Beiträge von Humblebee

    Was ich hier nicht so stehen lassen möchte: eine einzige blöde Aussage kann nicht auf alle Eltern übertragen werden. An unserer Schule gibt es solche Forderungen jedenfalls nicht.

    Ich habe das auch noch nie erlebt.

    Wir haben bei 2000 SuS auch nur eine Handvoll Eltern, die überhaupt irgendwo auftauchen. Das dürfte an vielen BKs so sein.

    Stimmt! Etwas mehr als eine Handvoll sind es bei uns allerdings schon, insbesondere am beruflichen Gymnasium (dort besonders in der Klasse 11) und z. T. auch in den Berufsfachschulklassen.

    Drauftreten?

    Klar! Das gibt 'ne großartige Fußreflexzonenmassage ;) !

    Mir helfen zum "Runterkommen" und Entspannen: Spaziergänge, Musik hören (mal laut, mal leise - allerdings erst wieder seit ein paar Jahren; früher war ich froh über die Stille zuhause, da ich allgemein recht lärmempfindlich bin), lesen und meine Massage- sowie Körnerkissen. Und in der kalten Jahreszeit ein Becher schöner, heißer Tee :) .

    Aber ich denke, du musst für dich herausfinden, was dir persönlich am besten gefällt und dir hilft, abzuschalten und dich zu entspannen. Von daher:

    Mach irgendwas, was dir Spaß macht.

    Wir haben auch Oberrätinnen/e in Teilzeit. Das ist kein Hinderungsgrund, wäre auch absurd.

    Sehe ich auch so! Selbst einer unserer Abteilungsleiter (A15) arbeitet - genau wie sein Stellvertreter (A14) - aus gesundheitlichen Gründen in Teilzeit. Die Abteilung "läuft" trotzdem gut; da sind halt nochmal genauere Absprachen zwischen den beiden notwendig. Hier muss ich allerdings dazu sagen, dass die beiden ihre Beförderungsstellen schon jahrelang bekleidet hatten, bevor sie ihre Stunden reduzierten.

    Genau, und das ist mein Problem: es wird irgendwie so gehandhabt, aber wo steht das ?

    Das kann ich dir für deine Schulform und dein Bundesland leider nicht sagen.

    Für meine Schulform - die BBS - stellt sich in NDS die Sache anders dar. Im Rahmen der "eigenverantwortlichen Schule" (Eigenverantwortliche Schule | Nds. Kultusministerium (niedersachsen.de)) stellen die nds. BBS schon seit etlichen Jahren ihre Lehrkräfte selbstständig ein, ohne dass das RLSB involviert ist (früher musste man z. B. zum Bewerbungsgespräch zur Landesschulbehörde, heute laufen die Gespräche direkt mit der SL in den einzelnen Schulen). Auch PKB-Verträge u. ä. werden direkt zwischen der jeweiligen BBS und der Person, die eingestellt wird, geschlossen. Siehe auch: Einstellung von Lehrkräften an berufsbildenden Schulen | Nds. Kultusministerium (niedersachsen.de) und den Runderlass "Dienstrechtliche Befugnisse und sonstige personalrechtliche

    Aufgaben und Befugnisse sowie Zuständigkeiten nach dem Niedersächsischen Besoldungsgesetz".

    Von daher gehe ich für NDS davon aus, dass es zumindest für die BBS nirgends steht, also keine rechtlichen Vorgaben gibt, wie man bspw. mit Hospitationen zu verfahren hat. Das entscheidet vermutlich jede Schule/Schulleitung für sich.

    Weil ich finde:

    Entweder da sitzt jemand wirklich nur hinten in der Klasse und guckt. Welchen Wer hat das? Was bitte lernt man durch „einfach zugucken“?

    Die Hospitant*innen, die zu uns kommen, wollen aber genau das: Hospitieren. Sie wollen nicht unterrichten (und das tun sie auch nicht), sondern in einer bis max. zwei Wochen einen Einblick in den Alltag an einer BBS und deren verschiedene Bildungsgänge gewinnen, einen Überblick über die Unterrichtsthemen in unseren Klassen erhalten, die SuS-Klientel kennenlernen usw. - wie state_of_Trance und Finnegans Wake es oben bereits beschrieben haben.

    EDIT: Ansonsten kann ich deine Gedankengänge aber nachvollziehen. In den von dir geschilderten Fällen ist die Ausgangslage ja eine andere.

    Streety : Wenn du so überzeugt davon bist, dass du den SuS deine Fächer durch deinen Unterricht näherbringen und sie dafür begeistern kannst, würde ich vorschlagen, dass du das Ref. antrittst. Falls es dann doch nichts wird, kannst du dich ja immer noch umorientieren.

    EDIT: Sorry, aber deine Aussagen widersprechen sich doch mittlerweile massiv! Oder bin ich nur zu müde?

    Also ziehst du deine Motivation aus der Überzeugung, dass dein Unterricht von mitreißender Qualität ist, so dass alle oder ein Großteil der Schüler motiviert und lernwillig sind und daher wiederum dich positiv verstärken können?

    Nö. Ich setze nicht mehr auf ungelegte Eier.

    Ohne das zu werten verstehe ich das also so: du gehst einfach davon aus, dass du es besser machen kannst als die Lehrkräfte deiner eigenen Schulzeit….?

    Ich vermute mittlerweile, dass mir das nicht gelingen wird.

    :/

    Mal klingst du total motiviert, Schüler*innen für deinen Unterricht begeistern zu können, dann wieder nicht (siehe obige Aussagen).

    Ich bin hier jetzt 'raus. Gute Nacht und - wie bereits heute Nachmittag - gesagt: Alles Gute!

    Bei uns gab es mal die Aussage, dass es immer im Rahmen einer Ausbildung sein müsste

    Diese Aussage gab es von unserer SL auch mal. Das wurde im Endeffekt aber nur kurzzeitig (ich vermute mal: Corona-bedingt) so gehandhabt.

    Hat man als Teilzeitkraft überhaupt Chancen auf eine Beförderungsstelle?

    Ja, hat man. Unsere stellvertretende Abteilungsleiterin (zu ihren Aufgaben gehören u. a. die Stunden- und Vertretungsplanung für unsere Abteilung, die Aufsichtsplanung für fast die gesamte Schule (abgesehen vom Außenstandort),...) bspw. hat als Teilzeitkraft vor einigen Jahren ihre A14-Stelle bekommen.

    Das ist für die Angabe der Ausgaben pro Schüler je Schulart irrelevant. Es handelt sich um öffentliche Gelder zur Finanzierung der Schulen. Da sind Grundschulen die "Armenkinder" - obwohl dort die Grundlage allen Wissens gelegt wird. Bei uns im Landkreis wird derzeit ein neues Berufschulzentrum gebaut. Geplante Kosten derzeit: 99 Millionen €. Die Ausstattung ist erst teilweise in der Planung enthalten.

    Für EINEN Grundschüler muss derselbe Betrag vorhanden sein, wie für EINEN Schüler der Sek II. Das geschieht jedoch nicht.

    Nur so als "Gegenbeispiel" zu dem von dir genannten Neubau eines Berufsschulzentrums: In Bad Mergentheim wurde gerade eine neue Grundschule für ca. 400 SuS gebaut. Kosten: etwa 20 Millionen Euro - siehe Grundschul-Neubau im Auenland (bad-mergentheim.de)

    Ob im Endeffekt mehr Geld für den Neubau von weiterführenden Schulen als für den von Grundschulen ausgegeben wird, kann ich natürlich nicht sagen.

    Meiner Meinung nach werden wir dir hier per Ferndiagnose nicht wirklich bei deiner Entscheidungsfindung weiterhelfen können. Wenn ich mir deine ganzen o. g. "Baustellen" allerdings so durchlese, denke ich schon, dass es für dich im Lehreralltag - und vor allem erstmal im Referendariat - sehr schwer werden könnte. Zumal du deine Zweifel, ob das "Lehrer-Dasein" wirklich das Richtige für dich ist, ja nun schon lange mit dir herumträgst (siehe dein beinahe zwei Jahre alter Thread Zweifel am Weg - Wiederholungsprüfung, Referendariat und Berufsalltag - Studium Lehramt - lehrerforen.de - Das Forum für Lehrkräfte ) .

    Zu welcher Entscheidung bzgl. deines weiteren Lebenswegs du auch kommen solltest: Alles Gute für dich!

    Wie wurde denn in den letzten Jahren an deiner Schule mit den Abschlüssen der BFS im Sinne dieser Verordnung verfahren? Du schreibst ja, dass die von dir zitierte Verordnung nun schon seit 2015 - also nun schon seit neun Jahren! - gilt. Es kann doch nicht sein, dass du der erste an deiner Schule (oder in ganz Berlin) bist, der sich an dieser unklaren Formulierung stößt!?

    Von daher solltest du dich an das halten, was Bolzbold dir bereits am Freitag geraten hat:

    Sinnvollerweise fragt man da seine Schulleitung oder die Senatsverwaltung.

    Ihr Smartphone nehmen viele Kollegen bewusst gar nicht mit ins Klassenzimmer.

    Mag an deiner Schule so sein; an meiner - und anderen mir bekannten Schulen (auch allgemeinbildenden) nicht.

    Laut Schulordnung haben diese sowieso ausgeschaltet on der Tasche zu sein. Und die Schulordnungen die ich kenne, gelten explizit für alle am Schulleben beteiligten.

    Auch das kenne ich so nicht. Dass die Handys/Smartphones ausgeschaltet werden sollen, gilt - wenn es überhaupt in den Schulordnungen erwähnt wird - an den mir bekannten Schulen nur für SuS.

    Ich halte ehrlichgesagt nichts von digital. Bin da sehr konservativ. Auch in meinem UR gibt es nicht viel digital, das hat m.M. in GS 1/2 gar nichts, und in 3/4 nur wenig verloren. Tut mir leid, aber da ist mir der reale Gegenstand im UR einfach wichtig.

    Hä? Wenn ich Arbeitsblätter digital erstelle und dann in der Schule ausdrucke und für die SuS kopiere, habe ich doch einen "realen" Gegenstand!? "Anschauungsmaterial" ist ja nochmal was anderes.

    Kurze Frage: Wofür steht denn "UR"?

    Ich spreche von Ordnern, Laminierfolien, Fotokartons, Ablagen, Pfeife für Sport usw. Da kann mir doch keiner sagen, dass er das nicht selber kauft.

    Doch, so ist es! Ich kaufe so etwas nicht, da ich die meisten der von dir aufgezählten Dingen nicht für meinen Unterricht benötige bzw. benutze. Die allermeisten Unterrichtsmaterialien habe ich digital und nutze selbstverständlich die eingeführten Lehrbücher, brauche also mittlerweile weder Ordner noch Ablagen u. ä. Verbrauchsmaterialien wie Fotokarton, Pfeife etc. benötige ich für meinen Unterricht auch nicht. Laminierfolien (falls die überhaupt noch jemand benutzt), farbiges Papier, Plakatpaier und "Eddings" (wird bei uns auch nur noch selten genutzt, da wir in allen Unterrichtsräumen Digitalkameras und Co. haben und dadurch nur noch äußerst selten im Unterricht Plakate erstellt werden) und vieles Weitere bekommen wir in der Schule.

    Allerdings gehe ich stark davon aus, dass du als Grundschullehrkraft mehr und andere Verbrauchsmaterialien benötigst als ich an einer BBS. Nichtsdestotrotz würde ich nie im Leben so viel Geld für meine Arbeit ausgeben. Ein wenig Geld zu investieren, z. B. für Rotstifte, finde ich ok, aber 500 Euro in neun Monaten?! Puh...

    2024 habe ich bis jetzt - ohne Klassleitung - 500 Euro nur für Schulmaterial ausgegeben

    Wieso eigentlich "ohne Klassleitung"? Geben Klassenlehrkräfte denn noch mehr Geld für Schulmaterialien aus?

    Unsere Schule hat leider nichts. Unsere Lehrmittelbücherei stammt aus den 70er/80er/90er Jahren, Geld für Neues ist nicht da. Wenn ich nichts kaufen würde, könnte ich keinen Unterricht machen

    Das ist natürlich schade, dass deine Schule so schlecht ausgestattet ist, aber warum könntest du ohne Bücher aus solch einer Lehrmittelbücherei denn keinen Unterricht machen? Es mag ebenfalls an unseren unterschiedlichen Schulformen liegen, aber an meiner Schule wurde die "Mediathek" im Zuge einer Gebäudesanierung vor einigen Jahren aufgelöst und nach Abschluss der Bauarbeiten nicht wieder eingerichtet, weil sich das Kollegium mit sehr großer Mehrheit dagegen ausgesprochen hat, da die KuK sie eh nicht mehr nutzen würden.

    Vielleicht sprechen wir auch von unterschiedlichen Quereinsteigern.

    Zumindest sprecht ihr von unterschiedlichen Schulformen ;) . Ich wage mal zu behaupten, dass sich die Quereinsteiger*innen (und deren Motive für den Quereinstieg) an beruflichen Schulen doch ziemlich von denen an allgemeinbildenden Schulen unterscheiden.

    Auf jeden Fall hat es die Katze auf mich abgesehen, denn es war schon das 2. Mal, dass etwas da lag. Vor ein paar Tagen waren das nur Reste, die ich nicht zuordnen konnte.

    Igitt :( !

    Ich glaube, Katzen mögen vor allem Menschen, die sie nicht mögen.

    Na, das hoffe ich nicht! Denn ich gestehe: Ich mag keine Katzen. Ich habe aber auf unserem Grundstück in den letzten Jahren auch nur noch sehr selten welche gesehen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass hier in der Nachbarschaft/Siedlung kaum noch jemand Katzen hält. Als wir vor 15 Jahren hierher zogen, waren es noch einige Katzen mehr, mittlerweile "dominieren" aber - wenn überhaupt Haustiere gehalten werden - Hunde,

    Wir haben immer mal wieder Hospitant*innen, bei denen es sich um Personen handelt, die evtl. den Seiteneinstieg machen wollen oder um Student*innen, die vielleicht den Studiengang auf Lehramt BBS wechseln möchten, und die für ein oder zwei Wochen bei uns sind. Ich finde es super, dass diese Leute sich zur Entscheidungsfindung erst einmal einen Einblick in den Schulalltag an einer BBS verschaffen (sie hospitieren aber wirklich nur und übernehmen keinen Unterricht). Wie das Ganze "verwaltungstechnisch" abläuft, also ob es zwischen unserer Schule und diesen Hospitant*innen einen (Praktikums-)Vertrag gibt usw., weiß ich nicht, da dies natürlich über die Schulleitung läuft. Kann mich nach den Herbstferien aber gern mal diesbezüglich erkundigen.

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