Beiträge von Kris24

    Berlin weiß ich nicht, aber in Brandenburg wäre mir das wohl aufgefallen, wenn da Abends noch mal Gruppen kommen so nah wie wir zum Impfzentrum wohnen ;)

    Es sind ja keine Gruppen, sondern einzelne Personen. Und sie kommen während der Impfzeit, ich wohne keine 100 m entfernt von unserem. Wenn da 50 warten, weiß ich nicht, wann sie ihren Termin erhalten haben (eine Woche oder eine Stunde vorher, man sieht es nicht an der Nasenspitze ;)). Normalerweise bleibt von der letzten Ampulle (5 - 11 Impfdosen je Impfstoff und Geschicklichkeit des "Aufziehers") nur etwas übrig. Es sind also zwischen 1 und 10 Personen normalerweise pro Tag.

    Ich weiß es, weil es sehr oft geschrieben wurde, weil immer wieder behauptet wird, dass viel weggeworfen werden muss, wenn sich nicht der Bürgermeister aufopfert.

    Kris24 wieso ist es denn tendenziös, wenn ich statt dem „Plan der Bundesregierung“ die tatsächliche Impfrate nehme. Tatsächlich verzögert sich bei der tatsächlichen Impfrate die Impftermine der einzelnen Gruppen. Es ist aber wohl sehr wahrscheinlich, dass wir eher die tatsächliche Impfrate und nicht irgendwelche Pläne der Bundesregierung zugrunde legen

    Es haben ja schon mehrere geantwortet, es werde täglich mehr. Die Zahlen für April wurden soeben veröffentlicht.

    Nach dem ernüchternden Corona-Gipfel am Montag gibt es in Sachen Impfstoff zumindest bessere Nachrichten: So rechnet der Bund laut "Bild"-Informationen im April mit 15,3 Millionen Dosen Corona-Impfstoff. Wöchentlich sollen vom 5. April bis zum 1. Mai circa 5,5 Millionen Impfstoff-Dosen nach Deutschland geliefert werden. Diese kommen von den Herstellern Biontech, Moderna und Astrazeneca. Allein Biontech soll nach Prognosen des Ministeriums seine Lieferungen von derzeit 1,076 Millionen auf 2,515 Millionen Impfdosen pro Woche erhöhen.

    Aus https://www.watson.de/!638072703?webpush=yes


    und Ende April/Anfang Mai wird noch Johnson &Johnson erwartet. Die verimpfte Menge wird pro Tag täglich größer (die 4 Tage Pause von AstraZeneca wurden/werden bei uns zusätzlich an den Impftagen dieser Woche verimpft. Jeden Tag 4 Stunden länger impfen bedeutet, dass innerhalb einer Woche die Pause aufgeholt wurde (der Impfstoff war ja da).

    Tatsächliche Impfrate wäre nur sinnvoll, wenn jeden Tag gleich viel verimpft würde. Das war noch nie der Fall und deshalb ist das Blödsinn.

    Woher hast du denn die Behauptung, hier gibt es definitiv keine Warteliste

    Aus der Presse (es gab auch die Alternative, ein Krankenhaus, Feuerwehr etc. anzurufen, ich hoffe nicht, dass Berlin grundsätzlich täglich den Rest wegwirft, auch wenn es nur wenige Impfdosen sind).

    Warteliste bedeutet nicht, dass man sich als Privatperson darauf setzen lassen kann. Es handelt sich um leicht erreichbare Gruppen, die lt. Prioritätenliste dran sind.

    Warum sollten denn die Eltern darauf pochen, dass ihre Kinder sich nicht vernünftig die Hände waschen? Oder verstehe ich dich da falsch?

    In den Informationen zur Anwendung der Schnelltests des nds. MK steht im Übrigen, dass man sich vor dem Test mehrmals die Nase schnäuzen und anschließend die Hände waschen solle.

    Bei uns auch. Es gibt sogar Desinfektionsmittel (und die Taschentücher werden auch gestellt).

    Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum man diese Selbsttests nicht nach Hause geben DARF? Wäre viel einfacher und vermutlich auch sicherer als die Durchführung in der Schule - auch bei nichtbehinderten Kindern...

    Es gibt die Behauptung, dass viele Schüler die Tests gegen etwas Taschengeld im Netz verkaufen würden.

    ich überlege gerade, wie es aussähe, wenn man offiziell sagt: "Wer abends ab ... Uhr am Impfzentrum ist, bekommt vielleicht welche von den übrig gebliebenen Impfstoffen". Gäbe es bei einer offiziellen Ansage Aufläufe .... die man vermeiden will?

    Keine Ahnung, stelle ich mir nur gerade so vor. (Wobei es natürlich möglich ist, dass die auf Impfstoff wartenden brav verteilt am Parkplatz vom Impfzentrum stehen. Ist aber unwahrscheinlich, da den Impfstoff nur die bekommen, die am Eingang nachfragen. Also wird dort der Auflauf sein.)

    Besser finde ich schon die Variante "Wir rufen abends die nächste Polizei, Feuerwehr, .... an und sagen denen, die können noch x Personen schicken.". Eine andere interessante Variante habe ich kürzlich im Radio gehört. War es in Krefeld? Hm, irgendwo dort in der Ecke. Man kann sich auf mit seiner Telefonnummer auf eine Liste setzen lassen und wenn spontan ein Termin frei wird, wählt ein Zufallsgenerator 3 Nummern aus, verschickt eine Nachricht und der, der zuerst zurückruft, weil es schnell vorbeikommen kann, bekommt den Impftermin.

    Dürfte auch nur wenig Aufwand sein.

    kl. gr. frosch

    Alle Impfzentren haben inzwischen Wartelisten, die sie anrufen.

    Und Duisburg war Erfinder des Zufallsgenerators, es wird inzwischen an mehreren Orten verwendet. Übrigens hält sich der Impfstoff ein paar Tage, wenn er nicht bereits in der Spritze aufgezogen ist. Wenn also nicht die allerletzten fehlen, bleiben höchstens die restlichen Impfdosen einer Ampulle übrig.

    (Bei uns wurden bisher Krankenhaus oder Pflegedienste angerufen, inzwischen einige in der Nähe wohnenden alte Menschen. )

    Na super; ich wusste gar nicht, dass man da noch auf die tatsächliche Impfrate umstellen konnte... Dabei sagte doch Herr Laschet heut Nacht noch, dass Schulen aufbleiben (zumindest bis Ostern) und wegen der fortschreitenden Impfungen und den Selbsttests doch alles tutti ist...

    Tatsächliche Impfrate ist Blödsinn, weil täglich mehr geimpft werden. Wir waren vor dem AstraZeneca-Stopp bei 250 000 täglich, vor kurzem bei 100 000, anfangs bei 3000. Bald sollen es 1 Millionen und mehr sein (dann können/müssen Hausärzte und Betriebsärzte im großen Stil einsteigen).

    Natürlich ist Laschets Aussage Blödsinn, erstens sind die Lehrer bis Ostern nicht geimpft, zweitens Schüler noch gar nicht und drittens gibt es noch Eltern und andere Kontakte von Schülern.

    Wann ist denn für ein Impfangebot an Lehrer zu rechnen, die NICHT zu dem Bereich Grund- und Förderschule zählen.

    Bei dem Omnikalkulator wird Mitte Mai nach Plan der Bundesregierung ausgegeben. Auf Basis der tatsächlichen Impfrate ist das aber erst Ende Oktober der Fall?

    Wurde schon oft berichtet. Es werden jeden Tag (AstraZeneca Pause mal nicht berücksichtigt) mehr verimpft als am Vortag und das wird weiter so erwartet (alleine für BioNTech gehen neue Werke an Start, liefert mehr als zugesagt, für die anderen auch, irgendwann kommt Johnson &Johnson dazu usw.)

    Man kann natürlich die Impfzahl vom 27. Dezember hochrechnen, aber natürlich ist die tatsächliche Impfrate falsch (und hier Stimmungsmache).

    Das Problem mit der 3. Gruppe ist, dass sie riesig ist. Es kann Mitte Mai starten (glaube ich sogar), aber enden (das sieht man, wenn man die 4. Gruppe (keine Priorität) eingibt. Ich habe es vor vier Wochen gemacht und mich dann für AstraZeneca sofortentschieden. Nicht jeder der 3. Gruppe wird am 1.Tag geimpft werden können.)

    "Ich habe in meinem Umfeld jemanden repräsentativ gefragt", "Karsten Maschmeyer hat gesagt" und "Es spricht viel dafür, dass ein Chinese das Virus freigelassen hat."

    Kaum ist Wollsocken 24h draußen sind wir endgültig auf BILD-Niveau. Wo ist eigentlich Moebius hin?

    Dann kann ich (und viele andere) ja auch gehen. Abmelden werde ich mich zwar nicht, aber in einem anderen Forum habe ich seit über 10 Jahren eine Forumpause eingelegt.

    Den Rest habe ich gelöscht.

    Ich glaube, dass größte Problem ist der Arbeitsplatz. Bei den Handwerkern hier im Haus trägt niemand die Maske korrekt, oft wird gar keine getragen. Sie kommen gemeinsam in 2 Sprintern.

    Ich habe mir sagen lassen, dass das in Großraumbüros genauso sei. Ich hoffe, dass da heute beschlossen wird, dass der Arbeitgeber für jeden Mitarbeiter nicht im Homeoffice mind. zweimal die Woche einen Test zahlen muss. (Eigentlich müsste es täglich sein, aber das gibt es nirgends und nicht freiwillig, sondern verpflichtend mit entsprechenden Sanktionen.)

    Was ist damit gemeint? Es gibt doch an jeder Schule unterschiedliche Abteilungen oder ist das in NRW anders? Meine Schule (niedersächsische BBS als "Bündelschule") hat z. B. fünf Abteilungen.

    Wie es mit den Anrechnungsstunden für SL-Runde aussieht, kann ich nicht genau sagen, da ich keine Mitglied der erweiterten SL bin. Müsste ich mal nachfragen. Unsere SL-Runde "tagt" übrigens an einem Vormittag pro Woche für ca. 2 bis 3 Stunden.

    Ja, ist bundeslandabhängig (und vermutlich auch schultypabhängig). Unsere Meinungen und Wissen bringen einem NRWler nichts.

    (bei uns zählt eine Entlastungstunde wie 2 Deputatstunden, aber auch nur, wenn keine Beförderung mit dieser Aufgabe zusammenhängt und es gibt immer zu wenige Entlastungstunden für die übrigen Aufgaben)

    Es geht doch nicht um generelle Bereitschaft, sondern um eine Stundenplanänderung. Wenn Kollegin A schwanger wurde oder Kollege B vom Auto überfahren, muss der Schulleiter sofort eine Entscheidung treffen. Was interessieren denn da private Termine? Man kann allenfalls freundlich darum bitten, zu sagen "da komm ich nicht" würde mir niemals einfallen. Und ich streite mich gern mit unserer SL wenn's ums Prinzip geht. Hier sehe ich aber überhaupt keine Rechtsgrundlage. Facharzttermine ja, alles andere- Privatvergnügen.

    im großen und ganzen stimme ich dir zu, ich würde es auch nie verlangen.

    Aber aktuell in der "teilweise Fernunterricht-Phase und bei Kursstufe/Abschlussklasse" (um die geht es hier, bei Kleinen im Klassenunterricht würde ich versuchen die Stunde mit einer Kollegin zu tauschen), würde ich mein Problem freundlich vortragen und gleich anbieten, Fernunterricht anzubieten und für Fragen in einer VK bereitzustehen. Und das ist bei uns i. a. möglich. Es geht ja um eine Einzelstunde und nicht dauerhaft.

    Es gibt keine Verantwortung, auch wenn alle den Test komplett falsch durchführen (dann sind alle negativ und KuMis, Eltern und Öffentlichkeit froh).

    Der Test zeigt einigermaßen sicher, wenn er richtig ausgeführt ist, an, dass die nächsten 6 Stunden keine Infektion weiter gegeben wird. Das morgens negativ getestete Kind kann also am Nachmittag seine Eltern anstecken, weil es selbst 2 Tage vorher in der Schule infiziert wurde (um das auszuschließen müsste es täglich verpflichtend Tests geben und nicht nur zweimal die Woche). Auch ich im Nachmittagsunterricht bin nicht mehr geschützt, vielleicht sogar noch weniger geschützt, weil manche Schüler denken, es kann nichts mehr passieren und noch weniger aufpassen.

    Das einzige, was man sehen kann, dass auch Kinder an Covid-19 erkranken können und es nicht nur ein normaler Durchfall etc. ist. Da bei uns gerade sich ca. 10 % testen lassen wollen (und es die besonders vorsichtigen sind, die sich vermutlich weniger infizieren), geht der Plan der KuMIs auf. Eltern wollen kein Test, weil sie keine Gefahr in offenen Schulen sehen, es gibt kaum Infektionen (Schulen sich also sicher) und wenn die Zahlen weiter steigen, lag es sicher nicht an Schulen wie die (wenigen) Tests beweisen.

    So, die ersten Aufweichungen sind da.

    Schulen und Kitas sollen jetzt anscheinend bis zu Inzidenz 200 offengehalten werden.

    Was soll das werden, will man, dass alle sich auf den letzten Metern vor dem Impfen noch schnell infizieren?

    Bin echt fassungslos.

    https://www.tagesspiegel.de/politik/beschl…l/27025820.html

    Das Problem ist, dass Tests für Schüler und Lehrer nur zu Verfügung gestellt werden müssen, fast überall aber freiwillig sind. An meiner Schule lässt sich kaum ein Schüler trotz größtem Bemühen testen. Bei den Lehrern sieht es besser aus, vor allem ist die Impfrate bei uns sehr hoch (ich weiß von über 50 %, vom Rest weiß ich es nicht, weil ich sie nicht gesehen habe.)

    Tests bei Schülern gibt es erst seit einer Woche vermehrt und in meiner Schule sind wirklich nur wenige bereit. Bisher habe ich mehr von falsch-positiven Tests gehört als durch PCR positiv bestätigte Tests. Daher vermute ich, dass die Schnelltests (bisher) nicht viel bringen.

    Und der Bild würde ich antworten, prima, wenn man endlich weiß, wer die Pandemie "antreibt". (Kinder und das Alter ihrer Eltern stellen in Baden-Württemberg die meistinfizierten Gruppen. Kein Wunder, außerhalb der Schule gilt das Abstandsgebot, in Baden-Württemberg an Schulen ausdrücklich nicht.)

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