Beiträge von Humblebee

    Bis zu 150 km so in etwa, würde ich sagen - wenn mit "spontan" nicht "unangekündigt" gemeint ist (also schon mit denjenigen, die ich besuchen will, abgesprochen ist). Letztens haben wir bspw. spontan Verwandte in Hannover besucht: Samstag Abend telefoniert, Sonntag Morgen hingefahren.

    Besuchst du gerne Verwandte?

    Ja, klar, sonst würde ich es ja nicht schreiben... ;) . In NDS - und auch in Bremen - starten die Osterferien meistens zwei Wochen vor Ostern und enden am Mittwoch nach Ostern (im nächsten und übernächsten Jahr ist das leider nicht der Fall; da haben wir die beiden Wochen "um Ostern herum" Ferien, also zwei Tage weniger als "normalerweise").

    Bei uns müssen auch Arbeiten neu geschrieben oder genehmigt werden, wenn zu viele Arbeiten mit 5 oder 6 benotet werden.

    Bist Du sicher? Warum ist das nicht erlaubt?

    Zeigt sich bei der Korrektur und Bewertung, dass mehr als 30% der Arbeiten einer Klasse oder Lerngruppe mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ bewertet werden müssen, so wird die Arbeit nicht gewertet. Von dieser Vorschrift darf mit Zustimmung der Schulleiterin oder des Schulleiters abgewichen werden. Die Klassenelternvertretung ist über die Entscheidung unter Angabe der Gründe zu unterrichten.

    Klinger : Diese Regelung entstammt dem nds. Erlass "Schriftliche Arbeiten an allgemein bildenden Schulen". Für BBSn gilt dies nicht.

    Es gibt "alleine leben" und "alleine leben".
    Ich kenne beide Sorten von Männern (von Menschen). Ich hatte einen Mitbewohner, der alleine lebte, am Wochenende aber die Wäsche nach Hause brachte und mit Care-Tupperware für die Woche zurückkam. Er war kein Student mehr sondern in Lohn und Brot.

    und ich bin ehrlich: Ich habe 15 Jahre alleine gelebt und ich KANN das meiste, aber ich mache es nicht. Aber die Sachen, die ich JETZT nicht mache, habe ich auch nicht gemacht, als ich alleine lebte. Es ist wirklich sehr toll, dass mein Mann mehr Spass am Kochen hat als ich (aber auch nicht jeden Tag), aber ich lebe sehr gut (quasi) ohne Kochen :)

    Mein Mann hat ca. 15 Jahre allein gelebt und ist auch ohne Kochen zu können gut über die Runden gekommen ;) . "Unter der Woche" ist er in der Betriebskantine essen gegangen, am Wochenende oder im Urlaub gab's Nudeln mit Fertigsauce, Salat mit gekauftem Dressing, ab und zu Fertiggerichte, etwas vom Imbiss oder er ist mit Kumpels essen gegangen. Manchmal war er auch bei seinen Eltern oder seinen Geschwistern zum Essen eingeladen. Er hat halt einfach keinen Spaß am Kochen, genauso wenig wie ich an Reparaturarbeiten. Also erledigt er jetzt letztere, während ich das Kochen übernehme (wobei er mir oft als "Schnippel- und Abwaschhilfe" zur Seite steht).

    Ich kenne sowohl Männer als auch Frauen, die so gut wie gar nicht kochen können oder mögen und trotzdem allein "überleben" können/konnten :) . Das klappt schon irgendwie! Wobei die einen gewissen "Grundstock" an Haushaltstätigkeiten - wie Putzen oder Wäschewaschen - dann doch schon immer selbst erledigt haben.

    In der letzten Schulwoche der Q2 haben die keinen normalen Unterricht nach Plan mehr, sondern bekommen gezielte Vorbereitung auf ihre 4 Abifächer.

    Außerdem machen wir immer eine Simulation des mündlichen Abiturs, dafür geht auch ein Nachmittag drauf

    Danke für die Erläuterung. Solch eine Vorgehensweise kannte ich bisher nicht; finde ich aber sehr SuS-freundlich für die Abiturient*innen.

    Gibt es hier jm, der an einer großen Schule/BBS arbeitet und dennoch einen festen Konferenztag hat?

    Ja, siehe oben. Wir haben uns vor etlichen Jahren für einen festen Konferenztag entschieden. Nur die Zeugniskonferenzen finden auch an anderen Nachmittagen statt. Das klappt sehr gut. Ich muss aber auch sagen, dass wir in den vergangenen Jahren - seit der Corona-Zeit - immer weniger Nachmittagstermine in Form von Konferenzen, Dienstbesprechungen und Teamsitzungen haben. Bspw. waren bis vor fünf Jahren noch zwei Fach- und Bildungsgangkonferenzen vorgesehen (die VZ-KuK sind in je einem Fach- und einem Bildungsgangteam, die TZ-KuK nur in einem) pro Halbjahr vorgesehen, dann wurde es auf eine verpflichtende Sitzung "zurückgefahren" und mittlerweile sind es im besten Fall null, d. h. wenn keine Notwendigkeit für eine Konferenz besteht, findet auch keine statt.

    Kurze Frage an die TZler: Wenn ihr einen unterrichtsfreien Tag habt, seid ihr dann auch an Konferenzen für diesen Tag befreit?

    Nein, denn unser Konferenztag ist der Donnerstag. Wenn darauf unterrichtsfreie Tage - die bei uns sowohl TZ- als auch VZ-Kräfte haben können - fallen, ist es halt mal für ein halbes oder ganzes Schuljahr "Pech". Das ändert sich aber ja i. d. R. im folgenden Schuljahr wieder.

    Ich habe den Eindruck, dass zumindest in meinem Umfeld zuletzt das Interesse an der Aufnahme einer Erzieherausbildung unter jungen Leuten stark gestiegen ist.

    Für meine Schule kann ich berichten, dass das Interesse an der "zweijährigen Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistenz" (pro Schuljahr ca. 30-35 Absolvent*innen) und der "zweijährigen Fachschule Sozialpädagogik" (Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher mit pro Schuljahr ca. 20-25 Absolvent*innen) seit Jahren etwa gleich hoch ist.

    Einführung der praxisintegrierten Ausbildung

    Was meinst du damit?

    Naja, die Lehrkräfte waren vielleicht anerkannt, aber unsere Hauptschule war "verschrien". Wir hatten Angst, nachmittags über die Brücke zu gehen, wo "die Hauptschüler" abhingen, weil man immer angepöbelt wurde. Hauptschulen waren immer die gesellschaftliche Resterampe, ich habe dazu in einer Reader's Digest aus den 80er Jahren gelesen, dass die Idee der praktischen Bildung gescheitert sei.

    Tut mir leid, dass du damals eure Hauptschule als so "schlimm" erlebt hast! Das war in der (Klein-)Stadt, in der ich aufgewachsen bin, und auch in der, wo ich zum Gym ging (das ist dieselbe, in der mein Mann die HS absolviert hat), nicht der Fall. Ich war auch schon immer mit Real- und Hauptschüler*innen wie auch mit Gymnasiast*innen befreundet.

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