Beiträge von Humblebee

    Das liegt zum Teil an der Schulform, da in der Gefährdungsbeurteilung ja Kinder bis 6 Jahre oder älter unterschieden werden sowie Kinder, die durch Beeinträchtigungen besondere Bedingungen benötigen.

    Ich gehe davon aus, dass ihr bei euren Lernenden seltener Tränen trocknet oder andere Körperflüssigkeiten aufwischt.

    Mir fallen da auch noch andere Unterschiede ein.

    Da hast du natürlich recht. Maylin85 - auf deren Beitrag ich reagiert habe - ist aber auch nicht an einer Grund- oder Förderschule tätig und mit Tränentrocknen und Ähnlichem vermutlich eher selten beschäftigt.

    Sehr schöne Autofillpanne. ^^ Der diskutable Teil ist denke ich vor allem der Mutterschutz im Futur 1und 2, wobei man auch den Konjunktiv in verschiedenen Zeitformen beim Mutterschutz und den Debatten darüber nicht unterschätzen sollte. :doc:

    Nee, kein Autofill, ich schreibe nicht am Handy oder Tablet. Da habe ich mich schlicht und ergreifend vertippt.^^

    Im VRR - größter Verkehrsverbund in NRW - gibt es das Deutschlandticket Schüler für 29 € für Selbstzahler. Wenn die Entfernung zur Schule eine bestimmte Strecke übersteigt, wird es subventioniert und ist noch billiger. Außerdem gibt es Rabatte bei mehreren Kindern in der Familie.


    Korrektur: Seit der Preiserhöhung vom 01.01.25 kostet es 38 € für Selbstzahlerinnen.

    Die 30 Euro müssen nur SuS selbst zahlen, die das Verbund-Ticket nicht kostenlos über den Schulträger bekommen. Kostenlos ist es im Landkreis meiner Schule für alle SuS der allgemeinbildenden Schulen bis Kl. 10 und auch für die allermeisten Sek II- und BBS-SuS, die weiter als 5 km von der Schule entfernt wohnen.

    EDIT: Ich habe gerade kurz bei Wikipedia den Artikel zum "Deutschland-Ticket" überflogen. Dieses "Deutschland-Ticket Schüler" gibt es wohl nur in NRW.

    Daten legen nahe, dass SuS "früher" insgesamt etwas mehr Bücher gelesen haben, vielleicht oft mangels anderer Alternativen. Heute zieht das Lesen im Vergleich mit den zahlreichen anderen Unterhaltungsmöglichkeiten zu oft den Kürzeren. Klar war es früher auch oft eine Form von "Trashliteratur", die gelesen wurde, aber selbst die wirkt sich nachgewiesenermaßen positiv auf Lese- und Schreibkompetenz aus. Auch heute gibt es ein paar Literaturhypes (oft Fantasy), aber die Subgruppen, die das konsumieren, sind vermutlich ingesamt eher klein.

    "etwas mehr Bücher" wurden früher vielleicht gelesen. Fragt sich aber, von welcher SuS-Klientel und wie man "früher" definiert ;) .

    Ich habe wirklich nicht den Eindruck, dass sich an dem kleinen Prozentsatz meiner BBS-SuS, die "freiwillig" Bücher oder anspruchsvollere Zeitungsartikel lesen/lasen, in den letzten ca. 20 Jahren viel getan hat. Vor 10-15 Jahren haben unsere SuS auch schon viel Zeit mit ihren Handys oder im Internet verbracht, allerdings nicht mit "Netflix" und Co. und auf anderen Social-Media-Plattformen als heute. Damals waren ja "Facebook" oder "schülervz" noch beliebt, viele haben "Skype" zur Kommunikation benutzt, gerne Videos auf "YouTube" geschaut, Online-Spiele gespielt,... Als ich Anfang der 2000er Referendarin und dann "Junglehrerin" war, war Fernsehen zudem noch sehr beliebt bei den Jugendlichen und sie verbrachten viel Zeit vor der Glotze und beim Zocken am PC. Oder sie haben sich mit Freunden "draußen" getroffen. Der Anteil derjenigen unserer SuS, die in ihrer Freizeit gelesen haben, war jedenfalls ihren Äußerungen nach damals auch nicht sonderlich hoch.

    Den Ausführungen von Bolzbold zum Verfassen von Messengertexten und die fehlende Auseinandersetzung mit Literatur und Zeitungsartikeln aus überregionalen Zeitungen kann ich nur zustimmen, ergänzt um den überhandnehmenden Konsum von TikTok-Videos.

    Haben sich deine BK-SuS denn "früher" ernsthaft mit Literatur oder Zeitungsartikeln aus überregionalen Zeitungen auseinandergesetzt? Freiwillig? Also, die Anzahl meiner SuS, die das betraf, konnte und kann ich an einer Hand abzählen...

    Die Fehlzeiten waren an meiner Schule - und auch an umliegenden BBSn, wenn ich den dort tätigen KuK Glauben schenken darf - schon immer ziemlich hoch. In allen Bildungsgängen - auch in der FOS, den Fachschulen und im BG (dort ist die Fehlquote allerdings etwas geringer) - hat man selten Tage, an denen alle SuS anwesend sind.

    Ich hatte zu Beginn meines Lehrerlebens viele Kolleginnen, die bis zum Mutterschutz gearbeitet haben. Dann drehte sich irgendwas und mittlerweile wird schon vor einer Schwangerschaft offen davon gesprochen, dass man dann ja ins BV geht. Irgendwas ist da in der Wahrnehmung doch völlig falsch gelaufen..

    Offensichtlich sind meine Kolleginnen "robuster". In meiner Abteilung (von den anderen weiß ich es nicht, weil ich mit den KuK, die sich nicht in unserem Lehrkräftezimmer aufhalten, nicht so viel zu tun habe) weiß ich in den letzten ca. 10 Jahren von vier Schwangeren, die von ihren Frauenärzt*innen ein BV bekommen haben. Zudem wurden zwei Kolleginnen aufgrund einer Gefährdungsbeurteilung des Schulleiters während der Corona-Zeit ins Home Office versetzt; sie haben aber beide bis zum Beginn ihres Mutterschutzes von zuhause aus gearbeitet (z. B. ihren Unterricht per Video-Konferenz durchgeführt). Alle anderen Schwangeren waren bis zum Eintritt in der Mutterschutz in Präsens in der Schule.

    Bei uns fallen die Ergebnisse im Schnitt im Abi auch nicht schlechter aus als vor 10 Jahren, aber die SuS können sehr, sehr viel weniger. Wenn ich mir die EWHs anschaue, dann wird mir auch klar, warum dem so ist. Die Benotung ist VIEL nachsichtiger geworden (Corona hat da auch das Händchen im Spiel gehabt) und die abgefragten Themen sind teilweise so schwammig, dass man, gerade in Deutsch, bei viel Stuss und Gelaber noch Punkte vergeben kann/muss.

    Das sehe ich in Englisch hier in NDS auch nicht so. Aber - wie gesagt - evtl. liegt das am Fach.

    Das tut mir leid für dich plattyplus, aber bzgl. deines "Falls" besteht immer noch die Frage, die Sissymaus gestellt hatte:

    Die Schule handelt hier eindeutig falsch, wenn sie ihn immer wieder aufnimmt, anstatt ihn an die richtige Stelle zu vermitteln.

    Deswegen wünsche ich mir eine Antwort von plattyplus, welche Schritte zur Vermittlung bereits getan wurden und ob ein Beratungsgespräch stattgefunden hat.

    Gab es keinerlei Beratung, weil dieser Schüler sich komplett verweigert?

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