Was war der Grund, wenn ich fragen darf?
Für mich persönlich teilten sich die Gründe in 3 unterschiedliche Bereiche auf.
1. Die Schulform "Realschule" an sich. In der Theorie halte ich die Realschule für eine geniale Mitte zwischen Hauptschule einerseits und Gymnasium andererseits. In der Theorie, wohlgemerkt. Die Praxis sieht folgendermaßen aus: übervolle Klassen, 50% Schüler, die nicht dorthin gehören, überfrachtete Lehrpläne mit einem pseudowissenschaftlichen Anspruch, dauerkranke Kollegen, Auffangbecken für gescheiterte Gymnasiasten, die aber auch nur deshalb auf dem Gymnasium waren, weil ihre bescheuerten Eltern meinen, ohne Abitur könne man nicht Gabelstaplerfahrer oder Bulettenbrater bei McDoof werden, und schließlich der "gestärkte Elternwille", der pädagogische Abwägungen/Entscheidungen grußlos in die Tonne tritt.
2. Meine Realschule als solche. Du wirst verstehen, dass ich mich hierzu nicht weiter äußere, denn ich bin kein Nestbeschmutzer. Was ich persönlich als unglücklich entschieden/angeordnet empfunden habe, war für andere möglicherweise völlig ok. (Spoiler: War es natürlich nicht, dieses Dauergenörgel und -geschimpfe hat mich nur zusätzlich runtergezogen.)
3. Ich persönlich. Ich stand zum Schluss mit dem Rücken zur Wand, hatte alle Möglichkeiten ausgeschöpft (Teilzeit, reduziertes Stundendeputat, kognitive Gesprächstherapie, Anti-Depressivum, Sport, Ernährung, Entspannungs- und Atemtechniken) und es trat einfach keine Besserung ein. Wir reden nicht von einer "Phase" des Unglücklichseins, wir reden hier von mehreren mittelschweren depressiven Episoden, die immer schneller hintereinander auftraten.
Das war einfach kein Leben mehr. 
Und heute?
1. Ich habe in diesem Schuljahr nicht einen einzigen Tag wegen Krankheit gefehlt (nur 2 Tage, als meine Mutter gestorben ist).
2. Ich habe mit meinen neuen Kollegen mehr gelacht als die letzten 5 Jahre davor.
3. Ich erlebe durch Schulleitung und Kollegium permanent Wohlwollen und Verständnis/Geduld - letzteres ist wichtig, weil ich als gelernte Realschullehrerin vieles halt nicht weiß und sehr oft nachfrage.
Verstehst du nun, warum ich die Frage nach der Altersversorgung zwar im Blick habe, aber eben nicht an erster Stelle.
Es wird schon irgendwie gehen.
Hauptsache, ich gehe durch die nächsten 15 Jahre bis dahin mit Lebensfreude und Zuversicht. 