An meiner Schule in NRW (90er Jahre ) hatten wir viele ursprünglich russlandeutsche Mennoniten oder Babtisten, die entweder nach Paraguay auswanderten oder von dort zurück kamen. Auch sie versprachen sich Freiheit, wollten unabhängig leben. (Inwieweit der Glaube eine Rolle dabei spielte, wurde mir nicht klar.)
Beiträge von Kris24
-
-
Echt jetzt?
Auf der Flucht vor strengen Coronaregeln haben Hunderte Deutsche Paraguay als neue Heimat auserkoren.
Aus deinem Link zitiert
"Paraguay ändert Einreiseregeln
Und unerwartet passiert genau das: Am 12. Januar tritt ein neues Gesetz in Kraft, dass Einreisenden ohne permanentes Bleiberecht - und über das verfügen Neuankömmlinge in der Regel nicht - mindestens zweimal geimpft sein müssen.
Für viele Impfverweigerer, deren Hab und Gut schon in Überseecontainer verpackt war, ist dies ein Schock. Alle, die mit dem Gedanken gespielt hatten, nach Paraguay auszuwandern, werden ihre Pläne ändern müssen. Und für die ungeimpften Auswanderer, die es davor noch ins Land geschafft hatten, heißt das, jeder noch so kurze Grenzübertritt wäre eine Reise ohne Wiederkehr - zumindest solange sie ungeimpft bleiben."
(Also doch keine neue Heimat für Impfverweigerer. )
-
Bei uns läuft alles über Moodle mit integriertem BBB (jeder Lehrer stellt mindestens seine AB hinein, manche zusätzlich ihren Aufschrieb der Stunde und die Schüler in Quarantäne laden dort ihre Aufgaben hoch, die zeitnah korrigiert werden). Hin und wieder gibt es zusätzlich VK, wenn zeitlich möglich.
Außerdem können alle Schüler ins digitale Klassenbuch sehen. Wir schreiben jetzt noch ausführlicher auf, was genau gemacht wurde. Zwei meiner Kleinen kamen diese Woche zurück und waren auf dem Laufenden.
-
zu Zeugnis, in Baden-Württemberg gibt es keine Halbjahreszeugnisse, nur die Kursstufe hat heute welche erhalten. (Und Klasse 12 musste heute ihre mündliche Prüfung festlegen, daher gab es einen festen Termin .)
Alle anderen erhalten durch ihre Klassenlehrer ihre Halbjahresinformation. Und wenn der Klassenlehrer nicht kann, verteilt halt jemand anders. Auch der Tag ist egal. Zeugnisferien, feierliche Übergabe etc. gibt es hier nicht. Gestern, heute, am Montag usw. werden regulär Klassenarbeiten geschrieben. Wer sein Zeugnis für eine Bewerbung benötigt, nimmt das von Ende Klasse 9 (ich hatte einmal einen erstaunten Zehntklässler, der seine beiden letzten Zeugnisse benötigte, damit wurde auch das Zeugnis aus Klasse 8 plötzlich wichtig).
-
Wir im schönen Hessen hatten erst die 25er Packs von Roche und seitdem die von Siemens. Und: in rauhen Mengen!
Um mal was positiv positives (haha!) zu sagen.
Der SWR hat das auch mal festgestellt (ich hatte es im Herbst hier verlinkt), ihr hattet damals bei halb so hoher Inzidenz (umgerechnet) viermal so viele positive Schnelltests in Schulen im Vergleich zu Baden-Württemberg. Und es wurden genau 2 Unterschiede festgestellt (Hessen hat immer dieselben Markentests, Baden-Württemberg Nonames und ständige Wechsel, wir hatten mindestens 20 verschiedene, manche reichten noch nicht einmal für eine Woche, nur einmal kam einer wieder, von nur 2 kannte ich den Namen, einmal Hotgen und zuletzt Siemens). Und bei dem Chaos wird (versehentlich) munter gemischt, es gibt Kollegen, die meinen, es ist doch egal, welche Lösung wohin auch immer getropft wird.
Aber hier wird glücklich verkündet, kaum je and steckt sich in der Schule an.
-
Nach gut 2 Wochen Siemenstests haben wir wieder mittelprächtige (gerade nachgesehen) und prompt weniger Fälle. Die meisten davon wurden zu Hause positiv getestet (und es sind seltsamerweise ausgerechnet die vorsichtigeren, die positiv sind). Na, in 2 Wochen haben wir wieder neue Tests (wir hatten bisher wirklich alle 2 Wochen neue Tests und erst einmal wiederholte sich einer nach ca. 2 Monaten). Da aber kaum jemand die Anleitung liest, wer liest schon Anleitungen, verringert sich der Prozentsatz noch weiter).
(In meinem Leistungskurs verwende ich Reste, 3 (freiwillig) Schüler hatten heute 3 verschiedene Tests jeweils mit anderer Anleitung. Warum kann man nicht mal eine Weile bei einem bleiben? )
-
Bei uns sind leider sehr wenige unter 12 geimpft (in meiner 5. Klasse noch niemand). Auch in meiner 7. Klasse sind es nur ca. 25 %. Einer von ihnen ist jetzt sogar geboostert. Auffallend, es sind fast nur Ärzte- und Professorenkinder. Genesene gibt es mehr und verdoppelt sich gerade (bei den kleinen sind aktuell in fast jeder Klasse mehr in Quarantäne als in der gesamten Kursstufe gemeinsam). Meine Schule liegt in einem Brennpunkt, sehr viele kommen aus bildungsfernen Schichten. Und dann gibt es noch einige Querdenkerkinder. Immerhin wird die Maske jetzt i. a. besser getragen außer man isst oder trinkt oder "lüftet" mal kurz (oder lang).
-
Kindergarten, cera bei uns würdest du Gelächter ernten (deshalb schrieb ich Kindergarten, fiel mir gerade beim lesen ein), der Zettel wäre schnell ausgedruckt. Aber es wäre hier im Kollegium klar, dass du nicht durchblickst (und das sollte ein zukünftiger Lehrer schon). Bei uns erhalten alle dieses Zeugnis, die ohne Abitur die Schule verlassen (müssen), die Klasse 11 aber erfolgreich gemeistert haben (und die Noten sind dann auch so schlecht bei Fachhochschulreife schulischer Teil, dass von niemanden bekannt ist, dass er damit einen NC geschafft hat (und mit dem Abi nicht).
Wenn du dann später erklärst, dass du es geblickt hast, aber aus Prinzip darauf bestanden hast (dafür spricht auch, wenn du keine normale freundliche Anfrage in einem normalen Brief mit zusätzlichem frankierten und an dich adressierten Umschlag schickst), wärst du endgültig durch. So ein Kleinkind möchte niemand im Kollegium.
-
In D?
Ja. Meine Schwester und meine Mutter haben herum gefragt. Nächste Woche wäre ein Facharzt meiner Mutter bereit gewesen, wenn es heute nicht geklappt hätte.
-
Mein über 90jähriger Stiefvater (geboostert Anfang September) erhielt heute seine 4. Impfung in einem mobilen Impfzentrum. (Inzwischen gab es mehrere Ärzte, die es für ihn wichtig fanden.) Eine große Sorge weniger.

-
Wir haben mittlerweile seit Beginn der Schnelltests in der Schule - wenn ich mich nicht verzählt habe - die achte Sorte Tests. Seit dem Ende der Weihnachtsferien gab es jede Woche eine neue Marke. Da schaue ich garantiert nicht mehr nach, wie genau die nun sind (zumal ich gar nicht genau weiß, welche Sorte/Marke die SuS, die ich gerade unterrichte, denn nun erhalten bzw. benutzt haben).
So ging es mir bis Weihnachten, alle zwei Wochen neue Tests, fast alle miserabel. Seit Weihnachten haben wir Siemenstests (weil NRW verzichtet
, danke
)Das Problem ist jetzt, dass sie besser sind als Lollitests oder Schnelltests um die Ecke. Schüler wurden bis zu 3mal an 3 Tagen in der Schule positiv getestet, die ersten PCR-Tests jeweils direkt danach waren negativ, erst der letzte positiv.
-
Stoffverteilungspläne kenne ich auch BW auch. Aber da stehen nur die Themen über das Jahr verteilt drinnen (und Änderungen sind jederzeit möglich). Die SL kann sie einfordern, ich habe es aber noch nie erlebt. Sie liegen bei mir zu Hause herum, ich schaue ab und zu hinein, um zu wissen, ob ich zeitlich noch im Plan liege (inzwischen weiß ich es aber meistens auswendig, z. B. zu Fastnacht muss ich mit Thema X durch sein, sonst wird es knapp).
Bei uns ist es so wie schon mehrfach hier geschrieben, wenn es gesundheitlich geht, notiert man genaueres im digitalen Klassenbuch, ich kann sogar in diesem AB oder Lösungen hochladen und die Vertretung freut sich. Aber auch ich mache es nur, wenn es gesundheitlich geht, verlangt wird es nicht.
-
In Bayern gibt es regelmäßig unangekündigte Unterrichtsbesuche durch den Schulleiter. Jeweils im vier-Jahres-Turnus kommt muss er bei jeder Lehrkraft dreimal in den Unterricht kommen, dabei (am Gym) Unter-, Mittel- und Oberstufe besuchen und beide Fächer berücksichtigen. Am Ende der vier Jahre bekommt jede Lehrkraft eine benotete Regelbeurteilung (die natürlich nicht nur den Unterricht berücksichtigt, sondern die gesamte dienstliche Leistung) und der nächste Beurteilungszeitraum von vier Jahren geht los.
Dafür gibt es in der Regel keine Anlassbeurteilung, wenn jemand sich bewirbt, da wird einfach die aktuelle Regelbeurteilung herangezogen. Und dadurch haben wir nach wie vor die Regelbeförderung auf A14.
Also, rein logistisch ist das schon machbar. Ob es zu einer validen, aussagekräftigen Beurteilung der Arbeitsleistung führt, wage ich aus meinen bisherigen Erfahrungen im Prozess zu bezweifeln.
Ich habe das einmal am Ende meiner Probezeit erlebt und 3 Wochen nicht geschlafen (in den 3 Wochen kam der SL zweimal in jedem Fach einmal und zwei Fachleiter (A15) von anderen Schulen pro Fach je einmal, insgesamt also 4 Besuche in 3 Wochen. Problem war dann, dass 3 der 4 Besuche in Übungsstunden stattfanden, die Stunde davor oder danach wäre phantastisch gewesen, einer von außen fing auch gleich an, dass war eine Übungsstunde (ja in Mathe gibt es die abundzu auch), zum Glück hatte ich wenigstens ein kleines neues Thema eingeführt. Gut, es hat trotzdem für eine gute Note gereicht.
Zur Anlassbeurteilung A14 (es gibt in BW keine Regelbeförderung mehr) war das zum Glück abgeschafft. Ich durfte meine SL also zu einer Stunde einladen, ich war die einzige in dem Jahr, die es überhaupt versucht hat (es ist freiwillig, die meisten verzichten darauf). Dann muss es aber eine besondere Stunde sein, in der ich alles mögliche zeigen konnte und musste, zu der ich einen mehrseitigen Kommentar vorher abgeben musste (nach so vielen Jahren nach dem Referendariat auch ungewohnt). Aber ich konnte die restliche Zeit in Ruhe schlafen und war nicht ganz so aufgedreht. Alle 4 Jahre wäre für mich tatsächlich Horror.
-
In Baden-Württemberg gab es einige Jahre lang auch eine Leistungsprämie (Vorziehen der nächsten Dienstalterstufe) für einen Lehrer pro Jahr an unserer Schule (ca. 60 Lehrer). Ich erhielt sie auch einmal. Sie wurde wieder abgeschafft, auch weil sie kontraproduktiv war. Ich habe mich auch 3 Jahre lang gefragt, warum hat sie Kollege X oder Kollegin Y erhalten und ich nicht und war frustriert (dann strengt man sich erst einmal weniger an). Dann erhielt ich sie und andere waren sauer. Aber eigentlich hat sie jeder verschwiegen, eben weil es blödes Blut gab. Man darf eben nicht eine feste Anzahl 2 % oder 5 % vergeben, sondern müsste es anders messen (Extrastunden? Aufbau von was? Gute Noten wäre Blödsinn, denn es ist allgemein bekannt, dass nur gute Lehrer sich leisten können schlechte Noten zu vergeben, allen anderen steigen die Eltern aufs Dach. (Bei uns gibt es die besten Noten immer von Lehrern, die wirklich schlecht sind und extrem leichte Arbeiten schreiben lassen. Wenn man dann im Anschluss so eine Klasse übernehmen muss, ... Oder es werden landesweit dieselben Arbeiten geschrieben, dann geht niemand mehr an die Brennpunktschule, aber genau da benötigt man die besten Lehrer.)
Also ist dieser Vorschlag genauso gut wie alle anderen von den Liberalen. Klingt für Außenstehende und Stammtisch erst einmal gut, ist aber der größte Blödsinn, wenn man mal darüber nachdenkt.
-
Bei uns knallen die Infektionszahlen durch die Decke, parallel dazu finden Klassenfahrten statt und mein Verein hält am Wochenende eine Mitgliederversammlung mit ca. 80 Teilnehmern ab.
Das bei einer nie dagewesenen Inzidenz.
Habe den Eindruck, die Durchseuchung für eine Beendigung der Pandemie soll jetzt kommen.
Was gab es hier für einen Aufschrei bezüglich meines Weihnachtsferienflugs.
Wenn andere Fehler machen, machst du mit. Gut auch eine Einstellung, aber bewundern tue ich dich dafür nicht.
Wie CDL schrieb, bei uns sind Klassenfahrten verboten, Konferenzen aktuell auch, Vereine treffen sich nicht (außer zum Sport draußen). Ich bin in 2 Vereinen Mitglied, der eine tagte virtuell, der andere verschob es auf kommenden Sommer.
Und noch ein Fehler, es sind nicht dieselben Leute, die damals "geschrien" haben und jetzt auf Mitgliederversammlungen gehen. Mir fällt auf, dass genau die "keine Angst" haben, die keine Ahnung haben, was Covid-19 ist. (Ich habe übrigens auch keine Angst (Angst ist unbegründet), aber ich weiß, dass ich lieber eine 4. Impfung gegen Omikron also eine Infektion mit Omikron möchte und eine 5. Impfung gegen weiß ich was als die entsprechende Infektion).
Natürlich ist Covid-19 nur eine weitere Chancenerhöhung irgendwann an Herzinfarkt, Schlaganfall oder Demenz zu erkranken zusätzlich zum Rauchen, zu viel Essen, zu wenig Bewegung usw. Aber sie muss nicht sein.
Heute las ich als Überschrift dank Omikron und Impfung Superimmunität und im Kleingedruckten ein österreichischer Virologe hofft und hält es für möglich, dass es so kommen wird. Ein amerikanischer wurde im selben Artikel dagegen zitiert, dass er daran nicht glaubt, weil Omikron zu verschieden sei, aber wer liest schon das Kleingedruckte, Überschrift Superimmunität reicht doch. Wer weiß schon, dass britische Forscher Veränderungen im Gehirn bei asymptomatisch erkrankten Kindern festgestellt haben. Welche Folgen es hat, wissen sie noch nicht (vielleicht optimiert ja das Virus unser Gehirn? Ich bin da lieber kein Versuchskaninchen.)
Ich halte mich eher an die Aussage eines anderen Mediziners, der sagte, man solle jede Infektion zu vermeiden versuchen. Die Schäden würden sich addieren und irgendwann vielleicht bei der 10. Infektion spürbare Folgen haben. Deshalb bin ich geimpft. Mein Immunsystem kämpft ab dem 1. Tag und lässt dem Virus keine 7 Tage Zeit, sich im Körper auszubreiten und irgendwo im Fett verstecken. Aber hej, es ist ja nur ein Schnupfen (die Leute kann ich nicht ernst nehmen).
-
Ich habe gerade etwas Zeit zwischen 2 Notenkonferenzen und antworte etwas aus meiner Sicht. CDL hat dir die wichtigen Seiten bereits genannt. Wichtig ist vor allem die Gewerkschaft, sie weiß am besten Bescheid, die Dinge ändern sich immer wieder. Ich habe auch schon gehört, dass evtl. Tauschpartner (z. B. jemand, der mit Biologie nach Bremen will) sich auch an die Gewerkschaft wenden, vielleicht klappt ja eine Vermittlung.
Zu mir:
Ich war in NRW angestellt (nicht alle Lehrer sind verbeamtet und NRW hat am Ende des letzten Jahrtausend kaum jemand verbeamtet (mir war zwar noch bei der Einstellung mündlich versprochen worden, dass ich nach 3 Jahren verbeamtet werde, das wurde aber bereits für den Jahrgang vorher gekippt). Deshalb konnte ich ganz normal nach 5 Jahren kündigen und mich hier neu bewerben (es ging hier also noch einmal von vorne los, da ich damals noch unter 35 war, hatte es erst einmal keine finanziellen Nachteile, hat sich inzwischen geändert, Stichwort Dienstalterstufe wird anders berechnet, ich lief aber noch nach dem alten System durch). Natürlich habe ich erst gekündigt, als ich die neue Stelle hatte (wäre die Kündigungsfrist abgelaufen, es ging um Tage, wäre mir die Stelle ein Jahr aufgehoben worden).
Ich war und bin sehr froh darüber, ein Tausch von OWL (NRW) nach Freiburg (BW) wäre vermutlich unmöglich gewesen (es wollen viel mehr in die andere Richtung). Ich weiß von Kollegen, die Jahre benötigten, um von hier z. B. nach Rheinland-Pfalz oder Hamburg zu gelangen (es gibt nicht immer den richtigen Tauschpartner und eine Ehefrau und Haus in Rheinland-Pfalz reichten erst einmal nicht). Versuche es also immer wieder, wenn es nicht gleich gelingt. Biologie und welche Fremdsprache (?) sind hier im RP Freiburg nicht gesucht (auch in Baden-Württemberg gibt es unbeliebtere Stellen, du hast leider nicht geschrieben wohin du möchtest). Auf die Ostalb könnte es leichter sein. (Mich wundert, dass du das Nebenfach Bio zuerst nennst und die Fremdsprache nicht genau, ich vermute daher eine ungewöhnliche Sprache wie z. B. Russisch oder nur kleine Fakultas - dann wird der Tausch noch schwieriger, Bio ist extrem überlaufen.)
Ich bin nach meinem Wechsel erst einmal im RP Stuttgart gelandet (damals konnte man sich noch nicht schulscharf bewerben) und musste mich für 5 Jahre verpflichten (ein Wechsel ging vorher nicht). Danach wollte ich ins RP Freiburg tauschen, auch das dauerte 2 Jahre (und hätte länger gedauert, wenn ich nicht verschiedene Fürsprecher gehabt hätte). Ich habe im Vorfeld mit meinen Wunschschulen hier Kontakt aufgenommen, habe sie besucht und mir wurde alles gezeigt. Beide Schulleiter wollten mich dann unbedingt (ich brachte Erfahrung im neuen Fach NwT dank NRW und Modellschule im RP Stuttgart mit, hier sollte es gerade eingeführt werden, war meine Hauptaufgabe nach dem Wechsel). Das hat sicher etwas geholfen. Entscheiden tun aber die RPs. Wollen sie dich ziehen lassen, haben sie Platz für einen Außenstehenden? Hier im Forum werden ja immer wieder Tauschpartner gesucht. Ob das hilfreich ist, weiß ich nicht. (Ich durfte erst tauschen, nachdem das abgebende RP Stuttgart zugestimmt hat, dass ich bereits ein Jahr vorher hier im RP Freiburg erfolgreich eine Stelle gefunden hatte, war egal.)
Baden-Württemberg verbeamtet eigentlich immer, wenn die Voraussetzungen stimmen (wir hatten noch nie mehr als einen angestellten Lehrer auf ca. 80 Beamte). An Gemeinschaftsschulen ist es sicher leichter eine Stelle zu erhalten als an einem Gymnasium (unsere Referendare "mussten" in den letzten Jahren alle an Gemeinschaftsschulen). Die Stellen werden aber zusammen ausgeschrieben (ländliche (unbeliebtere) Orte dürfen bereits früher ausschreiben, die anderen erst im Hauptverfahren), ich weiß aber nicht, ob das auch für Tausch aus einem anderen Bundesland relevant ist.
Also noch einmal: Wende dich an eine Gewerkschaft, die wissen Bescheid, ich kriege es auch nur indirekt mit.
Ich wünsche dir viel Glück.
-
Was ist denn dort montags?
Spaziergang (lebst du auf dem Mond?), angeblich lt. YouTube-Film 5 Minuten nach Ende bereits im Internet waren es 3500 Personen in meiner kleinen Stadt, seltsamerweise kennt man nur wenige Spaziergänger hier (es wird bei Facebook und Telegram dazu aufgerufen, die Leute reisen weit, es sind verbotene nicht angemeldete Demos gegen jede Coronamaßnahme jeden Montag überall in Deutschland, dann muss man keine Regeln einhalten. Wer trägt bei einem Spaziergang schon Maske und meldet ihn vorher an? Man traf sich rein zufällig. Organisiert wird es (fast immer) von rechts außen. Ziel ist es, den Staat zu schädigen, zumindest vorzuführen.) Nachdem die Nachbarstädte dagegen vorgegangen sind (ja, man sich auch draußen anstecken, wenn man mehrere Minuten zu nah steht), laufen sie jetzt hier.
-
Was ich nicht verstehe? Vor knapp 2 Jahren haben doch die "Tierarztlabore" angeboten, auch PCR-Tests durchzuführen, sie könnten es, weil diese Tests auch in der Tiermedizin vorkämen und sie könnten gleich anfangen, sie benötigten nur die Chemikalien. Auch damals waren Testkapazitäten knapp, es mangelte aber vor allem an Chemikalien. Wenn das Ausland so viel mehr PCR-Tests durchführen kann, dürfte es doch inzwischen nicht mehr so knapp sein. Und diese Labore meinten, dass sie mit knapp 20 Euro (damals) hinkämen (Journalisten schrieben damals, dass deswegen die andere Labore ablehnten). Es geht um viel Geld.
Wir haben inzwischen aber auch erlebt, dass bei Schülern bis zu 3 Schnelltests an 3 Tagen nacheinander positiv waren und die ersten 2 PCR-Test direkt im Anschluss negativ. Erst der 3. PCR-Test war positiv. Wir haben seit Weihnachten gute Schnelltests, davor war viel Mist.
-
Ich dachte gerade, was ist das für ein Lärm da draußen, Jubelrufe wie nach einem Tor bei der EM (public viewing war auf dem selben Platz) , nach 10 Minuten fiel mir ein, dass heute Montag ist.
Und die Hospitalisierungsrate steigt seit einer Woche, gestern auch zum 1. Mal die Belegung der Intensivbetten. Milder Verlauf heißt bei WHO, keine Beatmung, keine Intensivstation, der Schwurbler denkt bei mild an Schnupfen. Traurig.
-
Ja, eure Reaktionen sind richtig. Es bringt nichts, noch einmal einen Beleg zu verlinken. Wer glaubt schon dem RKI, wenn der geboosterte Kollege doch erkrankt ist. Den kennt man ja, die Presse, das RKI, alles gelogen. (Achtung Ironie, schreibe ich lieber dazu.)
Werbung