Beiträge von Kris24

    Edit: Ich sehe gerade, du bist Grundschullehrkraft. Ich will dir die Ahnung von Sek I / Sek II nicht gänzlich absprechen, würde es aber stark begrüßen, wenn du die Mitforisten hier nicht so hart angehen würdest!

    Ich unterrichte an einem Gymnasium und stimme raindrop bzgl. Yummi zu. Was nun?

    Ich würde es noch härter ausdrücken und lasse es lieber.

    Für Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen ist so ein Hausarzt schon sinnvoll. Hatten wir früher auch nicht, aber man wird nicht jünger. Manche Gyns machen übrigens auch Grippe/Corona Impfungen.

    Sicher muss man keinen Hausarzt jaben. Dann entstehen eben solche Probleme, wie du jetzt eins hast und in Zukunft wahrscheinlich noch häufiger haben wirst.

    Weiß ich, aber was soll ich tun?

    Ich empfinde deinen Beitrag sehr überheblich.

    Kein Termin beim Hausarzt verfügbar?

    Ich war am Freitag wegen etwas anderem kurz beim Hausarzt und hätte direkt ohne Termin die Corona und Grippe Impfungen haben können.

    Zum 3. Mal, ich hatte noch nie einen Hausarzt. Früher war es mir egal, seit mehr als 10 Jahren bemühe ich mich mehr oder weniger intensiv. Bisher ohne Erfolg.

    Ich benötige zum Glück selten einen Hausarzt und wenn man ernsthaft erkrankt, muss man behandelt werden. Hat vor 2 Jahren geklappt.

    Ja, ich war vor 2 Jahren innerhalb einer Woche dreimal bei einem Hausarzt bzw. HNO-Arzt (dank dringender Überweisung), davor außer Impfung in den letzten 20 Jahren nicht. Beide betonten, dass sie jetzt behandeln, weil eine Sepsis drohte. Sie waren professionell, haben mich gut behandelt, waren aber sehr bestimmt, dass sie keine neuen Patienten nehmen.

    Ich bin einmal jährlich beim Hautarzt, hier auch sehr schwierig zu finden, aber er hat neu geöffnet, als ich vor 16 Jahren einen benötigte. Um ihn werde ich im Kollegium beneidet.

    Außerdem habe ich einen Zahnarzt dank Vermittlung meines Vaters. Zum Glück brauche ich ihn auch selten.

    Ich dachte in BW wäre man ganz gut versorgt. Wenn ich eine Impfung haben will, dann bekomme ich immer innerhalb von 2 Wochen einen Termin bei meinem Hausarzt im Ort. Eher eine Woche, wenn dringend, dann auch schneller. Aber Grippenimpfung und Corona habe ich noch nie dort angefragt, nur Grund- und Reiseimpfungen.

    Wenn ich einen Hausarzt hätte...

    Vermutlich ist das das Problem, nur kriege ich das seit über 10 Jahren nicht gelöst.


    Und Baden-Württemberg ist groß, in Stuttgart wurden mir auch viele Termine angezeigt.

    Ich verstehe das Problem nicht, sowohl Apotheken als auch Ärzte impften letzten Winter den Kombiimpfstoff Influenza/Corona, ohne Altersbeschränkung. Deswegen die Frage, ist das nicht mehr so oder eine Spezialität von Ba-Wü?

    Weiß ich nicht. Hier in der Gegend gibt es nur eine Apotheke ca. 30 km entfernt, die nur Ü60 impft.

    Ärzte sind überlastet und anscheinend auf die wenigen Euro nicht angewiesen (ich zahle ja selbst, muss auch den Grippeimpfstoff mitbringen, bei Covid waren vor 2 Jahren noch 6 Dosen in einer Ampulle enthalten und die sollten eigene Patienten Ü60 erhalten). Letztes Jahr wurde ich erst abgewiesen bei allen Ärzten hier in der Umgebung, dann hatte ich wenig Zeit, um penetrant anzurufen wie in den Vorjahren und dann war plötzlich Weihnachten und ich dachte, jetzt lohnt es sich nicht mehr.

    Die RKI Impfempfehlung kann auch Lehrer mit einschließen. Aber grundsätzlich reicht die Basis-Immunisierung.

    Naja Influenza wird sowieso geimpft; dann kann das andere grad mit rein

    Eben. Gegen Grippe soll jeder geimpft werden, auch wenn erst Ü60 empfohlen. Ich habe mit diesem Argument übrigens meine letzte Covid-Impfung vor 2 Jahren erhalten. Die Ärztin wollte erst mich nur gegen Grippe impfen. Ich möchte auch beides gleichzeitig, wenn ich endlich einen Termin erhalte.

    Ich finde zumindest den Gedanken weiterdenkenswert. Es geht vielleicht nicht darum, dass Computer eh alles besser können, aber der reflexhafte Ruf nach früher erscheint mir recht sinnlos. Es ist nicht früher.

    Ich sehe das Problem, dass (jüngere) Schüler selten wissen, was sie in ihrem Leben benötigen, das wissen noch nicht einmal wir wie es in 30 Jahren aussehen wird, was gekonnt werden muss.

    Es gab einmal eine Umfrage, in der Erwachsene gefragt wurden, ob sie mehr oder weniger Mathe im Berufsleben benötigen als sie als Schüler gedacht hätten. Deutlich mehr als die Hälfte hat mit mehr geantwortet.

    An amerikanischen Highschools konnte man alles mögliche belegen, bei uns war damals bei Jungen die Werkstatt beliebt, bei Mädchen Vorbereitung einer Hochzeit und Gründung der Familie. Dafür mussten sie keine Naturwissenschaft wählen. Naja.

    Aber ich stimme dir zu, es ist immer diskussionswürdig, was heute wichtig ist.

    Ich will auf keinen Fall in frühere Zeiten zurück auch nicht in die 80er oder 90er Jahren.

    Was ist an Rechnen verkehrt? Mehr macht man in der Schule doch auch heute nicht. Achso, falls du diese maximal konstruierten und albernen Textaufgaben meinst: Na gut, nenn es ruhig "Mathematik". Im Ernst: Echte Mathematik betreibt man an der Universität, aber definitiv nicht in der Sek I. Nur, weil ich mit Buchstaben rechne, ist es nicht automatisch Mathematik.

    Rechnen unterrichtet man in Mathe bis Klasse 7, danach beginnt zunehmend Mathe, Wahrscheinlichkeit, Lineare Algebra und Analysis hatten wir auch im Diplomstudium Mathe. (Und viele mit damaligen Grundkurs Mathe kamen in Linearer Algebra nicht mit, weil damals in baden-württembergischen Gymnasien in Grundkursen zwischen Wahrscheinlichkeit und Linearer Algebra gewählt werden musste und sie Wahrscheinlichkeit hatten.) "Rechnen mit Buchstaben" ist übrigens Stoff in Klasse 7 bei uns, im Gymnasium also im 3. von 8 bzw. 9 Jahren.

    Vor gut 30 Jahren gab es mal einen vieldiskutierten Zeitungsartikel, der Mathe genau aus diesem Grund auf die ersten 7 Schuljahre begrenzen wollte. Der Journalist behauptete Rechnen reicht.

    Rechnen wird zunehmend von Geräten übernommen werden und es wird bei uns zurecht immer weniger Wert darauf gelegt. Selbst der vor 10 Jahren geäußerte Grund, du musst Rechnen können, wenn du mal keinen Taschenrechner zu Hand hast, zählt heute nicht mehr.

    Ich habe jetzt mal Doctolib bemüht. Der nächste freie Termin im Umkreis von 100 km ist 10. Dezember bei einem Kinderarzt. Der 2. Treffer ist über 100 km entfernt und nur mit Auto über Landstraßen erreichbar.

    Aber ich werde meine Herbstferien nutzen und nach Stuttgart fahren, da gab es viele Treffer auch kurzfristig, zur Diskussion zurück, warum man Ferien zum Impfen benötigt.

    Lehrer sind von der einschränkenden Altersempfehlung ab 60 ausgenommen.

    Die GKVen übernehmen aber sowieso auch Corona-Impfungen für Jüngere. Bei PKV kann es zu Diskussionen führen, sollte aber dennoch übernommen werden, da, wie gesagt, die Altersbeschränkung für uns irrelevant ist. Schlimmstenfalls eben selbst bezahlen, der Betrag bringt niemanden um.

    In größeren Städten gibt es sogenannte „Impfzentren“, also Arztpraxen, die ganzjährig nicht anderes machen als Impfen. Dort lassen sich problemlos kurzfristig Impftermine via Doctolib buchen.

    Der optimale Zeitpunkt für eine Corona-Impfung ist IMHO der Spätsommer oder sehr frühe Herbst. Jetzt im Oktober ist die Welle bereits voll am Rollen.

    Das wissen meine angerufenen Ärzte nicht, das Problem ist vielmehr, sie sind alle ausgelastet und größere Städte gibt es hier nicht. Stuttgart und Ulm sind ca. 200 km entfernt, Freiburg ist näher, aber sowohl mit Auto als Zug schlecht erreichbar.

    Bezahlt habe ich bisher immer selbst dank Kostendämpfungspauschale der Beihilfe und PKV (Rückzahlung). Die paar Euro sind für mich kein Problem. Ich benötige nur einen Arzt oder Apotheke, die mich impft. Da die Impfung sowohl gegen Grippe als auch Covid nicht ewig hält, würde ich auch nicht zu früh impfen. Es soll ja bis März halten.

    Ich bin gerade sehr überrascht, wir nehmen die ukrainischen Schülerinnen (bei uns sind es fast nur Mädchen) anders wahr. Nur sehr wenige und nur bei den Kleinen kommen im Unterricht mit, sie halten sich häufiger als andere nicht an die Regeln, erledigen sehr selten Hausaufgaben, im Kollegium wurde darüber oft schon diskutiert.

    Mögliche Gründe, sie sind nicht freiwillig in Deutschland, nehmen nachmittags am ukrainischen Unterricht teil, bleiben unter sich. Ich unterrichte Mathe auch in der Mittelstufe und die Noten sind auch nach über 2 Jahren nicht ausreichend, sie müssen also das Gymnasium jetzt verlassen bzw. sind bereits gegangen. In der Unterstufe gibt es zwei Mädchen, die mitkommen, eine davon ist sogar gut. Einer der wenigen Schüler ist sogar hervorragend.

    Bei Krankheit bleiben wir zuhause, Gerede gibt es deswegen nicht. Arztbescheinigung ist in Baden-Württemberg für Beamte erst ab einer Woche fällig, ich musste noch keine in 24 Jahren einreichen. Aufgaben in der Art S. X Nr. Y gibt es bei uns auch, allerdings nur, wenn man dazu in der Lage ist. Ich hatte in diesem Schuljahr bereits beides als Vertretung und versuche es selbst wenn ich krank bin. Wenn es mir zu schlecht geht, gibt es aber keine und das wird akzeptiert.

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