Beiträge von Kris24

    Ich kenne den Begriff "Wanderpokal" leicht anders; ebenfalls als Kollegen die durch Unfähigkeit und Uneinsetzbarkeit auffallen, die allerdings alle paar Jahre an andere Schulen "weggelobt" werden, damit der aktuelle Schulleiter das Elend nicht weiter ausbaden muss.

    So kenne ich ihn auch (und bevor jemand sich aufregt, d.h. nicht, dass ich den Begriff aktiv verwende).

    Bei uns wird aber versetzt oder abgeordnet, nicht weggelobt.

    Mom, da steht, dass drei Stunden (in deinem Fall 2) im Monat unentgeltlich zu leisten sind. Da steht nirgends, dass das das absolute Maximum wäre. Ab der 3. Stunde (bei dir ab der 2. Stunde) kannst du eine MAU-Abrechnung machen.

    Eben

    Bei uns vertreten in diesem Schuljahr alle mehr ((selbst Kollegen, die unterhälftig unterrichten), aktuell viel mehr, wir haben lt. SL eine neue Covid-19-Runde im Haus). Ab einer bestimmten Stunde wird halt bezahlt. Mein Rekord liegt bei 15 zusätzlich bezahlten Stunden bei Vollzeit im Monat (ich hätte zu gern abgelehnt). 4 Stunden bei einer 2/3-Stelle wären bei uns wenig. (Du "musst" nicht 2 machen. 2 sind nur unbezahlt.)

    Ich habe mich damals (vor 20 Jahren) bei einem unabhängigen Versicherungsberater erkundigt/ beraten lassen und mir wurden drei Versicherungen (Debeka war nicht dabei) empfohlen. Ich habe mich für LKH entschieden und bin bisher zufrieden.

    Wichtig (außer der Versicherung) ist, welche Bereiche man wie versichert (z. B. Kur oder nicht, Hilfsmittel usw.). Lasse dich von einem unabhängigen beraten (die paar Euro sind es wert). Andere empfehlen nur die eigene Versicherung (oder die, die am meisten Provision bezahlt, wenn du nicht zahlst, muss das Geld woanders herkommen).

    Du kannst dich ja nicht mal bewerben, wenn du ein unbefristeter Angestellter bist. Sagen wir du arbeitest unbefristet in NRW und möchtest dich in Baden Württemberg bewerben. Dann sagt Baden Württemberg "Nein". Einfach weil die sich nicht gegenseitig die Lehrer abwerben. Du brauchst also ne Freigabe, oder musst arbeitslos werden. Und das machen die 16 größten Arbeitgeber in Deutschland so (für Lehrer).

    Genau das habe ich vor 20 Jahren aber erfolgreich getan. Unbefristet angestellt in NRW, erfolgreich in Baden-Württemberg beworben und dann erst in NRW gekündigt. Baden-Württemberg hat sogar innerhalb von 48 Stunden das Bewerbungsgespräch durchgeführt, damit ich die Kündigungsfrist einhalten konnte (sie wussten also Bescheid). Sonst hätte ich die Zusage für ein Jahr später erhalten, damit ich rechtzeitig kündigen kann (es ging wirklich um Stunden, 6 Wochen Kündigungsfrist statt 8 Monate). In Baden-Württemberg wurde ich sofort verbeamtet.

    China hätte vor einem Jahr vermutlich den Krieg verhindern können, hätte es Putin spätestens bei den olympischen Spielen deutlich widersprochen. Die Ankündigung eines Friedensplan gilt vermutlich Afrika, Südamerika usw. "Wir wollen ja, aber der böse Westen stimmt unserem Kompromiss nicht zu." Glaubwürdig ist es nicht.

    (Für China läuft es gar nicht so schlecht, Russland begibt sich in immer größere Abhängigkeit, die Energie ist billig, der Westen wird geschwächt, jetzt noch Unterstützung durch afrikanische Länder sichern, die Weltherrschaft kommt näher (auf Taiwan muss man halt noch etwas warten).)

    Auch bei den ukrainischen Schülern gibt es solche und solche. Ein Kind hat bei uns innerhalb von 6 Wochen deutsch gelernt und gehört jetzt nach 6 Monaten zu den besten des Jahrgangs (hat neben deutsch zwei Fremdsprachen nachgelernt). Andere benötigen länger. Schwierig, aber nachvollziehbar, ist die doppelte Anforderung durch deutschen Schulunterricht am Vormittag und ukrainischen Onlineschulunterricht am Nachmittag inklusive Prüfungen. Dazu kommt die Angst um den Vater und ältere Brüder in der Ukraine. Ich bewundere sie, wie gut sie damit umgehen.

    Wir haben in fast jeder Klasse mehrere ukrainische Flüchtlinge, auch weil wir sehr viele Russlanddeutsche oder ukrainische Migranten (vor dem Krieg zu uns gekommen) haben. Sie unterstützen hervorragend (auch wenn ich mich anfangs an Simultandolmetschen gewöhnen musste).

    Ich dachte, das rechnet man anders. Die Schule braucht soundsoviele Lehrerstunden und demnach werden Leute eingestellt. Wenn 3 Leute 70% machen, dann werden eben 4 eingestellt. Da bleibt doch nichts übrig.

    Ich bin mir zu 99.99 % sicher, dass dies (in Baden-Württemberg) so ist. Bei uns werden daher jedes Jahr Kollegen "verschoben", wer (aus Elternzeit etc.) zurück kommt, landet da, wo Platz ist. Nur Mitglieder des ÖPRs haben Anspruch auf die alte Schule. Bei uns wird jährlich die Stundenzahl abhängig von Schülerzahl bekannt gegeben, Anzahl der Kollegen ist unwichtig.


    Falsch gedacht.

    Die Schule muss eigenständig die Teilzeit der Kollegen auffangen, weil die Kollegen einen Anspruch auf Vollzeit haben.

    Wenn alle dann aufstocken würden, dass würde die Schule eine Überversorgung haben.

    Würde man das landesweit betrachten, dann wären bspw. 1000 Lehrer ohne Unterricht. Das wären 60 Millionen Euro im Jahr ... und Beamte kann man nicht so loswerden....

    Hier sicher nicht. Wieder so ein NRW-Ding?

    Anspruch auf Vollzeit gibt es bei uns auch (muss ca. 8 Monate vorher angemeldet werden), aber evtl. an anderer Schule, evtl. auch mit längerer Fahrtzeit. Und falls alle einmal im ganzen Bundesland gleichzeitig aufstocken sollten, gibt es keinen Lehrermangel mehr (bzw. wird niemand mehr eingestellt).

    Wie soll das sonst funktionieren? Sollen Vollzeitkräfte 150% arbeiten, weil mehrere Kolleginnen (in einem Kollegium) gleichzeitig Mutter werden?

    Du darfst gerne auf den link klicken, dann hast du die Zahlen. Vergleichende Studien und Metastudien findest du zu Hauf wenn du "David Nutt" bei Tante google eingibst. Allein das Verhältnis von wirksamer zu tödlicher Dosis ist beim Alkohol 100 x höher als beim Cannabis. So viel *kann* gar kein Mensch rauchen um sich akut damit umzubringen.

    Die Kausalität beim Alkohol ist in der Regel aber sehr wohl eindeutig. Die Prävalenz für eine Psychose ist bei Alkoholikern etwa 10 x höher (die Zahlen variieren je nach Quelle) als beim Rest der Bevölkerung. Ob Cannabiskonsum überhaupt Psychosen auslösen kann, darüber scheiden sich nach wie vor die Geister, einigen Cannabidiolen wird hingegen sogar eine positive Wirkung bei einer bestehenden Schizophrenie zugeschrieben. THC hat im Gegensatz zum Alkohol ganz klar gesundheitsfördernde Eigenschaften, wie du sicherlich weisst wird es therapeutisch z. B. bei chronischen Schmerzen eingesetzt. Dass wir darüber gerade überhaupt diskutieren ist einigermassen lächerlich.

    Ja, das weiß ich (ich kenne eine ältere Schweizerin, die deshalb 3 Pflänzchen hat).

    Wie mehrfach geschrieben, wusste ich bis zum Tod nichts, war dann sehr überrascht und habe gegoogelt. Der Anteil an Cannabiskonsumenten ist 2-3mal so hoch. Warum ist nicht geklärt.

    Ach herrje. Alkohol verursacht in der Schweiz (da weiss ich, wo ich die Zahlen finde, für Deutschland darfst du selber suchen) etwa 8.5 % aller jährlichen Todesfälle, auf Tabak gehen weitere etwa 14 %. Dass dein Klassenkamerad am Cannabiskonsum gestorben ist halte ich schlichtweg für ein übles Gerücht.

    https://www.suchtschweiz.ch/zahlen-und-fakten/

    Zwischen "alles ganz harmlos" und "alles ganz schlimm" ist ne Menge Luft. Man stirbt einfach nicht ursächlich an Cannabiskonsum.

    Ich habe nie behauptet, dass Alkohol harmlos ist, zum Gegenteil. Es trinken aber, glaube ich, mehr als kiffen. (Man müsste die Zahlen von früher dazu heranziehen, dauert ja etwas bis man stirbt.)

    Mein Klassenkamerad starb definitiv als Folge seiner Schizophrenie. Ob dies Folge von seinem Cannabiskonsum ist, kann natürlich nicht bewiesen werden (die Wahrscheinlichkeit dafür ist nur deutlich erhöht).

    (Ich kannte einen Kettenraucher, der immer behauptet hat, sein Lungenkrebs sei Folge von seiner Kindheit in Duisburg, kann sein oder nicht.)

    Merken wir uns einfach Kris24 weiß immer alles vorher und besser, egal ob das jetzt Klimawandel, Corona, Alkohol oder Cannabis ist.

    Und du kannst nur beleidigen(, um deine Unwissenheit zu verbergen?) Ich kenne das Verhalten bisher nur von intellektuell begrenzten (und wundere mich gerade sehr).

    Klimawandel war bereits vor 30 Jahren Thema meiner Staatsexamensarbeit, Alkoholdehydrogenase Thema im Studium (und jetzt im Lehrplan für problematische Mutationen) und ein möglicher Zusammenhang Cannabis und Schizophrenie habe ich wie geschrieben erst nach dem Tod von meinem Klassenkameraden erfahren (war für mich übrigens sehr überraschend, ich wusste bis dahin nur von vorübergehenden Psychosen).

    Alkohol ist die viel grössere Gefahr.

    Wie heißt es so schön, wäre Alkohol eine neue Erfindung, würde es nie erlaubt werden. Gerade Jugendliche mangelt es noch am Enzym Alkoholdehydrogenase (bzw. es sind mehrere).

    (Nur hinterher verbieten ist schwierig.)

    Problem bei allen ist das mangelnde Wissen der breiten Bevölkerung. Aber auch Cannabis ist nicht für alle so harmlos wie oft dargestellt (nur wo erfährt man es, ich erfuhr von der Problematik mit Schizophrenie auch erst durch Mitschüler nach dem Tod des Klassenkameraden).

    Weil Alkohol einen Rausch ermöglicht und das für viele ein Erlebnis ist! Man kann sich ja auch absichtlich dumm stellen!

    Gott sei Dank gibt es da ja bald auch gesündere Alternativen legal!^^

    Bei Cannabiskonsumenten ist Schizophrenie viel häufiger als bei anderen (2-3fach).

    Ein Klassenkamerad von mir ist letztendlich daran gestorben. (Kann natürlich genau wie Lungenkrebs bei Rauchern Zufall sein.)

    Doch, Corona gibts noch. Genauso wie andere Viren, Erkältungen etc. Es ist eine von vielen anderen Viruserkrankungen. Ist es wichtig, weswegen man vertritt? Ich vertrete gerade wegen Magen-Darm und einer Mandelentzündung.

    Ich habe aber in 28 Jahren noch nie soviel vertreten wie im vergangenen Jahr (und meinen Kollegen geht es genauso) und es ist in der Mehrheit Covid-19 (vielleicht sogar (fast) alles, ich weiß nicht über alle Gründe Bescheid). Jede Woche mindestens 3 zusätzliche Stunden seit den Herbstferien (aktuell sogar 4 oder 5, also eine täglich), nein, das hatte ich noch nie (3 im Monat war eher der Durchschnitt). Und dabei fallen alle Randstunden rigoros aus (früher nicht). Ihr habt vermutlich dank Schultyp kaum/keine Vertretungsstunden und wisst nicht wie belastend sie sind. Es geht mir um die Häufigkeit und da ist Covid-19 noch nicht normal, sondern bei Kollegen der häufigste Grund (dank digitalem Tratsch weiß ich meistens Bescheid). In mehreren Wochen (aktuell auch) fehlen über 15 oder gar 20 % aller Kollegen mindestens eine Woche.

    (Ich bin nach meiner Covid-19 noch nicht fit, schlafe nachts dank stundenlangem Husten nicht, vielen meiner Kollegen geht es genauso, der nächste Infekt folgt umgehend. 30 Schulstunden, dazu Elternsprechtag an meinem freien Nachmittag, eine außerunterrichtliche Veranstaltung, die ich leite, alles kommende Woche, das hatte ich noch nie.)

    Übrigens Magen-Darm ist häufig aktuell eine Covid-19-Infektion, nicht alle testen (zum richtigen Zeitpunkt). Mandelentzündung ist häufig Folge von einem Infekt. Ich bin erstmals soweit, nachzudenken, ob ich wirklich bis zur Pension arbeiten soll, ob ich es schaffe.

    So ungefähr, aber trotzdem, Wein ist doch was Leckeres, das verstehen junge Menschen noch gar nicht, da trinkt man doch Saurer Apfel, Cola-Rum und sowas:flieh:

    Der Wein war damals zwar billiger als heute. Aber ich habe tatsächlich immer lieber Wein getrunken (er wurde mit der Zeit nur immer trockener).

    Vielleicht liegt es an den Gelegenheiten hier? Es gibt hier überall Weinfeste und Weinlokale.

    Also trinkst du ein Glas Wein und das wars dann? Ich versuche es wirklich nachzuvollziehen.

    Ja. (Bei mir ist es zumindest so.)

    Interessant finde ich gerade, dass gerade golum genauso denkt wie ich, obwohl wir beide in Weinanbaugebieten heimisch sind (oder gerade deshalb).

    Ein guter Wein schmeckt mir und ich genieße das Glas wirklich, aber das reicht.

    Das finde ich tatsächlich bemerkenswert.

    Mich haben Erlebnisse in meiner Kindheit so abgestoßen, dass dies bis heute wirkt.

    Ich möchte nie die Kontrolle über mich verlieren, wie ich es bei anderen erlebt habe (und Betrunkene stoßen mich bis heute so ab, dass ich sie nicht in meinem engsten Freundeskreis habe). Zum Glück ist in meiner Umgebung tatsächlich alkoholfrei verbreitet (ich erhalte bei Freunden eher ein alkoholfreies Bier als eines mit). Selbst bei Kollegenfesten wird zwar Alkohol getrunken, aber erstens nur von einigen (Hälfte?) und zweitens in Maßen. Betrunken habe ich noch keinen erlebt.

    Ich kenne einige auch Kollegen, die aus religiösen Gründen tatsächlich nie Alkohol trinken.

    Ich selbst trinke hin und wieder ein Glas Wein (Weinfeste, Urlaub abends zum Essen), war aber noch nie betrunken.

    Aber in BW sind doch alle anwesenden Eltern mit Sorgerecht stimmberechtigt. Beide anwesende Elternteile eines Kindes haben eine Stimme. Und die Elternteile von Zwillingen haben jeweils auch genau eine Stimme. Wenn nur ein Elternteil anwesend ist, ist es trotz zweier Kinder nur eine Stimme.

    Eben. Aber das wussten die Eltern nicht.

    Richtig - und pro Kind haben die Eltern, wenn gemeinsam anwesend, nur eine Stimme, nicht zwei. Das erkläre ich immer (!) zu Beginn des Abends - sowohl in meiner Rolle als Klassenlehrer, als auch ergänzend in der Rolle als Vater. Einige KollegInnen an den Schulen meiner Kinder scheinen das entweder nicht zu wissen, oder sie erläutern das Prozedere nicht korrekt.

    Ich erkläre es inzwischen auch.

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