Beiträge von Humblebee

    Weil ständig irgendjemand meint, er solle damit zufrieden sein. Das nervt mich auch ziemlich. Insofern ist es auch sein Recht, jedesmal zu kontern, dass das nicht in Ordnung ist.

    Tja, leider ist er aber derjenige, der ständig wieder davon anfängt.

    Aber bitte... Dann drehen wir uns halt mit dieser Diskussion weiter im Kreis! Ich bin dann 'raus, denn ich persönlich kann nichts dafür, dass ich A13 bekomme und andere Lehrkräfte nicht. Zum anderen bleibe ich dabei, dass wir hier zwar A13 für alle fordern können, aber im Endeffekt nicht für die Umsetzung dieser Forderung verantwortlich sind.

    Ich habe es zwar schon mehrfach geschrieben, aber nochmal Tommi : Ich fände es gut, wenn alle Lehrkräfte A13 erhalten würden. Nur frage ich mich einfach weiterhin, was es dir bringt, hier ständig darauf hinzuweisen, dass du nur A12 bekommst, obwohl du A13 verdient hättest. Wir hier können dir doch bei dieser Problematik nicht weiterhelfen. Was also hast du davon, außer, dass du dich hier "auskotzen" kannst?

    ich als BSlerin habe nach 3 Wochen ausschließlichem Distanzunterricht im März 2020 danach sofort wieder Präsenzunterricht gehabt und nun mein fast vollständiges Deputat in Präsenz.

    Das ist bei euch an den beruflichen Schulen in Hessen aber auch wirklich blöd geregelt (schon die ganze Zeit)! Wir waren hier an den BBS in NDS ja insgesamt gesehen "besser dran" mit viel mehr Distanz- und Wechselunterricht. Ich hatte dadurch nur zwischen September und Dezember komplette Klassen in Präsenz. Mittlerweile bin ich zwar auch wieder mit meiner kompletten Stundenzahl im Präsenzunterricht (habe nur Unterricht in Vollzeitklassen mit Abschlussprüfungen im Mai/Juni), aber eben nur in geteilten Klassen.

    Stimmt, die Leute gibt es auch. Ich würde meinen SuS aber eher zu einem regulären VZ-Job in dem angestrebten Bereich raten, weil sie dann für ihre Arbeit auch vernünftig bezahlt werden. Außer natürlich, sie erhoffen sich durch das FSJ z. B. Vorteile bei der Bewerbung für einen Studienplatz.

    Ein Vollzeit-Job ist ja in diesen Fällen nicht möglich, weil es sich bei den genannten SuS i. d. R. um noch schulpflichtige, minderjährige Pérsonen handelt. Und um einen Studienplatz geht es bei diesen SuS auch nicht (es sind ja oftmals SuS mit Haupt- oder Realschulabschluss), sondern eher darum, dass sie ggf. im Anschluss an das FSJ im Pflege- oder Betreuungsbereich - zumindest im sozialen Bereich - eine duale oder fachschulische Ausbildung starten möchten.

    Mit ein Grund, warum viele kein FSJ machen, gerade Leute aus sozial schwachen Verhältnissen können es sich schlicht kaum leisten.

    Ist das so? Du beziehst dich mit dieser Aussage vermutlich auf junge Leute, die vor Aufnahme eines Studiums kein FSJ machen wollen wegen der schlechten Bezahlung. Wobei ich da auch so einige kenne, die das trotzdem gemacht haben, um sich in dem Jahr zu orientieren oder schon mal Erfahrungen zu sammeln; die sind dann eben noch ein Jahr zuhause wohnen geblieben.

    Bei uns an den BBS gibt es aber jedes Schuljahr nicht wenige SuS, die nicht den Schulplatz bei uns antreten (oder im Laufe des Schuljahres wieder "gehen"), um ein FSJ zu machen. Deren Schulpflcht ruht dann für dieses Jahr; es sei denn natürlich, sie haben ihre Schulpflicht schon erfüllt. Allein aus meiner BFS-Klasse haben im Herbst zwei Schülerinnen ein FSJ begonnen.

    Okay, mit den Banken muss man kein Mitleid haben. Und wenn ihr findet, eine Lehre bei der Sparkasse würde einen besser darauf vorbereiten, SuS angemessen Französisch oder Physik beizubringen, dann kämpft dafür!

    Wo genau habe ich das gesagt? Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass ich eine ganze Reihe von Personen kenne, die im Anschluss an eine Ausbildung studiert haben. Keiner davon ist allerdings in ein Lehramtsstudium für ein Lehramt an einer allgemeinbildenden Schule gegangen, sondern diese Leute haben BWL, Lehramt BBS, irgendwas Technisches (bspw. nach einer Ausbildung im technischen Bereich oder als Bauzeichnerin) usw.

    studiert.

    Um das klarzustellen: Ich wäre nicht unbedingt dafür, dass jede/r Lehramtsstudent/in vor dem Studium eine Ausbildung machen sollte, aber für die Lehrkräfte an beruflichen Schulen fände ich das auf jeden Fall ratsam.

    Ich bin mir unsicher, ob Klassenarbeiten tatsächlich Prüfungen sind oder ob die Begrifflichkeiten anders definiert sind.

    Ohne in NRW tätig zu sein und eure Erlasslage genauer zu kennen, würde ich nicht meinen, dass Klassenarbeiten in die Kategorie "Prüfungen" fallen.

    In Niedersachsen war (oder ist? - habe den Überblick verloren...) die Formulierung "abschlussrelevante Klausuren/Klassenarbeiten" und explizit "Abschlussprüfungen". Da wird also schon ein Unterschied gemacht und ich denke, das ist in NRW genauso, oder?

    EDIT: Da müsste sich aber bitte ein/e in NRW tätige/r Kollege/Kollegin nochmal zu äußern!

    Das was aber nicht passieren darf, und das passiert bei uns leider an der Schule, dass diese Personen dann Menschen, die eben auch Zeit für Partnerschaft und so weiter in ihrem Privatleben haben wollen, dieses verleiden, indem sie von diesen ebenfalls erwarten sich primär auf die Schule zu konzentrieren und "mit der Schule verheiratet zu sein".

    Übrigens: Wer zwingt dich denn dazu, diese "Erwartungen" zu erfüllen? Wie Sissymaus schon schrieb: Du brauchst dich doch nicht von jemandem in der SL unter Druck setzen zu lassen und solltest einfach "Nein" sagen lernen. Wenn du das nicht kannst, ist es m. E. dein Problem und nicht das der (erweiterten) SL!

    Oha, da habe ich anscheinend noch so jemanden aufgescheucht...

    Keine Ahnung, was du mit "so jemanden" meinst :weissnicht:. Ich bin weder Single, noch in der Schulleitung, noch mit der "Schule verheiratet", ... , falls du darauf anspielst. Ich bin aber - im Gegensatz zu dir - meist zufrieden in meinem Job und meinem Privatleben.
    Was ich mit meinem Post aussagen wollte, ist, dass ich es einfach unter aller S.. finde, wie du über andere Menschen urteilst und sprichst! Zum Glück habe ich solche Personen nicht in meinem Kollegium, die sich so äußern und benehmen, wie du es hier im Forum meist tust.8)

    Plus, dass mir dein ständiges Gejammer über deine Schule, deine Kolleg*innen, dein Bundesland und so gut wie alles, was mit deinem Beruf zusammenhängt, einfach dermaßen auf die Nerven geht. Wenn dich das alles derart frustriert, solltest du wirklich zusehen, dass du dir einen anderen Job suchst, umziehst oder sonstwas. So wirst du es wohl kaum bis zu deiner Pension aushalten...

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