Beiträge von Kris24

    Das kann ich fast verstehen. Auf die Zweitimpfung zu verzichten, macht ja keinen Sinn. Aber was heißt denn nun „nicht vorgesehen“? Was amchen die, wenn ihr alle nicht kommt?

    Ja, keine Ahnung. Die jetzt detailierter dargestellte Faktenlage lässt zwei unbefriedigende Lösungen zu. Die Zweitimpfung nehmen und hoffen, dass der Impfschutz reicht. Oder nicht zum Zweitimpftermin erscheinen und hoffen, dass man den innerhalb des optimalen Zeitfensters die Zweitimpfung bekommt. Ich neige immer noch zu ersterer Lösung, die mir als Spatz in der Hand erscheint.

    Insgesamt ist es etws unbefriedigend, das jedes Land, jedes Impfzentrum sein eigenes Süppchen kocht. Mir scheint'a als hätten wir nur die Nachteile der dezentralen Organisation, verzichten aber dankend auf die Vorteile.

    Man kann bei uns ausdrücklich (Link in der Mail) verschieben. Das kann man 2, 3 Tage vorher machen, dann freut sich jemand anderes (ich kam so auch kurzfristig (selber Tag) zum 1. Impftermin). Es sagen täglich viele ab, z. B. weil sie erhöhte Temperatur haben. Es läuft über ein Programm, ich belästige also niemanden, keine Impfdosis verfällt. Einfach nicht hingehen, finde ich auch nicht okay. Aber gerade bei einem Impfstoffwechsel erscheint mir ein möglichst großer Abstand sicherer.

    An alle

    Ich gehe aber davon aus, dass Ende April mehr bekannt ist. Alle sagen immer, dass man Zeit für Entscheidungen hat. Also macht euch wegen Zweitterminen für AstraZeneca keine Gedanken. Bei BioNTech lässt die Wirkung nach nur einer Dosis früher nach, da würde ich auf keinen Fall verschieben (und mich freuen, wenn der Abstand gering ist).

    Die Leute, die jetzt die Erstimpfung haben, können auch mal zwei Monate abwarten, statt sich verrückt zu machen.

    Zwei Wochen vor dem Impftermin ruft man dann seinen Hausarzt an, lässt sich beraten und bekommt dann vermutlich den Impfstoff, der nach den in zwei Monaten gültigen Erkenntnissen sinnvoll ist.

    Die Termine in drei Monaten werden nur pro Forma vergeben, es ist gar nicht sicher, ob sie eingehalten werden. Denn es ist keineswegs sicher, dass es die Impfzentren dann noch gibt. Es war schon mal im Gespräch, diese im April zu schließen und dann komplett über die Hausärzte zu gehen. Das hat man erst mal ad acta gelegt, weil man bestimmte Gruppen mit den Zentren schneller und effizienter erreicht, aber irgend wann wird das kommen.

    Ich stimme dir zu bis auf Impfzentren schließen im April (das haben nur ein paar Hausärzte empfohlen). In Baden-Württemberg war von Anfang an mindestens bis Ende Juni geplant und bezahlt, mit der deutlichen Ansage, dass wenn Bedarf besteht, verlängert wird.

    Inzwischen spricht man von Herbst. Die Hausärzte schaffen es sicher nicht alleine, die waren vorher bereits ausgelastet (und inwieweit sie vorher beraten und danach beaufsichtigen, die Zeit haben sie gar nicht). Im Impfzentrum ist alles perfekt organisiert (und bisher ist zumindest bei uns kein Impfzentrum ausgelastet (unseres könnte 6 mal so viel).

    Ich habe mich jetzt bei meiner Hausärztin erkundigt. Sie sagt, ich soll Anfang Mai ganz normal zu meinem Impftermin gehen und würde dann mit etwas anderem als AZ geimpft. Da sie auch in dem Impfzentrum arbeitet, gehe ich mal davon aus, dass es so ist.

    Wie lange dauert es aktuell, bis neues Wissen kommt? Vor einem Monat hieß es noch, AstraZeneca sei völlig unproblematisch. Sinusvenenthrombose kannten ein paar Fachleute. Mein Impfarzt hat mich zum Start in ein coronafreies Leben beglückwünscht. Kein Arzt hat eine Gefahr gesehen.

    Warte doch einfach Ende April ab. Heute weiß noch niemand ernsthaft, was bis dahin ist.

    (Da immer von 12 Wochen Abstand gesprochen wird (ist auch sicherer beim Wechsel), gehe ich persönlich von einer Mail kurz vor meinem Termin aus. Aber in den Impfzentren begann das große Impfen erst Ende Februar und deshalb wartet man auf die neuen Ergebnisse Ende April. Und die Krankenhäuser, die bereits vorher mit AstraZeneca geimpft haben, warten auch, soweit ich es hier mitbekommen habe. Meine Schwester hat mündlich gesagt bekommen, dass eben bis Anfang Mai gewartet wird, dass sei auch kein Problem, weil AstraZeneca 12 Wochen gut nach der 1. Impfung schützt.)

    Ergänzung

    In Großbritannien sind keine Impfdosen zurück behalten worden. Daher war von Anfang an geplant, das als Zweitimpfung zu verimpfen, was gerade da ist. Auch deshalb wurde bereits Anfang Februar die Studie Kombination AstraZeneca/ BioNTech gestartet (andere sollen folgen).

    Mal schauen, was da heraus kommt. (Das Problem ist wieder, es sind keine zigtausend Studienteilnehmer. Seltene Nebenwirkungen werden nicht unbedingt gesehen. Aber wenn Großbritannien irgendwann im großen Maßstab Zweitimpfung impft, dann sieht man es vielleicht (ich bin allerdings jetzt etwas skeptisch).

    Wie ist das jetzt eigentlich, wenn man die 1. Impfung mit AZ bekommen hat und der 2. Termin naht? Geht man da einfach hin und wird automatisch mit was anderem geimpft? Muss man sich darum kümmern? Evtl. einen anderen Termin vereinbare?

    Es wurde mehrfach deutlich gesagt, dass die Studienergebnisse aus Großbritannien zur Kombination AstraZeneca/ BioNTech Ende April abgewartet werden. Außerdem wurde gesagt, dass die 12 Wochen abgewartet werden sollen. Heute trafen sich Stiko und Politiker, um darüber zu sprechen. Das Gespräch wird morgen fortgesetzt. Also etwas Geduld (oder ist dein Termin innerhalb einer Woche? ). Ich denke, es kommt rechtzeitig eine Mail oder genaue Informationen in den Medien (es hieß aber auch immer, dass es erst im Mai weitergeht).

    Genannt wurden mehrere Varianten.

    1. Kobination AstraZeneca/ BioNTech ist noch wirksamer, weil es sich hervorragend ergänzt (einmal wird der Aufbau der T-Zellen unterstützt, der andere sorgt für die Antikörper).

    2. Es ist egal.

    3. Wirksamkeit ist geringer, dann besteht die Wahl bei AstraZeneca zu bleiben oder eine 3. Impfung mit BioNTech.

    Auf jeden Fall sollen die 12 Wochen Abstand abgewartet werden. Ich hatte von vornherein vor, 3 Wochen zu verschieben (bessere Wirksamkeit von 2 Impfungen mit AstraZeneca, zudem habe ich Abitur an dem Tag und muss die Aufgaben für meine Schüler auswählen). Von daher habe ich bis Ende Mai Zeit, ich habe aktuell vor BioNTech zu wählen (nicht das ich knapp davor war, hatte extrem starke Kopfschmerzen eine Woche lang, zudem einige blaue Flecken über die ich mich wunderte und beim 2. Mal (mit Anlauf) reicht es).

    Unser eh schon immer überfülltes Ärztyzentrum (hehe) war heute mit Impfterminen voll. Physiotherapierezept? Leider unmöglich. Bin gespannt, wie die Auslastung der Praxen damit klar kommt, hatte mir das einfacher vorgestellt...

    Unser kleines Kreisimpfzentrum impft bei halber Auslastung (Anfang März) alle 5 Minuten 6 Personen. Sis könnten also doppelt so viel (12 Impfstraßen statt 6, alles fertig aufgebaut und vorbereitet, sie wollten anfangs 16 Stunden 7 Tage pro Woche impfen (bei Bedarf auch rund um die Uhr). Dazu senden sie mehrere mobile Teams aus, erst Alten-und Pflegeheime, dann Seniorentreffs und abgelegen Dörfer und Städte (jedes Impfteam schafft 70 Impfungen pro Tag).

    Es lag nie an den Impfzentren, dass nicht mehr geimpft wurde. Auch AstraZeneca blieb nie lange liegen. Ich habe letzten Herbst keinen Hausarzt für eine Grippeimpfung gefunden, weil alle zu viel Arbeit hatten. Deshalb habe ich mir nie viel davon versprochen.

    Herr L. hat übrigens verlautbaren lassen, dass bis Sommer 50 Prozent der Menschen ein Impfangebot haben. Interessant, vor ein paar Wochen wollte man jedem Impfwilligen ein Angebot unterbreiten können...

    Bis Sommer ist nicht Ende Sommer.

    Bisher hieß es, allen interessierten bis 21. September, neu ist 50 % bis Ende Juli (weil, das angeblich ausreicht, um die x.te Welle zu brechen und alle wollen spätestens im August öffnen). Ist also Ergänzung kein Widerspruch.

    Ich ergänze, Dienstag 18 Uhr Mail, ab morgen Unterricht, die Tests sind gerade gekommen. :pfeifen:


    Da bin ich froh, dass Eisenmann in Baden-Württemberg nichts mehr sagt. Wir wissen, dass kommende Woche nur die 12 Klasse anwesend ist (dafür reichen die freiwilligen Tests), ab 19. April Klasse 5 - 11 mit verpflichtenden Tests (geplant, wenn die Inzidenzzahlen klein genug sind) und die 12. nicht mehr, damit ab Mai nicht der (halbe) Jahrgang in Quarantäne ist soll 2 Wochen vor Abitur kein Präsenzunterricht mehr stattfinden.

    BW

    Dann hättest du es im Januar bei STEWI anmelden müssen (war zumindest bei mir vor Jahren so). Die SL muss zustimmen.

    Bei schulscharfen Stellen sucht die neue Schule unter (vielen) Bewerbern aus (gut, wenn man als Bewerber selbst einiges zu bieten hat), es ist eine Bewerbung deinerseits, Versetzungsantrag habe ich noch nie gestellt (man sollte/muss soviel ich weiß einen (guten) Grund nennen).

    Werden schulscharfe Stellen nicht nur für Neueinsteiger ausgeschrieben, während es für Versetzungen sowas gar nicht erst gibt (außer die Beförderungsstellen)?

    In Baden-Württemberg nicht. Ich habe mich auch nach 5 bzw. 6 Jahren an der Schule auf eine schulscharfe Stelle erfolgreich beworben (man bekommt halt dann vom Staat den Umzug nicht bezahlt, sondern muss es beim Finanzamt einreichen).

    Den Rest hat lovingnature erklärt. Ich bekam bei meiner 1. erfolgreichen Bewerbung keine Freigabe (bei mir lief Bewerbung und Freigabe zeitlich parallel, d.h. Nichtfreigabe der SL und dem RP kam nach dem Bewerbungsgespräch (ärgerlich, aber im Jahr darauf hat es geklappt (nach vielen Gesprächen und Bitten um Freigabe, die Bewerbungen liefen alle erfolgreich, ich hatte einiges mehr zu bieten als Neueinsteiger)).

    Weniger kurios als ärgerlich:

    AfD-Politiker verbreitet Fake über Söder

    Eine Foto-Collage vermittelt den falschen Eindruck, Söder sei bereits mehrfach gegen Corona geimpft worden.

    "Propaganda pur - Wenn Altpolitiker glauben, dass viel Meinungsmache viel hilft" - so präsentiert der AfD-Bundestagsabgeordnete Jörn König auf Facebook einen "Netzfund".

    Kurios ist eigentlich nur, wie viele (noch immer) ganz schnell auf Fälschungen reinfallen, ohne mal ein bisschen selbst zu denken.

    Früher hätte man gesagt, wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, ...

    (Aber das scheint für AgD-Wähler nicht zu gelten. (Zu dumm? Lügen selber? :weissnicht: auf jeden Fall schockierend )

    ähnlich ist es bei uns auch CDL

    Und es soll jetzt noch weiter ausgebaut werden, meine Stadt hatte sich auch als Modellstadt beworben, aber Baden-Württemberg hat erst einmal alles abgelehnt, nachdem in Tübingen die Zahlen so gestiegen sind (sie hofft aber immer noch und will dann punkten).

    In Baden-Württemberg besteht bei Abitur etc. ausdrücklich keine Testpflicht (sonst schon).

    Heute ist der zweite Tag nach den Feiertagen und die Zahlen durften noch immer unrealistisch sein: Ich glaube nicht, dass alle Tests, die Ostern gemacht wurden, schon ausgewertet sind, daher ist es eigentlich noch verfrüht, eine Entscheidung zu treffen.

    Da hätte ich tatsächlich bis Freitag gewartet.

    Und wer keine zu starken Symptome hatte, wird den Test nicht nachholen (bei uns waren die Testzentren geschlossen).

    Und wer einen positiven Schnelltest vor einem Verwandtenbesuch hatte, ist zwar hoffentlich daheim geblieben, aber wird mangels offenen Testzentren den PCR-Test nicht nachholen und landet auch nicht in der Statistik.

    (Mein Nachbar hat letzten Mittwoch nach positiven Schnelltest einen PCR-Test gemacht, das Ergebnis hat er gestern nach 6 Tagen erhalten. Die Gesundheitsämter können auch nur die Zahlen weiter leiten, die sie selbst erhalten. )

    Da reden wir aneinander vorbei. Ich meinte, dass du dich sobald Gruppe 3 freigegeben ist, auf die Warteliste setzen kannst. Dann bist du vor denen die Ende Mai dazu kommen, wenn es keine Priorisierung mehr gibt.

    Moebius sah ja die Gefahr, dass nicht alle aus Gruppe 3 geimpft werden und die Plätze dann von den nicht priorisierten belegt werden. Da du aber früher Zugriff auf die Warteliste bekommst, solltest du auch früher dran sein. (Wenn es denn nicht schon im Mai klappt)

    Es gibt aber nicht in allen Bundesländern Wartelisten.

    (Und bei uns herrscht tatsächlich das Windhundprinzip. Erst jetzt wird bei uns das Problem der nicht so agilen und Computeraffinen ü80 angegangen. Genau das war für mich ein Grund, dass AstraZeneca-Angebot anzunehmen. Bei uns sind aktuell so viele aus den den ersten beiden Prioritätsgruppen am Start, dass Termine vor Ort immer innerhalb von Minuten nach Mitternacht ausgebucht sind. Dann bleibt nur die Fahrt zu einem der großen Impfzentren (entweder 200 km Landstraße oder 400 km Autobahn von meinem Landkreis aus). Die 3. Gruppe ist so groß wie die beiden ersten, da gehören z. B. auch Verkäufer hinein, da wird der Run auch ohne Aufhebung noch größer. )

    Am Wochenende wurde in einer Hauruckaktion abgelehntes oder abgesagtes (weil unter 60jährigen angeboten) AstraZeneca angeboten. Es meldeten sich so viele, dass das Computerprogramm zusammenbrach und jeden Termin 3mal vergab. Am Ostermontag gab es vor Ort die große Überraschung und viele mussten wieder heim. Für diejenigen gibt es jetzt eine Warteliste.

    In Niedersachsen nicht, hieß es gestern im NDR: "Zu Beginn erwarten die Praxen jedoch nur knapp 20 bis höchstens 50 Impfdosen pro Woche, wie Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) am Dienstag in einer Pressekonferenz betonte. Zudem dürfte es in manchen Praxen in dieser Woche zu Anlaufschwierigkeiten kommen. Zwar wurde vereinzelt bereits am Dienstag mit dem Impfen begonnen, einige Hausärzte erwarten die Lieferung der Vakzine jedoch erst in den kommenden Tagen. [...] Von Mitte April an sollen die Praxen dann deutlich mehr Impfstoff bekommen, dann auch von verschiedenen Herstellern." (

    https://www.ndr.de/nachrichten/ni…,impfen412.html)

    Angekündigt waren für die 1. Lieferung für jede Praxis genau 3 Ampullen BioNTech, also 15 - 18 Impfdosen nach Geschick und Spezialspritze.. Da sind bis zu 50 Impfdosen eindeutig mehr.

    Ist ja keine entweder-oder-Frage, oder? Vermutlich ist beides nicht optimal und dass getestet wird, ändert ja nichts an falsch getragenen Masken über 6 Stunden.

    Doch. Es ist leider kein Wunschkonzert. (Falsch getragene Maske bei nicht hoch-infektiösen Personen ist nicht so problematisch. )

    (Zu Hause testen klappt nur bei Familien, die es ernst nehmen, die anderen sind aber eher infiziert. Und jeden Tag alle Schüler und Lehrer durch Ärzte testen lassen, ist sicher nicht machtbar (es gibt auch einen Ärztemangel). Mir wäre wichtig, mindestens jeden 2 Tag alle zu testen, zweimal die Woche reicht nicht.)

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