Beiträge von Kris24

    Die wenigsten älteren ziehen in den USA dauerhaft nach Florida, die meisten sind die so genannten snowbirds, die dort von Weihnachten bis Ostern leben und sonst im Norden leben. Lustigerweise trifft man in den leeren Anlagen im Sommer dann hauptsächlich Deutsche.

    Steuervorteile gibt es da nicht, zumindest nicht innerhalb der USA und als Europäer kannst du auch nicht so einfach als Rentner nach Florida ziehen.

    Ich kenne einige, die dauerhaft nach Florida nach Eibtritt in Rente gezogen sind. Für 2 Wohnungen bzw. Häuser fehlt das Geld. Sie haben z. B. in Michigan alles verkauft, besuchen höchstens ihre Kinder falls vorhanden. Sonst können sie auch aus finanziellen Gründen nicht zurück.

    Und ich habe nicht geschrieben, dass Europäer nach Florida ziehen, Deutsche ziehen überproportional hierher mit all den Nachteilen. Ich schrieb ja vor kurzem, dass ich hier keinen Hausarzt kriege, es gibt viel zu viele, die ihn nötiger haben.

    Snowbirds kenne ich übrigens keine persönlich.

    Ich weiß die Antwort auch. Im Prospektmaterial unseres Ferienwohnung im Frühjahr wurde der Ort vorgestellt. Obwohl er nicht sehr weit weg war (vom Bodensee ;)), waren wir nicht dort. (Leider vielleicht?)

    Leider vielleicht?

    Wer ein "normales" Museum erwartet, wird enttäuscht werden. Man muss sich darauf einlassen und evtl. auch an einer Führung teilnehmen. Ich war in den letzten 10 Jahren mehrmals dort, hatte viele interessante Gespräche und war letztes Wochenende enttäuscht, als mein lang geplanter Besuch ins Wasser fiel.

    Und ich

    a) habe noch nachgeschaut, ob Tabor am Bodensee liegt

    b) wollte noch schreiben "Kris darf nicht mitmachen".

    ;)

    Dann hätte es alle anderen gewusst. ^^

    So viele Fähren in dieser Größe gibt es nicht und Tabor (Stadt von Hus, der vor 600 Jahren in Konstanz hingerichtet wurde) ist schnell ergoogelt.

    Ich habe kurz überlegt, ob ich antworte, bin aber dank Tabor davon ausgegangen, dass dieses Bild nicht lange überlebt. Von daher ...

    Die Diskussion verfehlt m.E. das eigentliche epistemologische Kernproblem: Die Präferenz für Schokoladeneis versus Vanilleeis kann – zumindest jenseits einer trivial-hedonistischen Geschmackserfahrung – nicht als kategorial stabile Größe verstanden werden. So wenig, wie (außerhalb einer eventuell dritten Verkostungs-Iteration) die individuelle Affektlage als legitimer Maßstab gelten kann, dürfte es hier um einen performativ-sensorischen Akt gehen, der die subjektive Geschmacksrealität der probierenden Person affirmiert. Das wäre dann gerade nicht das Ziel einer „möglichst objektiv-deskriptiven“ Geschmacksanalyse.

    Insofern es bislang keine deskriptiv-kulinarische Norm gibt, die die Einordnung von Eiscremepräferenzen entlang einer kakaobasierten oder vanillinzentrierten Achse zwingend vorschreibt, ist es methodologisch nicht unhaltbar, auch alternative Kategorisierungen (z. B. auf Basis der Textur, Schmelzgeschwindigkeit oder metaphorischen Farbsymbolik) anzuwenden. Dass einige Rezipienten hierbei kulinarische Sozialisationseffekte (etwa: frühe Exposition gegenüber industriell standardisierter Eiscreme in Polypropylenbechern) mit transkultureller Universalität verwechseln, ist ein semantisches wie epistemisches Missverständnis. Sollte, man würde meinen, zumindest gastronomischen Hermeneutikern und im speziellen Fall Diätetik-Didaktikern nicht passieren.

    Im Übrigen ist die unreflektierte Reproduktion normativer Dessertdiskurse („Vanille = klassisch“, „Schoko = sündig“) symptomatisch für eine zunehmende Entdifferenzierung des sensorischen Diskurses im öffentlichen Raum. M.E. ein weiteres Indiz für den semiotischen Niedergang genuiner Geschmackskompetenz (ach… die gute alte sensorische Phänomenologie…). Aber das führt jetzt zu weit.

    Hilfe, ich benötige eine verkürzte Version von KI.:angst:

    Jetzt habe ich schon das Original geblockt und dann kommst du... :sterne:

    Interessantes Phänomen, das ich so bislang gar nicht auf dem Schirm hatte. Gibt es das schon länger oder hat sich das erst in den letzten Jahren dahingehend entwickelt?

    Die Rentner (m/w), die ich kenne, sind zumeist emotional mit der seit Jahrzehnten bewohnten eigenen Immobilie verbunden und haben, zumindest insoweit ich das beurteilen kann, einen bescheidenen Lebensstil (wobei ich nicht weiß, ob das daran liegt, dass die finanziellen Mittel begrenzt sind, oder ob an anderer Stelle noch die Kinder und Enkelkinder finanziell unterstützt werden).

    Das gibt es schon sehr lange, ich wohne in einer der wärmsten und sonnigsten Regionen in Deutschland. Es ziehen ja nicht alle um, viele haben das Geld im Alter nicht, aber es gibt genug, die 1 Mio. hinblättern können und wollen.

    Es fällt hin und wieder der Vergleich mit Florida in den USA. Auch dort ziehen viele Ältere hin, obwohl es dort noch viel wärmer ist.

    Naja es gibt schon. Problem ist halt der Wohnort und die entsprechende Erwaetungshaltung. Problematisch kann es bei Familien/ Haustieren werden.
    Manchmal muss man suchen. Eventuell bei Genossenschaften anmelden.

    Ich bin seit meiner Geburt vor 58 Jahren bei unserer Genossenschaft angemeldet genau wie meine Geschwister, meine Eltern noch länger. Darauf haben meine Eltern geachtet nach ihren Erfahrungen. Aber es gibt so viele Notfälle, dass keiner von uns eine Genossenschaftswohnung hat. Meine Eltern wurde einmal eine angeboten, 80 qm über 1300 Euro (für Nichtnotfälle).

    Ja, die Wohnregion, nicht Wohnort, ist problematisch. Aber es ist meine Heimat, hier wohnen meine Familie und Freunde, hier arbeite ich, hier bin ich auch von meiner Art verwurzelt. (Ich habe jeweils einige Jahre in Ostwestfalen und Ostwürttemberg gelebt und gearbeitet. Der Umgang der Menschen dort miteinander war nichts für mich.)

    Ich weiß von Kollegen, die über 1 Mio. für ein kleines Einfamilienhaus gezahlt haben, ich weiß von einem Kollegen, der ein völlig heruntergekommenes Häuschen gekauft und abgerissen hat, um an das Grundstück zu kommen. Beide Grundstücke sind klein. Aber auch meine Wohnung 90 qm in einem Wohnblock aus den 70er Jahren ist über 600 000 Euro wert.

    Bei 2 Lehrereinkommen ist dies möglich, aber ja, es sollte keiner ausfallen.

    Nennt mich naiv, aber ich finde es keineswegs "praktisch, dass Polen ablehnt" und sehe Deutschland jetzt auch nicht "in einer Zwickmühle", ich erwarte eine objektive Berichterstattung und eine Aufklärung, soweit möglich, genau wie es ein Rechtsstaat normalerweise macht und ganz egal, ob es unbequem ist.

    Wenn die Sprengung der Pipeline keine Straftat war, wie einige von euch hier behaupten, dann kann das ja schnell ad acta gelegt werden, falls doch, sollte es verhandelt werden.

    Nimm an, es kommt heraus, dass Russland dahinter steckt? Was ist die Konsequenz? Krieg mit Russland? Absolutes Kuschen, also nichts tun? Russland greift Schwache an.

    Nimm an, dass Ukraine dahinter steckt? Einfrieren der Hilfe für Ukraine? In wenigen Jahren steht Russland vor unserer Tür? (Das Argument, Russland sei zu schwach, gilt heute, sicher nicht mehr in 6 Jahren. Auch Hitler hat nur 6 Jahre benötigt, um Deutschland ausreichend für den 2. Weltkrieg aufzurüsten.) Oder man liefert weiter, beachtet wieder nicht das Urteil und leistet Schützenhilfe für unsere Russlandfreunde BSW und AfD.

    Ich bin normalerweise auch immer für Aufklärung, aber der Preis ist viel zu hoch. Die Folgen sind nicht nur unbequem, ich möchte keinen Krieg hier.

    Bitte vielmals um Verzeihung, bin hier neu registriert. Ich hatte den Eindruck, dass mein 1. Posting zum Thema in falschen Bereich war.

    Freue mich, wenn mir jemand kurz eine Privatnachricht schreibt, die gerne auch anonym sein kann :)

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    Anonymität ist für Vielschreiber nicht möglich, wenn die Schule bekannt ist. Spätestens wenn du an die Schule kommst, würdest du es richtig erraten. 😉

    Das ist uns allen bewusst. Mancher musste schon sein Name ändern und wird trotzdem sofort von Mitforisten wieder erkannt, von Eltern hoffentlich nicht.

    Was ist denn die „richtige“ Ausbildung? Ist hier das Referendariat gemeint, das von wie viel Prozent der angehenden Lehrkräfte bemängelt wird und bei dem häufig zu hören ist, dass es nichts mit der Realität zu tun hat? Oder sind die Studienmodule gemeint, die später im Unterricht größtenteils irrelevant sind?

    Ja. Referendariat ist ein Teil der Ausbildung, der übrigens von den meisten geschätzt wird und im Gegensatz zum Studium extrem viel mit der Realität zu tun hat. Das, was du häufig gehört hast, habe ich noch nie gehört.

    Und wie immer klagen die laut, die nicht zufrieden sind. Die zufriedenen schweigen.

    Ohne Referendariat hättest du hier keine Chance, auch unsere Quereinsteiger selbst im höheren Alter haben es alle gemacht. Ich habe erst im Referendariat alles an Grundlagen für meinen Unterricht gelernt, klar war es manchmal hart, Kritik aushalten zu müssen.

    Gibt es hier KollegInnen vom SBBZ Bodelschwingh-Schule in Nürtingen, Baden-Württemberg? Allgemeine Frage zum Schulklima im Hinblick auf eine Versetzung. Gerne auch Kontakt per Boardmail. :)

    Hast du nicht bereits gestern gefragt? Einmal reicht.

    Ich unterrichte nicht an dieser Schule, ich würde aber nie an jemand unbekannten über meine schreiben. Erstens würde ich mich zumindest gegenüber dir outen, was ich alles hier geschrieben habe, zweitens will ich nicht, dass du anderen vielleicht versehentlich über mich berichtest.

    Was erwartest du? Niemand, der klar denkt, wird gegenüber jemand Fremden über seine Schule klagen, könnte ja seine eigene SL sein. Also Lobhudelei?

    Und letztendlich kannst du ganz andere Erlebnisse haben als zukünftige Kollegen. Es gibt immer Kollegen an jeder Schule, die gut zurecht kommen und welche, die es weniger tun. Was ist da eine Einzelmeinung wert?

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