Beiträge von Kris24

    Kris24: Danke für die Darstellung.

    Außerdem kann man immer noch darauf hoffen, dass bei den Impfstoffen die Entwicklung weiter geht. Dadurch haben wir dann eine Chance auf eine erkrankungsfreie Immunisierung. Wir haben bisher die erste Generation Covid-19-Impfstoffe verwendet.

    Ich möchte als Beispiel die an Omikron angepassten Impfstoffe erwähnen, die wohl im Sommer verfügbar sein werden. Wenn man damit die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung wieder senken kann, lohnt es sich durchaus, bis dahin uninfiziert zu bleiben.

    Wobei nicht sicher ist, ob Omikron-Impfstoffe wirklich für alle kommen, ob es zusätzliche Sicherheit bietet im Vergleich zu den ersten. (Vielleicht reichen die alten Impfstoffe für eine 4. Impfung? )

    Aber Drosten u.a. hoffen auf Impfstoffe der 2. Generation, die bereits in der Nase wirken und dann wirklich Infektionen verhindern können. Momentan kann der Impfstoff erst wirksam werden, wenn das Virus im Körper ist.

    Es wird sicher bessere Impfstoffe und Medikamente geben

    Ich habe soeben folgendes gelesen

    https://www.zeit.de/politik/2022-0…azR3cdU5X7JLSBP

    Bei 15.34 Uhr liest man folgendes

    "An den deutschen Schulen steigen die Ansteckungszahlen. In der vergangenen Woche seien 348.000 Corona- und Quarantänefälle bei Schülerinnen und Schülern bekannt gewesen, teilte die Kultusministerkonferenz (KMK) mit. In der Woche davor waren es 275.000 Fälle. Bei den Lehrkräften wurden etwa 35.700 Fälle gemeldet – in der Vorwoche waren es 28.300. Das ist ein Höchststand in der aktuellen Omikron-Welle.

    Die von der KMK veröffentlichten Zahlen sind aber nur bedingt aussagekräftig, weil immer wieder Ferien sind und dann aus den Bundesländern keine Zahlen gemeldet werden. Zudem liegen nicht aus allen Ländern Daten vor.
    Berlin meldet keine Zahlen mehr, da die in den Schulen durchgeführten Schnelltests nicht mehr durch PCR-Tests bestätigt würden. Dadurch liegen dem Land zufolge keine validen Daten mehr vor."

    Ohne Masken werden die Zahlen sicher sinken und weniger Unterricht ausfallen. :autsch:

    Und ganz ehrlich, ob sich die Kolleg*innen jetzt infizieren oder im nächsten oder übernächsten Herbst tut mir oder meinen Kids echt nicht weh! Es geht kein Weg dran vorbei! Es wird Ausfälle geben, ich hoffe es sind für alle nur Fehlzeiten und nicht mehr! Aber so isses halt!

    Und die die sich jetzt infizieren, infizieren sich auch nächstes und übernächstes Jahr (wie kommst du auf oder?). Bereits jetzt infizieren sich immer wieder dieselben Kollegen (und Unterricht fällt massenweise aus). Danach braucht mancher lange, um wieder richtig fit zu werden (weiterer Stundenausfall).

    Es gibt auch Mediziner, die der Ansicht sind, dass kleine Schäden bei der einzelnen Infektion sich addieren können und z. B bei der 6. Infektion dann der Schaden nicht mehr zu übersehen ist. Deshalb der Rat, man möge versuchen, auch einzelne Infektionen zu verhindern, auch wenn es einen irgendwann trifft (daher je später, desto besser, zumal es vielleicht irgendwann wirksame Medikamente für jeden und nicht nur für Risikopatienten gibt).

    Und bei sehr vielen Viren gibt es Langzeitschäden, z. B. Gürtelrose bei Windpocken, div. Krebsarten (und selten MS) bei Pfeifferschen Drüsenfieber und anderen (man impft seit einige Jahren gegen HPV), jedes 600. Baby, das an Masern erkrankt, stirbt Jahre später (und deshalb impft man jetzt verpflichtend) usw.


    Bis jetzt gibt es bei Sars-CoV2-Viren nur Vermutungen, aber gut klingt es nicht.

    Für mich eher...die Kinder bringen Corona nicht mit.

    Sie brauchen also keine Masken.

    Also bei uns nicht.

    Die kleinen Geschwister aus Kita und Grundschule stecken ihre älteren Geschwister an und die dann ihre Sitznachbarn. Wir "wetten" im Lehrerzimmer, wer als nächstes dran ist (und sind entsetzt, wie sehr es stimmt)..

    Und leider fehlen auch viele Schüler 3 - 4 Wochen. So asymtomatisch kann es also nicht sein. (Ist es auch nicht, wenn wir nachfragen. )

    Und dann schreien bei uns die gegen Masken sind, wenn Unterricht im großen Maße ausfällt. Ich war letzte Woche 3 Tage krank und hatte an den anderen beiden Tagen jeweils eine Stunde zusätzlich für an Covid-19-erkrankte Kollegen Vertretung. In der einen Klasse fanden nur noch 5 Stunden statt (wir sind Ganztagsschule), davon 3 in Vertretung. Die Kollegen sind jetzt teilweise zum 2. oder 3. Mal infiziert, die Mehrheit von ihnen nehmen oft die Maske ab, die mit Masken sind bisher sehr selten infiziert. Zusätzlich habe ich seit Monaten keine Stunde in einer vollständigen Klasse gehabt, bei jeder Klassenarbeit mindestens einen Nachtermin. (Für NRW-Lehrerin, wir schreiben in allen Fächern Klassenarbeiten nicht nur in paar Fächern wie NRW. Alle erwarten, dass der Online-Unterricht läuft, dass Moodle bedient wird. Ich unterrichte alles mindestens zweimal. )


    Wir anwesenden Kollegen bereiten inzwischen Vertretungsstunden aus zeitlichen Gründen nicht mehr vor. Es sind seit Dezember zu viele Stunden (immer zwischen 5 - 10% infiziert), ich kann nicht mehr (Folge letzte Woche gesehen). Es ist also nur noch Beaufsichtigung. Die 7. Klasse hat also kaum noch Unterricht, es ist nur noch Betreuung.,

    Wie geschrieben, bei uns nehmen viele Masken nicht ernst, erwarten aber perfekte Betreuung über Moodle (Schüler, Eltern) oder Vertretung (Kollegen). Und dann wird Druck geschrien, wenn man darauf hinweist.

    Ich hatte ja ganz am Anfang dieses Threads mal gesagt, dass ich mir nur wünsche, dass man den Kindern keinen Druck macht die Maske zu tragen...

    Heute zeigte mir eine Bekannte die Mail, die die Schule gestern den Eltern geschickt hat UND den Kindern mit in die Post gegeben hat.

    TITEL: freiwilliges Maskentragen

    Dort steht kurz zusammengefasst drin, dass man eindringlich darum bittet, dass die Kinder weiterhin Maske tragen " sollen"..sowohl vor den Osterferien, als auch danach...

    Wenn das kein Druck ist...finde ich unmöglich!

    Ich möchte einfach nur Schüler in Präsenz unterrichten.

    "Unter anderem forderte Schirinowski 1992 die Wiederherstellung der alten russischen Reichsgrenzen von 1917 mit Finnland, Kongresspolen, Belarus und der östlichen Ukraine. Letztere war Kernland der mittelalterlichen Kiewer Rus, die manchen als Wiege der russischen Nation gilt.[19] Auch sprach er sich für eine Annexion Alaskas aus. Zudem brachte er die Idee auf, große Ventilatoren zu verwenden, um radioaktive Abfälle in die baltischen Staaten zu blasen.[14]

    2007 schlug er vor, im Atlantik russische Atombomben zu zünden, um Großbritannien zu überfluten.[20]" :autsch:

    Aus https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wladimir_…ch_Schirinowski

    Danke pepe für den Link.

    Wird das bei euch nicht demnächst verändert und die Abiturprüfungen Bundesweit angepasst und Poolaufgaben, die nicht verändert werden dürfen, genommen. Auf einer Fortbildung zu den neuen Kernlehrplänen diese Woche wurde das Vorgehen so klargestellt.

    Ja. Aber für Chemie erst ab 2025, für Mathe, Deutsch und Englisch gilt dies bereits seit ein paar Jahren.

    (Für Chemie komme ich also mindestens noch einmal dran. Und bisher war es angeblich in den 3 anderen Fächern so, dass Aufgaben in den Pool eingestellt wurden und dann dieselben Aufgaben wieder herunterladen wurden. Da ich aber bis jetzt noch nicht betroffen war (ich habe bisher immer für Chemie erstellt, jede Schule entscheidet, wen sie schickt), weiß ich dies nur vom Hörensagen.

    Es kann gut sein, dass sich das zukünftig ändert. So macht es ja keinen Sinn.

    (Wir sind über die Zeitplanung nicht begeistert. Bis 2020 alter Bildungsplan von 2004 mit nur 4 Stunden LK (dafür 5 Fächer). Ab Abi 2021 erstmals 5 statt 4 Stunden, ab 2023 gilt im Abitur zum ersten Mal unser neuer Bildungsplan von 2016 und ab Abitur 2025 dann wieder (deutschlandweite) neue Themen (wurden uns auch schon vorgestellt). 3 Änderungen in 4 Jahren bzw. 4 Pläne innerhalb von 5 Jahren, ich habe fast jedes Jahr einen Chemie-LK und plane ständig neu.)

    Schüler, die mit Halsschmerzen oder Schnupfen in die Schule kommen, werden bei uns immer noch konsequent heimgeschickt. Ich habe eben in dr Nina App nochmal nachgeschaut, es gilt immer noch "Kein Zutritt mit Symptomen".

    Auch bei negativem Test. Gilt für Schüler und Lehrer.

    Und woher weißt du es? Die Schüler sagen es bei Halsschmerzen etc. erst hinterher, wenn sie positiv getestet wurden. (Und leichter Schnupfen alleine ist noch kein Grund. Starke Erkältungen gab es bei uns in der Schule im letzten Winter auch nicht. Aktuell heißt es oft Heuschnupfen etc )

    Studien können ja nichts dazu sagen, aber in der Regel sind die symptomatischen Schüler ja gar nicht in der Schule, also werden bis auf wenige Ausnahmen nur asymptomatische Schüler positiv getestet. Manchmal bekommen sie dann noch Symptome, aber oft bleiben sie dann auch ohne.
    das sagt ja nichts über die Anzahl auf die Gesamtpositiven Tests aus.

    Natürlich kommen Schüler mit Halsschmerzen oder Schnupfen in die Schule. Sie dachten an Erkältung (Und bei uns werden tatsächlich die meisten zuhause positiv getestet nachdem Symptome aufgetreten sind, dabei hatten wir bis letzte Woche dreimal pro Woche getestet. )

    Die Schnelltests benötigen eine bestimmte Menge Virus. Und sie wurden entwickelt, um bei symptomatisch erkrankten Covid-19 nachzuweisen. Bei asymtomatisch war es bei Alpha und Delta unter 25 % (sonst theoretisch über 80 %). Aktuell vermutet man noch etwas geringere Werte.

    Ich weiß nicht, ob ich Dich missverstehe. Die Informationsmöglichkeit gilt nicht nur bei schwerwiegenden Fällen.

    In schwerwiegenden Fällen kann sich über den erkennbaren gegenteiligen Willen des Schüler hinweggesetzt werden.
    Solange der gegenteilige Wille nicht erkennbar ist, darf man den Eltern alles erzählen.

    Das stimmt (mein "und" war nicht eindeutig, ich habe die beiden Möglichkeiten aufgezählt), aber die Schüler müssen vorher informiert werden, sie müssen nicht schriftlich ablehnen. Beweise das mal, wenn keine schriftliche Zustimmung vorliegt. (Für nur Zuspätkommen war das meiner früheren SL zu riskant.)

    Infektionsort wird wohl eher das Wochenende am Ballermann sein, da ist die Maskenpflicht im Unterricht ja eher irrelevant.

    Ansonsten: Ja, dann stecken sie sich halt an. Wie ich bereits erwähnt habe, der Grund für die Maskenpflicht war eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern und nicht eine individuelle Infektion. Das ist aktuell nicht gegeben. Einige Krankenhäuser jammern zwar, aber hier ist die Ursache ja eher in der langen Isolationsdauer & dem Aufwand für die Isolierung von infizierten Patienten gegeben, das kann man ja entsprechend auch ändern. Machen unsere Nachbarländer ja auch.

    Hier schicken Krankenhäuser Patienten mit zusätzlichem Covid-19, wenn irgendwie möglich, wieder heim. Die andere Erkrankung wird erst nach der Covid-19-Infektion behandelt.

    Und noch einmal, Covid-19 mag für den jungen Pfleger nicht gefährlich sein (allerdings erhöht (körperliche) Anstrengung das Risiko für Herzrhythmusstörungen usw,), für den Herzinfarktpatienten zusätzliches Covid-19 dagegen nicht (die Überlebenschancen sinken rapide, teilweise unter 3 %).

    §55 (3) Schulgesetz in BW

    DFU liegt richtig, der "Widerspruch" muss allerdings nicht schriftlich sein.

    Danke.

    Ich zitiere

    "(3) Unbeschadet der Rechte volljähriger Schüler können deren Eltern die Aufgaben nach Absatz 2 wahrnehmen. Die Schule kann ihnen auch personenbezogene Auskünfte erteilen oder Mitteilungen machen, wenn kein gegenteiliger Wille der volljährigen Schüler erkennbar ist oder wenn eine Gefahr für wesentlich überwiegende Rechtsgüter wie Leben, Leib, Freiheit oder Eigentum zu befürchten ist und die Auskunft oder Mitteilung angemessen ist, die Gefahr abzuwenden oder zu verringern. Dies gilt auch, wenn der Ausschluss aus der Schule angedroht wird oder ein Schüler die Schule gegen seinen Willen verlassen muss. Volljährige Schüler sind über die Möglichkeit personenbezogener Auskünfte und Mitteilungen an die Eltern, wenn kein gegenteiliger Wille der volljährigen Schüler erkennbar ist, allgemein oder im Einzelfall zu belehren."

    Es muss also nicht schriftlich vom Schüler vorliegen, die Schüler müssen informiert sein. und es gilt bei schwerwiegenden Vorfällen. Verändert wurde der Paragraph 2003, also auch eine Folge von Erfurt. Aber danke für den Link.

    Habe ich dieses Jahr auf einer Klassenkonferenz bei der Schulleitung nachgefragt. Die klare Aussage war, dass es erlaubt ist, so lange der Schüler es nicht ausdrücklich schriftlich untersagt hat (BW).

    LG DFU

    Das habe ich anders gehört, der Schüler müsse zustimmen. Ich muss mal nach einer Quelle schauen oder hast du eine parat?

    (Dank G8 kommt es vei uns inzwischen sehr selten vor. Fast alle sind U18.)

    Für Thüringen:

    Permanentes Zuspätkommen sehe ich als wesentliche, den Schüler betreffende Vorgänge.

    Da bin ich nicht so sicher.

    Die Ergänzung bis 21 Jahre ist Folge vom Amoklauf in Erfurt. Damals wurde ein gerade volljähriger Schüler vom Gymnasium verwiesen und die Eltern erfuhren es nicht. Am Tag der letzten schriftlichen Abiprüfung kam es zum Amoklauf, weil die Lügen nicht weiter funktionieren konnten.

    Damals war der Wunsch der Gesellschaft groß, dass bei schwer wiegenden Vorfällen wie Schulverweis auch Eltern von 18 - 20jährigen informiert werden. Thüringen hat dies umgesetzt, die (meisten) anderen Bundesländer nicht. Es geht vermutlich nicht um "nur zuspätkommen".

    Na ja, die Eltern bestätigen mit der Unterschrift ja nur die Kenntnisnahme des Zeugnisses. Je nach Formulierung der Nachfrage bestätigt ja auch die Nachfrage die Kenntnisnahme.
    Kann also bei den SuS / deren Eltern als erledigt abgehakt werden ;)

    Man (ich) hätte es nur gerne schriftlich.

    Conni , keine Ahnung, welches Bildchen hier passt :troest:

    (Im Kollegium wurde gerade auch ein Zeugnis gesucht, der Schüler meinte, er hätte es einem Lehrer gegeben, die Beschreibung passte auf fast alle. Nach einiger Zeit fand er es doch zuhause.)

    OT Ergänzung

    Ich habe einmal eine Schülerin unterschreiben lassen, dass die Kaffeeflecken bereits drinnen waren, nicht dass ich nachher Schuld bin. Die Schülerin hat zuvor erschrocken gefragt, ob ich das Zeugnis nicht mehr annehme und war erleichtert, mit einer Unterschrift davon zu kommen.

    Wer benötigt nur Zeugnisse?

    Seph hat völlig recht. Nichtsdestotrotz finde ich es seltsam, dass du Praktikumsbetreuung bei SuS durchführen sollst, die du gar nicht kennst und in deren Klassen du überhaupt nicht eingesetzt bist. Das kenne ich so nicht, sondern nur so, dass die Lehrkräfte die in den jeweiligen Klassen eingesetzt sind, die Praktikant*innen betreuen.

    An meiner 1. Schule wurden zuerst die Kollegen heran gezogen, deren Stunden ausfielen (Anzahl der Deputatsstunden - Anzahl der Besuche). Wenn aber mehrere Schüler in einem Betrieb waren, ging nur ein Kollege hin (und hatte dann auch Schüler, die er nicht kannte). Mehrere Kollegen (zu unterschiedlichen Zeiten) kam beim Betrieb nie gut an

    Und ich hatte mal 14 Deputatsstunden in einer 9. Klasse, ich konnte aber unmöglich 28 Besuche in zwei Wochen durchführen. Dann mussten auch andere Kollegen ran.

    An meinen beiden anderen Schulen gibt es nur Anrufe.

    Liebe seekatze, ich fand die Besuche oft spannend, ich habe selbst viel gelernt. Ich erhielt auch nur das Kilometergeld.

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