Ich muss auch ganz ehrlich sagen, für das Lehrergehalt sollte man ja auch nicht mehr als 35h die Woche arbeiten müssen. Das erreicht man aber leider trotz Gegenrechnen Ferien nicht wirklich (oder ich bin immer noch zu fleißig, obwohl ich schon versuche abzuknappsen was geht).
Wenn "man" sich vernünftig organisiert, passt es schon. Bei mir zum Beispiel. Ich habe mehrere Jahre lang meine Arbeitsstunden aufgeschrieben und kam nie über 35-40 Stunden pro Woche. Natürlich gibt es "Stoßzeiten", wenn viele Klausuren oder Prüfungen zu korrigieren sind, aber dann gibt es auch andere Zeiten, wo ich nach der 4. oder 6. Stunde nach Hause komme und gar nichst mehr zu tun habe.
Bei uns nehmen reihenweise Quereinsteiger reißaus und gehen doch zurück in die Wirtschaft
Das ist bei den Zuständen, wie du sie hier immer wieder für deine Schule beschreibst, auch - ehrlich gesagt - meiner Meinung nach kein Wunder
... Ich habe in den über 18 Jahren, die ich jetzt an meiner Schule tätig bin, genau zwei Quereinsteiger erlebt, die in ihren alten Beruf zurückgekehrt sind (oder dies zumindest wollten; da ich sie nicht näher kenne, weiß ich nicht, ob das im Endeffekt tatsächlich geklappt hat). Ach ja, und dann war da noch eine Dame, die den Quereinstieg in Teilzeit bei uns versucht hat, der es aber dann doch zu stressig war; sie arbeitet mittlerweile sechs Stunden die Woche in einer Bildungsstätte für Erwachsene (Anmerkung am Rande: Da ihr Mann als Unternehmen gut verdient, arbeitet sie eh nur als "Hobby", wie sie selbst sagt).