Beiträge von Kris24

    Sagt wer? Wenn man eine halbe Flasche trinkt oder nervös ist (bei Klausuren tatsächlich möglich!), dann kommt es vor, dass Menschen müssen.

    Wie gesagt, für Klausuren und Prüfungen sollte eine Regelung her wie von Bolzbold beschrieben.

    Welche Regelung, seine letzte umgedrehtes Blatt mache ich schon.

    Sonst schreibt er aus NRW-Sicht und Fachsicht, unsere Klausuren sind nicht so lang. Natürlich kann man niemanden verwehren, mehrere Stunden die Toilette nicht aufsuchen dürfen. Bei uns sind es höchstens 90 Minuten. Sämtliche Reisebusse auch auf Klassenfahrten mit denen ich unterwegs war, erwarten 2 Stunden.

    Ich schrieb bereits zu Beginn, dass ich es im Notfall auch erlaube, evtl. muss halt nachgeschrieben werden oder ich werte nur den ersten Teil oder... Es kommt auf die Umstände an.

    Gerade in meinen Fächern war Abschreiben schon immer gut möglich, verschiedene Schreibstile gibt es nicht. Und die Mitschüler verlangen am heftigsten, dass wir dagegen vorgehen. Ich gebe mir auch keine Illusion hin, dass ich etwas zu 100% verhindern kann. Ich möchte es nur schwieriger gestalten, zu betrügen und nicht einfach die Augen zudrücken.

    Wenn man schon solche "Agentenausrüstung" für Ohren hat, dann ist eine kleine Kamera in der Brille, am Ärmel oder sonstwo auch kein Problem mehr. Dann kann der Helfer in Echtzeit diktieren. Das Foto hilft irgendwie nichts und eine Toilette braucht es dafür auch gar nicht.

    Stimmt, allerdings war dies bei uns bisher noch nicht der Fall. Vielleicht benötigt der Helfer auch etwas Zeit^^?

    Es wird halt auch von den ehrlichen Mitschülern verlangt, dass wir irgendetwas machen und nicht nur die Schultern zucken. Bis jetzt sind sie damit zufrieden, wie geschrieben, es verlangt absolut niemand von mir, während der Klausur auf Toilette gehen zu dürfen. Ich gehe aber auch davon aus, dass sich alles weiter entwickelt wird und entweder doch etwas wie "Abschirmung" geben wird oder überhaupt keine Klausuren mehr. Zur Zeit finde ich es auch unbefriedigend.

    Ich bin verwirrt, weil das doch sehr nach einer Verschwörungstheorie klingt. Bei uns darf sogar während der Abiklausuren aufs Klo gegangen werden und das sind die einzigen Klausuren, bei denen sich eine derartige Mogelei auch nur im Ansatz lohnen würde.

    Bereits genauso vorgekommen und es geht ja auch um Zulassung zum Abitur und "Übung".

    Mal davon abgesehen zählen auch Klausuren für das Abitur und es gibt Monatspreise.

    Beim Abitur darf bei uns auch gegangen werden, 5 Stunden sind zu lang. Nur jetzt ist die SL verantwortlich und es wird nicht damit vor Mitschülern geprahlt. (Ich weiß es also nicht.)

    Mir ist offen gestanden auch nicht klar, wofür man bei diesem Szenario überhaupt auf Toilette gehen müsste. Das geht doch auch alles ohne den Raum zu verlassen.

    Es muss ein Foto gemacht werden. Viele Schüler tun dies bereits beim austeilen der Arbeiten zu Beginn, weil der Lehrer dann nicht alle im Blick hat. Ich lasse alle Arbeiten daher umgedreht liegen bis ich ausgeteilt habe.

    Klar es gibt Brillen und Stifte, die fotografieren können. Aber nicht jeder ist Brillenträger und die Aufnahmen nicht so gut. Es fällt eher auf, wenn die Gerätschaften entsprechend gedreht werden. 100 % Sicherheit gibt es nie, aber allzu leicht muss man es Schülern auch nicht machen und Klausuren dauern bei uns höchstens 90 Minuten (außer Abitur), dass sollte auch ohne Toilettengang möglich sein.

    Man kommt um Kommadarstellungen bei Themen wie Längen- oder Masseangaben herum, wenn z.B. statt "3,2 m" "3 m 2 dm" geschrieben wird. Hast du eine Idee, wie die Kommaschreibweise bei Notendurchschnitten umgangen werden kann? Das ist das erste Beispiel, das mir einfiel, bei dem Grundschulkinder mit "Kommazahlen" im Rahmen des Notenspiegels nach Rückgabe einer Klassenarbeit Berührungspunkte haben.

    Größen werden in kleinere Einheiten umgewandelt, schwierig genug.

    Notenberechnung spielt für die meisten Grundschüler vermutlich noch keine so große Rolle, da wäre sogar dividieren notwendig.

    Falls jemand fragt, würde ich zur "Robin-Hood-Methode" greifen.

    Schreiben von Aufsätzen über das eigene Wochenende war übrigens auch schon vor 35 Jahren möglich, damals aber noch ohne Rechtschreibfehler.

    Als Gymnasiallehrer erwarte ich drei Dinge am Ende der Grundschule, der Schüler kann sinnentnehmend lesen, zügig und lesbar schreiben und alle vier Grundrechenarten im Zahlenraum bis 1.000.000. Aber leider nein (und da können die Grundschullehrer nix zu).

    Wenn man Standards immer weiter absenkt, springen die Schüler eben noch tiefer. Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss...

    Wie geschrieben wir haben schon lange diese Abmachung getroffen, dumm wäre es, wenn jede Grundschulklasse etwas anderes nicht schafft. Und schriftliche Rechenverfahren muss ich sowieso in Klasse 5 wiederholen, Bruchrechnung hat meine Schule sogar erst in Klasse 6. Schriftlich addieren mit Komma dauert dann keine 5 Minuten.

    Meine Stadt gilt als Brennpunkt, die Grundschulen müssen soviel leisten, uns sind andere Skills wichtiger.

    Ich korrigiere mal die Überschrift.

    Nicht "die Division" fliegt aus dem Lehrplan. Sondern die schriftliche Division.

    Eben. Hier gibt es seit langem die Abmachung zwischen Grund- und weiterführenden Schulen, dass bei Zeitmangel in Mathe schriftliche Division weggelassen wird.

    Ich muss es in Klasse 5 sowieso wiederholen, steht auch in unserem Bildungsplan. Mir ist lieber, sie können die drei anderen Verfahren richtig als alles nur halb.

    In der Personalakte sieht man die Wege genau oder was meinst du mit ersichtlich?

    Vermutlich meint er für Kollegen?

    Da sehe ich nur, wenn jemand nicht die Fakultas für Sek. II hat.

    Wir haben Quereinsteiger mit vollständigen Referendariat, aber nur in einem Fach die Berechtigung auch Sek. II unterrichten zu dürfen. Im 2. Fach ist nur bis Klasse 10 zulässig.

    Ich hätte die nacheinander gehen lassen. Es sei denn es wäre ein für mich ersichtlicher medizinischer Notfall.

    In Klausuren darf bei mir immer nur einer raus. Die 5 Minuten muss man dann warten.

    Wenn ich dies zulasse, muss ich keine Klausur mehr schreiben lassen, sondern kann allen gleich 15 Punkte geben, alles andere wäre Zeitverschwendung. 5 Minuten reicht locker für ein oder zwei Fotos, die Lösung gibt es anschließend diktiert per Kopfhörer im Innenohr versteckt. Es gibt Unternehmen, die sich darauf spezialisiert haben.

    Und weil dies meine Schüler auch wissen, werde ich tatsächlich in einer Klausur nie gefragt. Was vorkommen kann, dass jemand früher abgibt mit der Bemerkung, er muss jetzt dringend auf Toilette.

    Vor diesen Unternehmen, die auch gleich die Hardware mitvermieten, habe ich 2 Minuten im Notfall auf Toilette gelassen, kam in 25 Jahren vielleicht zweimal vor.

    Caro ist schon groß und kann sicher für sich selbst sprechen, Krissilein. Sie braucht kein Echo und keine große Schwester, die sie verteidigt. Dafür ist sie schon zu alt. :top:

    Was für ein Fehler? Wie ich Bundesländer abkürze ist meine Sache. Ich hätte es auch gar nicht schreiben müssen. Wer sich damit schwer tut und nicht lesen kann hat eben Pech.

    Tja, und wie ich darüber denke, meine. Ich komme gerade aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus

    Du benimmst dich wie ein kleines Kind.

    Ich klinke mich hier aus, blockiere dich, kann also nicht mehr lesen, was du schreibst.

    Klar, jetzt bin ich sicher rechtsradikal wegen der Abkürzung. Ich hab nur drauf gewartet und hau mich langsam wirklich weg.:D:D:D:D

    Jeder, der studiert hat und das Thema verfolgt hat wird wohl kombinieren können, dass damit nicht die Sturmabteilung sondern das Bundesland gemeint ist.

    Ehrlich, nehmen sich einige von euch selbst noch ernst? Manch einer sollte sich mal selbst begegnen. Ich frage mich langsam wo ich hier gelandet bin.

    Hää?

    Ich dachte nicht an rechtsradikal nur unwissend. Und nein, die Abkürzung ist tatsächlich nicht zulässig für Sachsen-Anhalt.

    Ich übertreibe nicht. Das ist die Realität. Klar sind die Kollegen angekotzt, die Jahre Lehramt studiert haben. Das wäre doch jeder.

    Natürlich bringt die Erfahrung etwas. Das kannst du aber nicht beurteilen, da du die Erfahrung nicht hast und scheinbar nie die Schule verlassen hast (außer an der Uni).

    Ich war nie in der Industrie. :victory:

    Warum sollte ich angekotzt sein, wenn die Qualität beim Unterricht stimmt? Und vermutlich haben alle irgendwann gejobbt?

    "Angekotzt" bin ich vom arroganten Verhalten, verbunden mit Nichtkönnen.

    Du erscheinst mir extrem verletzt, greifst alle an und das von Beginn an. Ich erinnere mich noch an deinen 1. Beitrag. Nicht jeder ist dein Feind, auch wenn er anderer Meinung ist.

    Komplett anderer Bildungsweg etc. Ich bin festangestellte Kollegin. LAAs nicht.

    Auch Angestellte kann man kündigen. Vor allem zu Beginn wird dies gewählt, eben weil es später schwierig wird. Erst nach einigen Jahren ist man auch als Angestellter im öffentlichen Dienst quasi unkündbar. Ich habe dies ein paar Male erlebt.

    Ich möchte dir keine Angst machen, aber niemand ist unersetzbar und ein gutes Schulklima ist für alle wichtig. Bemühe dich darum.

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