Beiträge von Kris24

    Nennt mich naiv, aber ich finde es keineswegs "praktisch, dass Polen ablehnt" und sehe Deutschland jetzt auch nicht "in einer Zwickmühle", ich erwarte eine objektive Berichterstattung und eine Aufklärung, soweit möglich, genau wie es ein Rechtsstaat normalerweise macht und ganz egal, ob es unbequem ist.

    Wenn die Sprengung der Pipeline keine Straftat war, wie einige von euch hier behaupten, dann kann das ja schnell ad acta gelegt werden, falls doch, sollte es verhandelt werden.

    Nimm an, es kommt heraus, dass Russland dahinter steckt? Was ist die Konsequenz? Krieg mit Russland? Absolutes Kuschen, also nichts tun? Russland greift Schwache an.

    Nimm an, dass Ukraine dahinter steckt? Einfrieren der Hilfe für Ukraine? In wenigen Jahren steht Russland vor unserer Tür? (Das Argument, Russland sei zu schwach, gilt heute, sicher nicht mehr in 6 Jahren. Auch Hitler hat nur 6 Jahre benötigt, um Deutschland ausreichend für den 2. Weltkrieg aufzurüsten.) Oder man liefert weiter, beachtet wieder nicht das Urteil und leistet Schützenhilfe für unsere Russlandfreunde BSW und AfD.

    Ich bin normalerweise auch immer für Aufklärung, aber der Preis ist viel zu hoch. Die Folgen sind nicht nur unbequem, ich möchte keinen Krieg hier.

    Bitte vielmals um Verzeihung, bin hier neu registriert. Ich hatte den Eindruck, dass mein 1. Posting zum Thema in falschen Bereich war.

    Freue mich, wenn mir jemand kurz eine Privatnachricht schreibt, die gerne auch anonym sein kann :)

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    Anonymität ist für Vielschreiber nicht möglich, wenn die Schule bekannt ist. Spätestens wenn du an die Schule kommst, würdest du es richtig erraten. 😉

    Das ist uns allen bewusst. Mancher musste schon sein Name ändern und wird trotzdem sofort von Mitforisten wieder erkannt, von Eltern hoffentlich nicht.

    Was ist denn die „richtige“ Ausbildung? Ist hier das Referendariat gemeint, das von wie viel Prozent der angehenden Lehrkräfte bemängelt wird und bei dem häufig zu hören ist, dass es nichts mit der Realität zu tun hat? Oder sind die Studienmodule gemeint, die später im Unterricht größtenteils irrelevant sind?

    Ja. Referendariat ist ein Teil der Ausbildung, der übrigens von den meisten geschätzt wird und im Gegensatz zum Studium extrem viel mit der Realität zu tun hat. Das, was du häufig gehört hast, habe ich noch nie gehört.

    Und wie immer klagen die laut, die nicht zufrieden sind. Die zufriedenen schweigen.

    Ohne Referendariat hättest du hier keine Chance, auch unsere Quereinsteiger selbst im höheren Alter haben es alle gemacht. Ich habe erst im Referendariat alles an Grundlagen für meinen Unterricht gelernt, klar war es manchmal hart, Kritik aushalten zu müssen.

    Gibt es hier KollegInnen vom SBBZ Bodelschwingh-Schule in Nürtingen, Baden-Württemberg? Allgemeine Frage zum Schulklima im Hinblick auf eine Versetzung. Gerne auch Kontakt per Boardmail. :)

    Hast du nicht bereits gestern gefragt? Einmal reicht.

    Ich unterrichte nicht an dieser Schule, ich würde aber nie an jemand unbekannten über meine schreiben. Erstens würde ich mich zumindest gegenüber dir outen, was ich alles hier geschrieben habe, zweitens will ich nicht, dass du anderen vielleicht versehentlich über mich berichtest.

    Was erwartest du? Niemand, der klar denkt, wird gegenüber jemand Fremden über seine Schule klagen, könnte ja seine eigene SL sein. Also Lobhudelei?

    Und letztendlich kannst du ganz andere Erlebnisse haben als zukünftige Kollegen. Es gibt immer Kollegen an jeder Schule, die gut zurecht kommen und welche, die es weniger tun. Was ist da eine Einzelmeinung wert?

    https://www.landtag-bw.de/resource/blob/…b/15_6252_D.pdf

    Aktueller finde ich nichts. Finde es schon interessant dass es in BW zwischen 10-13% der in diesem Zeitraum pensionierten Kollegen wegen DU waren. Knapp vor dem 60 LJ.

    Zu erwarten war dass fast 60% auf Antrag die Frühpensionierung genommen haben (60/63 Lj). Die Pensionshöhe ist trotz Abschlag ausreichend und man ist noch fit um die Zeit zu genießen

    Baden-Württemberg hat vor einigen Jahren die Deputatermäßigung für ältere deutlich nach hinten geschoben. Früher hätte ich aktuell bereits 2 Stunden Ermäßigung dank Alter erhalten, jetzt 0. Andere Bundesländer sind großzügiger. Die Zahlen für Frühpensionierung stiegen seitdem in Baden-Württemberg.

    Ich arbeite gerne, merke aber, dass ich nicht mehr unbegrenzt MAU-Stunden leisten kann wie früher, die 5 Monate im letzten Schuljahr mit 2 zusätzlichen Klassen zur Vollzeitstelle waren zuviel, ich werde es nicht mehr akzeptieren und hoffe, dass dies akzeptiert wird. Ich möchte nicht wie 3 ehemalige Kollegen enden, die wenige Monate nach der Pensionierung starben.

    Du bist vermutlich jünger, bis ich 54 Jahre alt wurde, war dies für mich auch kein Thema. Ich habe aber nicht andere verurteilt und über Gründe spekuliert.

    Die Mittagspause ist das Allerschlimmste am Ganztag. Mein Körper schaltet da auf Mittagsschlafmodus und kommt auch nicht mehr raus.

    Ich hatte bis zur Oberstufe meist 6 Stunden, später einmal wöchtentlich 7. Nachmittagsunterricht gabs erst in der Oberstufe und beschränkte sich auf Sport und den SoWi Zusatzkurs, wenn ich mich richtig erinnere.


    AGs sind ja freiwillig.

    Deshalb schrieb ich 38 Pflichtstunden plus 3 AG-Stunden, weil letztere natürlich freiwillig sind. 38 Pflichstunden kriegt man aber auch nicht auf den Vormittag verteilt und alle Fächer kamen auch nachmittags vor, es können ja nicht alle Klassen gleichzeitig in die Sporthalle.

    Ich mag die Mittagspause auch nicht, wollte sie vor Jahren mit Zustimmung der Schüler kürzen (sie wollten zuerst, kamen auf mich zu, ich war sofort einverstanden). Sie ist aber vorgeschrieben, die SL hat es also untersagt.

    Ich bin ehrlich froh, dass uns das als Schüler noch erspart blieb. Ich finde die heutigen ellenlangen Schultage ganz furchtbar für Jugendliche.

    Ich hatte 1985 in Klasse 11 38 Pflichstunden und 3 Stunden AG, insgesamt 41 Schulstunden. Am Donnerstag waren es 11 Schulstunden plus eine Stunde Mittagspause.

    Erklärung, Gymnasium mit 3 Fremdsprachen, 3. Fremdsprache wurde damals noch mit 6 Wochenstunden unterrichtet und da es genug Lehrer gab und wir ggü. naturwissenschaftlichen Gymnasien keinen Nachteil haben sollten je eine Stunde Mathe und Physik zusätzlich (wie an naturwissenschaftlichen Gymnasien). Die 3 AG-Stunden waren eine weitere Fremdsprache.

    Es war also Ganztagsunterricht ohne Mensa oder Aufenthaltsräume. Da ist mir die heutige Zeit lieber.

    Du schriebst "erfahren hat", das klingt arg zufällig und passiv. Im Normalfall geht man mit Symptomen zur Fachärztin und will rausfinden, was einen belastet.

    Okay, war von mir zu flapsig formuliert, ich meinte natürlich Diagnose festgestellt offiziell durch Facharzt.

    Ich hatte dein Verwirrtsmiley anders verstanden und gedacht, du zweifelst an, dass jemand es erst mit Mitte 30 erfährt, weil man belastenden Symptomen auf den Grund gehen möchte.

    ... oder die Entschuldigung sei "verschwunden", nachdem der/die Schüler*in sie angeblich bei einer anderen Lehrkraft als der Klassenlehrkraft abgegeben habe oder sie habe ins Fach der Klassenlehrkraft legen lassen, aber sie dort nicht zu finden ist o. ä. Nicht wenige unserer Klassenlehrkräfte lassen daher ihre SuS ein Entschuldigungsheft führen, in das handschriftliche Entschuldigungen eingetragen und ärztliche Bescheinigungen eingeklebt werden müssen.

    Wieder ein Vorteil für das digitale Klassenbuch. Auch der Schüler sieht entschuldigt oder unentschuldigt und kann rechtzeitig nachfragen.

    Ohne genau nachzusehen: Müssten durch das IQB die Aufgaben nicht annähernd gleich sein? Berlin 2025 und Bayern 2025 im LK war de facto gleich.

    Ich weiß es nur genau in Chemie. Aktuell muss nur die Hälfte der Abiaufgaben aus dem Fundus von IQB sein (und es wird behauptet, viele Bundesländer laden ihre eigenen hochgeladenen Aufgaben wieder herunter), die andere Hälfte noch nicht.

    Aber ja, es gibt Übereinstimmungen. Vor ein paar Jahren wurde ein Schultresor mit Abiaufgaben aufgebrochen und 3 Bundesländer mussten kurzfristig mindestens eine Aufgabe austauschen. Alle anderen nicht.

    Das glaube ich aber auch erst, wenn ich auch nur ein Kollegium auf diesem Planeten sehe, wo nicht "geredet" wird, wenn jemand häufiger mal fehlt.

    Meines. Es gibt ein paar Kollegen, die öfter fehlen, deren Schwerbehinderung z. B. nicht gesehen wird, und ich habe noch nie Gerede gehört. Das liegt sicher auch daran, dass andere es sofort stoppen würden. Es wird nicht gelästert, ist verpönt.

    Man schimpft vielleicht über die Vertretungsstunde, aber nicht über den Kollegen. Wir sind aber auch ein Kollegium, in dem sich immer Freiwillige finden, selbst bei Langzeitvertretung (schrieb ich schon in einem anderen Thread).

    Upsi. Ich lese, trage die Entschuldigung ein und entsorge. Immer schon. Was soll denn an einem entschuldigten Fehlen noch Diskussionsbedarf auslösen? Sehr seltsame Vorgabe.

    Das Problem sind unentschuldigte Fehlzeiten bei Klassenarbeiten und die Behauptung der Schüler, sie abgegeben zu haben, der Lehrer hätte sie aber gleich vernichtet.

    Wenn ich 2 volle Leitzordner nach Daten sortiert vorweisen kann, kann ich glaubwürdig behaupten, sie nicht bekommen zu haben.

    Quittengelee

    Autismus ist nicht gleich Autismus und früher wurde selten die Diagnose gestellt, wenn es nicht extrem war. Er merkte, dass er anders war, und hat sich angepasst. Funktioniert bei vielen viele Jahre.

    Auch heute verschweigen viele bewusst die Diagnose solange es möglich ist.

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