Beiträge von Kris24

    Es gibt in Schule nahezu keine Situationen, die eine unmittelbare Reaktion einer Lehrkraft auf eine schriftliche Nachricht erfordert. Daher ist es relativ egal, wann diese Nachrichten während der Dienstzeit gelesen und ggf. bearbeitet werden. Für die wenigen akuten Ausnahmefälle kann man eine Lehrkraft auch direkt aufsuchen.

    Und wer sucht die Person in einem weitläufigen Schulgebäude auf?

    Ich erfahre auf diese Weise auch kurzfristige Vertretungen, es gibt Hilfe bei technischen Problemen in einer Lehrprobe und einmal erhielt ich die Nachricht, dass mein Nachbar im Sekretariat angerufen hat, weil mein Keller unter Wasser steht. Ich finde unseren Messenger sehr sinnvoll.

    Wo hat denn hier jemand "mit Heftigkeit darauf bestanden"? Maylin schrieb doch nur, dass sie selbst (daher die Verwendung von "in meiner Welt") den Begriff "Hausarbeit" nur im Unizusammenhang verwendet bzw nur aus diesem Bereich kennt.

    Ich dachte vor allem auch an Klinger. Es wird ja schon länger immer wieder betont bzw. lächerlich gemacht formerly known. Nein, nicht formerly known, Hausaufgaben und Hausarbeiten sind auch an der Schule nicht dasselbe. Ich habe das gestern bereits erklärt und es kommt wieder und wieder.

    Ja, es ist von Vorteil, wenn im nächsten Monat Wahlen sind. Grüner Finanzminister und schwarzer Spitzenkandidat haben bereits vor Abschluss versprochen, es zu übernehmen und nach Abschluss bestätigt.

    In meiner Welt ist Hausaufgaben = Schule und Hausarbeiten = Uni.

    Hausarbeit haben einen viel größeren Umfang als Hausaufgaben und man hat mehr Zeit z. B. 6 Monate. Das gibt es in manchen Bundesländern und manchen Fächern auch in der Schule. Nennst du sie dann auch Hausaufgaben?

    1 Hausarbeit zählt so viel eine Klassenarbeit, ersetzt nach Beschluss manchmal sogar eine.

    Ich verstehe ja, dass manche dies nicht kennen. Ich bin aber überrascht, mit welcher Heftigkeit darauf bestanden wird, dass es dasselbe sei bzw. nur an der Uni existiert.

    Es gibt einen Unterschied zwischen Hausarbeit und Hausaufgabe? Das war mir neu.

    Ja.


    Ergänzung KI erklärt

    "Eine Hausarbeit ist eine wissenschaftliche schriftliche Ausarbeitung, die dazu dient, sich intensiv mit einer konkreten Fragestellung innerhalb eines Studienfachs auseinanderzusetzen. Sie ist in der Regel 10 bis 15 Seiten lang (bei ca. 30-50 Stunden Arbeitszeit) und folgt einem festgelegten akademischen Standard. "

    Hausaufgaben gebe ich dagegen täglich zur Übung, manchmal auch zur Erarbeitung des nächsten Themas.

    Ich schrieb Hausarbeiten nicht Hausaufgaben. Letztere bewertet wohl niemand.

    Ich sehe kein Problem, die häusliche Leistungen über ein Kolloquium zu überprüfen, war schon zu meiner Studentenzeit üblich. Die Fragen sollten so gestellt sein, dass klar wird, wer sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt hat. Irgendwelche Facharbeiten, Projektarbeiten, Referate konnten auch früher von anderen erstellt werden. Und wer sich das Thema ausführlich von der KI erklären lässt, so dass er es mit eigenen Worten mir erklären kann, warum nicht.

    Auch im Unterricht? Oder in der Pausenaufsicht? Was sagt die Schulleitung, wann man sich die Zeit dafür nehmen soll?

    Bei uns kostet das Lesen keine 5 Sekunden, wenn ich ins digitale Klassenbuch eintrage (selbes Programm). Diese Zeit habe ich immer. Antworten tue ich oft erst nach meinem Unterricht außer die Nachricht ist wichtiger als mein Unterricht.

    In Baden-Württemberg dürfen daher seit diesem Schuljahr keine Hausarbeiten allein mehr benotet werden. Notenentscheidend sind Kolloquien. Und wenn in dieser Schüler oder Studenten zeigen, dass sie das Thema beherrschen, warum nicht. Betrug gab es schon immer. Ich habe auch früher nur bewertet, was ich im Unterricht sah.

    Private Endgeräte dürfen sie bei uns nur in Ausnahmefällen benutzen.

    Die Schul-Laptops und -iPads sind so konfiguriert, dass sie nur bestimmte SSID akzeptieren.

    Wir kappen auch nicht das WLAN, sondern nur den Gateway ins Internet.

    Bei uns gibt es nur private Endgeräte.

    Die Schüler haben unterschrieben, sich an einige Regeln zu halten, sonst dürfen sie ihr Gerät nicht mehr verwenden. Für uns Lehrer gilt, wir dürfen die ohne Gerät nicht benachteiligen. Bis jetzt funktioniert dies aus meiner Sicht.

    Abgesehen davon, dass die Beschreibung für deine Schule ebenso anekdotisch ist, schrieb doch Plattenspieler bloß, dass er kaum einen Gym-Kollegen kennt, der mit A13 pensioniert wird und das wäre bei euch ja ebenso.

    Edit: Ich verstehe, dass jeder seine Leistung gewürdigt sehen will und findet, dass er besonders viel und engagiert arbeitet. Das tut der oder die, der nie befördert wird aber ebenso. Daher der viel geäußerte Frust.

    Ich habe Zahlen für das RP Freiburg und RP Stuttgart genannt. Verstehe daher anekdotisch nicht. Am Handy kann ich kaum zitieren, ich habe sie aber mehrfach in der Vergangenheit auch verlinkt.

    Und bei uns wird deutlich über die Hälfte mit A13 pensioniert, viele davon sehr engagiert und gut. Aber an eine andere Schule wechseln, um die Chanceauf A14 zu erhöhen, wollen dann nur wenige. Und ja, der Frust ist da, auch bei uns. Dein nächster Satz ist also auch falsch.

    Bis vor gut 10 Jahren waren die Chancen auch deutlich besser, vor 20 Jahren gab es auch bei uns noch Regelbeförderung. Dass sind die Kollegen, die inzwischen pensioniert sind. Von daher hat er recht. Nur gilt dies heute nicht mehr.

    Realiter ist dem aber nicht ganz so. Sowohl an meiner alten als auch an meiner aktuellen Schule wurden jetzt im Oktober je eine Kollegin regelbefördert. Im RP KA waren es in jener Tranche insgesamt 20 Kolleg*innen.

    Die RPs haben unterschiedlich viele Stellen zu Verfügung und verteilen es unterschiedlich auf Ausschreibung und Regelbeförderung. Bei uns werden jedes Jahr die Zahlen für RP Freiburg veröffentlicht. Neulich fand ich noch die Zahlen von Stuttgart.

    Im Oktober werden Stellen über Regelbeförderung besetzt, deren Ausschreibung im Mai leer gelaufen sind. Das widersprich nicht meinen Zahlen und Aussage. Interessanter wäre, wie viele Stellen für Regelbeförderung im Mai zu Verfügung standen. Und da waren es in den letzten Jahren immer 0 bei uns. Unsere letzte A14-Stelle vor ca. 5 Jahren wurde im Oktober auch so vergeben, angeblich waren es damals 5 im RP Freiburg, die im Mai nicht besetzt werden konnten. Und auch 20 Stellen für das ganze RP sind sehr wenig. Wie viele Gymnasien mit wie vielen Kollegen gibt es im RP Karlsruhe?

    Ich hatte in den letzten Tagen überlegt, warum Plattenspieler es so anders sieht. Eine Erklärung ist...

    Die wenigen A14 Stellen werden an Schulen gegeben, die prozentual wenige mit A14 haben. Wir haben prozentual viele, weil unsere Schule beliebt und in einer beliebten Gegend liegt. Kollegen mit A14 versuchen jahrelang zu uns zu kommen, bis es klappt. Deshalb dürfen wir nie ausschreiben.

    Vor Jahren dachten bei uns einige, den Weg über die Gemeinschaftsschule zu gehen. Sie erhielten relativ schnell A14, aber der Plan, danach wieder zu uns ans Gymnasium zu wechseln, klappte nicht. Also wer A14 will, sollte an eine Schule mit wenigen A14 wechseln. Das sind Schulen, die Kollegen nicht auf Dauer halten können, warum auch immer.

    Ich habe übrigens immer die offiziellen Zahlen veröffentlicht, anekdotisch ist nicht objektiv.

    Wie geschrieben bei uns gibt es auch ca. einmal im Monat Alkohol, seit einiger Zeit aber gleichermaßen nichtalkoholisches.

    Gelegenheit sind die von WillG genannten, auch Geburt eines Kindes, Einstand und Abschied gehören auch dazu.

    Und nach einem Glas Alkohol greifen fast alle zu der Alternative.

    Ich stimme dir in weiten Teilen zu - nur, dass sich bei uns die sprachlich begabten Schüler (m/w/d) nur selten für eine zweite Naturwissenschaft entscheiden.


    Nachtrag: Fettmarkierter Teil hat gefehlt.

    Müssen sie bei uns, früher immer, jetzt hilft manchmal ein geschickt gewählter Seminarkurs.

    Und ja, man merkt deutlich wer muss. Dass sind die Schülerinnen und Schüler, die unter 3 Punkte schreiben. Ich bin froh, dass dieses absolute Muss von 2 naturwissenschaftlichen Kursen nicht mehr gilt.

    Seitdem man durch entsprechende Wahl das 2. naturwissenschaftliche Fach umgehen kann, sind Basiskurse bei uns Chemielehrern auch beliebt. Zwei meiner Kollegen streiten sich jedes Jahr darum. Es gibt zwar immer noch einige, die wählen mussten, aber sie geben nicht den Ton an. Unterricht wird auf fachlich hohem Niveau abgehalten.

    Da bei uns täglich Klausuren geschrieben werden, hilft es mir nicht, dass sie zu Beginn des Halbjahres bekannt sind.

    Da wir 3 LKs haben, in den schriftliches Abitur geschrieben werden muss, kann Grundkurs nur mündlich abgelegt werden. Dafür muss dieses Fach im Jahr vor der Kursstufe belegt worden sein, 2- oder 3- stündig ist dafür egal. Gerade Religion oder Ethik werden gerne gewählt und ein zu später Wechsel oft beklagt. Allerdings muss in Mathe und Deutsch Abiturprüfung von allen abgelegt werden, wer im Basiskurs ist, mündlich. Basiskurse in Mathe oder Deutsch bedeuten für die Kolleginnen und Kollegen daher mindestens 20 mündliche Prüfungen in 2 Tagen. Die Themen werden zwar vom Fachlehrer festgelegt, die Verteilung auf die Prüflinge übernimmt aber der Prüfungsvorsitzende, Kollege einer anderen Schule anonym. Man kann also nicht die Themen in seinem Kurs verteilen.

    Anteil der Klausur liegt aktuell jeder Lehrer noch selbst fest und teilt es dem Kurs in der 1. Stunde mit (Transparenzerlass). Soll jetzt geändert werden. Ich kenne niemanden, der schriftlich weniger als 50 % wertet, die meisten zwischen 60 und 70 %. Und seltsamerweise weicht die mündliche Note selten deutlich von der schriftlichen ab. Bei uns geht es auch in der mündlichen Fachnote nur um Fachliches. Mitarbeit und Verhalten zählen nicht zur Fachnote. Ja, die 4 Klausuren in 4 Halbjahren entscheiden mit. Wer weniger als 3 Punkte schreibt, bekommt selten 5 oder mehr Punkte im Zeugnis.

    Viele sprachlich begabte Schüler schlagen sich halt mit 4 Basiskursen Mathe, 4 in Bio und meistens noch mit 4 in Physik oder Chemie herum. Wenn nur 8 Unterkurse erlaubt sind...

    In Baden-Württemberg spielt die Gerechtigkeit und der Vergleich über alle Schulen eine sehr große Rolle. Schriftliche Abiturprüfungen werden 2x komplett neu korrigiert, der 2. weiß weder Namen, noch Schule, noch was der 1. korrigiert hat. Erst der 3. von einer entfernteren Schule sieht alles. Bei der mündlichen Prüfung kommen Kollegen von einer Schule im Umkreis von bis zu 100 km, sie verteilen die Aufgaben auf die Prüflinge.

    Essen kommt, sitze im Restaurant.

    Die Laufzeit gilt ab Auslaufen der alten Einigung, also von November 2025 bis Januar 2028. Die erste Steigerung gibt es aber erst ab dem 1. April 2026. Von November 2025 bis April 2026 gibt's also 0 %.

    Rückwirkend gab es selten Geld und 1. April klappt aus Zeitgründen für uns Beamte wohl auch nicht. Mal schauen, wann wir mehr Geld erhalten.

    Was ja defacto einer Nullrundung entspricht.

    Für das 1. Halbjahr ja.

    Und die letzte Erhöhung kommt im allerletzten Monat.

    Wir haben ja in einem Monat Wahlen. Es wurde versprochen, dies zeit- und inhaltsgleich auf Beamte zu übertragen. Mal schauen, ob dies wirklich klappt.

    Ich mache normalen Unterricht und diejenigen, die etwas verpassen, müssen eben nacharbeiten.

    Ich vermute seit gestern das als ein Grund, warum ihr so hohe Fehlzeiten habt.

    In jeder Stunde fehlen 3 wegen Klausuren, 3 weitere denken, sie könnten dann auch fehlen und die Kontinuität im Unterricht ist futsch. Wie soll ich Versuche oder Gruppenarbeit über mehrere Tage durchführen?

    Bei mir fehlt ca. einer eine Doppelstunde im Monat, ich kann in jeder Stunde voll auf die vorherige aufbauen. Wir haben unter 5 %, die über 50 Stunden entschuldigt im Halbjahr fehlen, es sind bei uns aktuell 2, und immer mit anerkannter Krankheit.

    Wichtig bei Fehlzeiten ist die Einstellung der Schülerinnen und Schüler. Bei uns ist klar, dass alle anwesend sind.

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