Beiträge von Humblebee

    Das war bei mir damals (2001) ähnlich: ich hatte fünf Monate Wartezeit zwischen Ende des Studiums und Beginn des Referendariats zu überbrücken. Das hängt auch mit dem Termin für den Start des Ref. hier in Niedersachsen zusammen. Ich habe meine Urkunde für das 1. Staatsexamen und die Diplomurkunde (Dipl.-Handelslehrerin) im Frühsommer - ich meine im Juni (so genau weiß ich das gerade gar nicht mehr) - erhalten. Die Starttermine für das Ref. sind in NDS aber der 01.11. und 01.05. Somit musste ich eben die Zeit bis dahin überbrücken und habe - nach ein wenig Urlaubs- und Erholungszeit - wieder in dem Büro gearbeitet, wo ich schon während meiner Studienzeit einen Nebenjob hatte.

    EDIT: Falls das unklar ist: die o. g. Starttermine beziehen sich natürlich auf die berufsbildenden Schulen, an denen ich ja tätig bin!

    Hallöchen, bin neu hier :)

    Ein Klassiker: Eltern, die man nach dem Unterricht auf dem Weg zum Auto trifft und einem einen "Schönen Feierabend" wünschen.

    Kennt ihr das und wenn ja, was antwortet ihr? ;)

    Das kenne ich nicht, weil 1.) unsere Parkplätze und unsere Tiefgarage direkt an der Schule liegen (wo keine Eltern vorbeikommen), 2.) die wenigsten unserer SuS in Schulnähe wohnen und 3.) ich die allermeisten Eltern meiner SuS gar nicht persönlich kenne ;) .

    Aber davon abgesehen, wünschen auch unsere Putzdamen, die Sekretärinnen, die Schulleitung und auch wir KuK uns gegenseitig - wenn wir uns auf dem Weg aus der Schule heraus (Richtung Parkplatz, Tiefgarage oder zum Fahrradstand) begegnen - einen schönen Feierabend. Ich habe da noch nie drüber nachgedacht, denn der Feierabend muss ja nun nicht direkt im Anschluss ans Nachhausekommen liegen; das dürfte den Beteiligten in diesem Fall eigentlich klar sein.

    Die Liste, bei wem man sich testen lassen kann, gibt es seit HEUTE auf besagter Seite... oder wurde die Liste heute erneuert und mit neuem Datum eingestellt?

    Das vermute ich mal. Wir hatten eine Mail der SL mit einen Link zum "Test-Berechtigungsschein" und damit zu dieser Liste vorgestern bekommen. Darin steht, dass die Liste fortlaufend aktualisiert werde (die Version, die ich mir heruntergeladen habe, ist daher Stand 17.02.21).

    Ganz ehrlich, dass die Lehrerschaft nicht aufschreit, wenn sie erfährt, dass die Testung nicht ganz selbstverständlich übernommen wird, schockiert mich zutiefst. Andererseits wundert mich bei dem masochistischen und mit Helfersyndrom erkrankten Klientel, das dieser Beruf so oft anzieht, nichts mehr.

    Ganz ehrlich: mich schockiert es weit mehr, dass jemand wie du derartige Aussagen über einen Berufsstand trifft, dem er bzw. sie selber angehört :(.

    Bei uns bringen im Winter eine ganze Reihe von SuS und KuK Thermoskannen mit Heißgetränken (meist Tee) von zuhause mit, die sie auch mit in den Unterricht nehmen. Das kenne ich aber nicht nur von älteren Schüler*innen, sondern habe ich auch schon von Freunden und Bekannten gehört, deren Kinder in der Unterstufe oder sogar noch in der Grundschule sind. Gerade jetzt in den doch durch's viele Lüften kühleren Klassenzimmern finde ich es überhaupt nicht verwerflich, wenn alle am Unterricht Beteiligten mal ein Heißgetränk auch während der Unterrichtszeit zu sich nehmen.

    Ich selber nehme in den Unterricht selten Kaffee oder Tee mit; allenfalls zu Klausuren oder anderen Aufsichten. Ich habe aber immer eine Flasche Wasser dabei, aus der ich auch während der Stunden trinke (90 Minuten Unterricht ohne zu trinken halte ich nicht durch). Wenn ich Pausenaufsicht habe, nehme ich auch manchmal einen Becher Kaffee mit.

    Unterrichtszeit ist Arbeitszeit

    Stimmt, ich kenne aber auch sehr viele Personen, die an ihrem Schreibtisch im Büro Kaffee trinken ;) . Du nicht?

    Abgesehen von dem Kaffeedunst, den die SuS im Unterricht nicht eben als angenehm empfinden, was ich (als Kaffeetrinker) durchaus nachvollziehen kann.

    Was denn für ein "Kaffeedunst"? Wenn eine Lehrkraft vorne EINEN Becher oder eine Tasse Kaffee trinkt, riechen das höchstens die SuS, die ganz nah am Pult sitzen (und das tun bei uns derzeit Corona-bedingt genau 0 SuS). Außerdem kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, warum SuS das als unangenehm empfinden sollten. Ich fand schon als Kind Kaffeeduft lecker :).

    Aber gut, du hast da wohl eine etwas andere Ansicht als viele andere hier.

    state_of_Trance : Lieb von dir ;) !

    Ich verwende den Begriff "Homeschooling" selbst sehr oft, was aber wohl auch daran liegt, dass ich häufig britische Zeitungs- u. ä. Artikel online lese und dort eben dieser Begriff schon seit letztem Jahr ebenfalls im Zusammenhang mit den Corona-bedingten Schulschließungen benutzt wird.

    Im "klassischen Sinne" bedeutet aber "homeschooling" meines Wissens tatsächlich, dass Eltern (ohne Zuhilfenahme einer Lehrkraft) ihre Kinder zuhause unterrichten, wie es ja z. B. in den USA möglich ist.

    Wechselmodell ist für mich: Tag 1 und 2 kommt Klasse A. Tag 3 und 4 Klasse B

    Hybrid ist für mich: Halbe Klasse A kommt am Tag 1 und 2, der Rest Distanz, Andere Hälfte kommt am Tag 3 und 4, erste Hälfte Distanz.

    Ist das nicht so?

    Hier wird der Begriff "Hybridunterricht" selten bis gar nicht verwendet, sondern "Wechselunterricht" bzw. "Wechselmodell". Der wird aber unterschiedlich umgesetzt, allerdings jeweils nur mit halben Klassen: entweder kommen die halben Klassen im tageweisen Wec hsel (z. B. Gruppe A Montag, Mittwoch und Freitag, Gruppe B Dienstag und Donnerstag, dann in der Folgewoche umgekehrt; oder Gruppe A Montag bis Mittwoch, Gruppe B Donnerstag und Freitag, in der Folgewoche ebenfalls umgekehrt) oder im wochenweisen Wechsel.

    Ob dann die Gruppe, die jeweils ihren "Distanztag" hat, für diesen Tag Arbeitsaufträge erhält oder ob diese SuS per "Streaming" zum gerade stattfindenden Präsenzunterricht zugeschaltet werden, hängt natürlich insbesondere von der technischen Ausstattung der Schule ab.

    Ja, ich frage mich auch immer was "Homeschooling" sein soll. Das klingt für mich nach schlecht geplantem "Distanzunterricht".

    Homeschooling or home schooling, also known as home education or elective home education (EHE), is the education of school-aged children at home or a variety of places other than school. Usually conducted by a parent, tutor, or an online teacher, ..." (Quelle: unser allseits beliebtes "Wikipedia").

    Dieser Begriff wird z. B. in Großbritannien aber äquivalent zum deutschen Begriff "Distanzunterricht" oder "Distanzlernen" verwendet, beispielsweise in diesem Artikel der BBC "Covid-19: The challenges of home-schooling" (https://www.bbc.com/news/technology-55573803).

    vermutlich Bundeslandabhängig.

    Ich habe einige (Referendariat, 6 Monate nach Schulwechsel, Ende Probezeit, vorziehen einer Gehaltsstufe wegen sehr guter Leistung, Beförderung nach A14). Dank dieser konnte ich die normalerweise alle 5 Jahre stattfindende Beurteilung (bis 55 Jahre) durch den SL umgehen (da immer ein Unterrichtsbesuch teilweise unangekündigt innerhalb eines dreiwöchigen Zeitraums stattfindet, ist es schon stressig). Jetzt habe ich alles erreicht, was ich wollte und vermutlich keine Beurteilung mehr.

    Bei uns ist es normales Papier (nicht grün) in dreifacher Ausfertigung (eine für mich).

    Ja, es muss wirklich bundeslandabhängig sein. Ob es eine dienstliche Beurteilung im Ref gab, weiß ich gar nicht mehr. Ich meine aber, nicht. Solche regelmäßig stattfindenden Beurteilungen durch die SL nebst Unterrichtsbesuchen gibt es hier ebenfalls nicht.

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