ich frage mich nur, wie ich das vor knapp 50 Jahren geschafft habe, wir mussten immer raus, selbst ein Regendach gab es damals noch nicht (dann kam ein Regenschirm evtl. noch dazu)
Beiträge von Kris24
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Heute ist der zweite Tag nach den Feiertagen und die Zahlen durften noch immer unrealistisch sein: Ich glaube nicht, dass alle Tests, die Ostern gemacht wurden, schon ausgewertet sind, daher ist es eigentlich noch verfrüht, eine Entscheidung zu treffen.
Da hätte ich tatsächlich bis Freitag gewartet.
Und wer keine zu starken Symptome hatte, wird den Test nicht nachholen (bei uns waren die Testzentren geschlossen).
Und wer einen positiven Schnelltest vor einem Verwandtenbesuch hatte, ist zwar hoffentlich daheim geblieben, aber wird mangels offenen Testzentren den PCR-Test nicht nachholen und landet auch nicht in der Statistik.
(Mein Nachbar hat letzten Mittwoch nach positiven Schnelltest einen PCR-Test gemacht, das Ergebnis hat er gestern nach 6 Tagen erhalten. Die Gesundheitsämter können auch nur die Zahlen weiter leiten, die sie selbst erhalten. )
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Da reden wir aneinander vorbei. Ich meinte, dass du dich sobald Gruppe 3 freigegeben ist, auf die Warteliste setzen kannst. Dann bist du vor denen die Ende Mai dazu kommen, wenn es keine Priorisierung mehr gibt.
Moebius sah ja die Gefahr, dass nicht alle aus Gruppe 3 geimpft werden und die Plätze dann von den nicht priorisierten belegt werden. Da du aber früher Zugriff auf die Warteliste bekommst, solltest du auch früher dran sein. (Wenn es denn nicht schon im Mai klappt)
Es gibt aber nicht in allen Bundesländern Wartelisten.
(Und bei uns herrscht tatsächlich das Windhundprinzip. Erst jetzt wird bei uns das Problem der nicht so agilen und Computeraffinen ü80 angegangen. Genau das war für mich ein Grund, dass AstraZeneca-Angebot anzunehmen. Bei uns sind aktuell so viele aus den den ersten beiden Prioritätsgruppen am Start, dass Termine vor Ort immer innerhalb von Minuten nach Mitternacht ausgebucht sind. Dann bleibt nur die Fahrt zu einem der großen Impfzentren (entweder 200 km Landstraße oder 400 km Autobahn von meinem Landkreis aus). Die 3. Gruppe ist so groß wie die beiden ersten, da gehören z. B. auch Verkäufer hinein, da wird der Run auch ohne Aufhebung noch größer. )
Am Wochenende wurde in einer Hauruckaktion abgelehntes oder abgesagtes (weil unter 60jährigen angeboten) AstraZeneca angeboten. Es meldeten sich so viele, dass das Computerprogramm zusammenbrach und jeden Termin 3mal vergab. Am Ostermontag gab es vor Ort die große Überraschung und viele mussten wieder heim. Für diejenigen gibt es jetzt eine Warteliste.
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In Niedersachsen nicht, hieß es gestern im NDR: "Zu Beginn erwarten die Praxen jedoch nur knapp 20 bis höchstens 50 Impfdosen pro Woche, wie Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) am Dienstag in einer Pressekonferenz betonte. Zudem dürfte es in manchen Praxen in dieser Woche zu Anlaufschwierigkeiten kommen. Zwar wurde vereinzelt bereits am Dienstag mit dem Impfen begonnen, einige Hausärzte erwarten die Lieferung der Vakzine jedoch erst in den kommenden Tagen. [...] Von Mitte April an sollen die Praxen dann deutlich mehr Impfstoff bekommen, dann auch von verschiedenen Herstellern." (
Angekündigt waren für die 1. Lieferung für jede Praxis genau 3 Ampullen BioNTech, also 15 - 18 Impfdosen nach Geschick und Spezialspritze.. Da sind bis zu 50 Impfdosen eindeutig mehr.
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Ist ja keine entweder-oder-Frage, oder? Vermutlich ist beides nicht optimal und dass getestet wird, ändert ja nichts an falsch getragenen Masken über 6 Stunden.
Doch. Es ist leider kein Wunschkonzert. (Falsch getragene Maske bei nicht hoch-infektiösen Personen ist nicht so problematisch. )
(Zu Hause testen klappt nur bei Familien, die es ernst nehmen, die anderen sind aber eher infiziert. Und jeden Tag alle Schüler und Lehrer durch Ärzte testen lassen, ist sicher nicht machtbar (es gibt auch einen Ärztemangel). Mir wäre wichtig, mindestens jeden 2 Tag alle zu testen, zweimal die Woche reicht nicht.)
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Man kann das beschönigen wie man möchte, trotzdem hat man ~15 Schüler, die gleichzeitig ohne Maske im Raum sitzen und sich in der Nase popeln. Völlig unbedenklich finde ich das nicht.
Was ist besser, 1 Minute ohne Maske (eher kürzer) bei Durchzug oder 6 Stunden mit Maske? Masken helfen nur begrenzt, weil kaum jemand sie richtig trägt.
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Den Bericht gibt es aber er ist glaube noch nicht veröffentlicht & beguachtet worden. Oder habe ich da etwas übersehen?
Bei einem negativen Schnelltest, der ordnungsgemäß durchgeführt wird, ist die Infektionsgefahr schon sehr gering. Wir reden ja hier nicht davon, dass die Person infiziert ist, sondern davon dass sie infektiös ist. Das ist zu mindestens zeitlich kurz nach dem Schnelltest höchst unwahrscheinlich. Das Problem mit falsch negativen Schnelltest ist in der Regel, dass die Person infiziert ist aber halt nicht infektiös.
Ich ergänze
... dass die Person infiziert ist aber halt nicht besonders infektiös ist (also in den nächsten Stunden kein Superspreader) (infektiös ist allerdings möglich)
(Da der Test aber je nach Ort bis zu 24 oder 48 Stunden gültig sein soll, hilft er nicht. In Tübingen sind vor Ostern die Zahlen explodiert, in Österreich hat es auch nicht geklappt. Mir ist bisher kein positiver Modellversuch bekannt, in Baden-Württemberg wurde deshalb kein weiterer Versuch genehmigt, obwohl viele sich beworben haben.)
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In Niedersachsen soll ab Ende Mai ohne Priorisierung alle geimpft werden (hält man für möglich:
Vielleicht wird nur Johnson & Johnson und AstraZeneca freigegeben? (Dann kann ich es mir auch vorstellen.)
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Nee, so einfach ist es leider nicht wirklich. Wenn du als Lehrkraft woanders arbeitest als du wohnst, dann darfst du dich ausnahmsweise auch am Arbeitsort impfen lassen. Aber ein anderes Impfzentrum außerhalb deines Wohnortes ansonsten zu nehmen, geht leider nicht.
In Baden-Württemberg schon. Aber man muss innerhalb des Bundeslandes bleiben (gab anfangs viel Ärger). Bei uns fahren viele 200 km und mehr (also hin und zurück bis 500 km).
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Ich verstehe die oben stehende Antwort auf die Frage von Kris24 "Warum heißt es petzen oder gar denunzieren, wenn man dies Behörden meldet?", nicht.
Ich vermute, Kalle29 meint, es handelt sich um "denunzieren". Liege ich damit richtig?
Nach meiner Ansicht, sollte man schon noch unterscheiden, ob man Nachbarn meldet, die z.B. durch laute Musik stören, oder Nachbarn, die eine "Coronaparty" feiern und damit die Gesundheit der Allgemeinheit gefährden. Wir würden doch auch nicht von "Petzen" bzw. "Denunzieren" sprechen, wenn SuS der Vertrauenslehrperson erzählen, sie werden regelmäßig von anderen bspw. beklaut.
Ich meine, dass es kein Kavaliersdelikt ist und man daher nicht wegschauen sollte. Ich würde es direkt ansprechen und je nach Situation auch gegenüber Behörden. Es ist kein denunzieren, weil aus meiner Sicht evtl. Gefahr droht. Aber ich befürchte, dass ich mit meiner Meinung alleine dastehe.
(Ich habe dich so verstanden, dass du keine Regeln willst, die (von Behörden) nicht überwacht werden können. Da wir aber nicht komplett überwacht werden, dürfte es dann gar keine Regeln geben. )
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Bekannte von mir waren vor 6 Wochen im Urlaub in Namibia und die Einhaltung der Quarantäne (welche nicht eingehalten wurde, da selbstständig) wurde nicht kontrolliert. Im Moment befindet sich die besagte Familie auf Malle.
Schaffen wir alle Gesetze ab, weil immer jemand es übertritt und nicht erwischt wird.
(Es muss halt klar sein, dass es kein Kavaliersdelikt ist, aber genau daran hapert es. Warum heißt es petzen oder gar denunzieren, wenn man dies Behörden meldet? Hält man es doch nicht für schlimm? Vielleicht hat dieser Quarantäneverstoß einen Longcovid oder gar ein Tod zu Folge? Aber nein, wird schon gutgehen, petzen ist schlimmer (erinnert mich an meine Schüler).)
(Hohe Inzidenzzahlen, Auslastung der Intensivstation, geschlossene Restaurants und drohender Lockdown wird anscheinend als weniger schlimm bedacht. Und das Problem ist, dass selbst Polizei und Politik so denken. Quarantäneverstösse werden oft zu wenig bestraft.)
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Für Niedersachsen wurde bereits letzte Woche eine Testpflicht für alle SuS und alle Beschäftigten aller Schulen verkündet. Die Tests sind zu Hause durchzuführen, nicht nur von Grundschülern, sondern von allen. Begründungen: Bei einem positiven Test kann man gleich zu Hause bleiben, außerdem werden in Schule positiv getestete Schüler nicht stigmatisiert. Ich finde das sehr sinnvoll. Es entlastet außerdem den Schulbetrieb vor Ort, der nicht mal eben so zur Testdurchführstation wird.
Und woher weißt du, dass die Tests auch durchgeführt wurden oder noch schlimmer positiv getestete Kinder nicht in die Schule geschickt werden?!?
Ich unterrichte an einer Brennpunktschule (Einzugsgebiet 50 % H4, also Geld sehr knapp und leider sehen viele auch nicht die Gefahr von Covid-19, meine Stadt hat Inzidenz, immer weit über dem doppelten des Landkreises bzw. weit über 200), bei uns würden, fürchte ich, viele die Tests weiterverkaufen (5 Euro pro Stück, 1-2 Tests zahlen den Handyvertrag), der Anreiz ist zu groß. (Und ja, es wird bereits über einen intensiven Handel über ebay und auch Kleinanzeigen im Supermarkt berichtet. Der Steuerzahler bezahlt es.)
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Ich verbreite mal vorsichtig ein wenig Optimismus. Hier in der UK liegt nur noch eine Person auf der Intensivstation wegen Corona. In den letzten Monaten waren das immer 25-35 und davon auch bis zu zehn Personen beatmet.
Dafür steigt es bei uns seit 3 Wochen und es fehlt nicht mehr so viel zum Höchststand im Januar. (Deutschlandweit sind es auch über 4100 und wenn es so weiter geht, kein Monat mehr bis zum Höchststand. Allerdings sind die Patienten jetzt jünger und die Verweildauer auf der Intensivstation daher länger. Genau deshalb wird aktuell Alarm geschlagen.)
Ihr habt nur eine Person? Bei uns kleines Kreiskrankenhaus sind es aktuell über 50.
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Ich bleibe dabei: Bei Masken, Tests und Lüften sind die weiterführenden Schulen ein Infektionsrisiko, der Beitrag zur Pandemie sicher nicht marginal, aber überschaubar siehe Modellrechnung der TU Berlin. Präsenzunterricht mit Masken steigert R-Wert um 0,015. Private Haushalte um 0,5; private Treffen um 0,6. Die Studie ist ein Augenöffner.
Gefährlich sind private Haushalte, private Treffen, da muss aber auch jeder mitmachen.
Also keine Familie mehr. Alle wohnen alleine, auch Kinder. Meinst du das wirklich ernst?
(Und nein, so einfach ist es nicht. Bei der englischen Mutation steckt innerhalb von Minuten ein infiziertes Kind alle in der Familie an. Also ein Kind in der Schule 2 - 3 Infektionen in privaten Haushalten, Schule zu, kein infiziertes Kind, keine infizierte Angehörige. Man muss die 1. Infektion verhindern, dann verhindert man auch die im privaten. Und nein, Kinder und Jugendliche tragen selten die Masken korrekt (man kann bei OP-Masken von der Seite hereinsehen, die Maske endet in der Mitte der Nase oder gar an der Nasenspitze), können aber bei mehr als 5 Schülern in einer Gruppe (10 qm pro Person) auch nicht genug Abstand halten.)
Dank fehlender Abstände sind Kitas und Schulen tatsächlich Pandemietreiber, 10 qm pro Person, alles andere ist Leichtsinn.)
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Vielleicht gibt es eine App fur das Handy?

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Palim - Bielefeld gibt es nicht. Ich weiß das.

Gibt es dooooch!
(aus meiner Wohnung sah ich direkt auf die Alm) -
Bei uns sollen sie eigentlich noch in der nächsten Woche für drei Tage in die Schule kommen (offizielles Ende des 4. Schulhalbjahres der Qualifikationsphase ist Donnerstag, 15.04.21).
Unser Abitur startet erst im Mai.
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Hieß es nicht beim letzten Treffen, das nächste solle am 12.04. stattfinden?
Ja, und Merkel meinte soeben, es würde nur dann vorgezogen, wenn sich die MP im Vorfeld auf gemeinsame Maßnahmen einigen würden.
Aber die Kultusminister treffen sich schon diese Woche. Wer geht eigentlich für Baden-Württemberg hin?
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Singen mit Maske ist ziemlich schrecklich, das habe ich mit mehrlagigen MNS im letzten Frühjahr an der frischen Luft ausprobiert.
Es gibt Tücher und Abstandhalter für Sänger, sodass man besser atmen kann, aber FFP2-Qualität haben sie sicher nicht.
Neben den tollen Aufnahmen aus den Laboren fand ich die frühen Berichte der Infektionen in Chören bezeichnend.
Das brauchst du mir nicht erzählen, dass weiß ich dank Vorfällen in Amerika und Berlin (?) vor einem Jahr genau. (Ich empfinde daher jeden Chor als Wahnsinn (ausgerechnet der Chorleiter an meiner Schule streitet eine Gefahr durch den Virus ab).)
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Bloß nicht singen!

Wer nach einem Jahr Maske für übertrieben hält, glaubt auch nicht, dass durch Singen mehr Aerosole verbreitet werden.
(Gibt doch das Lied, wo man singt, lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder, weiß sicher auch das Virus.)

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