Beiträge von Kris24

    Ein fragwürdiger Nutzwert gegenüber den hoch infektiösen Omikron-Varianten?

    Gegen Omikron hilft die Maske sogar noch besser (im Vergleich ohne Maske), man muss sie nur richtig tragen (und nicht in Gegenwart von anderen Maskenpausen machen).

    Tja, bei uns infizieren sich Kollegen mit laschem Maskentragen das 2. oder 3. Mal (innerhalb von einem Jahr), ich glaube sogar, von dieser Gruppe ist keiner mehr übrig, Kollegen, die korrekt Maske tragen bisher kaum (und noch keiner wiederholt).

    Dann müssen aber noch sehr viele Infiziert werden, trotz unserer hohen Infektionswerte.

    War da nicht so ein Versprechen, dass wir alle bis März geimpft, genesen oder gestorben sind?

    Gehe davon aus, dass mit dem Wegfall der Masken- und Testpflicht die offiziellen Inzidenzen schnell sinken werden.

    Bei uns stimmt es auf jeden Fall, die allermeisten sind geimpft, der Rest genesen. Bei Impfquote von über 75 % bleiben nicht mehr viele übrig (in meinem Bekanntenkreis hat es die letzten Ungeimpfen im Homeoffice vor kurzem erwischt (und fühlen sich jetzt sicher, obwohl Omikron ohne Impfung keine Antikörper erzeugt, aber Wissenschaft ist in diesen Kreisen nicht gefragt.)

    Hier im Forum habe ich gelernt, dass man sich auch über die Augen infizieren kann.

    Vllt. sollte man Schutzbrillen (oder gleich Gasmasken?) verbindlich vorschreiben.

    Das war eine Vermutung im Frühjahr 20. In China hatte man festgestellt, dass bei den Ü60 überraschend viele Nichtbrillenträger sind. Das konnte bei genug Abstand nicht bestätigt werden (wenn dich jemand anspuckt besteht Gefahr, daher wird auf Covid-19-Stationen tatsächlich Visier getragen), ich komme meinen Schülern nicht ganz so nahe und werde auch nicht angespuckt). Ja, Wissen verändert sich (für Nichtnaturwissentschaftler manchmal überraschend, besonders große Probleme haben anscheinend Juristen und die FDP. )

    Ich überlege jetzt seit einer viertel Stunde, was für Gründe es fürs Durchgängig nicht Sombrero Tragen geben könnte. Oder Burka... also so pflichtgemäß, meine ich. Was spricht gegen das durchgängige Tragen von Masken, Sombreros, Burkas, Maleranzug, Baseballhandschuhen, Schnorchel, Schnurrbart, Epauletten, Birkenstocks, Zweispitz, Spazierstock oder der Latexmaske mit dem feschen Reißverschluss? Ich komm nicht drauf. Mist, dann muss ich wohl jetzt zwangsläufig...

    Es spricht bei fast allen nichts dagegen, aber auch nichts dafür.

    Wenn du Birkenstock oder Sombrero tragen willst, tu es. Aber du schützt dadurch nicht andere. (Gut, vielleicht halten andere von dir Abstand. )

    Wenn beide Maske tragen, wird der Schutz multipliziert, noch mehr, wenn sie der Infizierte trägt. Und die Argumente werden wie du gerade zeigst, immer dümmer.

    Ich probiere es auch mal, eine Kirsche schält man nicht, also warum sollte man Bananen schälen? (Überzeugt? Ich auch nicht und wenn jemand alte Studien wie NRW-Lehrerin zu Longcovid verlinkt, schüttele ich auch nur überrascht den Kopf (übrigens wurde diese Zusammenfassung von Beginn 2021 ziemlich zerrissen, weil sie selektiv auswählt). Entweder haltet ihr uns für doof oder ihr glaubt den Mist selber oder wollt einfach ablenken. Aber ernst kann man euch damit nicht nehmen. Sagt doch einfach, mich nervt die Maske und mein Gegenüber ist mir egal. Selbst schuld, wenn das Kind der krebskranken Mutter in die Schule kommt. Habe ich tatsächlich vor vielen Jahren lange vor Corona einmal gehört.)

    Danke Tom für das genauere Lesen. Ich habe wichtige Informationen beim überfliegen auch vermisst. (Und für mehr habe ich dank Doppeltunterricht/Corona keine Zeit. Ich muss dieses Wochenende noch 4 Klassenarbeiten entwerfen (davon 2 Nachschreibearbeiten für Covid-19-Rückkehrer).)

    Longcovid beginnt erst nach 4 Wochen. Und ja, die meisten sind danach fit, weil nicht alle an Longcovid leiden. Ausländische Studien sagen um10 %, das sind nicht die meisten (aber viele, wenn Millionen sich infizieren).

    Maskenpflicht gab es, wurde aber von Essen (Frühstück im Klassenraum), Maskenpausen und auch testen unterbrochen. Außerdem tragen viele die Maske auf der Nasenspitze. Dem Virus ist es egal, ob er von 8.00 - 8.05 Uhr oder eine Stunde später weiter wandert. Impfungen schützen vor Longcovid, aber gerade Kinder sind selten geimpft (viele Eltern halten es nicht für notwendig, wurde doch 2 Jahre gesagt, dass Kinder nicht schwer erkranken).

    Hier wurden mehrfach die Selektivität von den in Schulen verwendeten Schnelltests genannt, teilweise lagen sie bei 20 % (korrekte Anwendung, das klappte bei uns selten, weil alle 2 Wochen neue Tests mit neuer Anleitung gab. Wie oft habe ich als Chemiker zusammen mit meinen Chemiekollegen meinen Schülern und anderen Kollegen erklärt, dass schon kleine Abweichungen in chemischen Versuchen das Ergebnis verhindern kann. Aber Anleitung lesen ...) Kein Wunder, dass man wenige findet (wir hatten 2 Wochen gute und plötzlich eine Vervielfachung).

    Ihr hattet Glück, dass es bei euch wenige infizierte Kinder gab, das Geschwisterkinder zu Hause blieben. Auch EffiBriest schrieb dies.

    Ich erlebe seit Monaten, dass immer, jede Stunde, Schüler und Kollegen fehlen (inzwischen mehrfach) , ich hatte dank Covid-19 seit Anfang Dezember keine Klasse mehr vollständig, es fehlten immer 2 - 6 Kollegen (kleines Gymnasium) , es sind tatsächlich fast immer die, die Masken nicht "so gut tragen".

    Wir haben uns angepasst. Vertretungsstunden werden nicht mehr vorbereitet, sondern die Kinder nur noch die Mindeststundenzahl beaufsichtigt (letzte Woche hatte ich Vertretung in einer 7. Klasse, die an dem Tag noch 2 Stunden Unterricht und 2 weitere Stunden Aufbewahrung hatten), es tut mir für die Kinder leid, aber ich unterrichte Vollzeit und seit 4 Monaten alle meine Klassen noch über Moodle (da schreien die maskenablehnenden Eltern auch am meisten, wenn man nicht sofort reagiert). Und jede Klassenarbeit (jede Klasse, jedes Fach) muss ich seit Monaten mindestens doppelt entwerfen, beaufsichtigen und kann erst nach Wochen einen Haken setzen.

    Wenn du milde als geringe Letalitätsrate gleichsetzt, verstehe ich deine Schlussfolgerung. Aber Sars-CoV2-Viren können alle Organe angreifen, sich vermutlich im Körper verstecken (wie viele Viren) , aber das merkt man oft erst später. (Wie oft sagen Menschen, der Herzinfarkt kam völlig überraschend.) Da du als Kriterium nur die Letalitätsrate nennst, machst du auf mich positiv ausgedrückt den Eindruck, nicht gut informiert zu sein.

    Ich werde es akzeptieren, wenn die Masken fallen, aber ich werde meine Gesundheit schützen und nicht mehr über Moodle unterrichten ( "Corona ist vorbei.")

    In NDS unterliegen sie der Schulpflicht, sobald sie einen Wohnsitz außerhalb der Erstaufnahmeeinrichtung erhalten haben.

    Also sofort, wenn sie privat untergebracht sind.

    Für NRW habe ich gefunden: "Schulpflichtig ist, wer in Nordrhein-Westfalen seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder seine Ausbildungs- oder Arbeitsstätte hat.“" (pdf vom Land NRW, Verweis auf Schulgesetz (§ 34 Abs. 1 und 6 SchulG).

    Da Flüchtende bis zu 6 Monaten in den Aufnahmeeinrichtungen verbleiben können, ist dann der Schulbesuch nicht verpflichtend. Ich vermute, dass die Fristen eher darin begründet sind als in dem Ansatz, den Kindern das Ankommen zu erleichtern.

    Ukrainer dürfen 3 Monate als Tourist einreisen. Und für Touristen gibt es keine Schulpflicht. Baden-Württemberg hat dieses 6-Monate- Gesetz schon immer unabhängig von Aufnahmeeinrichtung. Ich zitiere von unserer KuMi-Seite

    "Die Schulpflicht beginnt sechs Monate nach dem Zuzug aus dem Ausland. Sie endet regelmäßig mit Ende des 18. Lebensjahres.

    Das Recht zum Besuch einer Schule besteht dagegen von Anfang an, also bereits vor dem Beginn der Pflicht zum Besuch einer Schule.

    Diese Unterscheidung soll verhindern, dass Kinder, die unter Umständen traumatisiert sind, sofort nach ihrer Ankunft in Baden-Württemberg mit einer Pflicht überzogen werden. Sie sollen dadurch Zeit erhalten, sich in ihrem neuen Umfeld zu orientieren und die Erlebnisse der Flucht zu verarbeiten. Wenn sie sich zutrauen, schon früher eine Schule zu besuchen, ist dies aber möglich."

    Von Longcovid bei Kindern ist seit mindestens 18 Monaten im Ausland die Rede. Es gab früh Studien in Italien und Großbritannien, die bereits 2020 stark betroffen waren (bei uns blieben Kinder anfangs zu Hause). Ich erinnere mich an einen Zeitungsartikel, in dem sich der Journalist wunderte, warum in beiden Ländern ca. 10 % der Infizierten Kinder langfristig betroffen waren, in Deutschland aber angeblich keines. Er endete sinngemäß mit dem Satz "vielleicht heißt es hier einfach, stell dich nicht so an, das bisschen Kopfschmerzen ist aushaltbar". Gliederschmerzen etc. kann man auch auf Wachstum zurück führen usw. Selbst erwachsenen Postcovidfällen wird zu oft nicht geglaubt. Und ein Kind will erst recht seinen Eltern gefallen und wenn der Kinderarzt nichts organisches findet.

    Ich habe eine Schülerin (damals 11 Jahre alt) , die wochenlang still im Unterricht wegen Kopfschmerzen geweint hat, aber sich weigerte, heimzugehen, weil "meine Mama hat gesagt, ich soll in der Schule bleiben, ich habe bereits so viel verpasst, sonst muss ich die Schule verlassen." Das war im letzten Sommer/ Herbst, sie hat sich sehr verändert, ist viel stiller und zurückhaltender geworden (ich hoffe, das das keine Folge ist). Auf die Kinder wird gerade von Eltern sehr viel Druck ausgeübt. Ich fühlte mich damals so hilflos.

    Das Nachbarkrankenhaus schickt übrigens alle Covid-19-Fälle, wenn irgendwie möglich wieder heim. Die eigentliche Erkrankung wird erst nach ausgeheilter Infektion behandelt. Alle Krankenhäuser sind hier an ihrer Grenze, alle verschiebbaren OPs werden verschoben. Nur so geht es einigermaßen. Ich weiß von Pflegekräften, dass sie nach 2 Jahren Dauerbelastung nicht mehr können, auch nicht mehr wollen. Das ist vielleicht ähnlich wie Schule? Da weiß auch jeder Außenstehende, dass evtl. Probleme nur am "faulen Lehrerpack" liegen. Mir wurde einmal ernsthaft erzählt, wir waren 50 Kinder in einer Klasse, warum soll das heute nicht mehr gehen?

    Mit dem Argument, man sei erst nach 6 Monaten zuständig, könnte man dann auch argumentieren, wenn man nicht gewillt wäre, diese oder andere Flüchtlinge zu unterrichten.

    Ich würde eine Entscheidung vom Dezernenten erbitten, sollte es vom Ministerium eine Hilfsstelle geben, kann man auch da anrufen, damit es möglichst bald eine offizielle Entscheidung gibt.

    Es gibt eine offizielle Entscheidung .

    Die Kinder dürfen ab sofort in den Unterricht (und ich habe meine 1. ab kommender Woche), sie müssen nach 6 Monaten (in Baden-Württemberg).

    Grund für 6 Monate, man will traumatisierten Flüchtlingen etwas Zeit lassen (die Regel ist schon älter). Aber jedes Kind hat sofortigen Abspruch, wird aber nicht von der Polizei oder Jugendamt vorgeführt (und wenn Eltern heute nicht wollen, kannst du nichts machen). Darum ging es Brick in the wall.


    Ich würde vielleicht ähnlich entscheiden, wenn ich davon ausgehen würde, in 2 Monaten zurück zu können und meine Heimatschule Online-Unterricht anbietet.

    Wenn Schüler, wie bei uns geschehen, mit ihren Eltern im Sekretariat auftauchen und sich abmelden wollen, weil sie am Onlineutnerricht teilnehmen wollen, muss man sich dazu als Schule positionieren. Und zwar direkt und nicht erst, nachdem man sich um andere Dinge gekümmert hat.

    Natürlich kann niemand von jetzt auf gleich alles geregelt haben, aber von mir als Klassenlehrer erwartet das Schulsystem auch, dass ich ohne Vorlaufzeit reagiere. Und da seit einer Woche bekannt ist, dass die Ukraine der KMK gegenüber Kritik an der Beschulung der ukrainischen SuS in Deutschland geäußert hat, wäre hier Zeit zur Reaktion gewesen. Mögliche langfristige Regelungen können dann zu gegebener Zeit erfolgen.

    In Baden-Württemberg werden die Flüchtlinge erst nach 6 Monaten schulpflichtig, überall sind es mindestens 3 Monate. Viele hoffen aktuell, schnell wieder heim zu können.

    Ich würde das Gespräch suchen, Probleme mit nur Online-Unterricht aufzeigen, aber aktuell ist wenig zu machen. (Wenn ein Jugendlicher direkt vor seinem Abschluss steht, ist es anders zu werten als bei einem Kind.)

    Kris24: Danke für die Darstellung.

    Außerdem kann man immer noch darauf hoffen, dass bei den Impfstoffen die Entwicklung weiter geht. Dadurch haben wir dann eine Chance auf eine erkrankungsfreie Immunisierung. Wir haben bisher die erste Generation Covid-19-Impfstoffe verwendet.

    Ich möchte als Beispiel die an Omikron angepassten Impfstoffe erwähnen, die wohl im Sommer verfügbar sein werden. Wenn man damit die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung wieder senken kann, lohnt es sich durchaus, bis dahin uninfiziert zu bleiben.

    Wobei nicht sicher ist, ob Omikron-Impfstoffe wirklich für alle kommen, ob es zusätzliche Sicherheit bietet im Vergleich zu den ersten. (Vielleicht reichen die alten Impfstoffe für eine 4. Impfung? )

    Aber Drosten u.a. hoffen auf Impfstoffe der 2. Generation, die bereits in der Nase wirken und dann wirklich Infektionen verhindern können. Momentan kann der Impfstoff erst wirksam werden, wenn das Virus im Körper ist.

    Es wird sicher bessere Impfstoffe und Medikamente geben

    Ich habe soeben folgendes gelesen

    https://www.zeit.de/politik/2022-0…azR3cdU5X7JLSBP

    Bei 15.34 Uhr liest man folgendes

    "An den deutschen Schulen steigen die Ansteckungszahlen. In der vergangenen Woche seien 348.000 Corona- und Quarantänefälle bei Schülerinnen und Schülern bekannt gewesen, teilte die Kultusministerkonferenz (KMK) mit. In der Woche davor waren es 275.000 Fälle. Bei den Lehrkräften wurden etwa 35.700 Fälle gemeldet – in der Vorwoche waren es 28.300. Das ist ein Höchststand in der aktuellen Omikron-Welle.

    Die von der KMK veröffentlichten Zahlen sind aber nur bedingt aussagekräftig, weil immer wieder Ferien sind und dann aus den Bundesländern keine Zahlen gemeldet werden. Zudem liegen nicht aus allen Ländern Daten vor.
    Berlin meldet keine Zahlen mehr, da die in den Schulen durchgeführten Schnelltests nicht mehr durch PCR-Tests bestätigt würden. Dadurch liegen dem Land zufolge keine validen Daten mehr vor."

    Ohne Masken werden die Zahlen sicher sinken und weniger Unterricht ausfallen. :autsch:

    Und ganz ehrlich, ob sich die Kolleg*innen jetzt infizieren oder im nächsten oder übernächsten Herbst tut mir oder meinen Kids echt nicht weh! Es geht kein Weg dran vorbei! Es wird Ausfälle geben, ich hoffe es sind für alle nur Fehlzeiten und nicht mehr! Aber so isses halt!

    Und die die sich jetzt infizieren, infizieren sich auch nächstes und übernächstes Jahr (wie kommst du auf oder?). Bereits jetzt infizieren sich immer wieder dieselben Kollegen (und Unterricht fällt massenweise aus). Danach braucht mancher lange, um wieder richtig fit zu werden (weiterer Stundenausfall).

    Es gibt auch Mediziner, die der Ansicht sind, dass kleine Schäden bei der einzelnen Infektion sich addieren können und z. B bei der 6. Infektion dann der Schaden nicht mehr zu übersehen ist. Deshalb der Rat, man möge versuchen, auch einzelne Infektionen zu verhindern, auch wenn es einen irgendwann trifft (daher je später, desto besser, zumal es vielleicht irgendwann wirksame Medikamente für jeden und nicht nur für Risikopatienten gibt).

    Und bei sehr vielen Viren gibt es Langzeitschäden, z. B. Gürtelrose bei Windpocken, div. Krebsarten (und selten MS) bei Pfeifferschen Drüsenfieber und anderen (man impft seit einige Jahren gegen HPV), jedes 600. Baby, das an Masern erkrankt, stirbt Jahre später (und deshalb impft man jetzt verpflichtend) usw.


    Bis jetzt gibt es bei Sars-CoV2-Viren nur Vermutungen, aber gut klingt es nicht.

    Für mich eher...die Kinder bringen Corona nicht mit.

    Sie brauchen also keine Masken.

    Also bei uns nicht.

    Die kleinen Geschwister aus Kita und Grundschule stecken ihre älteren Geschwister an und die dann ihre Sitznachbarn. Wir "wetten" im Lehrerzimmer, wer als nächstes dran ist (und sind entsetzt, wie sehr es stimmt)..

    Und leider fehlen auch viele Schüler 3 - 4 Wochen. So asymtomatisch kann es also nicht sein. (Ist es auch nicht, wenn wir nachfragen. )

    Und dann schreien bei uns die gegen Masken sind, wenn Unterricht im großen Maße ausfällt. Ich war letzte Woche 3 Tage krank und hatte an den anderen beiden Tagen jeweils eine Stunde zusätzlich für an Covid-19-erkrankte Kollegen Vertretung. In der einen Klasse fanden nur noch 5 Stunden statt (wir sind Ganztagsschule), davon 3 in Vertretung. Die Kollegen sind jetzt teilweise zum 2. oder 3. Mal infiziert, die Mehrheit von ihnen nehmen oft die Maske ab, die mit Masken sind bisher sehr selten infiziert. Zusätzlich habe ich seit Monaten keine Stunde in einer vollständigen Klasse gehabt, bei jeder Klassenarbeit mindestens einen Nachtermin. (Für NRW-Lehrerin, wir schreiben in allen Fächern Klassenarbeiten nicht nur in paar Fächern wie NRW. Alle erwarten, dass der Online-Unterricht läuft, dass Moodle bedient wird. Ich unterrichte alles mindestens zweimal. )


    Wir anwesenden Kollegen bereiten inzwischen Vertretungsstunden aus zeitlichen Gründen nicht mehr vor. Es sind seit Dezember zu viele Stunden (immer zwischen 5 - 10% infiziert), ich kann nicht mehr (Folge letzte Woche gesehen). Es ist also nur noch Beaufsichtigung. Die 7. Klasse hat also kaum noch Unterricht, es ist nur noch Betreuung.,

    Wie geschrieben, bei uns nehmen viele Masken nicht ernst, erwarten aber perfekte Betreuung über Moodle (Schüler, Eltern) oder Vertretung (Kollegen). Und dann wird Druck geschrien, wenn man darauf hinweist.

    Ich hatte ja ganz am Anfang dieses Threads mal gesagt, dass ich mir nur wünsche, dass man den Kindern keinen Druck macht die Maske zu tragen...

    Heute zeigte mir eine Bekannte die Mail, die die Schule gestern den Eltern geschickt hat UND den Kindern mit in die Post gegeben hat.

    TITEL: freiwilliges Maskentragen

    Dort steht kurz zusammengefasst drin, dass man eindringlich darum bittet, dass die Kinder weiterhin Maske tragen " sollen"..sowohl vor den Osterferien, als auch danach...

    Wenn das kein Druck ist...finde ich unmöglich!

    Ich möchte einfach nur Schüler in Präsenz unterrichten.

    "Unter anderem forderte Schirinowski 1992 die Wiederherstellung der alten russischen Reichsgrenzen von 1917 mit Finnland, Kongresspolen, Belarus und der östlichen Ukraine. Letztere war Kernland der mittelalterlichen Kiewer Rus, die manchen als Wiege der russischen Nation gilt.[19] Auch sprach er sich für eine Annexion Alaskas aus. Zudem brachte er die Idee auf, große Ventilatoren zu verwenden, um radioaktive Abfälle in die baltischen Staaten zu blasen.[14]

    2007 schlug er vor, im Atlantik russische Atombomben zu zünden, um Großbritannien zu überfluten.[20]" :autsch:

    Aus https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wladimir_…ch_Schirinowski

    Danke pepe für den Link.

    Wird das bei euch nicht demnächst verändert und die Abiturprüfungen Bundesweit angepasst und Poolaufgaben, die nicht verändert werden dürfen, genommen. Auf einer Fortbildung zu den neuen Kernlehrplänen diese Woche wurde das Vorgehen so klargestellt.

    Ja. Aber für Chemie erst ab 2025, für Mathe, Deutsch und Englisch gilt dies bereits seit ein paar Jahren.

    (Für Chemie komme ich also mindestens noch einmal dran. Und bisher war es angeblich in den 3 anderen Fächern so, dass Aufgaben in den Pool eingestellt wurden und dann dieselben Aufgaben wieder herunterladen wurden. Da ich aber bis jetzt noch nicht betroffen war (ich habe bisher immer für Chemie erstellt, jede Schule entscheidet, wen sie schickt), weiß ich dies nur vom Hörensagen.

    Es kann gut sein, dass sich das zukünftig ändert. So macht es ja keinen Sinn.

    (Wir sind über die Zeitplanung nicht begeistert. Bis 2020 alter Bildungsplan von 2004 mit nur 4 Stunden LK (dafür 5 Fächer). Ab Abi 2021 erstmals 5 statt 4 Stunden, ab 2023 gilt im Abitur zum ersten Mal unser neuer Bildungsplan von 2016 und ab Abitur 2025 dann wieder (deutschlandweite) neue Themen (wurden uns auch schon vorgestellt). 3 Änderungen in 4 Jahren bzw. 4 Pläne innerhalb von 5 Jahren, ich habe fast jedes Jahr einen Chemie-LK und plane ständig neu.)

    Schüler, die mit Halsschmerzen oder Schnupfen in die Schule kommen, werden bei uns immer noch konsequent heimgeschickt. Ich habe eben in dr Nina App nochmal nachgeschaut, es gilt immer noch "Kein Zutritt mit Symptomen".

    Auch bei negativem Test. Gilt für Schüler und Lehrer.

    Und woher weißt du es? Die Schüler sagen es bei Halsschmerzen etc. erst hinterher, wenn sie positiv getestet wurden. (Und leichter Schnupfen alleine ist noch kein Grund. Starke Erkältungen gab es bei uns in der Schule im letzten Winter auch nicht. Aktuell heißt es oft Heuschnupfen etc )

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