Beiträge von Kris24

    Wie kommst du zu den merkwürdigen Aussagen? Also getestet ist er genauso wie die anderen, aber es gibt eben noch nicht genügend Ergebnisse für Deutschland, in Österreich z.B: gibts die Grenze wohl nicht, EU-weit allgemein nicht.

    Und weniger wirksam soll er ganz sicher nicht sein, eher im Gegenteil, es gibt Untersuchungen, dass man dadurch auch nicht anstecken kann.

    Es gab kaum Studienteilnehmer über 55, deshalb empfiehlt Italien nur bis 55 und Deutschland immerhin bis 65 (anders bei BioNTech und Moderna) . Es gab aber weder Studienteilnehmer aus Italien noch Deutschland noch Österreich. Die Entscheidung ist politisch, setzt man einen Impfstoff ein für Menschen, für die er nicht getestet wurde. Die Ost-EU-Staaten wollen einen möglichst günstigen und sind deshalb für AZ.

    Und natürlich ist er viel weniger wirksam als BioNTech und Moderna. Im besten Fall 70 % gegenüber 95 bzw. 94% (also 6mal schlechter 5% im Vergleich zu 30 %). Bei der südafrikanischen scheint er gar nicht wirksam zu sein (kein Unterschied bei leichten und mittelschweren Fälle zu ungeimpften, AZ betont, es gab keine schweren Fälle, aber es gab nur 2000 junge und gesunde Studienteilnehmer und da sterben auch ohne Impfung nicht so viele, die allermeisten infizieren sich noch nicht einmal im Studienzeitraum). Auch die anderen klassischen haben viel weniger gezeigt (z. B. 20%). BioNTech meldet dagegen fast die gleiche Wirksamkeit.

    Interessant wird es noch bei der brasilianischen Mutation. Da erkranken viele ein 2. Mal. Jetzt stellt sich die Frage, ob ein Impfstoff besser als die Erkrankung schützt.

    Und solange nicht geklärt ist, ob man nach AstraZeneca problemlos mit BioNTech und Moderna nachimpfen kann, warte ich lieber.

    Ergänzung

    Dein letzter Satz stimmt so nicht. Es gab eine Reihe an Infektionen. Du meinst vermutlich, dass man andere nicht mehr anstecken kann, aber das ist bisher auch nur Vermutung.

    Also, dann bitte 'persönlicher Eindruck' dazuschreiben. Meine Nachbarinnen haben ihre kleinen Kinder alle zu Hause. Vor Kitas sehe ich nie Elterntrauben. Also woher nimmst du die Behauptung, alle Eltern würden sich verhalten, als ob es keine Pandemie gäbe?

    Ich komme, wenn ich zur Schule gehe, an einem Kindergarten vorbei und leider verhalten sich sehr viele, natürlich nie alle (die sieht man natürlich nicht), so als ob sie die Pandemie nicht betrifft. Und leider muss ich irgendwie dazwischen durch.

    Spahn hat ja gesagt, es könnte ein Impfstoff für Kinder und Jugendliche ab Sommer zur Verfügung stehen. Aber auf welcher Datenlage? Dann müssten die Studien dazu gerade schon laufen ... dazu habe ich aber noch überhaupt nichts gelesen.

    Und das nächste Problem ist der AZ-Impfstoff: Wenn er so schlecht gegen die Südafrika-Variante wirkt, dann muss man jetzt wirklich alles dran setzen, dass diese sich nicht weiter verbreitet. Das sehe ich aber im Moment auch nicht wirklich: Tirol hat ein größeres Problem damit, verhält sich aber eigensinnig und unkooperativ (Stichwort Ein-und Ausreiseregelungen). Nicht gut.

    Sie laufen inzwischen tatsächlich an. Ich habe aber 2021 nur bei Risikogruppen unter den Kindern gehört. Für alle anderen soll er 2022 erst bereit stehen.

    Es hat schon einen Grund, warum alleine BioNTech 2022 3 Milliarden Impfdosen bereit stellen will. Covid-19 wird nicht dieses Jahr beendet, die Mutationen sind vermutlich schneller.

    Zugegeben, jetzt wo du es sagst, wundert es mich auch, dass Kinder beim Thema "Impfen" noch gar nicht so recht bedacht werden. Ist das bei der Impfstoffentwicklung für virale Erkrankungen normal? @Wollsocken80 ?

    Ja, natürlich ist das normal. Auch Medikamente etc. werden anfangs nicht von Kindern, Schwangeren und Kranken getestet. Wer würde sein Kind "opfern" für einen neuen Impfstoff, über den noch nichts bekannt ist, vor allem wenn Kinder selten schwer erkranken?

    Es sind meistens junge gesunde Männer (inzwischen wird mehr auf das Geschlecht geachtet), deshalb wirkten in der Vergangenheit viele Medikamente bei Frauen weniger gut. Bei Kindern wurde in der Vergangenheit oft einfach die Dosis reduziert (bei Impfstoffen unsinnig). Inzwischen ändert es sich (langsam).

    auch in Baden-Württemberg kann die SL den Vertrieb auf dem Schulgelände verhindern, ich selbst habe es einmal erlebt (und es war für die Schüler sehr beeindruckend), es wurde auch entsprechend begründet und nicht nur einfach verboten

    https://jpbw.de/service/rechtliches/schulrecht/

    Aktuell sind unsere Abizeitungen (eher Abibücher) so teuer, dass sie außer den Abiturienten kaum jemand kauft und liest. Keine Ahnung, was in den letzten stand.

    das 2 mal pro Woche sind Schnelltests und die gibt es in vielen Apotheken (PCR-Tests sind teurer und es gab 3 Gutscheine für den Arzt bzw. Teststationen). 2 PCR-Tests pro Woche gibt es nicht einmal für Ärzte, sicher nicht für uns, sie sind dank Labor begrenzt.

    Schnelltests gab es bisher nur in Altenheimen etc. und als Besucher musste man sich jedes Mal testen lassen (ich kenne welche, die sich also täglich testen lassen - unangenehm, aber nicht schmerzhaft).

    Ich selbst hatte bisher nur PCR-Tests, 2 Sekunden Würgereiz und eine freie Nase (ich hatte keinen Schnupfen, aber danach ein richtig gutes Gefühl).

    ^^ Wann ist denn der? Davon lese ich gerade zum ersten Mal.

    kommenden Donnerstag (höchster Feiertag der schwäbischen-alemannischen Fastnacht), aber es gibt dieses Jahr keine Fastnacht, keine Befreiung durch die Fastnachtszünfte und folglich Schule (normalerweise findet kein Unterricht statt, sondern Party)

    Schmotzig kommt übrigens nicht von Schmutz, sondern vom Schmalz (-gebäck).

    ich verlinke hier, weil Diskussion erlaubt, einen Artikel der Süddeutschen https://news.google.com/articles/CAIiE…DE&ceid=DE%3Ade als Begründung, warum ich besorgt bin.

    Vor Weihnachten war in Großbritannien auch fast alles außer Schule geschlossen. Deshalb gab es anfangs den falschen Verdacht, dass die englische Mutante besonders Kindern und Jugendlichen infiziert. Inzwischen ist der Anteil überall gleich.

    Und zu psychischen Problemen bei Kindern und Jugendlichen. Ja, die gibt es (und es beschäftigt mich sehr). Aber viele sind auch besorgt, ihre Eltern anzustecken (und sie machen sich Vorwürfe, wenn es tatsächlich geschehen ist. Auch das ist Ursache psychischer Probleme) Offene Schulen verstärken die Gefahr, sie verlängern auch den Lockdown und damit evtl. Kurzarbeit oder geschlossene Geschäfte der Eltern (auch Ursache für Gewalt und psychischer Probleme) . Leider wird bei psychischen Problemen in den mir bekannten Umfragen nicht nach Ursachen unterschieden. Ich höre letzteres öfter (in meinen 4 Oberstufenklassen gibt es zum Glück keine Querdenker, aber in meiner 10. Klasse z. B. mehrere mit Risikoangehörigen, ein Vater hat z. B. Krebs, er hat lt. Ärzten die "Wahl" getrennt von der Familie zu leben oder die Kinder dürfen nicht mehr in die Schule etc., bei zwei anderen weiß ich nicht die Details, sah aber die zunehmende Bedrückung vor Weihnachten und das aufblühen im Fernunterricht. ) Meine beiden Leistungskurse sehe ich inzwischen wieder und fast alle sind gegen Präsenzunterricht, weil sie besorgt sind. Es gab einige Gespräche in Pausen (und Fragen an mich, wie ich die Gefahr einschätze, ich antworte mit den Worten der SL, meine eigenen Sorgen behalte ich für mich), fast alle tragen inzwischen ffp2, der Rest OP-Maske. Stoffmasken gibt es nur noch vereinzelt (in meinen 2 Kursen insgesamt noch eine), vor Weihnachten wurde kaum FFP2 getragen.

    Die Zahlen sind deutschlandweit gesunken, vor allem in Norddeutschland sind die Inzidenzwerte so niedrig. Ich frage mich, wie man Lockdown noch länger begründen will.

    Im letzten Sommer sollten die Zahlen unter 50 bleiben und wenn man unter 50 bleiben will, um dem Gesundheitsamt die Chance zur kompletten Nachverfolgung zu geben, damit die Zahlen nicht gleich wieder steigen, darf man nicht bei 50 schon lockern, sondern benötigt einen Puffer (oft wird dabei 25 oder 35 genannt, das ist noch nicht so häufig in Deutschland der Fall).

    Bei uns liegt der Landkreis mit den niedrigsten Zahlen (23) neben dem Landkreis mit fast den höchsten (knapp 120, eine Erklärung wird gesucht). Wenn der eine Landkreis alles öffnet, wird es die Menschen aus dem anderen anziehen. Deshalb sollen Nachbarkreise (man spricht von Clustern) ähnlich verfahren.

    Ich höre in letzter Zeit oft von Menschen, die vor Weihnachten gegen Lockdown waren, dass jetzt etwas länger durchgehalten werden soll, damit nicht Ostern die 3. Welle mit erneutem Lockdown kommr. Das ist noch zermürbender. Übrigens hatte Baden-Württemberg (Süddeutschland) in der letzten Woche fast immer die niedrigsten Zahlen in Deutschland (gestern war Schleswig-Holstein wieder etwas niedriger), aber es fällt auf, dass Bundesländer, die lange niedrige Zahlen hatten, plötzlich wieder höhere haben (aktuell Saarland, davor Bremen).

    Woher weisst Du das denn? Werden den Proben denn sequenziert? Bei uns machen das einzelne Kantone sehr systematisch und daraus lässt sich schätzen, dass die Fallzahlen mit B117 sich jede Woche etwa verdoppeln. Insgesamt sind die Fallzahlen aber weiterhin rückläufig, d. h. es findet im Moment nur eine Verdrängung statt.

    In Baden-Württembergmwird seit einer Woche jede sequenziert., davor ein bestimmter Prozentsatz. Der Ausbruch im Kindergarten in Freiburg hat anscheinend ein Umdenken ausgelöst.

    Gab es nicht hier mal einen Förderschullehrer, der beschrieb, dass selbst seine stark eingeschränkten Schüler (Ich weiß nicht mehr, ob GE oder KME) das mit den Hygienemaßnahmen erstaunlich gut hinbekommen?

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    Frau Merkel bekommt ihre Haare und Make Up von ihrer persönlichen Assistentin gemacht. Angeblich unter sanitärischen Bedingungen. Na das beruhigt die ganzen Friseure da draußen, die um ihre Existenz bangen müssen.

    Persönliche Assistentin ist aber keine Frisörin (Merkel sagte sogar irgendwo lachend, langsam wird sie grau, weil sie eben keine Frisörin hat).

    Von daher verstehe ich die Diskussion um Frisöre nicht.

    Nope, null Info bislang. Seit die vorgezogene Öffnung von Kitas/GS hier in BW kurzfristig gecancelt wurde harren wir der Dinge. Gestern hat mich eine Schülerin gefragt, ob wir nach der Fasnachtswoche wieder in Präsenz weiterarbeiten würden. Da musste ich schlichtweg passen, weil - anders als von ihr vermutet- auch wir Lehrkräfte eben nicht früher mehr wissen, als über die Presse bekannt gegeben wird. Ich konnte ihr nur versprechen, es im Unterricht anzusprechen sobald wir neue Informationen haben wann es in Präsenz wieder weitergehen darf. Ich wäre zwar unglaublich dankbar, wenn es zur Ausnahme mal nicht erst am Donnerstag klar wäre, wie es ab Montag zu laufen hat, damit man Freitag noch schnellschnell seine SuS informieren kann, aber ich habe wenig Hoffnung, dass sich an dieser Kommunikationspolitik etwas ändern wird. In jedem Fall sind wir hier bei uns vor Ort immer noch über 100 (Stand gestern, aber so stark wird das auf heute nicht gesunken sein), wie es also ggf. bei uns weitergehen wird unabhängig von einer Landesperspektive bleibt abzuwarten. Sollte tatsächlich der Präsenzbetrieb an den weiterführenden Schulen erst ab einer Inzidenz unter 50 wieder starten dürfen, wären bei uns wohl vor Ostern wirklich nur die Abschlussklassen mal in Präsenz oder vereinzelte KA-Gruppen in der Turnhalle, mehr aber auch weiterhin nicht.

    Ich habe heute irgendwo gelesen, dass nach Fastnacht Grundschulen, Kitas und Schulen evtl. bis Klasse 6 im Wechselunterricht starten sollen (es war im Zusammenhang mit der Testung der Lehrer). Ältere also wohl nicht (mal von Abschlussklassen abgesehen). Bei mir bedeutet es, 2 Klassen zu Hause, der Rest 5 Klassen/Kurse in der Schule zusätzlich Notbetreuung durch Kollegen, ich komme von der Schule noch nicht einmal in Moodle hinein, wenn unsere Notbertreuungskinder drinnen sind (wir haben immer noch kein Glasfaserkabel, obwohl längst versprochen, ich habe es letzte Woche probiert, konnte noch nicht einmal Aufgaben korrigieren und saß nur herum).

    Folglich kann ich keinen Fernunterricht für meine beiden Klassen anbieten (außer am Wochenende), da ich die Stunden dazwischen nicht in der Schule nutzen kann. Ich habe immer früh und dreimal bis nachmittags (2 mal davon sogar bis abends, wenn ich um 19 Uhr heimkommen, bin ich platt und nicht mehr in der Lage für VK etc.).

    Ergänzung: Gilt für BW mit Inzidenz von Mitte 60 (also aktuell den niedrigsten Zahlen in Deutschland, es soll aber unter 50 gehen).

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