit wie nötig, und gleichzeitig den Traininsplan oder den Bewegungsdrank erfüllen.
guck mal, ob du in deinem Kollegium Triathlet*innen, Marathoni oder weitere Ausdauersportler*innen hast. Die haben sicher auch kreative Lösungen
Ich kenne zwar nicht viele, aber doch so einige Ausdauersportler*innen, Triathlet*innen, Radsportler*innen, Marathonläufer*innen - sowohl inner- als auch außerhalb meines Kollegiums -, habe aber noch nie davon gehört, dass jemand von denen während der Arbeitszeit (oder besser gesagt: in den Pausen) ihrem/seinem Sport nachgegangen ist. Das "erledigen" die alle in ihrer Freizeit: (spät)nachmittags, morgens vor der Arbeit oder am Weochenende.
Aber auch das ist wohl Teil meiner "Bubble": Ich kenne nämlich auch niemanden, der im Laufe eines Arbeitstages eine ganze Stunde Pause hat. 45 Minuten ist da das höchste. Die meisten haben eher mehrrere kurze statt eine lange Pause.