Beiträge von Kris24

    Eine neue Klausur kann auch eine Zusatzchance sein, wenn es mit der ersten nicht so gut läuft, auf so etwas würde ich mich nie einlassen.
    SuS können einzeln auf Toilette gehen, wenn ein zweiter ohne meine Erlaubnis raus gehen würde, weil es nicht anders geht, wäre für ihn die Klausur an der Stelle beendet und die Klausur wird ganz normal benotet.

    Die guten Aufgaben gibt es in der 1. Klausur, in der Nachschreibeklausur, das was übrig geblieben ist. Außer ich schreibe zu einem deutlich späteren Termin nach mit dem darauffolgenden Thema (und das war einmal DNA statt Proteine, in den nächsten 5 Jahren hat bei mir niemand mehr gefehlt, ich war selbst überrascht, wie sich das herum gesprochen hat).

    Bei uns wird außer im Abitur und Deutsch nie länger als 90 Minuten geschrieben, daher habe ich dieses Problem nicht. Es wird akzeptiert.

    Wir sollen jetzt neuerdings die obligatorische 1.Hilfe Fortbildung an einem Tag in den Ferien machen (oder am Wochenende oder uns selbst eine suchen), damit dafür kein Fortbildungstag mehr geopfert werden muss.

    Ich mache am liebsten "große" Fortbildungen mit mehreren Terminen. Hab das Gefühl, dass ich davon mehr mitnehmen kann als von so Veranstaltungen, die einen Nachmittag dauern.

    Die, die eine feste Zeit haben, die sie nachweisen müssen: Wie findet ihr eure Fortbildungen? Gibt es bei euch dafür einen Katalog?

    Macht ihr auch Fortbildungen, die Geld kosten?

    Bei uns wird der 1.Hilfekurs nur Freitagmittag und Samstag angeboten, also immer in unterrichtsfreier Zeit.

    Und ja, ich habe schon für Fortbildungen bezahlt und zumindest einen Teil durch die Steuererklärung zurück geholt. Bedingung, ich muss selbst große Lust dazu haben, er ist absolut freiwillig, allzu teuer darf er auch nicht sein usw.

    Bei uns werden Fortbildungen über eine zentrale Plattform angeboten, gebucht und Bescheinigungen gespeichert. Die sind auch immer kostenlos, man erhält Ausgaben erstattet.

    Die kostenpflichtigen Fortbildungen sind von unabhängigen Anbieter, um die man sich selbst kümmern muss und nicht verpflichtend sind. Ich schätze z. B. die MNU, bin seit meinem Referendariat Mitglied. Sie bieten Fortbildungen zum Selbstkostenpreis an.

    Ich habe mal vor Jahren gegoogelt, es gab ein Urteil, dass kein Recht besteht, jederzeit auf Toilette gehen zu können. Man darf sogar als Schule verlangen, dass man nur in Pausen gehen darf. Selbst bei unseren schriftlichen Abiturprüfungen darf immer nur einer und es muss genau protokolliert werden. Und bei uns schreiben bis zu 70 Schüler gleichzeitig in der Turnhalle. Die Wartezeit ist manchmal lang.

    Ich persönlich erinnere vor Klassenarbeiten oder Klausuren daran, zum Glück schreiben wir höchstens 90 Minuten und so lange muss man auch unterwegs aushalten können, und sonst sage ich auf Frage, nur im Notfall, sonst nein. Cornelsen hatte mal den Tipp erwähnt, wenn dies bei einzelnen Schülern gehäuft auftritt, soll man sie nachmittags eine Stunde nacharbeiten lassen.

    Ich kenne euer Schulrecht nicht, ich dürfte sagen, ich kann aus diesem Grund eure Leistung nicht einschätzen, ihr schreibt noch einmal. Ob das in deinem Bundesland auch möglich ist, weiß ich nicht.

    In BW gehen die Weihnachtsferien bis zum 5.1., der 6.1. ist dort ein Feiertag, anderswo nicht, also Schule.

    Die Osterferien beginnen erst am 30.3., das sind mehr als 5 Wochen.

    In 12 anderen BL gibt es im Februar festgelegte freie Tage, in NDS sind dies 2, die als „Zeugnis- oder Winterferien“ betitelt werden, immerhin ein längeres WE, in anderen Ländern können es auch 1-2 Wochen sein.

    Ich schrieb schon einmal im Ferienthread, (fast) alle Schulen in Baden-Württemberg haben dazwischen zwischen 4 und 8 Tagen Fastnachtsferien. Da sie jede Schule selbst festgelegt, sind sie nicht zentral eingetragen. 11 Wochen am Stück gibt es hier tatsächlich nie.

    Wir schicken normalerweise die, die aktuell selbst einen Kurs haben. Bietet sich auch an, weil bei uns im RP die Prüfungsteams sich in der Regel wechselseitig besuchen (mal ist man Prüfer, mal Vorsitz).

    Bei uns sehr selten möglich. Normalerweise besuchen wir ein Gymnasium und ein anderes kommt zu uns. In über 20 Jahren habe ich es nur einmal erlebt, das wir uns gegenseitig besucht haben.

    Es ist zwar keine Prüfungskommission im klassischen Sinne, aber es gibt in BW die Abiturkommissionen. Diese sind an der Prüfungskonzeption beteiligt. Um da hineinzukommen, ist der gängigste Weg wohl der über eine bereits ausgeübte Fachberatertätigkeit (i. d. R. A15).

    Um in BW an Abiturprüfungen oder Lehrproben für das zweite Examen in der Kommission zu sitzen, braucht es kein Bewerbungsverfahren, sondern man "gerät da rein". Meist über Schulleiter- oder Fachberatereigenschaft. Manchmal aber auch einfach nur, weil jemand einen kennt...

    Ja, so kenne ich es auch. Nur würde ich meist beim vorletzten Satz bei Lehrproben durch oft ersetzen. Und bei Abitur ist wohl jeder mal PrüfungsvorsitzendeR. Das hängt nur von den Fächern und Stundenplan ab, bei wem fällt am wenigsten Unterricht aus.

    Das was du meinst ist die Prüfungskommission für Lehramtsanwärter. Da kann man meines Wissens (wie du schreibst) nicht reinberufen werden, sondern muss eine entsprechende Qualifikation (Fachleiter, Schulleiter, ...) haben. (Und für mich wäre das ein Graus.)

    Bei uns werden auch normale Kollegen mit A13 eingesetzt. Fachleiter vom Seminar ist allerdings auch immer dabei.

    Eine gute Bekannte erzählte mir neulich, dass sich ihr Mann, Gymnasiallehrer, für ein neues Amt, nämlich Teil einer Prüfungskommission zu sein, bewirbt. Er hat auch selbst neben Fortbildungen, einen Unterrichtsbesuch und Prüfungen. Wenn er das alles besteht, darf er bei Prüfungen dabei sein. Ich meine, es steckt auch eine Beförderung dahinter. In deiner Verlinkung sieht es so aus, als dürfe/müsse das jede x-beliebige Lehrkraft auch tun können oder verstehe ich da was falsch. Und was stimmt nun?

    "sowie als Prüfer an staatlichen Prüfungen und in Prüfungsausschüssen nach § 40 Absatz 2 BBiG und § 34 Absatz 2 HwO mitzuwirken."

    Welche Art von Prüfungskommission? Also bei uns kann/wird jeder berufen (ohne Beförderung) sowohl zu Referendariatsprüfungen (Lehrproben) als auch Abiturprüfungen. Andere kenne ich am Gymnasium nicht.

    Bei uns 1. Stunde Gottesdienst, 2. - 4. Stunde Unterricht, wenn ich Chemie in der Kursstufe habe, stellen wir Christbaumkugeln her (Glasblasen aus Glasrohr, versilbern, genau wie in der Realität). Dann haben wir zugleich die Tollensprobe durchgeführt.

    Ich musste auch schon Klausuren schreiben lassen, sie werden zentral von der Oberstufenleitung festgelegt.

    ....ich hoffe, ihr glaubt mir, dass folgendes zu sehen sein sollte.....

    ...also gestern hat es noch funktioniert *grübel* ......

    Es gibt in der Chemie Versuche, die nachmittags hervorragend funktionieren, aber nicht zwischen 11 und 13 Uhr.

    Grund, in zu vielen Haushalten wird mit Gas gekocht und der Druck sinkt minimal. 50 Grad weniger bedeuten aber manchmal, dass ein Versuch nicht mehr funktioniert.

    Und in Chemie kommt hinterher das putzen dazu

    Außerdem gibt es immer wieder neue Lehrpläne mit neuen Themen, Versuche, die jahrelang alle durchgeführt haben, sind plötzlich verboten, weil sie evtl. doch krebserregend sind und die Technik spielt in alten Schulgebäuden auch immer wieder Streiche. Ich kenne mich bestens aus mit verdreckten Sieben in irgendwelchen Wasserrohren (im Zulauf zur Spülmaschine), Ventile in Gasleitungen, korrodierende Regalbretter dank Chemikalien und Abzüge, die nur manchmal ausreichend ziehen.

    Lustig ist auch, dass unsere Spülmaschine streikt, wenn das Schwimmbad mit neuem Wasser gefüllt wird, bis ich darauf kam (und leider wird es mir auch nicht vorher mitgeteilt). Ich rufe inzwischen bei entsprechender Fehlermeldung unseren Hausmeister an.

    Ich nehme das Gegenteil wahr. Meine Schüler sind heute leistungsbereiter als vor 10 Jahren.

    Wenn ich eine Veränderung nennen soll, dann eher vor über 20 Jahren als zunehmend verwöhnte Einzelkinder an die Schule kamen. Ich, ich, ich hört man seitdem öfter, allerdings sind an meiner jetzigen Schule Familien mit mehreren Kindern zum Glück häufig.

    Und ich unterrichte sicher nicht an einer Bullerbüschule.

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