Beiträge von Kris24

    Oder Freizeitausgleich. Auszahlung nur, falls das nicht möglich sein sollte. So zumindest bei uns.

    Gilt nur in Baden-Württemberg. Viele MAU-Stunden im Winter, Abitur im Juni und alle MAU-Stunden sind weg. Deswegen dürfen wir erst zum Schuljahresende abrechnen und ich warte immer noch auf mein Geld vom letzten Schuljahr.

    In anderen Bundesländern wird monatlich gerechnet und auch ausgezahlt.

    Es ist aber keine Beschäftigungsmaßnahme, sondern Unterrichtserhaltung (ich vermute, spätes Stadium einer Schwangerschaft mit nie planbarem Zeitpunkt des Ausstiegs?), und vermutlich Profil der Schule?

    Weder noch. Wir haben Schüler an die Realschule abgegeben, mussten 2 Klassen zusammenlegen und plötzlich gab es zuviel Lehrer. Geplant ist also das ganze Jahr. Nur nach meiner Erfahrung im letzten Jahr bin ich vorsichtig. Es gab mehrere Krankheitsfälle, das Kollegium wird älter.

    Kennst du überhaupt Schulen, die sich sowas leisten (können), wenn du diese Idee in den Raum wirfst und vorschlägst?

    Ich habe in diesem Schuljahr mehrere Doppelsteckungen (zumindest solange bis die ersten Kollegen ausfallen).

    Doch das kommt bei uns hin und wieder vor, auch einige AGs gibt es (die bei vielen Ausfällen wie im letzten Schuljahr gestrichen werden).

    Einer SL, die der Meinung wäre, man müsse sich auch außerhalb der üblichen Dienstzeiten jederzeit bereit halten, um kurzfristig einzuspringen, dürfte man getrost den Vogel zeigen.

    Ich könnte nur mit wichtigen nicht aufschiebbaren Gründen mich verweigern. Keine Lust oder mir zuviel Verantwortung gehören nicht dazu.

    Wer springt bei euch ein, wenn sich niemand freiwillig meldet? Und bei uns gibt es sehr viele Kollegen, die Kinder unter 12 oder pflegebedürftige Eltern haben. Vielleicht sind es an deiner Schule weniger?

    Nein, müsstest du nicht. Es spielt einen großen Unterschied, ob man kurzfristig eine Unterrichtsstunde vertreten soll, ob man während der üblichen Dienstzeit eine über Unterricht hinausgehende Aufgabe übernehmen soll oder ob man kurzfristig auf eine mehrtägige Fahrt gehen soll. Das ist auch einer Lehrkraft ohne Kinder nicht zumutbar.

    Und wer fährt dann?

    Ich müsste Attest oder Pflege der Eltern vorweisen. Kann ich nicht.

    (Es geht relativ einfach, wenn ich darauf bestehe, dass ich kein Geld auslege. Macht mich nur unbeliebt, aber das wäre es mir heute wert.)

    Die Argumentation ist, ich habe Zeit und keine wichtigen Verpflichtungen anderen gegenüber.

    Das hat jetzt genau was mit dem kurzfristigen Einspringen bei Klassenfahrten zu tun?

    Ich dachte, es ging um ungewollte Aufgaben. Und natürlich müsste ich genauso bei Klassenfahrten einspringen, wenn der Kollege am Vortag erkrankt. Bei 2 Ausflügen und einem Austausch ist das bereits passiert, da es Eltern im Kollegium so kurzfristig nicht zugemutet werden kann. Es ist nur Jahre her, jetzt müssen jüngere heran und ich weiß nicht, ob es immer freiwillig ist. Die Chemiesammlung wurde ich nicht mehr los und bei der 2. Und 3. Schule habe ich mich wirklich gewehrt.

    Anteil müsste ich berechnen (und ich weiß es nicht von allen), aber bei uns hat die Mehrheit 3 Kinder. Der Zuschlag von 1000 Euro pro Kind ab 3. Kind ist noch zu frisch, aber dauerhaft 70 % Beihilfe zog (ich wusste dies ursprünglich nicht, aber habe es oft genug gehört und dann darauf geachtet). Zwei Kinder sind deutlich seltener (und zumindest teilweise gesundheitlich begründet), ein Kind gibt es selten (Alleinerziehend und auch gesundheitlich).

    Und zumindest ich muss regelmäßig morgens einspringen, weil wieder irgendwo eine Kita verspätet öffnet. Extra Aufgaben übernehmen auch fast nur Singles und Eltern von erwachsenen Kindern. Mich ärgert dies schon, besonders wenn man die Aufgaben nicht selbst wählt, sondern "ausgewählt" wird, weil man doch unbegrenzt Zeit hat...

    Was mir auffällt, es besteht wenig bis kein Verständnis füreinander. Als Kinderloser wird man sehr vorsichtig, was man sagt (ich seit langem nichts mehr), hier habe ich auch überlegt, ob ich schreibe, es bringt ja nichts.

    In meiner Kindheit gab es keine Kopien, sondern nur Matrizen ;) :D

    Nee, Spaß beiseite: Matrizen gab es nur noch im Kindergarten (ach, dieser Duft!), Kopien später schon, aber nicht massenhaft. Das lief mehr so: Abschreiben von der Tafel.


    PS: Ich habe keine blassen Schimmer, warum das Abschreiben verlinkt wird

    Matrizen hatte ich (parallel) bis zum Abitur, sogar zweifarbig, und sie kosteten für uns Schüler nichts. Kopien gab es ca. ab 1985 (Klasse 11).


    Verlinkt wird Unterschleif? :gruebel:

    Ich bin aktuell selten hier, weil ich diese Woche Montag und Dienstag bis 17.15 Uhr Schule hatte und ab 19 Uhr Elternabend. Heute erst 2 Stunden unterrichtet habe, dann bis 17.15 Uhr Fortbildung und heute Abend noch einmal Elternabend. Morgen ist dann nur ganztags Fortbildung und Freitag normal Unterricht. Und nein, es wird kommende Woche nicht besser. Montag und Dienstag wieder von 8 bis 17.15 Uhr Unterricht, am Mittwoch statt Fortbildung GLK und am Donnerstag nach meinem Unterricht ab nachmittags Mathe-Sprengelsitzung, weil lt. Kollege so früh im Schuljahr noch Luft sei. Immerhin ist Freitag Feiertag.

    Ich sitze in der Schule, versuchte Unterricht für Freitag vorzubereiten, bin so müde in der 2. Schulwoche, dass ich gerade am Passwort verzweifelt bin und aufgab. Ich werde mich jetzt umziehen und zum Elternabend gehen. Wünsche euch eine ruhigere Woche. :schreien:

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