Beiträge von Kris24

    Tarifvertrag? Das war doch hier das Thema, oder?

    Ja, ich war auch überrascht über die Abschweifung. (Aber zu Tarifvertrag gibt es nichts neues, von daher...)

    Oder doch, im Kundenportal Baden-Württemberg steht "Baden-Württemberg beabsichtigt, das Ergebnis der Tarifverhandlungen zeitgleich und systemgerecht auch auf die Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter sowie Versorgungsempfängerinnen und –empfänger zu übertragen. Konkrete Details zur näheren Ausgestaltung folgen in Kürze. Wir möchten Sie höflich bitten, von entsprechenden Anfragen abzusehen."

    https://lbv.landbw.de/-/tarifeinigun…r-l%C3%A4nder-1


    Vielleicht gibt es doch bereits in 3 Wochen mehr Geld?

    Wer oder was ist...

    ???

    Mueller Luedenscheidt Mit Kipppunkt verbinde ich einen nicht differenzierbaren Bereich in einem Diagramm. Was du verlinkt hast sind m.E. allmähliche, differenzierbare Übergänge. Insofern "kippt" da nix. Trotzdem danke für den Link, es sind zumindest interessante Informationen, die ich bisher nicht kannte.

    Dann ergänze ich einen Link ebenfalls von Potsdam. https://www.pik-potsdam.de/de/produkte/in…te/kippelemente

    Warum ich Welt schrieb (ntv wäre auch noch zu nennen), sie stellen dieselben rhetorischen Fragen wie du, nennen irgendeinen Professor, der behauptet, der eine (!) Kipppunkt sei gar nicht problematisch (und keinen Beleg dafür bringt), ich bitte um Entschuldigung, wenn deine Frage ernst gemeint war.

    "Von Kipppunkten sprechen Klimaforscher, wenn bestimmte Klimaphänomene Schwellen überschreiten, ab denen sie sich nicht mehr umkehren lassen."

    https://www.zeit.de/wissen/umwelt/…eme-klimawandel

    Serviceleistung des Tages: voilà.

    Und das ist noch die "harmloseste" Beschreibung.

    Ergänzung, ich vermute, dass SteffdA eher der Welt etc. glaubt, die versucht, Zweifel zu säen (klingt zumindest oben so). Man weiß es nicht genau, wird uns kaum betreffen und falls doch, irgendwie wird uns schon etwas einfallen. Fossile Energiekonzerne geben nicht umsonst Milliarden aus (und werfen es anderen vor).

    Ja, dann wäre es doch schön, wenn die Varianz dieser Daten entsprechend mit kommuniziert würde. Stattdessen lese/höre ich immer von "Kipppunkten" u.ä. ohne genau zu definieren, was das denn sei. Aber alles wird schlimmer etc. blabla..

    Liebe Klimajünger, -sternchen, -sonsige, kommt doch einfach mal auf den Punkt! Ohne Panikmache, Polemik, Weltuntergangsstimmung!

    Welche Kipppunkte gibt es? Was kippt wohin mit welchen Auswirkunhen? Wann passiert das genau? Was ist zu tun um diese Auswirkungen zu bewältigen?

    Es gibt genug gute seriöse Informationen über Kipppunkte (und es gibt zu viele, um hier sie kurz zu nennen (seitenweise möchte ich aber hier nicht schreiben)) . Infomiere dich. (Die Welt wird nicht untergehen, aber vermutlich unsere Zivilisation bei über einer Milliarde Flüchtlinge.)

    kleiner gruener frosch

    Februar 2025? Das sind noch 14 Monate! Mehr als ein Jahr!

    Allein sich auf die Zeit dazwischen einzulassen, also faktisch eine einjährige Nullrunde zu akzeptieren, macht mich in Anbetracht des letzten schlechten Abschlusses und der davonrennenden Preise sprachlos.

    Freilich bleibt Dir unbenommen, zufrieden zu sein. Ich glaube und hoffe jedoch nicht, dass diese Leidensfähigkeit und -bereitschaft von vielen geteilt wird.

    Fast zweijährige Nullrunde (genau 23 Monate) und das bereits wiederholt. Das ärgert mich auch (und da 5,5 % erst zum Ende kommt, lässt sich das Oktober 2025 in der nächsten Verhandlung wiederholen).

    Das Problem sehe ich auch. Das ließe sich aber auch durch feste Zuschüsse regeln. Beispielsweise 100 € pro Schüler durch den Bund.

    Aber stelle dir mal in Berlin ist eine Behörde, die zentral alle Schulgebäude verwaltet. Ich finde es jetzt durchaus schwierig, dass die Schulbehörde viel zu schwerfällig reagiert. Vieles wird gemauschelt, da die Richtlinien sich teilweise widersprechen.

    100 Euro vom Bund? Wir als Schule erhalten schon 200 Euro pro Schüler vom Schulträger und der, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, über 500 Euro pro Schüler vom Land (und das reicht nicht). 100 Euro gleicht nichts aus oder meinst du pro Monat?

    Ja, nix anderes. Was ich auch noch fragen wollte: In Bayern habt ihr doch noch das 13. Monatsgehalt, stimmt das? Hier gibt es seit mindestens 20 Jahren nur 12. Wenn man die Bruttogehälter der Bundesländer vergleicht, sind sie ungefähr ähnlich. Habt ihr dann monatlich weniger auf dem Konto, weil ihr 13 Auszahlungen habt oder habt ihr die 13 Besoldungen in der Höhe wie angegeben? Kurz gesagt, habt ihr mehr Jahresgehalt am Ende?

    Ich habe um 1995 noch Urlaubsgeld in Baden-Württemberg erhalten (500 DM), dann wurde es ersatzlos gestrichen. Weihnachtsgeld wurde von ursprünglich 100 % bei jeder Tarifverhandlung um ca. 10 % reduziert (bis 2002?), dann wurde der Rest auf 12 Monate verteilt und ich bekam ca. 50 Euro pro Monat mehr. (Also theoretisch gibt es noch ca. ein halbes Gehalt Weihnachtsgeld reduziert um (damals hohe) Zinsen, weil es bereits ab Januar ausgezahlt wird und nicht komplett erst im Dezember.

    Das wäre jetzt interessant. Studieren weniger Leute Lehramt, weil die Verdienstaussichten so schlecht sind? Oder weil man sich den Job bei den Bedingungen grundätzlich nicht mehr antun will? Wollen wir Lehrkräfte, die das Ganze hauptsächlich (!) wegen der Höhe des Gehalts machen?

    Damit wir uns nicht missverstehen: Das ist meine Sichtweise, geprägt von der Tatsache, dass ich A14 mit einigen Alters- und Familienzuschlägen habe. Ich bin sofort dafür, dass Kolleginnen und Kollegen mit geringerem Einkommen mehr bekommen, aber diesem "grundätzlich ein schlechter Abschluss"- Gejammere kann ich nicht zustimmen. Mir wäre da noch lieber gewesen, für meine Einkommensgruppe KEINE 3000 Euro und dafür für niedrigere Gruppen nochmal 100 Euor im Monat mehr.

    Ich habe mal gelesen, dass die Mehrheit für gute Arbeitsbedingungen auf 500 Euro pro Monat verzichtet bzw. umgekehrt 500 Euro mehr und man bleibt und wechselt nicht.

    Für mich galt das (1. Schule, in NRW wurde damals nur angestellt, aber ein extrem liebes Kollegium, dann änderte sich die SL (normale Arbeitsbedingungen, noch nicht einmal schlecht) und ich wollte weg und in Baden-Württemberg verbeamtet werden.) Dies habe ich seitdem bei vielen Bekannten beobachten dürfen (und weil es mir wichtig war, auch viel darüber gesprochen). Schmerzensgeld hilft schon, notfalls könnte man etwas reduzieren. Es geht immer um das Gesamtpaket (Einkommen und Arbeitsbedingungen).

    Mir fällt auf, dass Likes, aber auch Zuspruch bzw. Ablehnung mit wenigen Ausnahmen hier am Geschlecht liegt. Warum wohl?

    (Meine Deutschlehrerin hat nach dem schriftlichen Abitur (bei uns noch direkt nach den Weihnachtsferien, also noch 4 Monate Unterricht bis zum mündlichen) das Thema "Männersprache - Frauensprache" durchgedrückt, ich fand es damals blöd. Mein Chemiestudium hat meine Meinung geändert.)

    Ich gehöre wohl zu der Minderheit, die mit der Höhe des Gehalts durchaus einverstanden ist. Ich finde, ich verdiene gut. Eine Erhöhung um 5,5 % ist daher für mich völlig ok, allerdings wundere ich mich schon, dass das erst im NOVEMBER 2024 beginnen soll. Das mit der Einmalzahlung bleibt für mich jetzt abzuwarten, wann die erste kommt und in welchen "Raten". Insgesamt hätte man da aus meiner Sicht um dieses Ergebnis im Vorfeld nicht so einen Terz machen müssen.

    Bei uns haben mehrere Referendare mit MINT-Fächern in den letzten Jahren aufgehört, weil sie bessere Angebote außerhalb vom öffentlichen Dienst erhalten haben.

    Mich ärgert die wiederholte Nullrunde, wieder 23 Monate mit 0 %. Auf diese Weise werden auch die Pensionen gesenkt.

    als deutschlehrer muss ich jetzt doch mal deutschlehrerhaft sein: das heißt wörter, nicht worte. so schöne differenzierungen in der sprache sterben leider aus, daher versuche ich, daran zu erinnern. nicht bös gemeint!

    worte sind ganze sätze, z.b. grußworte, wörter sind einzelne wörter.

    Ich habe doch nur vereinfacht. ;)

    Lt. Mitkollegen (bewusst) ist gendern zu schwierig, dabei ist Differenzierung doch viel komplizierter. Ich habe mal gelesen, die meisten verwenden nicht mehr als 500 Wörter, wer benötigt die vielen Ausdrücke?

    (Ich finde es gut, dass du darauf hinweist. Leider färbt mein Schulalltag auf mich ab. Ich fürchte, niemand von meinen Schülerinnen und Schüler kennt den Unterschied.)

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