Beiträge von Kris24

    Mal aus Interesse: spielt FFF bei Euch noch eine große Rolle?

    Ich habe das Gefühl, dass das hier ziemlich eingeschlafen ist. Meine Kollegin ist bei den Parents for Future aktiv und erzählt, dass zu Demos und Koordinationstreffen u.ä. so gut wie keiner mehr kommt, weder Jugendliche noch Erwachsene.

    Ja, aber bei uns fanden sie schon immer Freitags nach der Schule statt (Organisatoren wollten auch gute Noten, Lehrer und Eltern beteiligen sich).

    Ach, daran liegt es. Da sind tatsächlich unterschiedliche Impfstoffe gemeint.

    "Zostavax" ist ein Lebenimpfstoff, der von der STIKO hier in Deutschland nicht mehr empfohlen wird. Zitat von der oben verlinkten Website: "In Deutschland sind zwei unterschiedliche Impfstoffe gegen Herpes zoster für Personen ab 50 Jahren zugelassen und verfügbar: Seit 2013 ein attenuierter Lebendimpfstoff (Zostavax®) und seit 2018 ein adjuvantierter Herpes-zoster-subunit-Totimpfstoff (Shingrix®), u.a. bestehend aus dem rekombinanten Oberflächenglykoprotein gE des Varicella-zoster-Virus und einem Wirkverstärker (AS01B).

    Der Herpes-zoster-Lebendimpfstoff wird von der STIKO aufgrund der eingeschränkten Wirksamkeit und seiner begrenzten Wirkdauer nicht als Standardimpfung empfohlen. Außerdem ist der Lebendimpfstoff nicht zur Impfung von Personen mit geschwächtem Immunsystem geeignet, die aufgrund einer Immunschwäche oder einer immunsuppressiven Therapie ein erhöhtes Risiko haben, an Herpes zoster zu erkranken (Epid. Bull. 34/18 und Epid. Bull. 36/17).

    Der Herpes-zoster-Totimpfstoff ist von der STIKO seit Dezember 2018 (Epid. Bull. 50/18) als Standardimpfung (S) für alle Personen ≥ 60 Jahren empfohlen. [...]"

    Ja, das hatte ich damals ergoogelt. Danke, dass du es hier verlinkt hast.

    Noch einmal, Moderna darf nicht gespendet werden, BioNtech-Impfdosen wurden bereits im August/September versprochen zu spenden (dauert halt immer). WHO u.a. waren ziemlich ungehalten, dass Deutschland u.s. überhaupt dieses Jahr boostern wollen.

    Vor kurzem wurde auch ich hier noch angegriffen, dass ich Ü50 mich boostern lassen möchte. Jetzt rennt alles.

    Es gibt die These, dass Gürtelrose zu verhindern wäre, wenn man sich verstärkt durch Kontakt mit infizierten Kindern boostern würde. Dann breche die Gürtelrose nämlich nicht aus. Ich habe keine Ahnung, ob das stimmt oder ob das Impfgegenergequatsche ist.

    Gürtelrose kann nur ausbrechen, wenn man zuvor Windpocken hatte. Das Virus schlummert im Körper und wird bei schwachen Immunsystem wieder aktiv.

    "Boostern" mit weiteren Windpocken sorgt vielleicht für ein starkes Immunsystem (Impfung aber auch), es sorgt aber auch dafür, dass genug Virus im Körper ist und die Wahrscheinlichkeit für Gürtelrose steigt. Irgendwann macht jedes Immunsystem mal (evtl. kurzfristig) schlapp.

    Das Argument erinnert mich an frühere Masernparties usw., ich halte es für unsinnig.

    Folgefrage : hat schon jemand so eine Ablehnung /Absage erlebt?

    Was könnte man bei so einem Fall machen?

    Ja. Mir wurde ein Wechsel des RP (Stuttgart/ Freiburg) verweigert, obwohl ich mich erfolgreich auf schulscharfe Stellen beworben hatte. Nur nach vielen Telefonaten und dem Verzicht auf Ersatz von meiner früheren SL wurde er im Folgejahr gestattet (sonst wäre er wieder abgelehnt worden).

    Bei Mangelfächern hat man wenig Chancen.

    Es gibt verschiedene Gürtelroseimpfstoffe und das war tatsächlich das 1. Mal, dass ich vor ein paar Jahren auf Wunsch meiner Mutter mich üher verschiedene Impfstofftypen infirmiert habe (meine Mutter erhielt von 2 Ärzten und ihrer Apothekerin verschiedene Informationen). Seit 2018(?) wird in Deutschland nur noch ein Typ eingesetzt (zu dem ich zum Glück geraten habe, war damals noch nicht so klar). Ich habe jetzt keine Zeit noch einmal zu googeln, es ist aber in Deutschland jetzt entschieden.

    So lange keiner im Metaphern-Wald vorn Baum rennt ....

    Die Schläuche sind knapp. Eigentlich sind genug da, aber nicht alle von einer Farbe. Der Feuerwehrchef möchte, dass alle gelagerten Schläuche verwendet werden, die roten und die grünen. Die grünen zu verbieten, war keine gute Idee.

    Trotzdem müssen wir aufhören, uns die Schläuche nach der Farbe auszusuchen.

    Spröde ist nichts.

    Mit spröde meinte ich das neue Infektionsschutzgesetz, das manche als "zahnlosen Tiger" bezeichnen.

    Beide m-RNA-Impfstoffe sind gut, bringen aber aktuell nichts. Um in der "Feuersprache" zu bleiben, dass sind wirkungsvolle Sprinkleranlagen, die langfristig vor Flächenbrand schützen, aber im aktuellen Großbrand noch nicht ausreichend vorhanden sind.

    Ich wurde so um 1987 (6. Klasse) zusammen mit meinen Mitschülerinnen gegen Röteln geimpft. Ich sehe uns noch alle zusammen vor der Impfung in einem Raum der Schule sitzen, in dem wir sonst nie waren. Das war so ein Mehrzweckraum, in dem z.B. die unbenutzten OHPs rumstanden und in dem es ganz besonders muffig roch.

    War bei uns 1979 auch so (ich wollte es damals aber beim Kinderarzt, ich hatte Horrorgeschichten von einer Impfpistole für alle gehört und meine Mutter erhörte mich, ich zeigte dann meinen Impfpass stolz in der Schule) und an der Grundschule schluckten wir alle das Zuckerstück gegen Polio.

    Aber gegen alle anderen Kinderkrankheiten wurde ich erst 1985 vor meinem USA-Schüleraustausch geimpft. In Michigan war es Pflicht, in Deutschland fing es erst an (und meine Generation betraf es nicht).

    Eigentlich nicht, eher so irgendwie: der Feuerwehrchef zieht die Schläuche der einen Marke ein und verteilt schnell die spröden der anderen Marke, während sich gerade der Flächenbrand ausbreitet. Und das, während viele Leute in der Kälte Schlange stehen, um einen Schlauch zu erwerben und anderen beim Löschen zu helfen, weil deren eigenes Haus gar nicht brennt.

    Schnell? Es wird nach schnellem Verbot der 1. Marke erst lange diskutiert, ob überhaupt etwas bundesweit angeschafft werden soll und dann nach Ausbreitung des Brandes, was man nicht ahnen konnte, der Brand hätte doch von alleine ausgehen können, der spröde Schlauch als wirkungsvoll angepriesen. Wer noch einige Wochen den alten Schlauch verwenden möchte, muss es jetzt sofort tun (bis 25. November), auch wenn es noch gar nicht brennt. Mitte Dezember soll evaluiert werden, aber die früheren Schläuche dürfen auf keinen Fall danach verwendet werden.


    Ich wiederhole mich, ich komme aus dem Kopfschütteln nicht heraus, hoffe, dass es nicht zu schwerwiegenden Langzeitschäden bei Kindern kommt (Nierenschäden, Denenz, Herzinfarkt, Schlaganfälle in 10, 20 Jahren) , die absolut nichts dafür können und versuche mich und meine Lieben zu schützen. Aber ich fühle mich alleingelassen.

    Ich finde, dass sich einige Hausärzte auch echt anstellen. Viele leisten sicherlich vor Ort großartige Arbeit. Aber alleine der Gassen ist eine Katastrophe. Alleine wenn er davon spricht, dass die Lage nicht so schlimm ist.

    Vielleicht sollte man sich auch mal in Erinnerung rufen, dass die Ärzteschaft im Frühsommer gefordert hat, dass man die Impfzentren schließen und die Ärzte impfen lassen soll. Beziehungsweise die Kassenärztliche Vereinigung hat das gefordert. Und nun stellen wir fest, dass wir die Impfzentren doch bräuchten... Während der Vorstand der Kassenärzte immer noch sagt, dass alles kein Problem ist, stöhnen die Ärzte vor Ort.

    Gassen ist Orthopäde, Unfallchirurg und Rheumatologe. Da wächst nichts exponentiell.

    (Ich dachte oft, von Mathe hat er keine Ahnung.) :flieh:

    Es geht doch gar nicht darum, wie gut Moderna ist, sondern dass fünf vor 12 alles geändert werden muss. Es gab sooooo viele verunsichernde Momente, warum noch mehr produzieren? Und unsere Hausarztpraxis hat vor drei Tagen noch Leute mit was anderem als Biontech in der 1./2. Impfung abgewiesen, weil sie nur Biontech auf Biontech boostern.

    Hier wird doch ständig gepredigt, dass man sich mal auf die Fachleute verlassen solle, weil wir alle keine Ahnung haben, wenn die aber selbst von Kreuzimpfungen abraten und 3 Tage später zuraten, wen soll denn das noch überzeugen? Außerdem wird es den eh schon schleppenden Prozess sinnlos verzögern.

    Ich glaube, wenig hat mich in dieser Pandemie so kollossal genervt, wie dieser unnötige Schnellschuss. ha! *Wortwitz*

    Ja, ganz zu Beginn hatte man nur Studien von einem Impfstoff. Hersteller testen natürlich nur ihren Impfstoff. Daher die Empfehlung der Stiko.

    Aber Kreuzimpfung hatte man bereits im Mai positiv beurteilt, ich habe es bereits vor meiner Zweitimpfung gelesen. AstraZeneca/BioNTech hat sogar zweimal BioNTech geschlagen, wenn teilweise auch nur knapp.

    Ja, es gab Fachleute, die davon abgeraten haben, aber noch mehr beim Booster dazu. Nur bei AstraZeneca/ BioNTech bzw. Moderna als Zweitimpfung gab es welche, die meinten, es solle bei der Drittimpfung derselbe Impfstoff wie bei der Zweitimpfung sein.

    Weltweit gibt es viele, die bei der Drittimpfung den anderen m-RNA-Impfstoff empfehlen (und auf einen Vektorimpfstoff Moderna). Link oben

    Es wurde gewaltig unterschätzt, wie viel BioNTech-Impfdosen plötzlich angefordert werden. Vor kurzem wurden alle Impfstoffe unter 1 Mio. mal pro Woche verimpft (teilweise gerade die Hälfte), dann hätten ca. 30 Mio. Impfdosen BioNtech ewig gereicht.

    Jetzt ziehen auch die Bestellungen an BioNTech-Impfdosen exponentiell an. Also entweder BioNTech-Impfdosen zusätzlich auf dem Weltmarkt kaufen und Moderna im Februar wegwerfen (Moderna hat als einziger Hersteller Export verboten, neulich verlinkt) oder Biontech begrenzen (es ist nicht 0) und Moderna anpreisen.

    Ob eine Woche Werbung vor Begrenzung ausgereicht hätte, ich glaube nicht. Und die Verträge mit Moderna waren lange geschlossen, wenn man vir einem Jahr darauf verzichtet hätte...

    noch einmal, es gibt nur 24 Mio. BioNTech-Impfdosen bis Ende Dezember, allein für kommende Woche wurden 6 Mio. bestellt, vor drei Wochen 1 Mio.

    Die Woche darauf würde es noch mehr, Anfang Dezember wäre es weg. Dann gäbe es nur noch 26 Mio. Moderna-Impfdosen und auch Kinder müssten mit Moderna geimpft werden, obwohl bei ihnen das Risiko für Herzmuskelentzündung noch am größten ist. Wäre das sinnvoller? Das Geschrei wäre auch laut.

    50 Mio. m-RNA-Impfdosen sollten für 6 Wochen reichen. Aber wenn jeder auf BioNTech besteht?

    Übrigens, hier ist eine Liste (herunterscrollen), dass Modernabooster nach BioNTech am wirksamsten sei. Aber wer weiß das?

    https://www.tagesspiegel.de/politik/nebenw…t/27803742.html

    Und das Verfallsdatum der Modernalieferung ist dem Jens gestern aufgefallen, als er im Keller auf die Schachtelunterseite geguckt hat?

    Es wurde sehr viel im 3. Quartal geliefert und das läuft im 1. Quartal 22 ab.

    Vielleicht dachte er, dass es mehr Erstimpfungen gibt? (Aber auch so hätte man sich denken können, dass ein Hausarzt für Booster-Impfung und Erstimpfung nicht verschiedene Impfstoffe verwendet. )

    Der Grund für den Beschränkung von Biontech ist übrigens nicht, dass man nicht genug Biontech hätte, sondern dass man zu viel Moderna hat und da in den nächsten Wochen Millionen Dosen ab zu laufen drohen.

    Bis Jahresende gibt es 24 Mio. BioNTech und 26 Mio. Moderna. Fürd die kommenden Woche wurden 6 Mio. BioNTech bestellt. Wenn man davon ausgeht, dass impfen zunimmt, wird es schon knapp.

    Moderna ist jetzt übrig, weil es im Frühjahr kaum verimpft wurde, weil es kaum gab (ich hätte es gerne bekommen, aber in Baden-Württemberg gab es damals nur in einem Impfzentrum Ulm und da war mir die Fahrt doch zu weit).

    Daher wird jetzt fast nur BioNTech geboostert, wenn man beim gleichen Impfstoff bleiben will/soll.

    Sinnvoll wäre also zuerst eine Werbekampagne (Fernsehen etc.) mit der besseren Wirksamkeit Modernas (es gibt ja einige Studien) und nicht dieses abrupte Umschwenken. Aber das Kommunikation nicht klappt, ist ja nichts neues.

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