Beiträge von Kris24

    Auch bei uns sind Kurse sehr unterschiedlich groß. Und wenn man nicht noch mehr Unterrichtsslots möchte (wir haben über 50, d.h. z B. 52 Stunden müssen auf 5 Tage verteilt werden, also gut 10 pro Tag) geht es nur mit entsprechenden Schienen.

    Wir hatten die Diskussion auch. Aber über 60 Slots oder Unterricht bis in den Abend wollte niemand. Unsere SL versprach darauf zu achten, dass die Kollegen mit den größten Kursen (27 und mehr), nächstes Mal die kleineren Kurse erhalten. Ich hatte z. B. einmal einen Chemiegrundkurs mit 26, meine Kollegin gleichzeitig mit 9.

    Die von dir genannten Kursgrößen fand ich nicht so groß. Bei uns müssen Kurse durchschnittlich 20 Schüler haben. Wenn z. B. ein Kunst-LK mit 10 Schülern zustande kommt, müssen 2 andere 25 oder 3 andere 23 haben.

    Es ist halt weit von jeder Realität entfernt, dass nicht geeignete Kinder an Gymnasien einfach abgeschult werden können.

    Bei euch!

    Bei uns wird abgeschult. Einfach ist es nie, es gibt immer die menschliche Seite. Ohne verpflichtende Grundschulempfehlung hat es (fast) alle ohne Gymnasialempfehlung getroffen (ca. 20 %). Wir verlieren in der Unterstufe immer eine Klasse. Unsere Realschulen dagegen öffnen extra Klassen. Noten werden bei uns nicht verschenkt. (Die Formulierung, welche Noten es wann gibt, welcher Anforderungsbereich beherrscht werden muss, wird veröffentlicht.)

    Ich hoffe, dass mit verpflichtender Grundschulempfehlung ab Herbst es besser wird. Die Workshops im Frühjahr für interessierte Viertklässler hatten bereits ein deutlich höheres Niveau.

    Diese Woche ist dominiert durch die Vorfreude auf die Sommerferien. Gestern das Schulfest, wo wir abends mit Kolleginnen und Kollegen und Ehemaligen zusammengesessen sind, heute nach drei Stunden Unterricht das Kollegenfest, wo wir einige Kolleginnen verabschiedet haben. Zum ersten Mal sogar mit Bieranstich (ein kleines Fass) und morgen der letzte Tag mit Zeugnisausgabe, die anderen drücken, mit einigen gemeinsam Essen gehen und dann der Start in die Sommerferien und in den schönsten Nachmittag des Jahres: das Wissen, noch die gesamten Ferien vor sich zu haben. Ich liebe dieses Gefühl. :tanz:

    Ich habe das Gefühl heute. Eine wunderschöne Verabschiedung der in Pension gehenden Kollegen, gemeinsames Mittagessen (freiwillig, aber die meisten sind dabei) und jetzt gut 6 Wochen Sommerferien. :party:

    Gruppenvergewaltigungen haben lt. Emma in den 70er Jahren und 2016 stark zugenommen. Emma erklärt ersteres mit ihrer Zeitung und das Frauen sich trauten.

    Ich habe im Bekanntenkreis in den 80er erlebt, dass ein junges Mädchen keine Anzeige erstattet hat, weil alle Erwachsenen abrieten. Es gab genug Erzählungen wie unsensibel Polizisten bei der Befragung umgingen und wie selten Richter verurteilten. Aussage gegen Aussage und im Zweifel für den Beschuldigten.

    Ich habe selbst oft genug gehört, ein Griff an den Busen sei doch keine körperliche Gewalt. Ich weiß inzwischen von einigen Vergewaltigungen aus dem letzten Jahrtausend, keine hat angezeigt, heute spricht man darüber (und das ist gut, aber fördert natürlich das Gefühl Angst). Es ist daher schwierig, Zahlen zu vergleichen.

    Vorher am Handy konnte ich nicht verlinken, jetzt. https://www.tagesschau.de/faktenfinder/s…immung-100.html

    Natürlich kennen das Männer auch. Wir sind auch Menschen. Wenn ich alleine bin und eine größer Gruppe kommt auf mich zu und kenne die nicht, dann bin ich in Alarmbereitschaft. Weiß ja nicht wer schon mal von einer Bande ausgeraubt oder einfach angegriffen wurde. Kein tolles Gefühl. Das passiert einem nicht täglich, aber ein paar mal im Leben kann es schon vorkommen. Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich selbstgefällig von den Frauen hier, dass den Männer ständig erklärt wird was sie niemals erleben oder nachvollziehen könnten. Machtgefälle können überall und auch ziemlich überraschend entstehen.

    Eben, es erleben mehr Männer Gewalt. Männer müssten also mehr Angst haben.

    Mir reden aber eher Männer als Frauen ein, ich müsste Angst haben. Lt. Definition handelt es sich bei Angst um ein relativ diffuses Gefühl, dessen Inhalt oft unerklärlich erscheint im Gegensatz zu Furcht.

    Zum Ursprungskommentar

    Ich finde es schlimm, wenn manche sich Angst einreden lassen und deshalb Situationen meiden. Wenn real Gefahr besteht, vermeide ich sie auch.

    Es ging ursprünglich um Sicherheit auf Straßen und ich fand trotz Suche immer noch keine Fakten, dass es gefährlicher wurde. Ich habe auch bewusst nach sexueller Gewalt usw. gegoogelt. Wenn Zahlen stiegen, dann weil "Definitionen" geändert wurden z. B. Vergewaltigung in der Ehe oder Anzeigebereitschaft. Zugenommen haben auch "Pornos" auf Handys von Jugendlichen, denen lt. BKA gar nicht bewusst ist, dass dies strafbar sein kann. Auch wurde das Strafmaß verändert und dadurch wird weniger eingestellt.

    Mich triggert dies schon eine Weile, weil angeblich mehr Gewalt geschieht (berichtet) wird, haben viele mehr Angst und verbreiten diese Angst. Ich habe irgendwann beschlossen, dass ich mich nach Fakten richte und nicht nach Geschwätz. Wie CDL schon schrieb, die meiste Gewalt geschieht im Haushalt, ich habe aber noch nie den Tipp gehört, auf Partnerschaft zu verzichten.

    Und ich weiß, dass RosaLaune männlich ist, aber ich höre öfter von Männern als von Frauen, dass es für mich als Frau nachts draußen zu gefährlich sei.

    Vielleicht fühle ich mich hier auch sicherer, weil die Stadt Barcelona gute Sicherheitskonzepte hat? Mich nerven Leute, die sofort mit Migration kommen.

    Und die Zunahme von Kriminalität in Deutschland lässt sich nicht wegreden, die ist statistisch erwiesen. Dabei ist mir egal, wie es vor 70 Jahren war, entscheidend sind für mich die letzten Jahre. Und siehe da: kontinuierlicher Anstieg.

    Welche Zunahme?

    Ich hatte es anders in Erinnerung als manche hier und habe nach Kriminalität Anstieg am Handy gegoogelt, bin unterwegs. Zum ersten Mal erhielt ich eine KI Antwort. Ich kopiere

    "Die Polizeiliche Kriminalstatistik für Deutschland zeigt, dass die Anzahl der erfassten Straftaten von 1993 (8.337 Anzeigen pro 100.000 Einwohner) bis 2021 (6.070 Anzeigen pro 100.000 Einwohner) um 27% gesunken ist. Allerdings gab es in den letzten Jahren einen Anstieg bei politisch motivierten Straftaten, mit 84.172 erfassten Fällen im Jahr 2024.


    Hier ist eine detailliertere Übersicht:

    • Gesamtkriminalität:

      Die Gesamtzahl der Straftaten hat seit dem Höhepunkt im Jahr 1993 abgenommen, wobei der Rückgang bis 2021 bei 27% lag.


    • Politisch motivierte Kriminalität:

      Es gibt einen besorgniserregenden Anstieg der politisch motivierten Straftaten. Im Jahr 2024 wurden 84.172 Fälle erfasst, was einen neuen Höchststand darstellt.


    • Mordopfer:

      Die Zahl der Mordopfer in Deutschland ist im Vergleich zu den frühen 2000er Jahren (400-500 pro Jahr) deutlich zurückgegangen. Im Jahr 2024 wurden 285 vollendete Morde polizeilich erfasst. "


    Was hat Migrationshintergrund damit zu tun? Barcelona ist jetzt nicht gerade eine monoethnische Stadt. Ich habe selber einen Migrationshintergrund (und keinen, der einem im Leben in Deutschland viele Vorteile bringt).

    Und warum fühlst du dich (?) , Frauen und Kinder in Barcelona sicherer?

    Weil das Geschwätz seine Wirkung zeigt. Ich höre es auch täglich, die Fakten sprechen eine andere Sprache. Ich habe vor Jahren beschlossen, nicht auf leeres Geschwätz zu hören. Was wurde ich vor dieser Stadt gewarnt, höre es von männlichen Kollegen, sie wohnen lieber in der Nachbarstadt mit gutem Ruf, ich solle ein Taxi nehmen oder besser zu Hause bleiben. Nur dort passiert mehr.

    In Deutschland regiert die Angst, vor 70 Jahren wird behauptet, war es sicher für Frauen. Die AfD spielt auch damit. Deshalb.

    Es passiert heute weniger, aber behauptet wird von vielen das Gegenteil.

    Ich denke zudem, dass Migranten auch dazu beitragen, dass hier an schönen Sommerabenden bis Mitternacht das Leben draußen stattfindet. Man trifft sich in den Gassen und quatscht und die kleinen Kinder fahren Dreirad oder spielen Fußball. Mir gefällt es. Und ich habe mich noch nie unsicher gefühlt, ich weiß auch, dass hier nachts nicht mehr passiert als tagsüber und weniger als anderswo.

    überängstlich ist möglich, ich möchte es nicht zu sehr darauf anlegen.
    Tatsächlich bin ich aber im Ausland / an anderen Orten sorgloser (was gar keinen Sinn ergibt), aber in der späten Dunkelheit simuliere ich oder telefoniere real immer auf dem Weg vom Bahnhof zu mir nach Hause. Da fühle ich mich besser, wenn hier Leute (mit und ohne Migrationshintergrund, bin über die Info in deinem Beitrag ehrlich gesagt irritiert, noch mehr von dir) hinter mir laufen oder die Straßenseite mit mir wechseln.

    Ich hatte vor kurzem eine ähnliche Diskussion in einer anderen Stadt. Ich fühlte mich sorglos, mein Gegenüber war entsetzt und zählte auf, was alles in dieser Stadt passiert sei.

    Ich denke, ein Teil der Sorglosigkeit im Urlaub ist genau dadurch begründet, man weiß vieles nicht und ist im Urlaub sowieso eher unbekümmert, es gibt ja auch Studien zum letzteren.

    Ich habe deshalb Migration angeführt, weil andere ständig behaupten, Migration sei schuld, dass Frauen nicht mehr unbeschwert unterwegs sein könnten. Das stimmt nicht! Und nervt (mich).

    Und apropos Nacht: man fühlt sich hier auch nachts sicher. Ich sehe hier bei meinen Abendspaziergängen Frauen und Kinder allein durch enge Gassen gehen. Das kenne ich aus Deutschland gar nicht mehr.

    Ich wohne in einer Stadt mit über 50 % Migrationhintergrund und all das ist hier üblich und möglich. Ich bin oft nachts allein unterwegs, wurde noch nie angemacht oder belästigt, und zumindest am späten Abend spielen noch kleine Kinder in der Fußgängerzone (ich wohne in der Innenstadt und laufe vom Bahnhof durch die Fußgängerzone zu mir heim.)

    Manchmal nervt mich dieses Geschwätz, dass es in Deutschland zu gefährlich sei. Viele sind nur überängstlich.

    Ich habe im Februar abgegeben. Ich warte auch noch. Vielleicht wird's was bis Weihnachten

    Vor April können Sie nicht beginnen, weil erst ab dann das neue Programm zu Verfügung steht.

    Laut Steuer kompakt dauert es hier durchschnittlich knapp über 40 Tage aktuell. Diese Voraussage stimmte in den vergangenen Jahren.

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