Beiträge von Kris24

    Wie man hier sehr gut sieht, kommen viele oft zu spät, wenn die SL nicht reagiert.

    Ein Kollege, der sich jede Woche krank meldet, weil er merkt, dass er etwas vergessen hat, wird auch ein Problem bekommen.

    Andere Kollegen kommen aber nicht auf die Idee, es nachzumachen. Konkret, warum soll ich den Zug früher nehmen und zusätzlich die Klasse meines Kollegen für einige Minuten bespaßen, damit er ausschlafen kann? Dann nehme ich doch auch einen Zug später.

    Und auch die Schüler nehmen den späteren Zug. Ich würde als Elternteil reagieren.

    Ich bin viele Jahre gependelt und sehr sehr selten zu spät gekommen. Man muss einfach rechtzeitig los. Im Winter bei Schnee und Eis halt noch etwas früher.

    Zweimal kam ich in über 30 Jahren zu spät, weil die Straße komplett gesperrt wurde und ich mitten drinnen stand. Auch wenden war nicht möglich. Einmal habe ich tatsächlich verschlafen. Warum der Wecker nicht ging, weiß ich bis heute nicht.

    Aber dass jemand jede Woche oder zumindest 14tägig zu spät kommt, habe ich an keiner Schule erlebt. Ich dachte beim ersten lesen des 1. Beitrages an einen Troll, nicht an einen ernst gemeinten Beitrag.

    Wenn das dann aber öfter vorkommt, 1x pro Woche oder zumindest alle 2 Wochen, könnte es vom Vertretungsbüro auch zur Schulleitung gehen. Das Problem ist, dass man dann aus der 1. Stunde ausgeplant wird und ein Kollege oder Kollegin aus der Vertretungsbereitschaft aktiviert wird, in die Stunde zu gehen. Auch dann, wenn es sich nur um wenige Minuten handelt. Sowas könnte der Schulleitung dann auch zu Ohren kommen.

    Bislang, unter der alten Schulleitung, war das nie ein Problem. Die hat maximal geflunkert: jetzt aber flink. Unter der neuen Schulleitung wird gleich mit Dienstgespräch gedroht und jeden Morgen geschaut wann wer kommt. Das ist doch das Problem.

    Also, wenn ich einmal pro Woche nicht nur meine Klasse, sondern auch die vom Kollegen zu Beginn habe, dann erwarte ich von meiner SL, dass sie dagegen vorgeht.

    So oft zu spät kommen, ist das Problem. Noch einmal immer 5 Minuten zu spät kommen, bedeutet ein komplettes Schuljahr auf 9 Jahre Gymnasium oder mehr als 10 % ihres Unterrichts. Verzichten die Kollegen auch auf 10 % ihres Gehaltes?

    Nein. Alt-Katholiken sind im allgemeinen liberaler/progressiver als römische Katholiken.

    Ja. Zumindest erlebe ich es genauso und wenn ich je wechseln sollte, dann nur zu ihnen.

    (Ich würde es aber weniger liberal nennen, sondern überzeugt vom Glauben und nicht nur von irgendwelchen Traditionen der römisch-katholischen Kirche.)

    Offensichtlich ist es beim TE notwendig.

    Wenn es extrem selten geschieht, muss die SL nicht kontrollieren.

    Ich vermute übrigens, dass die Stimmung zuvor nur bei den "freiheitsliebenden" Kollegen gut war, die anderen, die für ihre Kollegen mitarbeiten mussten, sahen es vermutlich anders. Dafür spricht auch Kreidemeisters Beitrag.

    Mir fiel dazu ein Elternabend bei Umstellung von G9 auf G8 ein. Ein Vater stand auf und sagte zu den anderen Eltern, wenn ihre Kinder immer pünktlich wären und nicht "nur 5 Minuten " zu spät zum Unterricht kommen, kann man bei G9 ein Jahr sparen.

    Nur 5 Minuten hochgerechnet bedeuten ein Schuljahr, zumal wenn man sehr knapp kommt, auch erst einmal auf Konzentration im Unterricht umstellen muss. Verzichten die Kollegen auf ihr Geld oder wollen sie es komplett?

    Der Korrekturaufwand zwischen Sprache/Gesellschaftswissenschaften und Mathematik/Naturwissenschaften ist definitiv nicht vergleichbar. Die entsprechenden Arbeitszeitstudien (PhV, etc.) kommen da auch zu vergleichbaren Schlüssen. Ich habe mit Mathematik jedes Jahr ca. einen Korrekturaufwand von 160 Stunden (10' pro Klausur/Klassenarbeit gerechnet, 2' pro Test). Welcher Kollege mit Sprachen schafft denn diese Zeiten? Ich hab letztes Jahr die Mathe LK Klausuren im Abitur in derselben Zeit korrigiert, in der ich Geschichte EF (9 Schreiber) geschafft habe. :P

    Und wenn du Korrekturaufwand, wir in Baden-Württemberg schreiben auch in Chemie Klassenarbeiten und Klausuren plus Auf- und Abbau von Versuchen inkl. Gefährdungsbeurteilung schreiben für jeden rechnest?

    Ich komme allein pro Woche auf über eine Stunde Spüldienst, das doppelte für Auf- und Abbau, bei GBUs bin ich inzwischen sehr schnell. Meine Kollegen benötigen teilweise auch eine halbe Stunde pro Versuch (bei mir durchschnittlich 10 Minuten).

    Klassenarbeiten schreiben wir in allen Fächern in allen Stufen. Die Hauptfächer schreiben bei uns mindestens 4 im Jahr, die Nebenfächer höchstens 4. Meistens sind es genau 4 in Hauptfächern und 3 im Nebenfach, der Kollege mit Nebenfach hat aber doppelt so viele Klassen. Deshalb wird hier tatsächlich nie über Korrekturaufwand gesprochen, klar ist der Zeitaufwand in der Kursstufe höher, dafür die Anzahl der Elterngespräche niedriger.

    Und in meiner NRW-Zeit war ich gut mit einem Kollegen mit Englisch und Sport befreundet. Er wollte möglichst viel Englisch und wenig Sport. Lärm und Risiko sind in Sport zu berücksichtigen, Englischarbeiten hat er zuhause am Schreibtisch mit einer Tasse Tee korrigiert.

    Ich traf letzten Samstag zwei weitere Kollegen in Chemie. Wir 3 mussten Versuche aufbauen, hatten es vor den Ferien nicht mehr geschafft. Sprachkollegen bleiben zuhause an ihrem Schreibtisch sitzen.

    Wobei das an der Schule und nicht am Bundesland lag. An meiner Schule werden die Belastungen und die Entlastungsstunden regelmäßig geprüft und eventuell neu verteilt.

    Wenn es in einer Schule z. B. 20 Ermäßigungsstunden gibt, wie viele bleiben für Sammlung übrig, wenn die Korrekturen bereits entsprechend viele erhalten?

    Bei uns gab es Punkte, so viele, dass der einzelne nichts mehr wert war. Deutsch - und Englischkollegen kamen insgesamt jeweils auf ca. 1 Ermäßigungsstunde, für Chemiesammlung allein blieb 0,16 Stunden pro Jahr Ermäßigung übrig.

    Es gibt immer zu wenig Ermäßigungsstunden, ich würde heute knallhart ablehnen und bei Verpflichtung gegen meinen Willen entsprechend reduzieren. Vor allem bei der Umstellung der Gefahrstoffsysteme kam ich in einzelnen Jahren auf bis zu 500 Stunden. Da bleibt nicht viel mehr für Unterrichtsvorbereitung und Korrektur übrig. Heute passt es mit 144 Stunden im Jahr (bei uns ist eine Ermäßigungsstunde mindestens 72 Zeitstunden wert).

    Die Sammlungsleitung wurde hier durchaus auch mit Entlastung versehen.
    Das Problem, das Du darüber hinaus ansprichst, ist eines, wo das Kollegium einen internen Kampf austrägt - dort würde ich nicht arbeiten wollen. Man hätte als Schulleitung das von Dir angeführte Votum auch beanstanden und eine andere Lösung anstreben können.

    Die Vorgaben für die Anrechnungsstunden sind meiner Wahrnehmung nach dazu gedacht, flexibel auf Belastungen und die Personen, die dies betrifft, zu reagieren. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass Schulleitung und Kollegium hier eine einvernehmliche und tragfähige Lösung finden (wollen) - somit also eigentlich ohne, dass es zu den von Dir genannten Entwicklungen kommt.

    Das Problem, für die Sammlung blieb nichts mehr übrig, bzw. die erhaltenen Punkte dafür entsprachen insgesamt 0,16 Stunden pro Jahr. Wir stimmten über Punkte ab und die Kollegen mit Deutsch und Englisch stimmten gemeinsam darüber ab, dass Korrekturen für ihre beiden Fächer besonders viele Punkte brachten, so dass der einzelne Punkt nichts mehr wert war.

    Die SL hat einiges in den Jahren und in der jeweiligen GLK versucht vor allem der Stellvertreter.

    Bei uns wird hin und wieder gefragt, wie viele Stunden im letzten Schuljahr wirklich angefallen sind. Auch hier gibt es zu wenig Ermäßigungsstunden, sie werden aber anders verteilt und ich erhalte seit Jahren 2. Kleine Sammlungen wie Sport inzwischen nur 0,5, dafür die Betreuung aller PC usw. mehr.

    Das stimmt einerseits, gleichwohl könnte man nach pflichtgemäßem Ermessen beschließen, dass diese Tätigkeit die meisten Entlastungen erhält.

    Ich habe 5 Jahre in NRW unterrichtet, kenne auch den Link von deinem vorherigen Beitrag.

    Damals war ich jung, erpressbar, es gab keinen Lehrermangel. Sobald ich die Chance zum Wechsel hatte, habe ich NRW verlassen, auch aus diesem Grund.

    Die großen Fachschaften haben sich die Ermäßigungsstunden selbst zugeschustert. Kleine hatten, obwohl wir die SL überzeugt haben, keine Chance. Ich würde in NRW nie die Chemiesammlung freiwillig übernehmen, hier in Baden-Württemberg wird darauf geachtet, wie lange man für eine Extraarbeit benötigt.

    Und natürlich macht es das System gerechter, dass alle, auch Religion und Geographie Klasse 5 Klassenarbeiten und nicht nur Tests schreiben. Zweistündige Fächer sogar mehr (bis zu doppelt so viele) wie vierstündige Hauptfächer. Hier käme niemand auf die Idee, Ermäßigungsstunden für Korrektur zu verteilen.

    Bei uns gibt es auch keine Korrekturentlastung, es gibt ja auch keine speziellen Korrekturfächer. Mündliches Abitur ist im Juli, unsere Schüler haben bis zu diesem Termin Unterricht, Ausfall ist also gering.

    Bei uns gibt es Entlastung für zeitlich definierte Zusatzarbeiten ,,für die Allgemeinheit". Mindestens 72 Zeitstunden pro Jahr für eine Deputatstunde meist deutlich mehr, weil die Stunden auch nicht ausreichen.

    Wenn alles für Korrekturen ausgegeben wird, wer führt dann die Chemiesammlung zuverlässig? Deutschkorrekturen kosten vermutlich nicht mehr Zeit als Chemiekorrekturen und (!) Spüldienst nach Schülerversuchen inkl. Vorbereitung und Aufräumen.

    Bei uns wird zum Glück auch nicht darüber abgestimmt, es wird nachgefragt, wie lange die Aufgabe dauert und dann verteilt.

    Damit hat die PKV doch genau das gezahlt, was ihr wichtig ist. Die Krankenhäuser können absurde Summen abrechnen, damit ist der Deal ja beidseitig erfüllt. Um Gesundheit geht es da nicht.

    Eben, aber auch Menschen wie @BaldPension sind zufrieden, es kann doch nicht sein, dass die PKV eine Haushaltshilfe zahlt. Dass dies sehr kurzsichtig ist, verstehen sie in ihrem Neid nicht.

    Ich hatte diese Diskussion vor kurzem. Jemand hat sich darüber aufgeregt, dass eine Putzhilfe von der GKV (?) bezahlt wird. Dass dadurch Kosten für ein Altersheim gespart werden, verstand sie nicht.

    Na dann pass mal auf, dass du den Beitragzahlenden nie auf der Tasche liegst. Ein Sprung vom Balkon ist im Zweifel günstiger als langwierige Behandlungen 8)

    Eben. @BaldPension ist ja in Pension, kostet den Steuerzahler, also der Allgemeinheit nur noch Geld.

    Aber er verzichtet sicher auf seine Pension, reicht nie etwas bei der Beihilfe ein und bei seiner PKV nur den Wert, den er vorher eingezahlt hat und lebt von seinem Ersparten.

    Naja, auch im Sinne aller beitragszahlenden Versicherten ist die o.g. Anmerkung von Maylin85 mehr als berechtigt! Im Topf ist nicht unendlich viel Geld drin. Am Ende müssen die Beitragszahler höhere Beiträge zahlen, wenn die Kosten zu hoch werden.8)

    Und nächstes Mal diskutieren wir, ob dieses Medikament wirklich sein muss oder ob ein einfaches reicht oder gar keines. Wir diskutieren, ob eine psychische Krankheit wirklich behandelt werden muss oder ob derjenige schuld ist. Müssen Folgen von Hobbies wirklich alle zahlen, Skifahren ist viel zu gefährlich, Alkohol, Rauchen, Übergewicht, selber schuld. Alte Menschen, die nicht mehr arbeiten, sollten keine Kosten von der Allgemeinheit erstattet bekommen. Sie sterben sowieso bald. Du stimmst mir sicher zu?

    Nein, es gibt Gesetze und die gelten. Wenn ich nicht möchte, dass Homöopathie von der Krankenkasse bezahlt wird, muss ich politisch vorgehen, nicht in den sozialen Medien herum pöbeln und Menschen, die Anspruch hätten, davon abhalten, Hilfe einzufordern.

    Es geht hier um das rechtliche, um Informationen, von daher kann ich die meisten Kommentare hier nicht nachvollziehen. Warum muss man moralisch antworten und antwortet nicht sachlich? Es klingt so, als ob ihr die PKV verteidigen müsst.

    Selbst wenn Anne alleinerziehend mit 3 Kindern unter 5 wäre, bekäme sie keine Famlienhilfe (außer sie hat es extra für viel Geld versichert), obwohl es ein Standardangebot der gesetzlichen Krankenkasse ist. Es ist ein Beispiel dafür, dass GKV oft mehr leistet als PKV. Vielen ist das nicht bewusst.

    Hallo, vielleicht weiß jemand etwas dazu oder hat sogar einen Link: wenn beide Ehepartner mit drei Kindern unter 18 , eins unter 12, verbeamtet sind und einer muss ambulant operiert werden und kann den Haushalt nicht mehr führen (die Person arbeitet Teilzeit, 50% Stelle), wird dann trotzdem keine Haushaltshilfe gewährt? Aus NRW kommend. Laut einem Telefonat mit der Bezirksregierung Münster vor Jahren bekommt man keine Haushaltshilfe bezahlt, so wie gesetzlich versicherte Angestellte.

    Ja, ein Nachteil von PKV und Beihilfe (wurde mir ausdrücklich neben Kur beim Wechsel GKV zu PKV genannt).

    Du spekulierst, was ich meine, statt zu lesen, was ich schreibe und ich denke häää?

    Und nicht alle Versicherungen, hatten Einstiegstarife für 50 DM für Männer, ich habe bewusst eine andere gesucht, weil es für mich günstiger war. Ich bin in Tarifen, die nie geschlossen wurden, in denen heute noch junge nachkommen. Sie zahlen mehr, ich dadurch weniger. Darauf wurde gesagt, soll man Wert legen.

    Du schreibst allgemeine Dinge, ich über die nicht mehr vorhandenen extrem günstigen (weniger als 25% der Tarife für gleichaltrige Frauen) also unter 50 DM statt über 200 DM nur für U35. Danach wurden Frauen günstiger und Männer deutlich teurer. Das lag nur an Schwangerschaft, Geburt und evtl. Komplikationen. Das wurde im Gerichtsverfahren verboten, was Regierung und EU daraus gemacht hat, war mir egal, darüber habe ich nie geschrieben, weiß ich auch nicht. Du kämpfst teilweise mit Strohmännern, ich habe keine Lust weiter zu schreiben (letzter Beitrag).

    Ich verstehe, was du meinst, du schreibst auch immer dasselbe, nur das war anfangs in deinen ersten Sätzen nicht das Thema, das war nie mein Thema. Ich habe nur deinen 2 Sätzen widersprochen, die extrem günstigen Tarife für Männer unter 35 Jahren und die über 400 % teure Tarife gleichaltriger Frauen lag nicht an Arztrechnungen oder irgendwelchen Vorsorgemaßnahmen oder anderem.

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