Ich bin übrigens vorher gependelt, habe einmal spontan in der Schule übernachtet, weil ich wusste, es wird am nächsten Morgen extrem.
Und nein, wir hatten keine Betten, ich habe auf dem Boden im Chemieraum übernachtet.
Ich bin übrigens vorher gependelt, habe einmal spontan in der Schule übernachtet, weil ich wusste, es wird am nächsten Morgen extrem.
Und nein, wir hatten keine Betten, ich habe auf dem Boden im Chemieraum übernachtet.
Ich meine mit meiner Frage eine Extremsituation: Also wenn der deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung herausgibt, die gewisse Risiken und Gefahren bei Autofahrten voraussagt.
Kann eine Lehrkraft dann gewzungen werden, sich dem Risiko aussetzen zu müssen?
Und diese Risiken gibt es beim Laufen zur Schule nicht? Ich wiederhole, 3 Stürze, ich bin nicht mehr die jüngste, die Straße war geräumt, der Gehweg nicht.
Bei uns werden nur die nahewohnenden Kollegen zur Notbetreuung herangezogen. Im Gegenzug machen die halt mal wann anders was andres.
Da würde ich mich wehren, ich bin vor kurzem auf einem Kilometer Schulweg dreimal gestürzt.
Wenn alle vor Ort freiwillig damit einverstanden sind, in Ordnung, ich wäre es nicht. Da müsste die sonstige Entlastung schon extrem sein, deutlich mehr als nur Zeit.
Bei uns gibt es Tauschgeschäfte, ich wäre bei Glatteis aber nicht bereit, habe mir schon einmal das Handgelenk bei Glatteis gebrochen. Wohnort ist Privatsache.
(Bei uns wohnen die allermeisten entfernt, wir wenigen vor Ort wären immer dran. Genug Entlastung gäbe es nie.)
Sie kann versuchen, mit einer Kollegin oder einem Kollegen zu tauschen oder sie zieht in die Nähe der Schule um oder nimmt ein Taxi oder reist am Vortag an und übernachtet in einem Hotel.
Ich bin nicht dafür verantwortlich, wenn Kollegin oder Kollege nur die Rosinen haben möchte, bei uns in der schönen Stadt wohnen wollen und nicht am Schulort. Wohnort ist Privatsache, Extrawünsche dadurch nicht einforderbar.
Und ich bin froh, dass es bei uns nur noch über Edupage geht, 3 Klicks, 2 davon für Anfang und Ende, evtl. noch ein Zweizeiler 24 Stunden täglich möglich. Früher Anruf über eigene Nummer, ab 7 Uhr persönlich, sonst Anrufbeantworter bedeutete oft mehrere Versuche, es gibt ja noch andere kranke KollegInnen. Die App ist auf dem Tablet von der Schule, es ginge auch über den PC.
Ich kann über Edupage direkt meine Vertretung anschreiben, selbst wenn sie sich mehrfach ändert. Ich muss nicht.
Auch unsere Schüler bzw. ihre Eltern können seit einem Jahr dies direkt über Edupage erledigen. Ich sehe die Entschuldigung, ein Klick auf annehmen oder ablehnen, erledigt. Warum sollte man Zeit verschwenden?
In Baden-Württemberg gilt, ich zitiere
"(3) An Unterricht sind mindestens zu erteilen
1.
vom Schulleiter: vier Wochenstunden,
2.
vom ständigen Vertreter: acht Wochenstunden,
3.
von anderen mit Schulleitungsaufgaben betrauten Lehrkräften: 14 Wochenstunden."
Bei Teilzeit entsprechend weniger.
Meine SL unterrichtet immer eine Deutschklasse in der Mittelstufe, hat bei großen Ausfall auch schon eine 2. zeitweise übernommen. Mein früherer SL hat mindestens 3 Chemieklassen mit je 2 Stunden übernommen, kleineres Gymnasium vermutlich nicht ganz so viele Ermäßigungsstunden. Auch die anderen drücken sich nicht, die anderen Termine werden entsprechend gelegt.
Und es ist mir auch egal, wnn Leute nicht lustig finden, über was ich mich amüsiere.
Und andere machen sich über Farbige oder Schnitzel lustig, erklären mir wortreich, dass sie sich Zigeunerschnitzel und Neger nicht verbieten lassen.
Ich wende mich ab, hier auch. Und ja, mir ist es wichtig und merke gerade, wie alte jahrelange Verletzungen wieder aufbrechen. Tut weh, ist nicht lustig.
Warum lässt du sowas mit dir machen?
Sissymaus und ich sind ja unseren Weg gegangen, aber mich hat es geprägt.
Was die Unterstellung eines Bedrohtseins soll, erschließt sich mir nicht. Das ist eine ganz typische, irrationale Unterstellung. Du darfst gerne soviel Gendern, wie du willst. Alle anderen auch. Es wäre nur hilfreich, die Emotionen rauszunehmen und Menschen, die nicht Gendern, nicht irgendeinen Quatsch vorzuwerfen.
Das denke ich bei Männern, denen so wichtig ist, gendern zu verbieten. Der Verdacht, dass sie sich bei der geäußerten Heftigkeit, bedroht fühlen, liegt nahe.
Ich gendere aus Gewohnheit leider auch nicht immer, ich bewunderte aber vor kurzem eine junge Vortragende, die es mit Leichtigkeit konnte. Und ja, sie war mir dadurch sympathisch. Ich habe mich ganz anders angesprochen gefühlt.
Da ist er wieder, der moralische Zeigefinger, weil es über vernünftige Argumente nicht klappt. Klassiker
Wir gut, dass du als Frauenversteher zur Seite stehst. Da haben die Damen ja nochmal Glück gehabt.
Und das ist die mönnliche Arroganz (?) vernünftige Argumente habe ich nicht gelesen.
(Fehlt nur noch weibliche Hysterie, monatliche Befindlichkeiten usw.)
Entweder hast du dich im Zitat vertan, oder das ist eine wirklich schräge Schlußfolgerung aus meinem Post. Den Gedankengang hinter dieser Schlussfolgerung würde ich echt gerne nachvollziehen können....
Nein, ich habe mich nicht vertan. Nichtbetroffene meinen zu wissen, wie es gemeint ist. Sollen sich die anderen doch nicht so anstellen.
Du behauptest einfach, dass das Maskulinum alle meint. Ich habe es anders erlebt. Schriftlich generisches Maskulinum, mündlich nur Maskulinum.
Mein letzter Beitrag hat sich mit Sissymaus ihrem überschnitten, die Übereinstimmungen sind deutlich.
Wie wird man denn als Frau sprachlich ausgegrenzt? Die Verwendung des generischen Maskulinum kann es ja nicht sein. Was daran problematisch sein soll, sprachliche Erscheinungen lustig zu finden, kann ich auch nicht nachvollziehen.
Lustigerweise sind meine Frau und einige ihrer/unserer Freundinnen noch angefressner wegen der ganzen Genderei und dem ständigen Herausstellen von Geschlecht.
Vermutlich hat deine Frau nicht vor knapp 40 Jahren Chemie studiert. Uns 3 Frauen bei 150 Studenten wurde ganz direkt mündlich in einer Prüfung erklärt, dass wir nur Chemie studieren, um eine gute Partie zu angeln. Wir sollen gefälligst den Männern unseren Praktikumplatz überlassen. Davor wurde angeblich das generische Maskulinum verwendet, schriftlich. Eine Professur wurde nicht vergeben, weil die beste Bewerbung von einer Frau stammte.
Nein, generisches Maskulinum wird von zu vielen Männern nicht allgemein gemeint.
In Mathe war es etwas besser.
An meiner Schule vor knapp 30 Jahren war es nicht viel anders. In Mathe, Chemie und Physik war ich die einzige Frau und selbstverständlich trafen sich die Männer zu Männerrunden, zu denen ich nicht eingeladen wurde, ich würde mich ja nicht wohl fühlen. Nur dort wurden auch Anschaffung von Büchern beschlossen. Es hatte schon seinen Grund, warum wir 6 Frauen im Kollegium (davon 3 mit Fach Französisch und 2 davonmit Sport weiblich) uns zusammen schlossen.
Ja, es gibt Frauen, die sich auf Tradition berufen, andere, die naiv sind. Ich fand in der Schule das Thema meiner Deutschlehrerin Männersprache -Frauensprache auch noch überflüssig. Ein Jahr später verstand ich sie (und das Thema).
Manches ist negativ belastet, wie Zigeunerschnitzel oder generisches Maskulinum. Ich weiß, dass es selten wirklich Gleichberechtigung bedeutet, im besten Fall ist es Gleichgültigkeit.
Und frage einmal Kinder, wer gemeint ist. Ein Fünfjähriger mit Vater als Hausmann und Mutter berufstätig war trotzdem der Meinung, dass der Vater arbeitet und die Mutter die Wäsche wäscht. Bilderbücher und Sprache prägen mehr.
Ich gehöre auch zu den alten weißen Männern, finde die Genderei aber wirklich manchmal "lustig". Übertriebene Beispiele muss man nicht selbst erfinden. Es finden sich genug, wenn man täglich Zeitungen liest oder anderen Medien aufmerksam zuhört.
Eben. Frauen, die Ausgrenzung durch Sprache erlebt haben, finden es nicht lustig. Dein 1. Satz empfinde ich als typisch Mann.
Was ist denn jetzt übertriebenes Gendern? Wer bestimmt, wieviel Gendern moralisch richtig ist? Ich finde es eher lächerlich, das mir, wenigstens implizit, vorgeworfen wird, Menschen auszugrenzen und frauenfeindlich zu sein, weil ich selten bis gar nicht gendere.
Fast wortwörtlich habe ich diese Argumentation bei der Verwendung der Begriffe Zigeunerschnitzel, Mohrenkopf und Neger gehört.
Nein. Ich meine fünf verschiedene Kurse - beispielsweise von Level 1 (HS-Niveau) bis Level 5 (sehr gutes GY-Niveau).
Dann muss man in der Tat den Klassenverband auflösen, der entgegen der Meinungen hier nicht immer ein positives soziales Umfeld darstellt. Wie auch in den USA wären das dann Jahrgänge. Dadurch hätten wir vermutlich auch eine größere soziale Durchmischung.
Gab es an meiner kleinen High School (ca. 400 Schülerinnen und Schüler verteilt auf 4 Klassen) jahrgangsübergreifend. Da saß die sehr intelligente Zehntklässlerin neben dem nicht so leistungsstarken Zwölftklässler in Chemie. Es wurde eine Vielzahl an Kursen angeboten und man konnte frei wählen. Manche Kurse musste man nacheinander besuchen.
Mathematik und Englischkurse hatten verschiedene Themen z . B Analysis oder Trigonometrie oder amerikanische Literatur oder Rechtschreibung.
Der Staat ist pleite!
Lest mal das Interview im heutigen Spiegel des sächsischen Kultusministers. Welche Dimensionen die Bezahlung von Bildungspersonal in den Landeshaushalten hat.
Wer da ernsthaft glaubt, dass es durch Arbeitszeiterfassung zu einer kostensteigernden Entlastung von Lehrkräften kommt, wird ganz bitterlich enttäuscht werden, wenn es tatsächlich eines Tages dazu kommen wird.
Auch in Zeiten, in denen die Steuern für die Länder sprudelten, war nicht genug Geld für uns da. Die Argumentation änderte sich nur etwas.
Das geht mir auch so. Das Problem ist, dass es dadurch zu einer Verarmung der Sprache kommt und die Sprache an Präzision verliert.
Beispiel, das gerne in den Nachrichten benutzt wird:
'Forschende' das ist etwas anderes als 'ein Forscher' oder meinetwegen 'eine Forscherin'. Ersteres impliziert eine aktuell aktive Tätigkeit
Also verwendet man weiter Begriffe wie Neger, Zigeuner, Mohrenkopf und Zigeunerschnitzel? Um der Verarmung der Sprache vorzubeugen?
Ich hatte andere Ursachen bei Verwendung der Begriffe Forschende und Forschern vermutet. Der Unterschied zwischen Angst und Furcht ist heute auch nicht mehr allen bekannt. Und da liegt es sicher nicht am gendern.
Seit wann dürfen Frauen eigentlich wählen? Hat sich das natürlich entwickelt. Also, es gibt doch auch Grenzen. Und es ist absolut absurd. Zudem entsteht auch eine Verarmung der vernünftigen Entscheidungsmöglichkeit bei Wahlen. Und es fühlt sich einfach falsch an.🤣
Ja, nicht mehr prügeln der Kinder, nicht mehr vergewaltigen der Ehefrauen haben sich auch natürlich entwickelt.
Es wird immer Menschen geben, die Gesetze als unnötig und einschränkend sehen, und sich nicht daran halten.
Mir ist übrigens kein Gesetz über die Pflicht zum gendern bekannt. Allerdings verändert sich Sprache, wer immer noch auf den Gebrauch von Mohrenkopf und Neger besteht, kommt halt nicht mehr positiv bei den meisten Mitmenschen an.
Ich finde es total schwierig, wenn jemand die Variante Lehrer:innen im mündlichen Sprachgebrauch verwendet. Egal bei welchem Wort. Ich bin dann immer einen Moment irritiert, warum denn Männer ausgeschlossen werden.
Beim Leser ist es natürlich kein Problem, aber beim Hören bevorzugen ich alles andere: generischen Maskulin, Lehrkräfte, Lehrerinnen und Lehrer,...
Hmm
So geht es mir manchmal, wenn von Lehrern die Rede ist, ich fühle mich ausgeschlossen.
Liegt vielleicht auch daran, dass ich anfangs die einzige Frau war, in Chemie-Seminaren, in Mathe- und Chemiefachschaften, Lehrer meinte damals wirklich nur die männliche Form. Noch an meiner 2. Schule schlossen sich die wenigen Lehrerinnen, alle anderen hatten Sprachen oder Musik, waren aber auch allein oder zumindest deutlich in der Minderheit, zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen.
Kurz, ich freue mich, wenn jemand nicht nur von Lehrern spricht.
Auf wann werden die Zeugnisse denn datiert?
Streng genommen sind es keine Zeugnisse sondern Halbjahrinformationen. Aber auch am Ende des Jahres gibt es keinen einheitlichen Termin. Da steht das Datum der Zeugnisausgabe drauf und jede Schule entscheidet wann.
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