Beiträge von Kris24

    Die Probezeit läuft am Ende dieses Monats ab. Danach scheide ich bestimmt aus.

    Du schreibst von 6 Monaten Probezeit, die jetzt auslaufen. Wenn die SL bereits vor den Sommerferien wusste, dass du nicht bleibst, ist es sinnvoll, dir für die wenigen Wochen keine Klassen zu geben. Das Schuljahr hat gerade erst begonnen.

    Ich dachte allerdings, die Probezeit könnte täglich beendet werden, ich habe daher an einer Schule erlebt, dass statt Probezeit ein befristeter Vertrag bis zum Ende des Schuljahres angeboten wurde (Start war allerdings deutlich früher als April), weil Wechsel während des Schuljahres niemand mag.

    Soweit ich weiß, werde ich als Politiklehrerin nicht von einer Partei entsendet und es steht keine Partei auf dem Namen meines Faches!!

    Okay, aber meine Lehrer haben es jede Stunde häufig erzählt, bei meinen Kollegen weiß ich es nicht.

    Ich finde die fehlende Transparenz eher problematischer, wenn man weiß, er kommt von der katholischen Kirche kann man seine Meinung eher einordnen.

    Die Gewalt egegenüber der Lehrkraft kommt nicht von SuS, sondern steht die LK unter enormem Druck, um viel zu viel zu schaffen.

    Ich verstehe deinen Satz nicht. Hier im Thread ging es doch um Gewalt von Schülern gegen Lehrer? Was meinst du mit viel zu viel zu schaffen?

    Und ja, Gewalt gegen eine Lehrkraft habe ich auch schon erlebt, einmal hatte ich das Glück, die Stunde vor meiner Kollegin zu unterrichten (ich hatte zuerst vergessene Hausaufgaben angemahnt, meine Kollegin danach auch und dann rastete der Schüler aus). Aber immer gab es Konsequenzen (bis hin zum Schulausschluss).

    Muss dann auch jede Politik-Lehrkraft die Parteizugehörigkeit aufgeben, weil man ihr sonst unterstellt, sie würde die Schüler:innen indoktrinieren?

    Wenn ich da an meinen Gemeinschaftskundelehrer denke, er war überzeugter CDU-Anhänger und hielt die Grünen für Deutschlands Untergang oder mein Geschichtslehrer, der für die FDP dann sogar in den Landtag zog. Auch aktuell habe ich 2 Kollegen, die im Landtag Abgeordnete waren bzw. sind.

    Die Lehrkraft muss sich viel gefallen lassen. Familiäre Verhältnisse, Probleme im bestimmten Lebensalter werden berücksichtigt, kulturelle Unterschiede, Anspannung zwischen den SuS aus verschiedenen Gründen... Nichts wird besser. SuS lernen NICHTS.

    Kenne ich nicht. Klingt für mich nach Stammtischgeschwätz (leere Worte, Parolen, eben Gelaber).

    Ich habe nach dem Referendariat an drei Schulen jeweils mindestens 5 Jahre unterrichtet darunter eine Gesamtschule in einer Großstadt, ich musste mir nie Beleidigungen oder gar Gewalt gefallen lassen. Oder was meinst du?

    Ich finde es spannend bis irritierend, wie oft im Forum zu lesen ist, dass die eigenen Eltern bei der PKV/Beihilfe sind /waren. Ich fühle mich sehr exotisch (unabhängig vom Land)

    Nur meine Großeltern, Bahn bzw. Post (dank Verletzungen im 2. Weltkrieg). Früher waren Bahn- und Postmitarbeiter verbeamtet und der Staat stellte durch den Krieg Verletzte großzügig ein. Meine Großmütter haben nach der Heirat nicht mehr gearbeitet.

    Meine Eltern und alle anderen näheren Verwandten waren nicht verbeamtet.

    Langfristig (fast) ja. Der eigene App-Zugang wird's wohl nicht sein.

    Noch bin ich geistig und körperlich fit, aber es ist zu erwarten, dass dies irgendwann nicht mehr der Fall ist. Ich mache derzeit die Abrechnungen für meinen Vater - der kann es nicht mehr selbst. Ein Dienstleister dafür wäre vielleicht gut bezahlbar (und ich werde meinem Vater kein Geld dafür abnehmen, dass ich die Abrechnungen für ihn mache). Das könnte ich auch outsourcen. Und: Warum sollte ich von jemandem z.B. aus dem Familienkreis erwarten, dass er die Abrechnungen für mich macht, wenn ich es mal nicht mehr kann und mir einen Service leisten kann, der dies für mich erledigt? Die eignen Arztrechnungen will man vielleicht auch nicht jedem in die Hand drücken.

    Genau den Gedanken hatte ich auch schon. Meine Oma wurde 105 Jahre alt, war bis 95 völlig selbstständig, baute z. B. ihre eigenen Kartoffeln an, dann fuhr sie ein Auto an und danach benötigte sie zunehmend mehr Hilfe, in den letzten 3 Jahren komplett. Meine Tante und meine Mutter teilten sich die Aufgaben, meine Mutter übernahm Beihilfe und PKV-Abrechnungen. Ich habe keine Kinder, kann ich es mit 100 und mehr Jahren noch?

    Wenn das Land mal endlich ein ordentliches Online-Portal einrichten würde, indem Beihilfe-Bescheide, Reisekostenabrechnungen, Besodungsmitteilungen etc landen, könnten sie reichlich Geld sparen.

    Das haben wir mit Kundenportal, alles in einem. Und vermutlich geht es auch deswegen so schnell. Auch auf Reisekosten warte ich selten länger als ein paar Tage. Besoldung, Jobticket und -Fahrrad beantragen geht ebenfalls über dieses Kundenportal. Vieles ist schon vorausgefüllt und ich muss nur noch ergänzen.

    Ich mache das. Ich kann nämlich extrem schlecht fotografieren und scannen geht leider bei der App nicht. Allerdings habe ich den Kopf des Antrags einmal ausgefüllt und dann Kopien gemacht. Deshalb muss ich nur zwei Zahlen, Datum und Unterschrift schreiben.

    Bei der KV kann ich einen elektronischen Antrag zusammen mit dem Scan der Belege hochladen. Daher habe ich auch automatisch die Summe der Belege.

    Nur dauert es mir zu lange.

    Beihilfe am 10. September abends fotografiert und eingereicht, heute Nacht nach gut 30 Stunden war der Bescheid da. Rekord war 2 Stunden, da hatte ich am Vormittag eingereicht.

    Stimmt es, dass in Baden-Württemberg der letzte Abgabetermin für Versetzungsanträge der erste Tag nach den Weihnachtsferien ist? Ab wann kann der Antrag generell gestellt werden?

    Ja, zumindest war es bei mir so.

    Wie habt ihr euren Antrag begründet, um die Chancen auf eine Zustimmung zu erhöhen?

    Persönliche Gründe genannt

    Klickt ihr bei der Online-Antragstellung „ausgeschriebene Stellen“ an und kann man eine Wunschschule angeben?

    Ich habe mich auf schulscharfe Stellen beworben und das waren natürlich nur Wunschschulen, die Termine liegen jetzt früher, keine Ahnung wie das mit dem 7. Januar funktioniert. Bei mir lagen sie noch im März bzw. April.

    Zusätzlich noch über Listenverfahren, damals konnte man 3 Orte angeben

    Hat jemand Erfahrungen mit der Einbindung des GdB (bei mir derzeit 30, Widerspruch läuft) in die Begründung?

    Nein, aber vielleicht weiß CDL mehr?

    Bei mir ist es schon sehr lange her, ich erhielt dank Mangelfächer und Wunsch das RP (von einem unbeliebten zu einem sehr beliebten) zu wechseln lange keine Freigabe trotz erfolgreicher Bewerbung an Wunschschulen. Mein abgebender SL hat dann geholfen. Ich wünsche dir schneller Erfolg.

    Gut, ich habe mich bewusst für NRW und gegen NDS entschieden, weil meine Fächer in NDS nicht existieren oder in anderer Form. Dass mich das mit den Klassenarbeiten und das Niveau am Ende so nerven würde, habe ich unterschätzt.
    Und fun fact, mein in NDS nicht existierendes Fach stirbt an meiner Schule, wir haben sehr krassen Personalüberhang, ich werde es nie wieder unterrichten.

    Ich habe ja nach einigen Jahren von NRW nach Baden-Württemberg gewechselt. Ich war auch überrascht wie groß die Unterschiede sind und wollte auch deshalb zurück nach Baden-Württemberg.

    Auch ich unterrichte kaum noch mein Lieblingsfach, weil hier an der Schule Fachschaften sehr unterschiedlich stark vertreten sind. Wenn ich es gar nicht mehr unterrichten dürfte, würde ich mich vermutlich um einen Wechsel bemühen.

    Ich habe nach meinem Wechsel aus BW nach Hessen jetzt in der Summe weniger Ferien, wenn man alle beweglichen Ferientage mitberücksichtigt. Wir haben nicht alle gleich viele Ferien! Über die Jahre wurden die Deputatsverpflichtungen auch in anderen Ländern erhöht. Mir ist nicht bekannt, dass das mit fünf beweglichen Ferientagen ausgeglichen wurde.

    Ja, jedes Bundesland handhabt es anders. Es gibt auch ein Bundesland, was die Deputatstundenzahl nicht erhöhen durfte (Niedersachsen?). Baden-Württemberg hat daher den Trick mit den 3 unterrichtsfreien Tagen (nicht dasselbe wie die 5 beweglichen Ferientage) geschafft. In Hessen haben die Lehrer vielleicht zu wenig protestiert, nicht vor Gericht geklagt. In jedem Bundesland gibt es auch verschieden viel Geld trotz gleichem A13 und gleicher Altersstufe z. B.

    Die 5 beweglichen Ferientage gab es schon früher (immer?), sie sollen lokale Feiern berücksichtigen (und ich dachte, sie sind ein Teil der Ferien, nur vor Ort festlegbar). Die 3 unterrichtsfreien Tage (!) gibt es tatsächlich für die 2. Erhöhung der Deputatstundenzahl, bei der 1. gab es auch nichts.

    Ich wundere mich, dass so viele denken, dass es überall gleich sein muss. Aldi zahlt auch anders im Vergleich zu Lidl. Baden-Württemberg und Hessen sind zwei verschiedene Arbeitgeber und wer nicht einverstanden ist, muss es entweder vor Ort ändern oder wechseln.

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