Beiträge von Humblebee

    Wer kümmert sich bei euch in der Schule um die Tontechnik?

    Also darum, dass zu diversen Veranstaltungen das Mischpult, die Lautsprecher, die Mikrofone aufgebaut und verkabelt werden? Und wer betreut dann während der laufenden Veranstaltung die Technik?

    Um den Aufbau kümmern sich die Hausmeister und der Schulassistent, die Betreuung während der Veranstaltungen übernimmt dann nur der Schulassistent.

    Diese Referndarin hatte sich seit ihrer Schulzeit nicht mehr mit Shakespeare beschäftigt. An der Uni war sie da, wie auch immer, drum rum gekommen.

    In meinem Englischstudium (wo übrigens damals bis auf eine Veranstaltung auch alle auf deutsch abgehalten wurden; mittlerweile finden die meisten Veranstaltungen an meiner damaligen Uni - soweit ich weiß - auch auf englisch statt) habe ich mich ebenfalls nicht mit Shakespeare beschäftigt. Das war nicht zwingend vorgeschrieben. Von daher hatte ich mich - genau wie diese Referendarin - auch nur in der Oberstufe des Gymnasiums mit Shakespeare auseinandergesetzt... und seitdem nie wieder ;) , denn in den Jahrgängen, in denen ich am BG eingesetzt war, war Shakespeare nicht Zentral-Abi-Thema.

    Nichtsdestotrotz sehe ich das:

    Danke, das ist der Punkt,

    gleiches kann man dann aber auf andere Fachbereiche und Fächer übertragen

    UND mit dem Hintergrund wäre es der Lehrkraft möglich, sich einzuarbeiten, selbst wenn ein Klassiker im Studium gefehlt hätte.

    Das ist ein Hauptpunkt des Studiums, zumal sich in 40 Jahren Lehrerleben so einige Inhalten ändern kann, nicht nur Pflichtlektüren im Abi.

    Zudem denke ich, dass das, was man dabei im Studium lernt, dann auch auf andere Inhalte oder Fächer übertragbar ist, die man sich als Lehrkraft schnell und zügig aneignen muss, weil neue Fächer oder Aufgaben anstehen.

    allerdings genauso!

    In den Grundschulen mit vollen Klassen und Masken. Natürlich gibt es keine Vorgaben an die Masken. Ein dünner Schal reicht vollkommen.

    Bist du dir da sicher? Ich meine, dass ich gelesen habe, als bei uns die Maskenpflicht zunächst nur im Schulgebäude, dann auch im Unterricht, kam, dass Schals und Tücher als MNB nicht zulässig seien. Bei den vielen "Schriftstücken" aus den letzten Wochen und Monaten kann ich mich aber leider nicht mehr erinnern, wo ich das herhabe. Und natürlich kann es sein, dass für weiterführende Schulen andere Regelungen gelten als für die Grundschulen.

    wo die Hausis einen Kiosk oder die Milch-Ausgabe in den Pausen öffneten.

    So war es damals bei uns an der Grundschule auch (das hatten wir vor kurzem auch schon mal in einem anderen Thread - War es der Bandwurm-Corona-Thread? - angesprochen).

    Heute hat man einen Hauswart für mehrere Schulen und andere Gebäude des Trägers, da sind solche Leistungen nicht mehr inbegriffen und der Hausmeister gerne mal unauffindbar.

    Und so geht es den beiden Hausmeistern und dem Schulassistenten an unserer BBS. Die haben daher aber alle ein Diensthandy, über das sie erreichbar sind ;) .

    Ich erlebe es am BK, dass um unsere Schüler gekämpft wird, um die Klassen voll zu halten.

    Wenn wir unsere eigenen Ansprüche durchsetzen würden, könnten wir 2/3 unserer Schüler entlassen und damit unsere Bildungsgänge schließen.

    Die Schüler würden dann da hingehen, wo der Abschluss leichter zu erreichen ist.

    Das ist an unserer BBS glücklicherweise nicht so. Wir haben durchaus auch schon Bildungsgänge "eingestampft", wenn es nicht mehr genug Interessent*innen dafür gab. Da wir aber die einzige BBS im Landkreis sind, sind wir halt keiner "Konkurrenz" ausgesetzt.

    Ich würde mal behaupten, dass wir durchaus unsere Ansprüche durchsetzen und diese seit Jahren halten. Nichtsdestotrotz ändert sich natürlich die Schülerklientel. In den fast 20 Jahren, die ich nun schon im Schuldienst bin, erlebe ich u. a. genau das, was Palim oben ansprach: Viele SuS sind es mittlerweile bspw. nicht mehr gewöhnt sich anzustrengen.

    Von den Klassen, die bei uns in Quarantäne waren, erfahren wir als Schule nicht einmal, wer zum Test war und auch keine Ergebnisse - weder die positiven noch die negativen.

    Echt nicht? Wir hatten zwar keine kompletten Klassen, die in Quarantäne waren, aber uns wurde - allerdings von den SuS selber oder deren Eltern - mitgeteilt, wenn bei einer/einem Schüler/in oder auch jemandem in der Familie oder im nahen Umfeld ein Corona-Verdacht bestand (also der/die Schüler/in daher in Quarantäne musste), ob jemand zum Test musste und auch, wie die Ergebnisse ausfielen. Das ist dann aber halt wohl auch eine Sache der Kommunikation zwischen SuS bzw. Erziehungsberechtigten und Schule. Dass das Gesundheitsamt nicht auch noch darüber informieren kann, ist bei deren aktueller Arbeitsbelastung m. E. nicht verwunderlich.

    das wären 66% und damit im Bereich "befriedigend"

    66% sind bei uns (wir bewerten nach dem Bewertungsschema der IHK) eine 4 plus; also knapp am "befriedigend" vorbei. Ich würde - wie oben schon gesagt - dann aber auch nur für den 2. Teil (also die Interpretation/Analyse) 0 Punkte geben, für den 3. Teil ("comment"/die persönliche Meinung hinsichtlich des Cartoons) aber auch keine volle Punktzahl. Daher könnte bei mir jemand, der einen Cartoon völlig fehlinterpretiert, nicht mehr auf 66% kommen, sondern es wären eher so um die 60%. Dies entspricht gemäß IHK-Schema einer glatten 4.

    - mit welchem Alter ihr das Referendariat angetreten seid
    - ob ihr empfindet, dass euer Alter dafür angemessen ist/war (ODER rückblickend denkt: früher oder später wäre besser)
    - ob ihr Probleme hinsichtlich eures Alters hattet/beobachten konntet (weil z.B. mit 23 euch die Seminarlehrer/Prüfer als zu jung/unreif empfanden ODER in anderem Falle zu alt)
    - mit welchem Alter ihr offiziell in den Beruf eingestiegen seid (gabs eine Pause, Wartezeit, Vertretungsstelle dazwischen?)

    - wie empfandet ihr letztlich den Druck im Beruf ohne die Prüfer im Nachhinein (abgenommen, gleich geblieben, zugenommen)

    1. Ich war zu Beginn des Ref 30.

    2. Ja, das empfinde/empfand ich als absolut angemessen; ich hatte halt schon Einiges "im Leben gesehen", nicht nur Schule und Uni.

    3. Nein, da fast alle Mit-Refis in meinem Alter, teilweise noch älter, waren.

    4. Direkt im Anschluss ans 1,5 Jahre dauernden Ref.

    5. Unterschiedlich; natürlich fiel auf der einen Seite der Druck zur Vorbereitung und Durchführung von Unterrichtsbesuchen weg, aber dafür hatte ich in meiner Vollzeitstelle mit 26 Unterrichtsstunden sehr viel mehr mit der Unterrichtsvor- und -nachbereitung zu tun. Der Arbeitsaufwand hat sich also "verlagert".

    Und hast Du Einblick in die anderen Schulen? Bei uns war es ähnlich.

    Du kannst ja mal spaßeshalber ausrechnen, wie hoch statistisch die Chance ist, dass bei einer Inzidenz von 200 kein Infizierter an deiner Schule rumlief (ohne Dunkelziffer). Wenn Du mir die Schülerzahl gibst, kann ich es auch für dich ausrechnen,.

    Nee, lass mal, kein Bedarf. Warum sollte ich oder überhaupt irgendjemand so etwas ausrechnen wollen und vor allem "spaßeshalber"? Was habe ich denn davon, dass ich erahnen könnte, wie hoch statistisch die Chance gewesen wäre, dass "ein Infizierter an der Schule 'rumlief"? Mir ist wichtig - und das war der Fall -, dass niemand an unserer Schule und im näheren Umfeld zu dem Zeitpunkt, wo die Inzidenz so hoch war (mittlerweile ist sie seit ca. drei Wochen nicht mehr so hoch) ernsthaft erkrankt ist.

    Einen direkten Einblick in die anderen Schulen habe ich natürlich nicht in allen Fällen, dafür sind es doch zuviele. Ich kann nur das wiedergeben, was ich von anderen höre, deren Kinder oder Kinder von Bekannten an diese Schulen gehen, und das, was ich an Zahlen lese (Presse, Homepage des Landkreises). Demnach gab es auch an allen anderen Schulen des Landkreises zu der Zeit der hohen Inzidenz nicht sehr viele (nachgewiesene) Corona-Fälle; abgesehen von einer Grundschule in einem Ort, wo die Inzidenz zu dem Zeitpunkt bei fast 300 lag. Da war es aber nachgewiesenermaßen eine Großfamilie mit fünf Kindern, die drei unterschiedliche Schulen in dem Ort besuchen, aus der heraus sich das Virus weiterverbreitet hat, weil tatsächlich alle 10 Familienmitglieder Corona-positiv waren.

    Ausgenommen von den geringen Fallzahlen waren aber die Kitas; da gab es zu der Zeit landkreisweit mehrere Ausbrüche.

    Bei hohen Inzidenzen vermehren sich die Fallzahlen an den Schulen explosionsartig.

    Nein, das kann ich - genau wie @Wollsocken80 - hier nicht bestätigen. Wir hatten im Landkreis, in dem meine Schule liegt, auch schon eine Inzidenz von knapp 200 und es haben sich an keiner Schule in diesem Landkreis die Fallzahlen "explosionsartig" vermehrt. An meiner eigenen Schule ist in dieser Zeit kein/e einzige/r Schüler/in und keine Lehrkraft corona-positiv getestet worden (und das lag nicht daran, dass keine Tests durchgeführt wurden).

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