Beiträge von Kris24

    Klassenbucheinträge auch für Eltern freischalten halte ich für schwierig, weil a) viele Kollegen es nicht gebacken bekommen und Einträge für die gesamte Klasse machen die dann bei jedem Schüler angezeigt werden b) nicht jeder Eintrag im Klassenbuch wirklich so von Relevanz ist, dass das sofort die Eltern wissen müssen, c) ist bei gravierendem Fehlverhalten ein persönliches Gespräch doch deutlich sinnvoller, als ein Einzeiler im Klassenbuch

    zu a) ist bei uns nicht möglich, ich muss den Schüler anklicken und trage nur für ihn an. Es ist ein eigenes Menü, Eintragung für die gesamte Klasse nicht möglich.

    Zu b) das zeigte gerade dieser Vorfall, dass viele kleine Einträge von vielen KollegINNen insgesamt doch schwer wirken. Und weil ich eben (bis Klasse 10) auch vergessene Hausaufgaben eintrage, kann sich kein Elternteil heraus reden, er habe nichts gewusst. Außerdem muss ich eintragen, es hat mich also genug gestört. Ich habe mir dank diesem Vorfall (und einem sehr unangenehmen Gespräch einer Kollegin mit Eltern) vorgenommen, auch kleinere Störungen einzutragen.

    Zum dritten, ich schrieb, in 90 % der Fälle hat sich weitere Arbeit erledigt. In 10 % sind weitere Maßnahmen notwendig. Dazu gehören auch Gespräche mit Eltern.

    Was können Eltern denn alles in euren digitalen Klassenbüchern einsehen? Auch Stundenthema, Hausaufgabe etc.?

    Wir benutzen webuntis nur intern für Fehlzeiten und Stundenthema. Es gab den Hinweis der SL, das dort Einträge über Schülerverhalten nichts verloren hätten.

    Ja, wenn man es zulässt (wir haben Edupage). Es gab einige Diskussionen und Beschlüsse auf mehreren GLKs. Anfangs sahen unsere Eltern auch nur den Stundenplan. Dank Corona wurden Klassenarbeitstermine, Stundenthemen und Hausaufgaben frei geschaltet, damit Kinder in Quarantäne den Unterricht "mitverfolgen" können. Wir haben es gelassen, weil die Vorteile überwiegen. Es ist jedem überlassen, wie konkret er einträgt.

    Bei Verhaltenseinträgen ist der Haken für Eltern zwar voreingestellt, ich kann ihn aber durch einen Klick entfernen. Ich finde es praktisch, erspart es mir in 90% der Fälle weitere Arbeit. Die Anweisung ist bei uns genau umgekehrt, es soll alles dort eingetragen werden (außer Noten, dafür gibt es asv). Bei pädagogischen und Notenkonferenzen wird darauf zurück gegriffen.

    Ergänzend, Eltern sehen natürlich nur die Einträge für ihre Kinder, ich sehe nur die Verhaltenseinträge meiner Schülerinnen und Schüler (auch die von KollegINNen), Hausaufgabeneinträge sehe ich nur meine eigenen, außer von meiner Klasse, da sehe ich alles.

    Wir haben zum Glück ein digitales Klassenbuch. Voreingestellt ist, dass unsere Einträge auch die Eltern sehen können und der eintragende Fachlehrer sieht, wann die Eltern es gelesen haben. Wenn es nicht gelesen wird, gibt es Briefe oder Anrufe. Briefe können jedoch von den Schülerinnen und Schülern abgefangen werden (bereits bei mir geschehen), Unterschriften gefälscht, bei Telefonanrufen wird entweder nicht abgenommen oder aufgelegt. Auch dies wird sachlich notiert (der Haken an automatische Weiterleitung an die Eltern evtl. für diesen Eintrag gelöscht). So haben Lehrer der Klasse und SL immer den Überblick, wenn eingetragen wird. Es gibt sogar vorgefertigte Bemerkungen bei Schülerbeobachtungen (z. B. unkonzentriert oder gute Beiträge). Eine Teilzeitkollegin verwendet dies regelmäßig.

    Und jetzt mein Problem. Schwerwiegerendes trage ich normalerweise sofort ein, aber "kleines" Fehlverhalten? Wo ziehe ich die Grenze? Ich unterrichte aktuell 10 Klassen, über 200 Schülerinnen und Schüler (4 Stunden über vollem Deputat). Die Wege sind bei uns weit, die Pausen dazwischen teilweise sehr kurz. Und trinken und auf Toilette gehen möchte ich auch noch. Ich schaffe es manchmal schlichtweg nicht und nach der letzten Stunde sieht mancher Vorfall nicht mehr so "schlimm" aus. Wenn ich dann obiges lese, erinnert es mich wieder daran, dass auch kleine Vorfälle, wenn sie zahlreich notiert werden, eine Rolle spielen.

    Ich las, der ausgeschlossene Junge war nur "Mittäter", er warf Papier in das Feuer. 2 andere hatten das Feuer entfacht und wurden nicht ausgeschlossen. Unterschied (und vom Gericht akzeptiert), es gab bereits viele Vorfälle vom ausgeschlossenen Jungen im Vorfeld, bei den anderen beiden nicht.

    Was lerne ich (wieder einmal) daraus? Es ist daher sehr wichtig, alle Vorfälle mit Datum zu notieren. (Manchmal denke ich auch, das ist nicht so wichtig, ich habe jetzt keine Zeit.)

    Und: es hat schon seinen Grund, wenn gerade dieser Junge immer wieder auffällt. Er weiß seine Eltern hinter sich. Auch bei mir haben problematische Kinder fast immer problematische Eltern, die behaupten, das sei ein Einzelfall. Es hilft sehr, wenn viele KollegINNen auch protokolliert haben. (Eine aufgebrachte Mutter war plötzlich sehr still, als ich anfing, am ... ist Folgendes vorgefallen, am ... das, am ...)

    Der französische Atomschutz für Deutschland funktioniert vermutlich nur so lange bis Le Pen an die Macht kommt (zumindest hört man dies aus diesen Kreisen). Und leider reden (rechts)extreme Seiten nicht nur (siehe auch Hitler und Trump).

    Ich weiß leider auch keine Lösung. Manche wollen die Welt brennen sehen, weil sie im Chaos Nutzen für sich sehen.

    Wir MIntler sind halt gefühllos, weiß doch jeder.

    So einen Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Vielleicht geht es gar nicht um Gefühle, sondern wie viele Leute abbrechen oder es sich gefallen lassen. Ernsthafte Studie ist es jedenfalls nicht. Ich würde mich schämen, wenn ich mal nach dieser Bachelorarbeit gefragt würde.

    Ja, es fehlt Fachpersonal, weil es regierende Parteien gab und gibt, die den Wunsch von Teilen der Bevölkerung nach einem schlanken Staat erfüllen wollten, aber auch weil der Staat Spitzenleute und Firmen zu wenig zahlt, die dann lieber andere Aufträge annehmen.

    Die Wirtschaft benötigt auch funktionierende Infrastruktur, aber man ließ Brücken korrodieren bis sie zusammen brechen (was wenn die Brücke in Dresden im Berufsverkehr zusammen gestürzt wäre, vielleicht gerade mit Schulbus, da war so viel Glück dabei, was kostet Unternehmen Sperrungen von wichtigen Straßen, unsere Eisenbahn, unseren Schulen sind so herunter gekommen, weil eben die Schuldenbremse selbst bei Negativzins galt, jetzt kostet es viel mehr Geld).

    Auch die Energiepreise könnten sinken, wenn der Ausbau der Erneuerbaren Energie wie die Atomkraft subventioniert würde. In Frankreich sind deshalb die Energiepreise so niedrig (und der Staat fast pleite), aber das Märchen vom günstigen Atomstrom sitzt in den Köpfen von vielen. Jahrelang glaubte die CXU an billige Energie und verkaufte unsere Gasspeicher an den Hauptlieferanten, der uns dann erpressen wollte. Für den hohen Energiepreis vor 2, 3 Jahren mache ich die CXU verantwortlich. Man zahlte lieber Subventionen an die alte Kohle, als an Solarfirmen (waren ja nur 200 000 Arbeitsplätze und Verlust der Vormachtstellung (Innovationen sind in Deutschland nicht gefragt)).

    Ein höherer Mindestlohn, damit nicht so viele aufstocken müssten, ist von manchen Parteien auch nicht gewollt, man schimpft lieber über den faulen Bürgergeldempfänger. Krankenkassenkassenbeträge könnten sinken, wenn der Staat fair für seine Bürgergeldbezieher u.a. zahlen würde. Oder willst du sie ganz streichen?

    Bürokratie kann wuchern, ja, aber man sieht es bei jeder Katastrophe, wenn ohne viel Bürokratie Geld ausgezahlt wird, erhält nicht der Bedürftigste am meisten, sondern der, der am lautesten schreit, der, der die besten Beziehungen hat. Bürokratie ist auch der Schutz der Schwachen vor den Starken (man ist dagegen, bis man selbst geschützt wird).

    Lachen musste ich über deine Behauptung, dass die Ampel keinen Konsens mit der Opposition gesucht habe. CXU hat in den letzten 3 Jahren alles blockiert, alles unternommen, damit die Ampel ja keinen Erfolg hat. Für mich ist das die Partei (neben der AfD), die nur an die eigene Macht denkt, aber nicht dass es Deutschland gut geht. Man will jetzt mit fast demselben Personal, dass uns in die Krise gebracht hat, wieder heraus holen. Die Politik der 90er Jahre soll es richten (mir fällt gerade ein, die Kriminalität war damals höher als heute, ob Merz das weiß). Aber dank Bild und Co. glauben viele den Mist.

    Deinen letzten Satz stimme ich zu, Merz, Söder und andere behaupten, sie würden alles rückgängig machen und verunsichern damit viele. Ich hoffe, die Gasheizungsneukäufer der letzten beiden Jahren haben den stark steigenden Kohlenstoffdioxidpreis eingerechnet, ab 2027 soll er ja wie die CXU auch sagt nur vom Markt abhängen. Die Autoindustrie war nicht glücklich über die Technologieoffenheit und verlässt sich auf "Dienstwagensubvention". Wasserstoff wird für Privatleute lange unbezahlbar sein, aber die mir bekannten Gasheizungsbesitzer vertrauen darauf.

    Geld ist notwendig bei Umwandlung, es war notwendig bei Atomkraftwerken, beim Ausbau der Straßen (nach Fall der Mauer), es wäre notwendig beim Stromtrassenausbau und Speicherung, beim Ausbau und Reparatur des Schienennetzes und Erhalt der Straßen.

    Ich glaube nicht mal, dass Eltern ihre Kinder immer für "besser" halten als sie sind, sondern dass sie jede Chance ermöglichen wollen. Dass das für euch anstrengend ist, glaube ich gern, man müsste dann eben doch konsequent abschulen nach der Orientierungsstufe. Einen "zu schlechten Schnitt" dürfte es eigentlich auch nicht geben. Unverschämt, dass auf die Lehrkräfte abzuwälzen.

    Das stimmt sicher auch. Allerdings erklären bereits unsere GrundschulkollegINNen, welche Möglichkeiten es zum Abitur gibt. Es muss ja nicht das Gymnasium sein. Dank Grundschulworkshops habe ich gute Gespräche mit den KollegINNen. Sie reden sich den Mund fusselig (und wollen später wissen wie ihr Sorgenkind sich bei uns schlägt).

    "Abschulen" (ich mag das Wort nicht) geht oft erst, wenn das Kind zweimal hintereinander sitzen geblieben ist. Dann muss es gehen. Das ist oft erst nach Klasse 7 oder 8 (bei Schülerinnen und Schülern mit Realschulempfehlung) der Fall (mit Werkrealschulempfehlung früher).

    Erstens können Realschulen auch nicht plötzlich mehrere Klassen in verschiedenen Jahrgangsstufen aus dem Boden stampfen, es gibt also wenige bis keine Plätze und schon gar nicht an der bevorzugten Schule, zweitens wollen die Kinder nicht ihre Freunde verlassen und die Eltern gehorchen, drittens sind manche Eltern auch überfordert, Realschulen aufzusuchen (Klassenlehrer, Sozialarbeiter und SL springen ein und suchen Plätze). Mich nervt am meisten der Satz, unser Kind hat versprochen, sich noch mehr anzustrengen, wenn die Lehrer es ebenfalls tun, dann reicht es sicher. (Ach nee, ich strenge mich sonst nicht an, gib keine Extrastunden nach der 6. Stunde, um zu helfen. Aber ich kann dies nicht täglich tun, noch nicht einmal wöchentlich, weil ich noch andere Klassen habe.)

    Zum Glück gibt es bei uns kein Drittelerlass o.ä., ich kann theoretisch einen Schnitt von 5,x zurück geben (das hatte ich allerdings noch nie). Aber Eltern sind beim Schnitt unter 3,5 oft der Meinung, dass dies nicht sein könne, dass die ganze Klasse so schlecht sei, dann wird Druck auf den LehrerIn gemacht. Manche KollegINNen geben nach. Es gibt daher den Spruch "nur ein sehr guter (beliebter) Lehrer kann sich schlechte Noten erlauben".

    Nur kurz (da ich heute zu viel prokrastiniert habe, bin ich grad noch im Vorbereitungsstress :sterne: ) Manchmal hilft mir die "Pomodoro-Technik", Erklärungen sind im Internet zu finden. Aber nicht immer, wie man sieht... kenne dein Problem auch, phasenweise schaffe ich es gut, dann wieder nicht. Bleibt wohl ein lebenslanges Lernfeld für mich.

    So mache ich es auch, wusste nur bis gerade eben nicht, dass nicht ich es "erfunden" habe, sondern Pomodorotechnik heißt. :D Hilft mir trotzdem.

    Auch der genannte Trick mit immer 5 Klassenarbeiten ist hilfreich.

    Ich habe zum Glück noch ein paar Tage frei und bin viel unterwegs. Steuererklärung bleibt also liegen ... :angst:

    Trump hat sämtliche Waffenlieferungen gestoppt, die an die Ukraine gehen und das Land noch nicht erreicht haben - manche Lieferungen müssen "umkehren". Darin enthalten sind besonders Luftabwehrsysteme. Die Ukraine wird zum Abschuss freigegeben. Es stellt sich die Frage, aus welchem Grund Trump plötzlich zum Putin-Fanboy wurde.

    Innenpolitisch setzt Trump den rechtsnationalen Kurs um, den die Heritage-Fondation im Projekt 2025 formuliert hat. Er hakt das Handbuch Punkt für Punkt ab.
    https://www.deutschlandfunk.de/trump-project-2025-100.html

    Trump wurde 1987 von Russland eingeladen, nach Moskau zu kommen. Nach dieser Einladung gab es russlandfreundliche Worte. Es gibt (ehemalige) russische Insider, die behaupten, dass der KGB einige eingeladen habe, um sie in amerikanische Schlüsselstellen zu bringen. Das hat bei Trump geklappt.

    Ja, die russische Politik ist weitsichtig, nicht wie Merz, der innerhalb von einer Woche vollständig seine Meinung ändert. Wo stände unsere Wirtschaft heute, wenn bereits vor 3 Jahren das viele Geld geflossen wäre? Wenn davor in der Niedrigzinsphase (teilweise negativer Zins) (auch unter CDU) Gelder in unsere Infrastruktur geflossen wäre?

    Kompass 4 und evtl. Potentialtest soll eine Ergänzung sein, es reichen auch Grundschulempfehlung und Elternwille. Aber es gibt immer Eltern, die meinen, die GrundschulkollegINNen würden bei der Einschätzung ihres Kindes falsch liegen. Elternwille alleine wollte man nicht mehr, also kam es zu diesen neuen Tests.

    Die Aufgaben in Mathe waren nicht schwer. Das könnten meine 3er problemlos lösen, wenn man ihnen Zeit lässt. ;)

    Wobei Zeit natürlich ein Kriterium ist (deshalb zwinkerst du vermutlich). Wenn meine Schülerinnen und Schüler sich beschweren, dass die Zeit zu knapp war, erkläre ich ihnen auch, dass jeder 1000 m laufen könne, wenn er statt 3 Minuten 30 Minuten Zeit hätte. ;)

    (Und auch bei Kompass 4 gab es einfache Aufgaben, aber es waren einfach viel zu viele und in Mathe auch viel zu viel Text. Ich habe vor Jahren einmal beim Eingangstest in Klasse 5 in Deutsch Aufsicht geführt. Nach der Hälfte der Zeit weinte fast die halbe Klasse, weil die Zeit nicht reichte. Diese Tests bestehen aus mehreren Teilen und für einen waren nur 3 Minuten vorgesehen. Zum Glück gab es für die Pause dazwischen keine Zeitangabe. Ich benötigte einige Minuten, um die Klasse (2 Wochen nach Schulanfang in Klasse 5) wieder aufzubauen.)

    Ah ja, das ist interessant. Weil oben im Ausgangsthread Bayern genannt wurde, meine These ist ja seit Jahren, dass die Kompetenzlehrpläne sich nicht unbedingt positiv auf den Leistungsstand auswirken, daher hab ich Sachsen erwähnt.

    Die Abschaffung der verpflichtenden Grundschulentscheidung über den Zugang zu weiterführenden Schulen hatte vermutlich die negativen Folgen für die Leistung an unseren Gymnasien zu Folge. Wir hatten grundsätzlich mindestens ein Viertel mit Nichtgymnasialempfehlung (ca. 1/4 davon noch nicht einmal mit Realschulempfehlung). Anfangs durften wir an weiterführenden Schulen nicht erfahren, wer dazu gehört (wir vermuten, dass die Zahl damals deutlich höher lag. Die Unterstufe war geprägt von überforderten Kindern. In einer Klasse waren wir uns Lehrer einig, dass 2/3 die geforderte Leistung nicht erreichen konnten. Nur kann man nicht so viele "abschulen". Gute Schülerinnen und Schüler brachten ebenfalls weniger Leistung, weil sie ja immer noch überdurchschnittlich waren. Eltern schimpften, wenn der Schnitt zu schlecht war.)

    Seit ein paar Jahren musste die Empfehlung vorgelegt werden, meine genannten Zahlen stammen aus dieser Zeit. Die Empfehlung stimmte fast immer (wir Lehrer kannten sie anfangs nicht, erfuhren es erst bei entsprechenden Konferenzen), die GrundschulkollegINNen tun einen sehr guten Job, die Eltern sehen nur ihr eigenes Kind und meinten zu oft, wenn Kinder und LehrerIn sich nur genug anstrengen, reicht es. Leider reichte es selten weiter als Klasse 8. Wir verloren immer mindestens eine Klasse und die betroffenen Schülerinnen und Schüler 2 Jahre (und ihr Selbstbewusstsein).

    Ich bin gespannt, wie es ab nächsten Jahr wird. Ich bin mir sicher, dass es nicht an unseren Bildungsplänen lag. Dann schon eher an der Kürzungen der Stunden von G9 auf G8.

    Vermutlich soll der Potentialtest wieder etwas gutmachen. Es war ja oft schon so, dass z. B. nach einer besonders schweren Abiturprüfung die nächste umso leichter ausfiel (zu meinen Zeiten hieß es Mathe in geraden Jahren also 1984ff sei besonders schwierig, in ungeraden umgekehrt.)

    Offizielle Zahlen zu Kompass 4 und Grundschulempfehlung gibt es hier https://km.baden-wuerttemberg.de/de/service/pre…errichtsausfall

    Beim Potentialtest soll die Nachprüfung abgewartet werden, bevor Zahlen veröffentlicht werden. Lokale Zeitungen berichten aber positiv über die Tests.

    Liebe Kolleginnen und Kollegen an Baden-Württembergs Primarschulen

    Ich las heute diesen Artikel bei ZON:

    https://www.zeit.de/2025/09/leistu…tern-paedagogen

    Für die, die kein Abo haben, es geht um einen Leistungstest (Kompass 4 heisst der, steht da), den offenbar neu die Kinder der 4. Klasse machen müssen und auf Basis dessen es wieder eine verbindliche Übertrittsempfehlung durch die Lehrperson geben soll. Das interessiert mich. Wie "neu" ist das und wie sind bisher die Erfahrungen? Wie ist grundsätzlich eure Meinung dazu, v. a. von denen, die schon länger dabei sind? Da steht, der Test sei sehr schlecht herausgekommen, v. a. in Mathe. Woran liegt das eurer Meinung nach? Ist der Test einfach zu schwer bzw. ungeeignet? Müsste der Lehrplan angepasst werden?

    Es gibt, wenn ich mich richtig erinnere, bereits 2 Threads hier. Ich erinnere mich z. B. an Zauberwalds Antwort und ein Link zu den Aufgaben. Ich bin aber heute zu müde, um sie zu suchen. War in Mainz 2 Tage, um den Rosenmontagumzug zu sehen.

    In Mathe haben, glaube ich, nur 7 % Gymnasialreife beim Test geschafft. Jetzt haben doch ca. 50 % die Empfehlung von der Grundschule erhalten. (Es gilt 2 aus 3, Kompass 4, Grundschule, Elternwille). Wer nicht einverstanden war, konnte noch einen Test am Gymnasium ablegen. Das Ergebnis kenne ich noch nicht.

    Unibibliotheken und auf jeden Fall alle beieinander hat man in der Deutschen Bibliothek, wenn's denn wichtig ist...

    Edit: Sachsen hat eigentlich auch heute noch konkrete Ziele und Inhalte im Lehrplan.

    Wir auch. Früher gab es bei uns noch den genauen Ablauf inkl. empfohlener Stundenzahl. Das ist jetzt nicht mehr der Fall, Schulen haben mehr Entscheidungsmöglichkeiten, Umzug von Familien wird dadurch erschwert. Aber konkrete Ziele und Inhalte werden schon genannt.

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