Beiträge von Kris24

    es geht vor allem um viel Geld, USA und andere wollen China um zig Milliarden verklagen. Da bleibt die Wahrheit schon auf der Strecke.

    (Und mehr sagt der WHO-Bericht auch nicht aus. Man weiß es nicht, will auch nichts ausschließen. Und vermutlich wird man außer gegenseitiges anklagen auch nichts erfahren. )

    Im Übrigen bin ich auch sehr gespannt, ob bei hier in NDS - ähnlich wie in SH und auch in HH - die Fallzahlen nach dem Ferienende weiter in die Höhe gehen werden. In MV ist scheinbar nicht solch ein starker Anstieg zu verzeichnen, oder?

    Steigung um über 100 % (MV), die höchste überhaupt.

    Ergänzung

    Nochmal im wöchentlichen Lagebericht des RKI nachgesehen, es sind sogar 110 % (MV), an 2. bzw. 3. Stelle sind SH (80 %) bzw. Hamburg (72 %). Baden-Württemberg hat Ferien und 13 % (Deutschland 29 %).

    Aber dann wäre es nicht eine französische Sekundarschule sondern eine deutsche Auslandsschule in Frankreich.. was ja eine ganz andere Fragestellung umfasst. Bienvenue Wenn Interesse besteht, schreib mir mal, ich habe - wie gesagt, soweit ich es überblicke - keine Interviewpartner*innen für dich, aber Interesse an deiner Fragestellung. Ich bin ähnlich unterwegs, nur mit Studis und kürzeren Zeiträumen ;)

    Stimmt. Aber andere wird es kaum geben, wer gibt schon seine Beamtenstelle auf, wenn er wieder zurück nach Deutschland will?

    Was meinst du mit "sensibler"?

    Ich finde die Idee gar nicht schlecht, dass z. B. auch geschaut werden soll, wieviele Corona-positiv Getestete letztendlich sehr schwer erkranken. Hier in der Stadt bspw. war die Inzidenz in den letzten Tagen auf über 40 gestiegen (heute liegt sie wieder darunter), es stand aber heute in der Zeitung, dass in den drei Krankenhäusern der Stadt derzeit nur ein/e Corona-positiv getestete/r Patient/in auf der Intensivstation des eines Krankenhauses liegt.

    Bei uns sind jetzt 2 an Covid-19 gestorben, die bereits im März bzw. April erkrankt sind. Kein Wunder, dass die Todeszahlen noch sinken.

    Junge kämpfen länger (und kommen auch später in die Klinik).

    (Immerhin durchschnittlich 1 % der infizierten Kinder und Jugendliche müssen ins Krankenhaus, wenn sie vorerkrankt oder adipös sind sogar mehr, das wird gerne unterschlagen. )

    Die Inzidenzzahlen werden doch wöchentlich im RKI-Lagebericht (immer Donnerstag) nach Alter aufgeschlüsselt.

    Außerdem las ich gestern irgendwo die Zahlen für Kiel und Flensburg (einmal um 200, einmal knapp 400 bis 15 Jahren, wenn ich mich richtig erinnere). Aber interessieren tut es wieder niemanden (auch im letzten Jahr ging es bei den jungen los und jetzt sind die Älteren ja geimpft, dass bei Autoimmunerkrankten ca. 10 % keine messbaren Antikörper bilden, bei Älteren die Immunität auch nicht so ausgeprägt ist, wird von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen, gefeiert wird Baden-Württemberg, weil die Inzidenzzahl überhaupt keine Rolle mehr spielt (zufrieden ist man auch noch nicht, man geht jetzt gegen die Testpflicht (teilweise sogar PCR) vor.

    Also, ich allein habe im vergangenen Schuljahr über 25 Klassensätze an Klausuren korrigiert und unsere Schule hat über 100 Kollegen. Würde sich die SL (oder auch nur die Abteilungsleiter oder Fachsprecher) eine Auswahl jeder Klausur zeigen lassen, wären sie ordentlich beschäftigt. In Hessen sollen alle Klausuren der SL/Abteilungsleitung/Fachsprecher vorgelegt werden, in der Realität ist das aber (evtl auch wegen der Schuhgröße[sic!]) eher selten bei mir bekannten Schulen. Die SL kommt schon durch Ersuchen auf Genehmigung (laut Verordnung falls mehr als 1/3 negativ ist, bei mehr als 1/2 negativ muss die Arbeit in Hessen eh wiederholt werden), in den Genuss von X Klausuren.

    Auch das gibt es in BW nicht (ich bin immer noch vorsichtig dank NRW-Erfahrungen, meine Kollegen haben kein Problem Klassenarbeiten mit Durchschnitt 4,x heraus zu geben). Genehmigen wieso?

    Mir wurde gesagt, als ich allgemein angefragt habe, ich würde alles durcheinanderbringen (habe ich auch nicht verstanden, nicht jede Schule benötigt genau 23 Stunden (damals) Bio/Chemie).

    Ich konnte mich in München Stadt Privatschulen bewerben. Aber die einzige Schule, bei der ich mich vorstellen konnte, wollte ich dann nicht. In jedem 2. Satz kam das Wort "Kontrolle" vor (jeder sollte jeden kontrollieren). Für die allermeisten Bundesländer (alle außer NRW und BW) war ich zu spät dran, BW hat damals Mathe sicher nur bis 1,3 angestellt, NRW hatte ich mehrere Angebote und Zusagen. Also NRW.

    Ergänzung

    München ist extra, hatte andere Bedingungen als Restbayern. Wusste ich vorher auch nicht.

    Da sehe ich vom Wort her nicht wirklich einen Unterschied, muss ich sagen. Ob es nun mein "Muster" oder mein "Beispiel" für die Lösung einer Aufgabe ist, kommt m. E. auf's Gleiche hinaus. Und in den von mir genannten Fällen ist es ja nicht mal ein Beispiel oder Muster, sondern einfach die Lösung, weil es ja nur eine korrekte Antwort gibt ;) .

    Gilt das für jede Klausur/Klassenarbeit, die du schreiben lässt, oder nur für Prüfungen?! Das habe ich hier noch von keiner Schule mitbekommen, dass KuK dort der SL Klausuren vorlegen sollen oder müssen.

    EDIT: Und selbst für Abschlussprüfungen, z. B. in Englisch in der FOS, müssen wir nur zwei Prüfungsvorschläge vorlegen, keine drei (ein Vorschlag wird von der SL als Hauptprüfung ausgewählt und der zweite dient als Ersatzprüfung für erkrankte SuS).

    Ist in NRW verlangt (musste ich damals auch und war sehr überrascht, weil ich es von BW nicht kannte). In BW habe ich an zwei Schule in knapp 20 Jahren es genau einmal müssen (1. Jahr an meiner jetzigen Schule), weil eine Schülerin meinte, dass die Nachschreibearbeit schwieriger war (war sie aber nicht, was mir nach wenigen Stunden bestätigt wurde, bis dahin trotzdem ein komisches Gefühl).

    Weil das hier bereits ein paar mal verwechselt wurde:

    Eine Musterlösung ist KEIN Erwartungshorizont (für mich zumindest).

    Ein Erwartungshorizont beschreibt in tabellarischer Form welche Punkte bei welcher Aufgabe zu erreichen sind und was dafür geleistet werden muss.

    Für mich auch nicht, eine Musterlösung ist außer für einfache Rechnungen auch unsinnig. (Schüler wählen doch immer einen anderen Weg, vielleicht meinen deshalb manche, dass sie auf selbiges verzichten können).

    Es gab hier ja eine Verlinkung, der genau das von dir beschreibt. Wer darauf verzichtet, dem ist der Reihenfolgeeffekt (mein Päpsythema in meiner Prüfung im Ref) egal.

    Kris: Ja, du hast aber noch zusätzlich diese Ost-Westsachen....Sozialisation in der DDR war schon was Anderes- und nuja. dort Lehrer werden, war auch oftmals schon ein Bekenntnis...(und alle über 53-55 sind halt in der DDR sozialisiert worden).

    Sicherlich wird es in der Provinz in Brandenburg auch als 'Besonderheit' wahrgenommen werden, dass man nun als 'Wessi' in der Brandenburger Provinz als 'Besonderheit' wahrgenommen wirst, ist wahrscheinlich..

    Nee Kris, ist was Anderes als von Ba-Wü nach Ostwestfalen...

    @samu: ja, Schulleitung wird sicherlich freundlich sein, beim Telefonieren (Konventionen zählen oft auch relativ viel), sowas heißt aber nix

    Ist schwierig zu formulieren, auch weil man nix verallgemeinern kann

    naja, ich kam mit dem Sachsen (deutlich älter, inzwischen über 70) besser klar als mit den "Nordlichtern", wir haben damals Mitte der 90er Jahre mehr Unterschiede zwischen Nord und Süd festgestellt (der Kollege aus SH fühlte sich mehr mit dem aus MV verbunden als mit uns "Südländern"). Auch mit einer Kollegin aus dem Vogtland (mein Alter Mitte 50) hatte ich nie Probleme, sie wurde sogar zur Freundin.

    Für mich war es z.B. immer selbstverständlich, auf andere zuzugehen und in einem vollen Lokal teilt man sich selbstverständlich den Tisch, wenn noch Platz ist. Ich habe viele überraschte Blicke geerntet. Manche fanden es dann gut, andere nicht. Ich denke, im Rheinland wäre es kein so Mentalitätsunterschied gewesen.

    Problematisch ist sicher immer, wenn alle aus derselben Region stammen, nie heraus kamen und man der einzige von woanders ist. Das habe ich an meiner 2. Schule in "württembergisch-Sibirien" anfangs erlebt (zum Glück gab es viele Pensionen und dann junge Kollegen).

    Wichtig ist, man ist offen und will Lehrer werden. Dann funktioniert vieles (ich hätte sicher in einer AFD-Hochburg Probleme, aber viele Ostler sicher auch). Dann kann man immer noch (innerhalb des Bundeslandes) wechseln.

    Hmja, in der ostdeutschen Provinz kann dich schon eine erhebliche Umstellung erwarten. Das ist schon oft Schule, die anders ist, als Du sie kennst (vor allem, wenn du es mit einem älteren Kollegium zu tun hast). Ein Wechsel in die ostdeutschen Provinz mit einem älterem Kollegium ist vermutlich nur wenig vergleichbar mit innerhalb Westdeutschlands.

    Gymnasium mögen die Differenzen vielleicht nicht ganz so groß sein wie in den anderen Schulformen.

    Wie geschrieben, ich kam vom Gymnasium (in Kleinstädten) und alle Angebote in NRW waren integrative Gesamtschulen in Großstädten. Ja, es war eine andere Welt.

    Mein Vorteil war, dass damals außerhalb von NRW es nirgends Stellen gab, meine Kollegen stammten aus ganz Deutschland, der andere Chemiker kam aus Sachsen, er wohnt immer noch in NRW.

    Der Gedanke irgendwann zurück zu gehen, war sicher immer da, aber anfangs nur theoretisch (wenn es nicht klappt, kann man ...) In den ersten drei Jahren fühlte ich mich extrem wohl. Dann hat sich einiges vor Ort geändert und meine Prioritäten verschoben sich. Z. B. wurde die mündliche Zusage vom Land nach 3 Jahren verbeamtet zu werden, landesweit nicht eingehalten (damals wurde für wenige Zeit nur angestellt, dass musste man für Mangelfächer (dazu gehörten meine) schnell wieder ändern (später für andere auch), aber erst einmal gab es das Problem, dass neueingestellte verbeamtet wurden, die von den Jahren zuvor nicht (kurz nach meinem Wechsel wurde alles wieder verbeamtet). Für mich der Vorteil, ich konnte einfach kündigen (es gab natürlich Fristen) und hier neu anfangen (da ich keine 35 Jahre alt war auch ohne große Nachteile in Baden-Württemberg). Ich habe aber mehrere Kollegen, die es in den letzten Jahren über Tauschverfahren geschafft haben (allerdings von Baden-Württemberg woandershin ist es vielleicht leichter).

    Ja, ich war ungebunden, sonst muss natürlich der Partner mitspielen. Und ich hatte beide Male ein Umzugsunternehmen (sonst nie dank Freunden), aber 700 km (bzw.1400 für meine Helfer) schafft man nicht an 2 Tagen.

    Ich wollte Lehrer werden, dass war in Baden-Württemberg damals mit Chemie mit 1,0 nicht möglich (Mathe war Ende bei spätestens 1,4, sichere Stelle mit 1,3), Ausnahme befristete Verträge (das wollte ich nicht), also war mir klar, ich gehe dahin, wo man mich will (ich hatte damals sogar mehrere Angebote in NRW). Wenn man längere Zeit wartet, wird es auch nicht besser (in Baden-Württemberg hätte ich erst ein "intensives" Einstellungsgespräch im RP haben sollen (inkl. pädagogischen und fachlichen Fragen) , weil ich länger als 5 Jahre draußen war, alle waren erleichtert, als ich sagte, dass ich die ganze Zeit in NRW unterrichtet habe, das Gespräch war dann sehr kurz, nur ein sehr nettes Vorstellen beim SL).

    Wie sehr willst du Lehrer werden? Bist du bereit, dafür neu woanders anzufangen, auf andere Menschen zuzugehen? (Als Badnerin hatte ich mit Ostwestfalen auch meine Probleme und einige amüsierende Erlebnisse.) Ist dir der Beruf wichtiger oder der Ort? Garantien gibt es nie. Aber ich sehe heute durch meine Wechsel (insgesamt 3 Schulen, Gesamtschule und Gymnasium) Vorteile im Vergleich zu Kollegen, die nie etwas anderes gesehen haben, die seit Ref immer an derselben Schule waren, nichts anderes kennen (manchmal wurde es mir an der 2. und meiner jetzigen Schule zu "eng", auf "wir haben das schon immer so gemacht", reagiere ich als alleinigen Grund allergisch).

    ich bin vor 25 Jahren wegen einer unbefristeten Lehrerstelle 700 km vom Süden Baden-Württembergs in den Norden von NRW gezogen und habe es nie bereut. Die Erfahrungen von meiner 1. Stelle haben mich bereichert.

    Nach 6 Jahren fand ich eine Stelle in Baden-Württemberg, ein Bundeslandwechsel ist zwar nicht einfach, aber auch später möglich.

    Die Anzahl der Studienplätze hat meistens nichts mit dem Bedarf zu tun, sondern eher mit dem Wunsch/Nachfrage der Studenten.

    (Etwas auch mit Geld, ein Chemiestudium ist dank Labor für den Staat teurer als ein Sprachstudium (da kommt es auf ein paar Plätze mehr nicht an, in Chemie müsste gleich ein neues Labor gebaut werden). )

    Zu deinem Wunsch, dass andere Fachkombinationen sehr bald zugelassen werden

    Ich konnte mich vor 25 Jahren nicht mit der Kombination Mathematik und Chemie in Bayern bewerben. Es ging damals nur Mathe mit Physik oder Chemie mit Biologie. Jetzt gibt es lt. deiner Info schon mehr Möglichkeiten, aber 25 Jahre warten? (Bayern zahlt am besten, sie kriegen immer noch genug aus den Nachbarländern. Und auch in Baden-Württemberg sind die Chancen für Gymnasialreferendare nicht gut, ich kriege es jedes Jahr bei unseren Referendaren mit. Selbst mit 1,x blieb oft nur eine Gemeinschaftsschule im Nirgendwo übrig, manche lehnten ab, nehmen Zeitverträge an. Mangel gibt es sicher, aber Stellen?)

    Bei mir ist es anscheinend ein Zwischenging, ich überlege mir schon Alternativvorschläge der Schüler und ob bzw. wie ich sie bepunkte (z. B. halbe Punktzahl), ich überlege aber nicht endlos, sondern lasse viel Platz und ergänze während der Korrektur (und bei viel Erfahrung werde ich nicht mehr oft überrascht).

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