Beiträge von Humblebee

    Humblebee , es ertrinken häufig geflüchtete Erwachsene, es ist lang nicht in allen Ländern üblich, mit 5 oder 6 schwimmen zu lernen. Schwimmen halte ich definitiv für sinnvoller als Ski oder Volleyball. Aber klar, schöner ist es immer, das zu machen, worauf man Bock hat.

    Edit: ich bin gut im Schwimmen, durfte leider nicht wählen. Wir mussten ständig tanzen, das habe ich gehasst... Witzig, heute geh ich freiwillig tanzen^^

    Nochmal (obwohl ich das jetzt schon mehrfach geschrieben habe, aber vielleicht habe ich mich ungenau ausgedrückt): Ich finde es natürlich wichtig, dass man Schwimmen lernt!!!

    Es geht mir darum, dass ich es absolut unsinnig finde, ältere SuS - insbesondere die der Oberstufe - zu einer bestimmten Sportart zu zwingen! In der Oberstufe des Gymnasiums dürfen die SuS doch auch aus anderen Kursen wählen (wobei die Auswahl im BG und in bestimmten Schwerpunkt-Gymnasien natürlich eingeschränkt ist, aber das wissen die SuS ja, wenn sie dort "einsteigen"). Warum sollte das denn eurer Meinung nach im Sportunterricht anders sein???

    Und jetzt mal ernsthaft: ich frage doch auch nicht, ob die SuS Leichtathletik machen wollen...

    Nein? Tja, meine Sport-KuK würden das tun, wenn wir überhaupt Leichtathletik-Anlagen zur Verfügung hätten (haben wir aber leider nicht)! Sie lassen zu Beginn des Schuljahres bzw. Halbjahres - denn bei uns haben die allermeisten Klassen nur ein Halbjahr lang Sportunterricht - die SuS abstimmen, was sie machen wollen, momentan natürlich nur unter "Corona-Bedingungen". Ähnlich war es damals bei uns ab der 9. Klasse aufwärts auch und ein Bekannter, der hier im Ort an einer IGS Sport unterrichtet, berichtet mir dasselbe. Natürlich darf und durfte dann nicht das ganze Schuljahr lang nur Fußball gespielt werden, sondern es gab eine Auswahl aus vielerlei Sportarten.

    Und, wie gesagt: bei uns gibt es in den Klassen 12 und 13 des BG Wahl-Sportkurse aus m. E. insgesamt ca. 10-12 Sportarten.

    aber jetzt sachlich: warum? Ich hasste Laufen wie die Pest und hatte "Angst" vor Bällen, wich denen und bekam dann Prügel von empathischen Jungs, die der Meinung waren, die hätten wegen mir verloren.

    Ja, toll, und wenn jemand Schwimmen hasst, soll das vollkommen egal sein, oder wie?! Ich bleibe dabei: Ich finde es absoluten Quatsch jemanden zum Schwimmen oder überhaupt irgendeiner bestimmten Sportart zu zwingen!

    und übrigens: ich mochte auch einzelne Chemie-Teile nicht, hätte ich es mir aussuchen dürfen? Warum soll Schwimmen eine andere Stellung haben?

    Das waren dann in Chemie aber nur einzelne Teile und nicht ein Kurs, der über ein ganzes Halbjahr ging, gell?

    und der "Mischkurs" kommt ja nunmal zustande, weil man nicht nach einem Quartal oder Halbjahr den Kurs wechseln konnte.

    Das verstehe ich nicht! Die Sportkurse gehen doch immer über ein Halbjahr oder ist bzw. war das bei euch anders? D. h. für jedes Halbjahr in der Oberstufe (12.1, 12.2 und 13.1) wählen unsere SuS einen anderen Kurs aus dem "Pool" an Kursen, entweder eine Mannschafts- oder eine Individualsportart (das war schon damals bei mir so). Dann kommt es nicht zu "Mischkursen", sondern es gibt nur Kurse, in denen das ganze Halbjahr lang diese eine Sportart gemacht wird.

    Deshalb gehe ich mit meinen Oberstufenschülern schwimmen, ob sie wollen oder nicht. Ich bin da auch hart, weil schwimmen, wie du richtig gesagt hast, (über)lebenswichtig ist. Und manche Oberstufenschüler schwimmen wirklich katastrophal. Sehe das als einen Teil meiner Verantwortung als Sportlehrer.

    Was für ein Blödsinn! Klar ist es wichtig schwimmen zu können, aber jemanden zum Schwimmunterricht zu zwingen, finde ich absolut daneben! Ist das bei euch in NRW wirklich möglich?

    Ganz ehrlich: wenn es damals bei uns auch so gewesen wäre, hätte ich mir eine ärztliche Bescheinigung zur Sportbefreiung geholt (die ich vermutlich bekommen hätte, weil ich eine Chlorallergie habe).

    Impuls fast OT:
    Warum gilt so ein Gedanke für bestimmte Sportarten? Ich wäre als Schülerin froh gewesen, wenn mir überlassen worden wäre, ob ich "Leichtathletik" (aka "Laufen") haben wollte.
    und ich wollte den Kurs mit Schwimmen und Turnen, er war nicht beliebt genug, also wurde er in Leichtathletik & Ballsportart umgewandelt O-Ton: "lieber ein paar meckernde Mädels als aufmüppfige Fussballer".
    WENN man der Meinung ist, dass Sport ein Muss ist, dann ist Schwimmen wirklich eine Sportart, die nicht nur körperlich sehr gesund ist, sondern auch im Leben sehr wichtig.

    Wieso gilt dieser Gedanke nur für bestimmte Sportarten??? Ich habe das nicht nur auf's Schwimmen bezogen, sondern finde eben, dass es den SuS allgemein überlassen werden sollte, welche Sportarten sie für ihre Sportkurse wählen. Bei uns in Niedersachsen muss man (und musste ich auch schon zu meiner eigenen Gymnasialzeit) sowohl Individual- als auch Mannschaftssportarten in der Oberstufe wählen, solche "gemischten" Kurse wie der von dir genannte (Leichtathletik plus Ballsportart) gibt es hier nicht.

    Ja, wir hatten auch zuerst Wahlkurse, aber bei so vielen Klassen war das logistisch echt blöd. Aber selbst da ging jeder Kurs ein Quartal Schwimmen.

    Ersteres kann ich nachvollziehen. Wir haben nur je vier Klassen pro Jahrgang in Klasse 11 bis 13.

    Letzteres finde ich allerdings unangemessen, denn ich denke, es sollte jedem SuS selbst überlassen werden, ob er/sie in der Oberstufe noch "Schwimmunterricht" haben möchte. Wir durften damals auch schon auswählen, welche "Individualsportart" wir in der Oberstufe machen möchten (da standen m. E. Schwimmen, Gymnastik, Geräteturnen und Leichtathletik zur Auswahl; bei uns am BG sind es Schwimmen, Gymnastik und Tanz, Badminton, Tischtennis und Skifahren (Vorbereitung zunächst u. a. im Fitnessstudio, dann einwöchige Skifahrt zum Abschluss), wobei derzeit ja einige wegen Corona nicht möglich sind).

    Aber als dann im WDR die Moderatorin vor einer menschenleeren Hohenzollernbrücke gestanden hat und der Dom ganz alleine den Himmel beleuchtet hat, fand ich das doch sehr deprimierend. :crying:

    Wirklich? Ich fand es total faszinierend - auch wenn die Moderatorin selbst etwas "verloren" wirkte - und bekam eine Gänsehaut, als dann um Mitternacht die Glocken des Doms zu läuten begannen (und mal nicht fast - wie sonst - vom lauten Geböller und Raketenkrachen übertönt wurden; das war hier in der Stadt ähnlich: Wir haben noch nie vorher die Kirchenglocken der Kirche hier im Stadtteil um Mitternacht gehört, aber gestern schon).

    Ich frage mich bei der Sache, ob ich nicht einfach für mich selbst krank sein darf, ohne dass meine Erkrankung Gegenstand einer Statistik wird oder noch schlimmer, dass meine Erkrankung das Leben Anderer negativ beeinflusst (Bei der Coronapandemie ist es ja so: Wenn ich dazu beitrage, dass die Inzidenz über 200 steigt, müssen meine Mitmenschen die Folgen tragen.).

    Es ging doch um HIV und nicht um Corona?

    Wenn man hört, was so drumherum geböllert wird, bekommt man einen Eindruck, wem so manches egal ist.

    Dabei hört man allerdings besonders die, die sich nicht zurückhalten, die anderen hört man nicht.

    Bei uns in der Gegend wurde so gut wie gar nicht geböllert. Und diejenigen, die um im Laufe des Abends und um Mitternacht Feuerwerksraketen gezündet haben (das waren allerdings erstaunlich viele... Restbestände vom vorherigen Silvester? - Internetkäufe?), blieben dabei brav auf ihrem Grundstück oder maximal auf der Straße davor. Ich habe noch nie so wenige Menschen hier an Silvester auf der Straße gesehen wie gestern!

    2020 war für mich auch schön, weil ich viel mehr Zeit mit meinem Lebensgefährten verbringen konnte als zu "normalen" Zeiten (das war seiner Kurzarbeit im Frühjahr geschuldet; die brachte ihm zwar leichte finanzielle Einbußen, aber im Endeffekt fand er sie super) und weil wir zu zweit wie auch ich alleine viel Zeit draußen im Garten und bei Spaziergängen verbracht haben. So häufig wie dieses Jahr war ich noch nie an der frischen Luft und das hat mir sehr gut getan!

    Darüber war ich auch sehr überrascht. Aber die Schüler wachsen ja hoch und in wenigen Jahren sind dann zumindest die Schüler bei uns am BK auch geimpft.

    Ich hab übrigens trotzdem meinen Impfstatus prüfen lassen und war unangenehm überrascht, dass ich keine ausreichende Immunität gegen Masern habe:grimmig: Meinen ersten Impfausweis habe ich leider verloren, meine Eltern schwören aber, dass ich geimpft wurde, wenn auch wahrscheinlich nur einmal (was damals Stand der Dinge war). Es lohnt sich also, auch als BK-Lehrer da mal etwas nachzuforschen!

    Das werde ich auch noch machen (also nachforschen, meine ich)! Ich hatte nämlich als Kind die Masern und bin nun gespannt, ob ich noch immun bin.

    An der Erkältungstheorie könnte schon etwas dran sein. Ich war schon seit 15 Monaten nicht mehr erkältet, davor mindestens einmal pro halbes Jahr.

    Da hast du aber gut durchgehalten! ich war 2020 mind. vier Mal erkältet: Richtig schlimm ab Weihnachten 2019 (diese heftige Erkältung / grippaler Infekt zog sich im Endeffekt bis Februar 2020 hin und hatte mich im Dezember/Januar für zwei Wochen ziemlich aus den Socken gehauen); dann nochmal im Frühjahr und zweimal im Herbst.

    Also am Beruflichen Gymnasium gehen alle bei uns ein Quartal Schwimmen.

    Und gerade Gymnastiklehrer beispielsweise machen recht viel Schwimmen, Aquaaerobic und so. Alle Bildungsgänge mit Sportschwerpunkt müssen ihren Rettungsschwimmer machen.

    Tatsächlich? Das ist mal wieder intessant (und hängt vermutlich wieder damit zusammen, dass bei euch am BG z. T. Ausbildungen möglich sind und es bei euch diese Bildungsgänge mit Sportschwerpunkt gibt)!

    Bei uns in Niedersachsen werden am BG - genau wie in den allgemeinbildenden Gymnasien - Sportkurse angeboten, aus denen die SuS auswählen können, und daher gibt es i. d. R. nur einen Schwimmkurs pro Halbjahr für die Klassen 12 und 13 (derzeit halt wegen Corona nicht). Also muss definitv nicht jede/r Schüler/in am Schwimmunterricht teilnehmen.

    Du sagst, es werden in Deutsch und Englisch in der Berufsschule andere Inhalte unterrichtet, als ich das aus Studium oder Schulzeit kennen würde, nichtsdestotrotz wird mir gleichzeitig hier geraten, ich solle anstelle der allg. Gymnasien eher berufliche Schulen anpeilen? Für's Referendariat und spätere Unterrichten machen mir diese "anderen Inhalte in Deutsch und Englisch" dann anscheinend keine Probleme, wohl aber in einer Azubi-Berufsschulklasse, deren Unterricht ich sogesehen fast schon selbst schmeißen könnte, allenfalls zumindest schonmal Vertretungsunterricht?? Das erschließt sich mir jetzt doch nicht so ganz.

    Das war nicht nur auf dich persönlich bezogen, sondern allgemein darauf, dass es zumindest hier in Niedersachsen für Abiturient*innen meines Wissens - wie ich mehrfach schrieb - nicht möglich ist, an Teilen des berufsschulischen Unterrichts nicht teilzunehmen bzw. diesen aufgrund ihrer Vorbildung "erlassen" zu bekommen. Dass jemand wie du den Unterricht in einer Berufsschulklasse aufgrund des absolvierten Studiums quasi "selbst schmeißen" könnte, wäre hier also sozusagen "persönliches Pech"... Wenn es in BW aber eh anders ist, sprich: dass du vom Berufsschulunterricht in GK und Deutsch in der Berufsschule "befreit" werden könntest, wärest du ja sowieso fein 'raus und bräuchtest dir keine Gedanken mehr darüber zu machen!

    Davon abgesehen sollte es aber jemandem wie dir, der ein Studium in Englisch und Deutsch absolviert hat, im Rahmen des Referendariats - falls du dieses an einer beruflichen Schule machen solltest - durchaus möglich sein, dich in neue Inhalte einzuarbeiten. Auch wäre ein Einsatz am Beruflichen Gymnasium (aber nicht ausschließlich!) möglich, wo es in Deutsch und Englisch keine berufsspezifischen inhalte gibt.

    Wie dem auch sei: Falls du nun doch nicht das Referendariat sondern eine Ausbildung im dualen System anstrebst, soltest du dich schnellstmöglich um einen Ausbildungsplatz bemühen!

    it einem 1. StEx in einem Lehramt wüsste ich nicht, dass eine Ausbildung einfach verkürzt werden könnte.

    Wenn überhaupt, dann hängt das mit der allgemeinen Hochschulreife zusammen.

    Das ist dann wohl auch wirklich bundeslandspezifisch unterschiedlich.


    Ich habe Bekannte, die in der BS in Ba-Wü unterrichten und von ihnen wurde mir berichtet, dass je nach Ausbildungsberuf tatsächlich Abiturienten ein Teil der Ausbildung (oft etwa 6 -12 Monate ) erlassen wird!

    ??? Nichts anderes habe ich doch geschrieben. In Niedersachsen ist eine Verkürzung der Ausbildung um 12 Monate möglich, wenn man z. B. die allgemeine Hochschulreife erworben hat. Siehe bspw. hier: https://www.hannover.ihk.de/ausbildung-wei…ldungszeit.html

    Ich meine nur, dass es in Niedersachsen nicht möglich ist, dass ein/e Abiturient/in, die/der eine Berufsausbildung macht, an bestimmten Unterrichtsfächern in der Berufsschule nicht teilzunehmen braucht (wie es ja gemäß CDL und Super-Lion in BW der Fall ist).

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