Beiträge von Kris24

    Ich wollte mal fragen, ob eure Beiträge in diesem Jahr stabil geblieben sind, oder ob es wieder so drastische Erhöhungen gab wie im Jahr davor.

    Wie hoch waren die Steigerungen prozentual und in absoluten Zahlen? Ich selber bin nicht privat versichert, aber bei einer Bekannten ging es hoch von 412,28 € auf 462,37 €, obwohl sie erst 33 Jahre alt ist. Einen Risikozuschlag hat sie meines Wissens auch nicht. Sie hat keine Kinder, müssten also 50 % Beihilfe sein. Sie ist mit 27 Jahren zum Ref in die PKV gewechselt. Ist das mittlerweile echt so teuer?

    Bei mir sind die Zahlen ähnlich, allerdings bin ich knapp 60 Jahre, war aber zu Beginn 33. Meiner Versicherung ist das aktuelle Alter egal, wichtig ist das Eintrittsalter. Und ich bin mal gespannt, wie es bald mit der Altersrückstellung aussieht (10 % des Betrags wird für mein Alter angelegt, sie könnte also 10 % günstiger sein, ein Gesetz verlangt dies, um zu starke Erhöhungen im Alter zu verhindern).

    Es kommt darauf an, ob man nur Basics, weniger als in der GKV, oder auch Extras versichern lässt. Und es kommt darauf an, welchen Vertrag man gewählt hat. Kollegin hat eine PKV gewählt, die alle paar Jahre neue billige Tarife aufstellt, um junge zu ködern. Diese altern gemeinsam und es wird überproportional teurer. Bei mir kommen immer junge nach, ich hatte fast 20 Jahre überhaupt keine Erhöhung, seit ca. 8 Jahren leider doch um insgesamt ca. 150 Euro.

    Und ich erhalte im Oktober über 1000 Euro minus evtl. Erstattung im Vorjahr zurück, wenn ich im Vorjahr eben unter diesem Beitrag eingereicht habe.

    Kurz, ja kann sein.

    Ich kann nicht für die 1950er Jahre sprechen! Bei uns ab Mitte der 1960er habe ich keine Prügelstrafe. wahrgenommen. Was zählte war aber Leistung und Verbindlichkeit. Und die Eltern haben erzieherisch mit den Lehrern an einem Strang gezogen. Kennt man ja heute nicht mehr. Deswegen habt Ihr es ja auch so schwer und werdet auch nicht wertgeschätzt.8)

    Ich denke immer, wenn ich Eltern kennenlernen, jetzt verstehe ich ihre Kinder.

    Es gibt nichts verklemmteres als vor 1968. Nichts mit "frisch, fromm, fröhlich, frei".

    Prügelstrafe war übrigens bis 1973 erlaubt, mein Bruder erhielt noch in den 80er in der 2. Klasse Schläge von einer völlig überforderten Kollegin kurz vor der Pension. Nachdem sich meine Mutter beschwert hat, hatte mein Bruder Narrenfreiheit.

    In den 1960er unterrichteten vielfach noch Kollegen, die ihre Ausbildung im 3. Reich genossen und meinten, dass Hitler vieles gut gemacht habe. Andere sind verbittert und schwer verwundet aus dem Krieg zurück gekommen. Kriegsversehrte wurden bevorzugt verbeamtet. Beide Großväter von mir kamen dadurch in den Staatsdienst zum Glück nicht als Lehrer.

    Ich selbst habe einige in den 70er Jahren noch kennengelernt. Von Didaktik und Pädagogik hatten sie keine Ahnung, von ihrem Fach oft auch wenig. Auch wenn meine Eltern und ich zu brav waren, unsere Klassenkameraden haben sie stündlich vorgeführt. Sie hatten Narrenfreiheit, weil sie wussten, eine Beschwerde ihrer Eltern reicht. Meine Mutter war überrascht über ihren "Erfolg".

    Ich frage mich hin und wieder, ob du die Vergangenheit verdrängt hast, weil die Gegenwart dir nicht gefällt, ob du einfach nur trollst oder ob du ewig Gestrigen den Weg bereiten möchtest. Nur damit letzteres keinen Erfolg hat, antworte ich dir hin und wieder. Auf meiner Ignorierliste stehst du schon lange, lese also nur deine Beiträge, wenn ich viel Zeit habe.

    Was meine Eltern mir so erzählen aus ihrer Schulzeit, waren da frische, fromme, fröhlich freie Prügelstrafen voller Herz und Heiterkeit dabei.

    Ich schrieb bereits hier, wie sehr Schule bzw. Angst vor Strafe meine Eltern negativ geprägt hat, merkte ich erst in einem Gespräch, als meine Eltern einen von mit geplanten Besuch in ein Schulmuseum verweigerten.

    Wer aber Angst der Schüler und Obrigkeitsgehorsam mit Respekt und Disziplin verwechselt, sieht dies vermutlich anders. Respekt vor ihren Lehrkräften haben meine Eltern auf jeden Fall nicht nur Verachtung.

    Welches Gymnasium hat denn "Partnerunternehmen"? Wer pflegt diese Beziehungen? Und rechtfertigen drei Schnuppertage diesen ganzen Aufwand?

    Wir haben Partnerunternehmen. Gepflegt werden sie naja. Aber auch die Unternehmen erwarten nicht, dauernd betüddelt zu werden. Es reicht, Ansprechpartner per Mail direkt erreichen zu können (und vielleicht gegenüber anderen Schulen bevorzugt zu werden). Einzelne Schnuppertage kenne ich allerdings auch nicht, aber gerade dann sind vielleicht einige Mailadressen interessant.

    Allerdings: Trotz zusätzlicher Angabe der Entfernungspauschale und der maximalen Anzahl nutzbarer Tage für die Tagespauschale komme ich nur auf eine ca. vorausberechnete Rückzahlung von 144€ ???? Das soll nun alles sein, was noch von dem fehlenden Betrag der Jahressonderzahlung übrig ist? Ist das ein Witz?

    Es gibt ja eine Pauschale für Arbeitnehmer von ca. 1250 Euro (ich weiß es nicht genau, weil ich weit darüber liege). Aber wenn Entfernung und Tagespauschale darunter liegt, ist es z. B. egal, ob du sie angibst oder nicht.

    Wenn man wie meine Geschwister hohe Freibeträge einreicht, muss man vielleicht sogar froh sein, nicht nachzahlen zu müssen.

    Ich erhalte z. B. von meiner privaten Krankenversicherung Gelder im Oktober zurück, dadurch habe ich bei Krankenversicherung auch immer ca. 300 Euro zuwenig Steuern gezahlt, in deinem Fall wären es mit meinen Zahlen 144 statt 444 Euro. Bis letztes Jahr wurde eine Pauschale verrechnet und ja, manchmal war sie zu hoch.

    Und auch die Kirchensteuer hat mich einmal überrascht. Ich hatte vergessen, dass ich im Steuerjahr nicht nur am Ende, sondern auch am 7. Januar einen 2. Steuerbescheid erhalten habe.

    Du hast also auf das gesamte Jahr gerechnet 144 Euro zuviel Steuern gezahlt. Es geht nur darum, wieviel Geld du das gesamte Jahr verdient hast und wieviel Steuern du gezahlt hast. Ob Jahressonderzahlung oder etwas anderes ist egal.

    Ja, im Oktober werden auch Stellen über Regelbeförderung besetzt, deren Ausschreibung im Mai leer gelaufen sind. Im Mai 2025 waren es im RP KA 15, im Mai 2024 24 und im Mai 2023 20. Die Menge an nicht-besetzt-ausgeschriebenen Stellen in den Regelbeförderungstopf zurückgewanderten Stellen lassen sich an einer kriegsversehrten Hand abzählen.

    Ich kenne RP Karlsruhe nicht, weiß nur, dass in Stuttgart anders verteilt wird als in Freiburg.

    Wie viele Gymnasien gibt es insgesamt im RP Karlsruhe? Sind die von dir genannten Zahlen alle Regelbeförderung? Wie viele zur Ausschreibung gab es gleichzeitig?

    Sorry, aber dass 2/3 deiner Klasse Scheinadressen, bewusst falsche Telefonnummern etc. angeben halte ich für sehr herbeikonstruiert.

    Das kommt auch bei uns vor und "der Trick" wird weiter gegeben.

    Es steht nicht da, 2/3 haben falsche Adressen, sondern gehen nicht ans Telefon (Aufzählung).

    Man sieht halt die ukrainische Familie, die Hilfe erhält und nicht die, die auch keine erhält. Und dass viele deutsche Familien auch Hilfe erhalten und man prozentual vergleichen müsste, kann man natürlich nicht und dann kommt noch ein Merz.

    Ich lebe in einer Stadt mit dem höchsten Migrationsanteil, die vor 10 Jahren freiwillig überproportional Flüchtlinge aufgenommen hat und erlebe, dass vor allem Flüchtlinge im allgemeinen weniger Hilfe erhalten. Erstens weil sie gar nicht wissen, was möglich ist, zweitens, weil sie gar nicht die Zeit und Kraft haben, immer wieder nachzufragen.

    Wenn ich es oben richtig gelesen habe, wurde dir einmal gesagt, dass eine ukrainische Familie vor euch Hilfe bekommt? Wie viele ukrainische Familien wurden abgewiesen? Wie hoch ist die Dringlichkeit jeweils? Wollen die einen den Kinderarzt wechseln oder haben sie keinen?

    Durch solches Geschwätz kommen wieder die Rechtsaußen an die Macht, die hatten vor knapp 100 Jahren andere Lösungen für in ihren Augen lebensunwertem Leben.


    Ergänzung

    Ich sage nicht, dass man alles schlucken muss. Man sollte nur auf sein Geschwätz und mögliche Folgen achten.

    Der Chemieraum hat so seine Besonderheiten. Zu nennen sind hier insbesondere die Abflüsse an den Experimentiertischen. Nicht Fachlehrern ist nicht bewusst, dass man diese Abflüsse a l l e zu Beginn und Ende der Stunde inspizieren muss, damit sich nicht als Abfallbehälter missbraucht werden.

    Ist leider so.

    Haben wir nicht, sondern mehrere Waschbecken wie auch unsere Kunsträume.

    Deshalb der Tipp oben.

    Überlegt als Fachschaft vor Ort genau die vor Ort vorhandenen Schwachstellen, überlegt, was dagegen helfen könnte und schreibt alles auf. Und geht dann zur SL gemeinsam als Fachschaft.

    An einer meiner Schulen fehlten jahrelang Lösemittelschränke, weil laut Kollegen kein Platz dafür da sei, es gab ca. 200 Liter teilweise hochentzündlich. Ich kam an die Schule und war geschockt, kannte es von meinen früheren Schulen anders. Ich bestand auf 2 und großzügige Entsorgung. Und plötzlich ging es. Oft ist die Fachschaft vor Ort diejenige, die meint, es geht nicht. An einer anderen Schule mit wirklich wenig Platz erhielten wir die ehemalige Fotokammer, ein Heizkörper wurde verlegt, ein Durchbruch in der Wand und plötzlich hatten wir einen eigenen Raum für unsere Chemikalien.

    Es geht viel, wenn man konstruktiv die Probleme angeht. Ihr seid die Fachleute, sprecht die Probleme an, nicht die Kosten.

    Anne123 ich verstehe deinen Unwillen, mir ging es genauso, nur überlegt als Fachschaft konkret, welche Probleme gibt es wann, schreibt Lösungsmöglichkeiten auf und besprecht es gemeinsam mit der SL. Unsere war dankbar und hat vieles möglich gemacht, abschließbarer Schrank z. B. Denn auch sie möchte nicht, dass Schülerinnen und Schüler durch Lösemittel oder Geräte zu Schaden kommen.

    Danke für die vielen Vorschläge. Fakt ist, es wird fachfremden Unterricht aufgrund der Raumnot in den Kunsträumen stattfinden (es gibt da keine Diskussionen mit der Schulleitung, da sie es festlegt), aber auch Klausuren sollen geschrieben werden. Normalerweise darf man nicht trinken und essen im Fachraum. Dafür habe ich keine Lösung.

    Normalerweise ist essen und trinken natürlich nicht in Fachräumen gestattet, weil im Chemieexperimentierraum niemand sich trinken angewöhnen soll und beim Experiment versehentlich zur Schwefelsäureflasche greift.

    Aber wir schreiben unsere Klausuren auch im Chemieraum und ich als Lehrerin erlaube es ausdrücklich, aber nur in Klausuren. Welche Gefahren bestehen konkret? Beim Trinken keine, beim Essen sage ich, nicht direkt auf den Tisch legen.

    Meiner Meinung nach besteht nur das Problem, dass Schüler allein im Fachraum sind, weil es irgendwann doch zu einem teilweise Klassenzimmer wird, Klasse hat 2 Fächer hintereinander im selben Raum und der erste Kollege schickt sie für die Pause nicht hinaus oder, ich schrieb es anfangs, es immer sorglose und vergessliche Kollegen gibt, die den Raum zuerst verlassen und die Tür offen stehen bleibt, Schüler schließen selten. Wir Fachkollegen haben diese sorglose Kollegen rigoros gemeldet, zumindest diese werden nicht mehr in Fachräumen eingesetzt.

    Beim Trinken und Essen während der Klausur sehe ich als Chemielehrerin keine Probleme.

    Dankeschön für die Info. Mir macht Mathe ( Grundbildung) im Studium Probleme. Aber Mathe hätte ich im Studium für Sek 1 nicht und Mathe ist ja kein Fach was an den Realschulen fachfremd unterrichtet wird oder?

    Doch. Zumindest in unteren Klassen. Und das sogar an Gymnasien.

    Ich habe ein paar Male Klassen übernommen, die vorher fachfremd in Mathe unterrichtet wurden und ich habe es deutlich gemerkt. Ich schrieb hier im Forum bereits drüber

    Bei Fachlehrermangel in einem Fach und zuviel Kollegen in einem anderen wird für die Klassen 5 und 6 schon einmal der Bio/Chemie-Kollege oder die Geographie/Sportkollegin herangezogen.

    Ergänzung

    Die Regel war es an meinen Schulen nicht, aber ich habe oft genug gelesen und es mindestens fünf Male erlebt.

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