Valerianus leider sind die "guten Schüler" die man in ein paar Minuten korrigiert hat die Ausnahme. Zum "Glück" habe ich aber auch viele von denen, wo gar nichts geht's. Die mittelmäßigen ziehen es dann psychologisch einfach runter.
Danke aber, dass du das nochmal darstellst mit dem Studium, mir glaubt das ja nie jemand.
Ich stimme dir zu. Zum Glück habe ich viele gute, aber nur wenige sehr schlechte, der größte Teil ist mittelmäßig und bei einzelnen Klausuren (nicht alle mittelmäßigen) benötigt man dann sehr lange, auch weil ich versuche, das bestmögliche herauszuholen. Ich ärgere mich manchmal über mich selbst.
Faktorisierung sorgt auch nicht für mehr Gerechtigkeit. Es gibt z. B. Chemiekollegen, die keine Experimente durchführen, auf keinen Fall Schülerversuche. Schließlich gibt es genug Filme im Internet. Bei mir gibt es nur wenige Stunden ganz ohne und wenn möglich mit Schülerversuche, Film zeige ich höchstens als Wiederholung, wenn viele gefehlt haben. Vorbereitung und aufräumen (und putzen) kostet auch nach Jahren und viel Erfahrung ihre Zeit. Ich wurde neulich von Schülern angesprochen, dass ich kaum Arbeitsblätter verteile, ein Kollege führt seinen Unterricht nur mit Kopien durch (ich kriege mit, dass er für jede Stunde welche ausdruckt, keine Ahnung wie alt sie sind).
Aber das ist auch in allen anderen Berufen so, es gibt effektiv arbeitende Kollegen und weniger effektiv arbeitende. Es gibt gute und Minderleister und es gibt welche, die sich einfach einen faulen Lenz machen. Mir macht mein Unterricht Spaß, für die anderen bin ich nicht verantwortlich (und ich denke, eine SL kennt ihr Kollegium).