Beiträge von Kris24

    Aber dann dürfte es ja auch keinen Risikozuschlag geben, wenn man schon eine (Vor-)-Erkrankung hat. Man kann schlecht einfach seine Vorerkrankung weglegen. Das ist ja im Grunde auch eine 'Diskriminierung', die ggf. schon angeboren ist.

    Diskriminierung ja, aber erlaubt, ich würde es Risiko für Kosten nennen. Die sind statistisch für Vorerkrankte wie für manche Autos höher. Ich achte z. B. beim Autokauf darauf, dass es noch keine 7 Jahre alt ist, weil man sonst noch 10 Jahre später jedes Jahr mehr zahlt (war zumindest so).

    Es ging darum, dass Männer und Frauen beide zur Schwangerschaft und Geburt beitragen und deshalb diese Kosten nicht einseitig Frauen tragen dürfen. Es geht nicht um Diskriminierung.

    Naja, die Schwangerschaft hatte eine Arztrechnung zur folge und da die Geld gekostet hat, war der Tarif höher.

    Ernsthaft? Sonst gibt es keine Arztrechnungen? Und Ü35 werde sie weniger bzw. Ü40 sind keine mehr vorhanden?

    Und teuer ist die Geburt und auch das Neugeborene wurde/wird (?) anfangs über die Mutter "versichert". Und manchmal kommt es Komplikationen.

    Arztrechnungen klingt danach, als ob Frauen schuld wären, weil sie mehr zum Arzt rennen. Dann wäre die Unterscheidung wohl rechtens gewesen. Ähnlich wie bei der Autoversicherung.

    Da auch der Mann zur Schwangerschaft beiträgt, war es nicht rechtens und musste geändert werden. Dieses finanzielle Risiko musste gleich auf beide Geschlechter verteilt werden. Und dann blieb kein Unterschied mehr übrig und die verschiedenen Tarife für jüngere wurden aufgelöst. Es darf keinen finanziellen Unterschied auch bei alten Verträge wegen Schwangerschaft und Folgen geben. Du warst damals vermutlich schon älter und hast es nicht mehr gemerkt. Ich habe mich geärgert, dass dies nicht rückwirkend galt, war auch schon zu alt, um betroffen zu sein.

    Wolfgang, indem er suggeriert, die zufällige Gleichzeitigkeit der verschiedenen Fastenzeiten (mit ganz verschiedenen Hintergründen) sei irgendeine Form von Ökumene oder Gemeinsamkeit der Religionen.

    Nein. Er nannte nur die Chance, dies zu nutzen.

    Ähnliches las ich heute von einer katholischen Online-Seite. Sie tadelte die Bundesregierung, die nur Muslime zum Fasten gratulierte und auf Nachfrage, die Unterschiede falsch betonte. Dadurch würde Spaltung erzeugt. Der Berliner Senat hat dagegen beide gratuliert. Ich schaue mal, ob ich die Seite noch finde.

    Kann ich nur zustimmen. Ich bin sogar etwas älter, 50%, bei der HUK und zahle unter 320€. Ich bin aber damals noch eingestiegem, als es für Männer und Frauen verschiedene Tarife gab. Damals wurden Männer deutlich günstiger versichert, weil die Arztrechnungen dort im Schnitt nicht so hoch sind. Das wurde, wenn ich mich richtig erinnere, aber (europaweit?) vor mehreren Jahren verboten und Männer und Frauen hatten dann den gleichen Tarif bekommen. Insofern fürchte ich etwas, werden die neu Versichtern nicht mehr an so günstige Tarife kommen. (Wobei mich noch immer etwas wundert, dass man dort die 'Diskriminierung' abschaffen musste während es bei Autoversicherungen noch ganz normal ist zu 'Diskriminieren' (je nachdem wo man wohnt, parkt, welches Auto man hat, ...).

    Grund waren weniger Arztrechnungen, sondern Schwangerschaft und Geburt. Ab 35 glichen sich die Tarife wieder an.

    Und sein Geschlecht ändern ist schwieriger als umziehen oder ein anderes Auto. Deswegen fällt ersteres unter Diskriminierung.

    Noch einmal ohne Angabe von Leistungen bringt ein Vergleich nichts. Oder habt ihr alle nur das notwendigste versichert und Rückerstattung mitgerechnet? Dann wäre ich auch deutlich niedriger (unter 300 Euro).

    Mir fiel nämlich der Grund für meine letzte Erhöhung ein. Früher wurden 5 % bei mir monatlich abgezogen, wenn ich im Vorjahr höchstens zweimal eingereicht habe (Höhe egal). Jetzt gibt es im Oktober höhere Rückerstattung.

    Korrigiere gerade Personenbeschreibungen und rätsele, was wohl "kompolös" (im Bezug auf die Figur) bedeuten könnte....:gruebel:

    Korpulös?

    n, m, r bzw. o, u schreiben selbst meine oft so unleserlich, dass ich grundsätzlich die anderen Buchstaben mit einbeziehe.

    Und ogfair ist abgekürzt ähnlich zu sehen. 😉

    Ich erinnere mich an meine 1. Stunde im Schwabenland. Ich erkannte die Eigenschaft Hoite nicht und benötigte die Mitschüler als Dolmetscher.

    Ja, das ist schon seit 16 Jahren so. Muss sein. ;)

    Und sorry fürs doppelte "Vormals". Mir ist beim Rück-Ändern des Titels was von dem Voltaren-Eis ins Auge gespritzt und das hat gebrannt wie Sau. ;)

    Okay. Ein Mitforist erklärt mir ja auch täglich wie gut die alte Zeiten waren und so vergesse ich es nicht. 😔

    Der neue Titel gefällt mit besser (noch besser wäre 🙊) 😇

    In Deutschland ist es sehr genau gesetzlich geregelt, was die Versicherung zu zahlen hat, besonders im Bereich Gesundheit.
    Geredet wird viel, in Einzelfällen kann es mit jeder Versicherung auch mal zu Problemen kommen, aber was dir Makler empfehlen und erzählen hat ausschließlich mit der gezahlten Provision zu tun.
    (Gerade die HUK ist hier das Paradebeispiel - fast alle Makler raten mit unterschiedlichsten Gründen von ihr ab, gleichzeitig belegt sie bei Test von Finanztest fast immer die Spitzenplätze. Auflösung: Die HUK arbeitet ausschließlich mit Direktvertrieb und zahlt keine Vermittlungsprovisionen an private Versicherungsverkäufer.)

    Ich hatte mich mit Finanztest u.a. vorinformiert und natürlich darauf geachtet, dass ich selbst zahle. HUK war aber außer Eigenwerbung nicht dabei. Ich wusste dank einer Erfahrung, die mir mehrfach bestätigt wurde, dass ich mir nicht dauerhaft anvertrauen möchte.

    Und du hast dasselbe versichert wie die Bekannte? Auch ich habe ein paar mir wichtige Extras, man sieht es auch daran, was steuerlich absetzbar ist.

    Mercedes und Fiat haben beide gute Autos, es gibt den TÜV und meistens steht man im Stau, also egal, was man kauft? Ich fahre wenig, mir reicht hier das einfachste, andere wählen anders gut begründet.

    Ich tue mich trotzdem schwer damit, in die PKV zu gehen. Weil die bei mir halt aufgrund einer Vorerkrankung auch recht teuer wäre. Und wenn dann ein paar kräftige Erhöhungen kommen und ich nicht mehr Vollzeit arbeiten will, nimmt es sich nicht viel. Mit Kindern könnte die GKV dann sogar vorteilhafter sein.

    Mein letzter Beitrag hat sich zu deinem und anderen überschnitten.

    Je nach Anzahl der Kinder und Bundesland musst du evtl. dich nur mit 30 % (dauerhaft) versichern.

    Und wie geschrieben bei der PKV wählt man teilweise, was und wie hoch man versichern lässt. Lass dich auf jeden Fall gut beraten.

    Bei mir ist der Betrag in den ersten 17 Jahren insgesamt um weniger als 10 Euro gestiegen. Mein Gehalt hat sich in dieser Zeit über 2/3 gesteigert.

    Und 10 % meines Beitrags wird für mich angelegt. Ab meinem 60. Geburtstag muss ich den nicht mehr zahlen, ab 65 senkt er meinen Beitrag.

    Ich würde auch darauf achten, ob die Versicherung auch zuverlässig zahlt. Ich habe bei (*eine hier deutlich günstigere genannte PKV*) Autoversicherung z. B. sehr negative Erfahrung, mich weiter informiert und dann von einem Makler gehört, günstige Preise haben ihren Grund. Bei Autoversicherung ärgert sich der andere, ich habe im Anschluss eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, bei Krankenkasse ich mich und ein späterer Wechsel ist fast unmöglich.

    Ich hatte eine 2. zu Wahl und jahrelang zahlte sie zügig, bis sie in einem größeren Konzern aufging. Ich hoffe, dass dies meiner nicht blüht, sie wirtschaftet angeblich gut. Es gibt Unterschiede wie gut sie Altersrückstellungen anlegen. Nur auf den aktuellen Preis zu achten ist kurzsichtig.

    Vielleicht hat sich deine Bekannte großzügig versichert? Hätte ich das Paket Kur oder Familienhilfe abgeschlossen, hätte ich viel mehr zahlen müssen. Letzteres benötige ich nicht, bei ersterem wurde mir empfohlen, dass Geld lieber privat anzulegen. Vielleicht sind andere Extras enthalten? Du musst für dich entscheiden, deine Bekannte für sich und Moebius ebenso.

    Ich wollte mal fragen, ob eure Beiträge in diesem Jahr stabil geblieben sind, oder ob es wieder so drastische Erhöhungen gab wie im Jahr davor.

    Wie hoch waren die Steigerungen prozentual und in absoluten Zahlen? Ich selber bin nicht privat versichert, aber bei einer Bekannten ging es hoch von 412,28 € auf 462,37 €, obwohl sie erst 33 Jahre alt ist. Einen Risikozuschlag hat sie meines Wissens auch nicht. Sie hat keine Kinder, müssten also 50 % Beihilfe sein. Sie ist mit 27 Jahren zum Ref in die PKV gewechselt. Ist das mittlerweile echt so teuer?

    Bei mir sind die Zahlen ähnlich, allerdings bin ich knapp 60 Jahre, war aber zu Beginn 33. Meiner Versicherung ist das aktuelle Alter egal, wichtig ist das Eintrittsalter. Und ich bin mal gespannt, wie es bald mit der Altersrückstellung aussieht (10 % des Betrags wird für mein Alter angelegt, sie könnte also 10 % günstiger sein, ein Gesetz verlangt dies, um zu starke Erhöhungen im Alter zu verhindern).

    Es kommt darauf an, ob man nur Basics, weniger als in der GKV, oder auch Extras versichern lässt. Und es kommt darauf an, welchen Vertrag man gewählt hat. Kollegin hat eine PKV gewählt, die alle paar Jahre neue billige Tarife aufstellt, um junge zu ködern. Diese altern gemeinsam und es wird überproportional teurer. Bei mir kommen immer junge nach, ich hatte fast 20 Jahre überhaupt keine Erhöhung, seit ca. 8 Jahren leider doch um insgesamt ca. 150 Euro.

    Und ich erhalte im Oktober über 1000 Euro minus evtl. Erstattung im Vorjahr zurück, wenn ich im Vorjahr eben unter diesem Beitrag eingereicht habe.

    Kurz, ja kann sein.

    Ich kann nicht für die 1950er Jahre sprechen! Bei uns ab Mitte der 1960er habe ich keine Prügelstrafe. wahrgenommen. Was zählte war aber Leistung und Verbindlichkeit. Und die Eltern haben erzieherisch mit den Lehrern an einem Strang gezogen. Kennt man ja heute nicht mehr. Deswegen habt Ihr es ja auch so schwer und werdet auch nicht wertgeschätzt.8)

    Ich denke immer, wenn ich Eltern kennenlernen, jetzt verstehe ich ihre Kinder.

    Es gibt nichts verklemmteres als vor 1968. Nichts mit "frisch, fromm, fröhlich, frei".

    Prügelstrafe war übrigens bis 1973 erlaubt, mein Bruder erhielt noch in den 80er in der 2. Klasse Schläge von einer völlig überforderten Kollegin kurz vor der Pension. Nachdem sich meine Mutter beschwert hat, hatte mein Bruder Narrenfreiheit.

    In den 1960er unterrichteten vielfach noch Kollegen, die ihre Ausbildung im 3. Reich genossen und meinten, dass Hitler vieles gut gemacht habe. Andere sind verbittert und schwer verwundet aus dem Krieg zurück gekommen. Kriegsversehrte wurden bevorzugt verbeamtet. Beide Großväter von mir kamen dadurch in den Staatsdienst zum Glück nicht als Lehrer.

    Ich selbst habe einige in den 70er Jahren noch kennengelernt. Von Didaktik und Pädagogik hatten sie keine Ahnung, von ihrem Fach oft auch wenig. Auch wenn meine Eltern und ich zu brav waren, unsere Klassenkameraden haben sie stündlich vorgeführt. Sie hatten Narrenfreiheit, weil sie wussten, eine Beschwerde ihrer Eltern reicht. Meine Mutter war überrascht über ihren "Erfolg".

    Ich frage mich hin und wieder, ob du die Vergangenheit verdrängt hast, weil die Gegenwart dir nicht gefällt, ob du einfach nur trollst oder ob du ewig Gestrigen den Weg bereiten möchtest. Nur damit letzteres keinen Erfolg hat, antworte ich dir hin und wieder. Auf meiner Ignorierliste stehst du schon lange, lese also nur deine Beiträge, wenn ich viel Zeit habe.

    Was meine Eltern mir so erzählen aus ihrer Schulzeit, waren da frische, fromme, fröhlich freie Prügelstrafen voller Herz und Heiterkeit dabei.

    Ich schrieb bereits hier, wie sehr Schule bzw. Angst vor Strafe meine Eltern negativ geprägt hat, merkte ich erst in einem Gespräch, als meine Eltern einen von mit geplanten Besuch in ein Schulmuseum verweigerten.

    Wer aber Angst der Schüler und Obrigkeitsgehorsam mit Respekt und Disziplin verwechselt, sieht dies vermutlich anders. Respekt vor ihren Lehrkräften haben meine Eltern auf jeden Fall nicht nur Verachtung.

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