Ganz platt "Lesen bildet"! Natürlich sind das keine Feuilleton-Artikel, aber gleichwohl vermitteln sie ein Gefühl für Textkohärenz, präzisen Sprachgebrauch sowie eine korrekte Orthographie, Grammatik und Interpunktion.
Klar, dem widerspreche ich ja auch nicht. Es war nur in vorherigen Beiträgen von "anspruchsvollen Zeitungsartikeln" die Rede und die sehe ich halt in der "Sport-Bild" u. ä. nicht. Nichtsdestotrotz würde ich mich freuen, wenn unsere SuS auch derartige "Formate" lesen würden (tun sie aber heutzutage auch nicht mehr).
Und ich bin niemand der die "Neuen Medien" per se verteufelt, sondern konsumiere selbst Podcasts, YouTube-Videos und Instagram-Posts, aber ich traue mich auch noch an das Lesen von Tageszeitungen und Bücher.
Geht mir ähnlich, wobei ich Podcasts nicht sonderlich mag (ich höre da - genauso wie bei Hörbüchern - nach kurzer Zeit einfach nicht mehr hin) und auf "YouTube" vor allem Musik-Videos schaue.
Und ich sehe definitiv unsere Aufgabe darin, den SuS einen vernünftigen Umgang mit allen Formen von Medien zu "lehren". Aber alleine sind wir da als Lehrkräfte machtlos...
Natürlich lesen wir auch im Englisch-Unterricht Ganzschriften, Artikel aus Zeitungen und Zeitschriften, Kurzgeschichten usw. Und natürlich ist die Vermittlung von "Medienkompetenz" etwas, dass wir in der Schule vermitteln müssen. Aber die Zeiten ändern sich nun mal. Ich schätze, die Zahl der "freiwilligen Leser*innen" wird in den nächsten Jahrzehnten weiter abnehmen.