Beiträge von Kris24

    Früher vor dem digitalen Klassenbuch habe ich es nicht getan, weil Fax oder Email mit Anhängen (für jede Klasse eine) mir bei Krankheit zu aufwändig waren, dazu war ich gesundheitlich nicht in der Lage. Telefonisch ging oft unter bzw. der Anrufbeantworter hörte nicht lange genug zu (reichte höchstens für 3 kurze Aufträge nach der Krankmeldung).

    Jetzt bei digitalem Klassenbuch geht es sehr schnell, ich kann direkt eintragen egal zu welcher Uhrzeit und die Vertretungen sehen es sofort. Ich sehe es genauso wie CatelynStark und es kostet kaum Zeit. Die Vorteile überwiegen deutlich. Wenn ich sehr krank bin und noch nicht einmal eine Minute am Tablet verbringen kann, lasse ich es auch. Unsere Krankmeldungen gehen über dasselbe Programm am Tablet, ich bin also bereits "drinnen". Und ich bin auch froh, wenn ich Seite x Nummer y sehe oder ein AB, dass ich digital an die Wand werfe, habe, wenn ich Vertretung habe. Erwarten tut es niemand, aber inzwischen tun es (kurz) die meisten.

    Sorry für weiteres OT, aber: Da wird es bei großen Kollegien aber schwierig überhaupt noch wen zu erkennen ;) ! Wir sind mittlerweile über 150 Kolleg*innen. Aber gut, so genau kann ich das nicht beurteilen; wir hatten noch nie eine Gesamtkonferenz online (die fanden entweder in Präsenz statt oder sind während der Corona-Hochzeit komplett ausgefallen).

    Zum Ausgangsthema kann ich gerade nichts beitragen. Berufsbezogen hat mich schon länger nichts mehr gefreut :weissnicht:.

    Was mich persönlich stört ist, wenn so viele ihre Kamera aushaben und einen dann am nächsten Tag Sachen fragen, die ganz klar besprochen wurden. Gefakte Anwesenheit. Ich würde es als SL einfordern, dass alle ihre Kamera anhaben.

    Bei uns ist es ein Muss, Kameras aus zu lassen, damit die Tonqualität nicht leidet (wir hatten mehrere GLKs über Moodle) . Ich habe den langsamsten möglichen Internetanschluss und sehe nicht ein, nur ein Cent mehr zu zahlen. Gerade bei einer GLK sind es eindeutig zu viele Kollegen für Bilder für meinen Anschluss.

    Auch in Präsenz hören nicht alle zu und wer nachher nicht Bescheid weiß, selber schuld. (Von meiner Nichte weiß ich, dass auch Bilder gefaked sein können, sie lag im Bett während ihr Bild interessiert zusah. Wer wirklich alle zwingen möchte, zuzuhören, stellt überraschend Umfragen. Dann sieht man namentlich, wer in dieser Minute nicht anwesend war.)

    Die Schule (bzw. der Ort) lag schon im Römischen Weltreich. :)

    Und es gibt da tatsächlich sehr viele Überreste vom Limes, fand ich echt interessant!

    Meine nördlich im germanischen Teil :) (und eine Grundschule 3 Dörfer weiter heißt auch Limesschule, Google nannte insgesamt 7 Grundschulen mit diesem Namen). Ja, man kann viel sehen, es gibt ein Museum, auch ich fand es sehr interessant.

    Und gerade gelesen: Van Gogh konnte beim Malen der Sternennacht schon Coca Cola trinken.

    #unnützesWissen

    #WasHatDasHierImThreadZuSuchen

    ...

    P.S.: Nicht der Weihnachtsmann stammt von Coca Cola. Aber zumindest sein charakteristisches Aussehen, wie ihn heute jeder kennt.

    Ich weiß, das Lied morgen kommt der Weihnachtsmann z. B. ist älter.

    Für mich ist es ein Beispiel, dass die Vielfalt verloren geht, alles weltweit gleich aussieht, Werbung Geschichte ersetzt.

    Ist es nicht egal, welches Gemüse man aushöhlt? Letztlich geht es doch um den Spaß, den man hat. Fasching ist von seinem Wesen her auch nichts Tiefgründiges *duck un wech*:flieh:

    Ich mag Vielfalt und kein Einheitsbrei. Riabagoaschter gab es nur hier. Warum vergisst man eigene Traditionen und ahmt andere nach, ohne die Hintergründe zu kennen? Es wird dann flach. Der Weihnachtsmann stammt dann von Coca-Cola usw

    Die Geschichte im Hintergrund finde ich interessant. Winter austreiben (Hintergrund Fastnacht) hat nichts mit rheinischen Karneval (politisch) zu tun. Wir verlieren Geschichte (aber wer sie nicht kennt, vermisst nichts). (Auf die frühere Gewalt oder angsterzeugenden Aberglauben (z. B. Raunächte) kann ich auch gut verzichten. )

    Bei meinen Nachbarn hängt schon seit Tagen das Häs zum Lüften draußen. Ich glaube, da wird schon geprobt für die alemannische Fasnet.

    Dabei beginnt die schwäbisch-alemannische Fastnacht eigentlich erst am 6. Januar.

    Aber inzwischen wird alles gemischt. Ich habe als Kind noch Zuckerrüben ausgehöhlt, inzwischen komplett durch Kürbis ersetzt. Mir gefällt das weltweite Allerlei nicht.

    Nö, bei uns nicht. Es standen im letzten und auch in diesem Jahr genauso viele Kinder zum "Trick or Treat" vor unserer Haustür wie vor Corona (so um die 20 Kinder); die meisten ein wenig verkleidet und alle sehr liebe. Tatsächlich kam nur 2020 gar niemand.

    In der Bekanntschaft fanden am Samstag und Sonntag auch wieder - wie vor 2020 - ein paar Halloween-Partys statt (wo wir aber nicht teilnehmen; ich mag mich überhaupt nicht Verkleiden und finde Mottopartys daher immer doof).

    Hier schmücken die Nachbar*innen aber eher wenig für Halloween. Einige - so auch wir - hängen etwas Deko auf, stellen Kürbis- oder andere Laternen auf o. ä., viele machen allerdings gar nichts. Es gab hier in der Nachbarschaft zum Glück auch noch nie Ärger, wenn mal jemand den Kindern nicht die Haustür geöffnet hat (hier wohnen viele ältere Leutchen, die keine Süßigkeiten verteilen möchten oder es aus gesundheitlichen Gründen gar nicht mehr können), sprich: "Saures"/Streiche gibt es dann gar nicht von den Kindern. Ich denke, das liegt auch daran, dass hier in der Gegend oftmals Erwachsene als Aufsicht dabei sind, wenn die Kinder *rumgehen.

    Bei der Schwester und dem Schwager meines Lebensgefährten, die in einem Nachbardorf wohnen, wurde vor einigen Jahren aber leider mal die Haustür mit Kleber plus rohem Ei und anderen "leckeren" Sachen beschmiert, als sie - weil sie gar nicht zuhause waren - an Halloween nicht öffneten. Der ganze Mist ließ sich nur sehr schwer entfernen und die beiden dementsprechend sauer.

    Kris24 : Gibt es bei dir in der Gegend in der Walpurgisnacht auch so etwas ähnliches wie "Trick or Treat" oder wie habe ich mir das vorzustellen? Das kenne ich nämlich gar nicht.

    Ich kannte die Walpurgisnacht vorher auch nicht, dachte es käme aus dem Osten (Brocken), staunte beim 1. Mal nicht schlecht. Mir gegenüber war es nie böse, Fett aus Creme oder Lippenstift ist halt sehr hartnäckig. Rotes Krepp färbt usw.

    Geklingelt wurde nur an Halloween und nur von den kleinen. Für den Schabernack waren Jugendliche verantwortlich. Man wusste halt vorher nicht, was passiert.

    Das ist vorsätzliche Sachbeschädigung und führt zu einer sofortigen Anzeige.

    Das habe ich ein Mal, gegen den Willen der Schulleitung, bis zum Ende durchgezogen und danach war, auch bei anderen Lehrern, für immer Ruhe.

    Spaß ist schön und gut. Aber er muss im Rahmen bleiben.

    Übrigens mag ich "All Hallows' Eve".

    Ja, aber Anzeige gegen Unbekannt wird irgendwann eingestellt. (Und wer es war, kam nie heraus.) Und es kam sehr häufig vor (eigentlich fast immer). Auch liefen sehr viele verkleidet herum, selbst Kameras hätten nicht geholfen.

    Mich hat es auch geärgert (und bin froh, dass hier nichts los ist). Ende Oktober haben wir Herbstferien (und ich fuhr deshalb nach 2 Jahren immer weg). Ende April war es trotz 1. Mai schwieriger. Ich habe einige Nächte unterwegs verbracht, um mein Auto zu schützen (ich hatte damals keine Garage).

    Hier zum Glück nicht.

    An meinem vorherigen Wohnort musste ich mein Auto an Halloween und in der Walpurgisnacht verstecken, sonst war es von meinen Schülern "verändert". Das Herz mit Lippenstift an der Frontscheibe sah ich noch Jahre später bei jedem Regen.

    (Es gab in anderen Jahren auch Schleife um das ganze Auto, hunderte Wattebällchen mit Creme aufgeklebt usw.) Eigentlich war es immer lieb gemeint (nur Lack und Scheibe litten, Schüler dachten nicht daran). Bei Nachbarn (auch Lehrer) war mal der Garten verunstaltet (Blumentöpfe umgeworfen, Hundedreck verteilt usw.)

    Das ist der Verordnung des KM über die Notenbildung bei euch so nicht zu entnehmen. Auch dort steht ziemlich deutlich drin:

    Und auch aus folgendem Absatz, lässt sich die Zulässigkeit von Zwischennoten nicht folgern. Dieser verhindert lediglich, dass durch irgendwelche obskuren Berechnungen von Noten dann Zwischennoten bei Zeugnissen entstehen:

    Halbjahreszeugnisse gibt es in Baden-Württemberg kaum (am Gymnasium von Klasse 5 - 10 gar nicht).

    Direkt vor deinem Link steht

    "§ 4 Halbjahresinformation

    (1) Für das erste Schulhalbjahr erhalten die Schüler, soweit nichts Abweichendes bestimmt ist, eine schriftliche Information über ihre Leistungen in den einzelnen Unterrichtsfächern, wobei ganze Noten, ganze Noten mit Notentendenz (Plus oder Minus) und halbe Noten zulässig sind."

    Ich erhielt bereits vor 50 Jahren halbe Noten, am Seminar lernte ich, dass Viertelnoten sinnvoll seien und ich selbst gab bei Facharbeiten auch bereits Zehntelnoten (normalerweise reichen mir Viertelnoten, 20 Punkte Note 1, 19 Punkte Note 1,25 usw.)

    Ich kenne niemanden in Baden-Württemberg, der nur ganze Noten gibt (beim Einzug erzählte mir eine Nachbarin, dass es vor über 20 Jahren mal ein Kollege gegeben hat. Das fand sie immer noch unmöglich.)

    Kurz, ich kann nur jedem in Baden-Württemberg empfehlen, mindestens halbe Noten zu geben, um unnötige Probleme mit Eltern zu vermeiden. Nur im Zeugnis gibt es ganze Noten. (Und in der Notenkonferenz wird von der SL bei schlechten Noten nach der Tendenz gefragt.)

    Nachdem du wieder mjisw wieder mal den Text geändert hast, was soll ich kommentieren?

    Was sagt dieser Text, 25 100 Tote werden geschätzt, weil in diesem Jahr überdurchschnittlich viele starben, nachgewiesen wurden knapp 2000. Bis März 2021 starben 71 000 mehr, nachgewiesen wurde Covid-19 nur bei 47 000 (und Grippe fiel in dem Winter fast aus, es gab auch weniger Tote durch Autounfälle). Aber in Schwurblerkreisen gelten die 25 000 alle als Grippetote, die 71 000 Covid-19 nicht.

    Ich sage, entweder immer Schätzungen auf Übersterblichkeit oder immer nur nachgewiesene. Zweierlei Beziehungen, weil es gerade passt, ist nicht seriös. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pres…D21_563_12.html

    Ich zitiere

    "Die außergewöhnlich starke Grippewelle 2017/18 hat nach Schätzungen rund 25.100 Menschen in Deutschland das Leben gekostet. Das sei die höchste Zahl an To­des­fällen in den vergangenen 30 Jahren, wie der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, heute mit Blick auf eine eigene aktuelle Auswertungen erklärte. Es gebe auch saisonale Wellen mit wenigen Hundert Todesfällen."

    Und lese "Schätzung" und es geht nur um Grippe nicht um Covid-19. Der Artikel stammt vom 30. September 2019.

    Ja, Grippe ist auch schlimm, ich las in einem anderen Ärzteblatt, dass 20 Jahre nach der Spanischen Grippe Infizierte mehr als doppelt so häufig an Demenz erkrankten. Aber Covid hat noch mehr Tote verursacht, Herzinfarkt, Schlaganfall, aber auch Diabetes Typ I sind noch ein Jahr nach Infektion deutlich erhöht und was in 20 Jahren ist? Auch Demenz und auch Krebs werden nicht ausgeschlossen. Viele glauben ja, dass nach einer Infektion egal ob Grippe oder Covid-19 alles herum sei.

    Niemand spricht hier davon, dass Grippe harmlos ist, ich lasse mich auch gegen Grippe impfen, die geschätzten 25 000 Toten (aufgrund Übersterblichkeit), könnte teilweise also auch andere Gründe haben, waren Folge eines in dem Jahr wenig wirksamen Impfstoffes. Ich verstehe dich nicht, auch Grippeimpfstoffe versagen wie dieser Winter zeigte, Covid-19-Impfstoffe haben bisher die Todesfälle deutlich gesenkt. Es kann aber genau wie bei der Grippe eine Variante auftauchen, wo das nicht der Fall ist. Also nie impfen? (Ich sage dagegen, immer impfen, wenn die Kosten-Nutzen-Abwägung stimmt. Und ich überlege bei anderen Impfstoffen auch. Nur an Covid-19 sind aktuell so viele erkrankt, dass ich die Impfung einer Infektion vorziehe.)

    Aber noch einmal, was willst du sagen?

    Ich bin zwar etwas spät dran und das Thema "durch" (aktuell ist bei uns extrem viel los in der Schule), aber ich kenne tägliches (mündliches) Abfragen auch noch aus baden-württembergischen Unterricht. Ich selbst kam genau das eine Mal in Bio (Klasse 5) dran, als ich die Hausaufgaben vergessen habe. Dabei bin ich sogar noch vor der Stunde hin und habe es der Lehrerin gebeichtet. Ich erhielt die Antwort, Pech gehabt, du bist heute dran. Zum Glück war der Maikäfer Thema, weiß ich noch nach 44 Jahren, und ich hatte einen Film über Maikäfer im Fernsehen gesehen. Es reichte für eine 1,5. Aber ich fand es trotzdem unfair und die sonst beliebte Lehrerin war bei mir (bis zum Abitur) durch.

    Im Referendariat in den 90er (ebenfalls Baden-Württemberg) wurde deutlich gesagt, dass mündliche Abfragen nur zeigen, wie stressresistent jemand sei. Wir sollten das lassen. Und ich lasse es. Es kommt bei mir niemand gegen seinen Willen an die Tafel, ich erinnere höchstens allgemein, dass jeder mindestens einmal pro Stunde etwas sagen soll (und dann melden sich auch die letzten). Im äußersten Notfall (das letzte Mal vor über 5 Jahren gibt es bei mir einen "unangekündigten" schriftlichen Test für alle ("unangekündigt", weil ich vorher sage, wenn ihr weiterhin es nicht lernt, schreiben wir irgendwann in den nächsten beiden Wochen einen unangekündigten Tests. Meistens reicht das. Und auch diese Drohung kommt in all meinen Klassen insgesamt höchstens einmal pro Schuljahr vor.)

    Ja, ein paar asiatische Länder sind Spitzenreiter im Schulwesen, aber auch bei den Suizidfällen der Teenager. In abgeschwächter Form gibt es dies auch hier. Ich unterrichte gerne in Baden-Württemberg, habe mich vor vielen Jahren z. B. gegen eine Schule in München entschieden, weil im Vorstellungsgespräch in jedem 2. Satz Kontrolle vorkam (jeder sollte jeden jederzeit kontrollieren, ist nicht mein Ding).

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