Beiträge von Humblebee

    Soll dafür der Master entfallen oder das Referendariat? Sonst sprächen wir von 3 Jahren + 2 Jahren + 3 Jahren + 1,5-2-Jahren, womit eigentlich nur noch Humanmediziner mithalten könnten.

    Weder das eine noch das andere. Bisher muss man ja - wie oben bereits erwähnt - auch schon für das Lehramt BBS/BK eine einjährige berufspraktische Tätigkeit nachweisen. Da kommt es m. E. auf die zwei Jahre mehr auch nicht mehr an und man bringt wesentlich mehr berufliche Vorerfahrung mit in die zukünftige BBS-Lehrer*innentätigkeit.

    Ich kenne - das schrieb ich vor kurzem hier schon mal in einem Thread - im Übrigen kaum jemanden, der vor Beginn der Lehramt BBS-Studiums keine Berufsausbildung absolviert hat! Daher sind die meisten bei Studienbeginn auch mind. Mitte 20.

    In NRW ist alles gebündelt am Berufskolleg. Wann man Gesundheit unterrichten darf, weiß ich allerdings nicht, aber an Berufsschulen geht hier viel. Am beruflichen Gymnasium muss man die passende Fakulta haben.

    In NDS haben wir auch Bündelschulen. Hier kann aber jede/r, die/der das Lehramt an BBS studiert hat, in jedem Bildungsgang unterrichten, also auch am BG oder der FOS. Es unterrichten z. B. auch KuK, die die berufliche Fachrichtung "Wirtschaft" studiert haben, an unserem BG "Gesundheit und Soziales - Schwerpunkt Gesundheit-Pflege" das Fach "Betriebs- und Volkswirtschaft" unterrichten. Die beruflichen Schwerpunktfächer in den einzelnen Bildungsgängen sind aber natürlich den Lehrkräften vorbehalten, die die entsprechende berufliche Fachrichtung studiert haben.

    bumblebee: weißt du, was eine "einschlägige" Ausbildung ist? Wäre auch MTA zum Beispiel eine Ausbildung? (also jetzt aus purer Neugier für mich, aber vielleicht eröffnen sich auch Horizonte für die TE)

    Meines Wissens bedeutet "einschlägige" Ausbildung, dass es sich um eine duale Berufsausbildung handelt, die dem entsprechenden beruflichen Bereich zuzuordnen ist.

    "MTA" ist - soweit ich weiß - kein dualer Ausbildungsberuf sondern eine berufsfachschulische Ausbildung (im Gegensatz zur/zum "Medizinischen Fachangestellten"). Ob eine BFS-Ausbildung mittlerweile für das Studium des Lehramts BBS/BK anerkannt wird, weiß ich nicht. Meine eigene BFS-Ausbildung zur "staatlich geprüften Assistentin für Fremdsprachen und Korrespondenz" wurde damals nicht anerkannt.

    Ich würde im Übrigen sowieso dafür plädieren, dass alle Lehrkräfte an beruflichen Schulen vor Aufnahme des Studiums nicht nur ein einjähriges Praktikum o. ä. machen, sondern eine komplette Berufsausbildung.

    Für Gesundheit braucht man entweder einschlägige fachliche Ausbildung oder 52 Wochen Praktikum.

    Um welches Bundesland geht es denn eigentlich? In Niedersachsen musst du eine einschlägige Berufsausbildung absolviert haben; ein Praktikum oder andere berufspraktische Tätigkeit reicht hier nicht für das Lehramtsstudium BBS mit der beruflichen Fachrichtung "Gesundheit(swissenschaften)" .

    Gesundheitskauffrau ist der kaufmännische Bereich

    Das ist aber nicht der einzige Bildungsgang, den man an einer beruflichen Schule im Bereich "Gesundheit/Pflege/Soziales" unterrichtet, das ist dir bewusst, oder? Der Bereich geht von der Berufsschule für z. B. "Medizinische Fachangestellte" bis hin - zumindest an meiner Schule - der Berufseinstiegsklasse (entspricht dem früheren BVJ) im Bereich "Gesundheit und Soziales - Schwerpunkt Pflege".

    Die von meinem Zahnarzt hatte 75 Seiten (inkl. Anhang).

    Seine Doktorarbeit?! Das kommt mir aber wenig vor. Gut, ich kenne mich mit Doktorarbeiten nicht wirklich aus, aber ein Bekannte (Allgemeinmedizinerin) berichtete mir von 150 Seiten plus Anhang, von einem ähnlichen Umfang ein Doktor der Tiermedizin und eine Bekannte, die in BWL mit juristischem Schwerpunkt ihre Dissertation angefertigt hat, sogar von 200 Seiten. Aber wer weiß, vielleicht hat sich das ja mittlerweile geändert; diese Bekannten haben alle schon vor 10 bis 20 Jahren ihre Doktortitel erworben.

    Aus eigener Erfahrung kann auch ich sagen, dass eine Fernbeziehung, bei der beide Partner Vollzeit berufstätig sind und die mehr als 300km mit einbezieht auf Dauer kaum zu halten ist.

    Ist wahrscheinlich ein wenig "typbedingt" . Eine Freundin von mir führt schon seit über 10 Jahren eine Fernbeziehung mit ihrem über 500 km entfernt wohnenden Partner (sie wohnt in Süd-West-Niedersachsen, er in Franken); Vollzeit arbeiten beide, so dass sie sich nur an den Wochenenden und im Urlaub sehen können.

    Eine weitere Bekannte, die mittlerweile hier in Niedersachsen verheiratet ist, hat mit ihrem jetzigen Mann ebenfalls jahrelang eine Fernbeziehung geführt, als sie noch in Berlin wohnte und arbeitete, während er in Bremerhaven wohnte und arbeitete (gebürtig kommt sie allerdings aus NDS und wollte immer gerne hierher zurück; es dauerte nur halt einige Jahre, bis sie hier einen adäquaten Job fand).

    Geht also schon, ist aber natürlich wirklich auf Dauer stressig. Mir hat es schon gereicht, dass mein Lebensgefährte und ich am Anfang unserer Beziehung - bevor wir nach zwei Jahren zusammengezogen sind - eine Autostunde voneinander entfernt wohnten!

    Ich habe in Erinnerung, dass es ("vor Corona") so war, dass Hausunterricht für längerfristig erkrankte Schüler*innen von der Landesschulbehörde organisiert wurde. So habe ich es zumindest vor einigen Jahren von einer Freundin gehört, als deren Tochter noch zur Grundschule ging und ein Mitschüler aus deren Klasse wegen einer Autoimmunkrankheit die Schule monatelang nicht besuchen konnte.

    Sorry, das sind natürlich nur "Second Hand"-Infos und betrifft NDS und nicht MV.

    Da ich noch nie auf Sylt war, hätte ich das nicht erkannt, obwohl mir der Name "Morsumer Kliff" geläufig ist.

    In Alzey war ich vor ca. 35 Jahren mal; hatte ich nicht mehr in Erinnerung, wie die Stadt aussieht.

    Palim oder Caro07 : Wer von euch mag weitermachen?

    In Mathe steht ab der 7. Klasse ja die E und G Kurse.

    Nur in Mathe? In NDS gibt es meines Wissens (habe das aber nur von den Zeugnissen unserer Bewerber*innen im Kopf) in den Oberschulen und in den IGS E- und G-Kurse in Mathe und Englisch, evtl. auch in Deutsch. Für die Oberschulen bedeutet das, dass im E-Kurs auf Grundlage der Kerncurricula für die Realschule, im G-Kurs der für die Hauptschule unterrichtet wird.

    Ich handhabe das aber eher in die andere Richtung. Von 4 Aufgaben müssen 1 und 2 auf jeden Fall gelöst werden. 3 und 4 sind dann komplexer / anspruchsvoller. Ist im Rechnen aber auch leichter aufzubauen.

    Im Englischunterricht ist das m. E. ebenfalls problemlos möglich. Wir haben auch in den verschiedenen Bildungsgängen einige Englischbücher, die Aufgaben zur Binnendifferenzierung enthalten (und ich meine, vor kurzem gelesen zu haben, dass dies z. B. bei den in den allgemein bildenden Schulen oft im Englischunterricht genutzten Lehrbüchern der "English G"-Reihe von "Cornelsen" der Fall ist).

    Mit Gesundheit? Eher weniger, das ist überhaupt kein Mangelfach und wird auch meistens nicht in großem Umfang gebraucht. Vielleicht einig besser als Wirtschaft, aber besonders gut sind die Aussichten für BS-Verhältnisse nicht.

    Dass "Gesundheit" / "Pflege" kein Mangelfach sein, stimmt so nicht. Vielleicht trifft das in Hessen zu, aber z. B. in RLP wird hier die Fachrichtung "Gesundheit" bei den Mangelfächern - neben einigen technischen - aufgeführt: https://bm.rlp.de/de/bildung/sch…/mangelfaecher/

    In einer Broschüre des nds. MK "Gute Lehrkräfte braucht das Land" wird u. a. "Pflegewissenschaften" als gesuchte berufliche Fachrichtung an den BBS genannt und hier für BW ebenfalls "Pflege": https://km-bw.de/site/pbs-bw-km…ncen%202020.pdf

    Wenn ich es richtig sehe, sind die letzten beiden Bilderrätsel noch gar nicht gelöst, oder?

    Ich würde es übrigens besser finden, wenn nicht gleichzeitig zwei Rätsel eingestellt werden. Da kommt man ja völlig in 'nen Tüdel :sterne:.

    Davon abgesehen, habe ich weder für das Sylt- noch das RLP-Foto Ideen, wo das sein könnte :weissnicht:...

    Ich würde in der Beruflichen Fachrichtung ja eh viele "liebe" Ausbildungsgänge haben, weil der Gesundheits-und Sozialzweig, ja doch eher mädchenlastig ist.

    Gerade herumzickende Mädels können aber auch ganz schön laut (und vor allem nicht immer "lieb") sein 8)! Ich hatte mal eine BFS-Klasse der "Hauswirtschaft und Pflege- Schwerpunkt persönliche Assistenz" und die war i. d. R. lauter als meine eigenen BFS-Klassen im Bereich "Wirtschaft - Einzelhandel".

    Bei uns gehört übrigens auch die "Berufseinstiegsklasse Pflege" zum Bereich "Gesundheit und Soziales".

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