Übrigens habe ich auch deshalb meine Arbeit in Chemie geschrieben, weil ich bis zum Schluss mir den Weg zum Chemiker offen halten wollte. Ich hatte ungefragt die Zusage von meinem Professor erhalten, entweder gleich nach der Staatsexamensarbeit oder während des Referendariats oder direkt danach, falls ich es mir anders überlegen würde, bei ihm eine Promotionstelle zu bekommen. Die Bezahlung war ähnlich gut wie im Referendariat.
In Chemie benötigt man einen (teuren und raren) Laborplatz, man ist also immer Teil einer Forschungsgruppe. Ich hatte Glück, dass meine Arbeit ausbaufähig war, ein anderer hat promoviert (und später sogar habilitiert).
Damals gab es zumindest bei uns noch keine extra Vorlesungen oder Themen für Lehramtler (an Gymnasien). Ich weiß dies auch für Kolleginnen mit Französisch oder Deutsch. Ich bewundere auch ihre Arbeit.