Beiträge von Kris24

    Man kann ja durchaus die „Freiheitsgrade“ (wie viele Freistunden etc.) für einzelne Personen etwas großzügiger festlegen, was aber nicht unbedingt zu schlechteren Plänen führen muss. Man kann aber beim Durchsehen der Pläne, wenn ein Plan besonders schlecht gerechnet wurde, den so lassen, anstatt noch einmal rechnen zu lassen.

    Eben. Zuerst und für die allermeisten ist es sicher nur Zufall und ich glaube auch nicht an einen absichtlich schlechten Stundenplan. Aber beim Durchsehen der Pläne wird für manche noch einmal geschaut, was geht und für andere nicht.

    Als Personalrat durfte ich jahrelang in den Ferien antanzen und Stundenpläne überprüfen. Es war schon auffällig, dass es bestimmte Kollegen regelmäßig besonders schlecht traf. Das beste Beispiel: ein Kollege hatte einen relativ langen Pendelweg. Dann wies sein Stundenplan am Freitag nur eine einzige Stunde auf. Gemeinsam haben wir bei Kollegen eine Tauschmöglichkeit gefunden, die für alle Beteiligten eine Verbesserung dargestellt hätte. Die Schulleitung lehnte ohne Begründung ab.

    Und ja, das habe ich auch schon einmal erlebt. Zuerst war es nur Zufall, aber trotz guter Möglichkeit für eine deutliche Verbesserung und keiner Verschlechterung für andere wurde rigoros abgelehnt.

    Und ja, Einzelfälle tragen zum Misstrauen bei.

    Ich bin heute mal wieder mit dem Zug unterwegs, musste mehrmals umsteigen und habe etwas neues erleben dürfen.

    Beim letzten Umstieg hatte ich dank Ausfall und Verspätung genau 3 Minuten Zeit, um von Gleis 16 auf 2 zu kommen. Ich habe es geschafft, sprang in den letzten Waggon und bemerkte nach einer Minute Luftholen, der Zug ist leer. Also sicherheitshalber auf dem Bahnsteig noch einmal nachsehen, die Türen ließen sich nicht mehr öffnen, der Zug fuhr los. Ich durchquerte also den komplett leeren Zug laut rufend, niemand da, zur Lok kam ich nicht. An der Tür bemerkte ich eine Sprechanlage, gedrückt und nach ca. 1 Minute meldete sich der Lokführer. Wir seien gleich auf dem Abstellgleis, er käme dann zu mir. Lösung, ich musste eine Stunde im Zug warten, bevor er sich wieder in Bewegung setzte, der nächste Zug war weg und so bin ich jetzt noch 2 Stunden unterwegs (und wäre fast noch einmal auf dem Abstellgleis gelandet, weil die Durchsage meinte, wir dürften bereits einsteigen, der 2. Lokführer aber auch auf das Abstellgleis wollte. Zum Glück war die Schaffnerin aufmerksam.)

    Was für ein Durcheinander. :traenen:

    Wir haben Dramen immer dramatisch gelesen, im Unterricht, Szene für Szene, Akt für Akt (meist in zwei Doppelstunden "gefressen").

    Wenn ich recht entsinne, waren Stücke von Brecht und Dürrenmatt - bis auf die modernisierten Fassungen - eigentlich gar nicht zum Stillen Lesen gedacht.

    Wir nie, sonst hätten wir nicht so viele verschiedenen Lektüren lesen können. Wie viele habt ihr pro Schuljahr gelesen?

    Ich vermute, dein Enkel ist nicht mehr ganz klein. Der gute Mensch von Sezuan habe ich irgendwann zwischen der 9. und 11. Klasse gelesen. Unsere damalige Deutschlehrerin war Brechtfan, ich dank ihr bis heute auch.

    Die Lektüre wurde am letzten Schultag verteilt und muss am ersten nach den Ferien gelesen sein?

    Oder war es eine Woche oder mehr vor den Weihnachtsferien und es wurde vom Schüler einfach "geschoben"?

    Gut, dass hätte ich meinen Großeltern nicht gesagt, ich habe es aber selbst getan, um einfach mich mal in Ruhe zurück ziehen zu können.

    interessant wie die Verletzlichkeit durch fremde Plätzchen

    Habe ich nicht geschrieben. Nein, ich esse fremde Plätzchen gerne, bin aber auch stolz auf meine und möchte beide nebeneinander stehen lassen nicht eines über das andere heben. Und Weihnachten hat für viele sehr viel mit Familie und Tradition zu tun, wer es nicht kennt, kann es offensichtlich nicht nachvollziehen und macht Bemerkungen dazu statt einfach den Mund zu halten.

    Das ist vermutlich das größte Problem im Thread, es wird absichtlich oder versehentlich Aussagen geändert, um einen Shitstorm auszulösen?

    Ich verabschiede mich endgültig aus diesem Thread, kann man eigentlich auch Threads blockieren, so dass sie nicht angezeigt werden?

    Wenn die Religionen alle so ähnlich wären, hätten wir nur halb so viele Konflikte auf der Welt. Ähnlich kann man das wohl nur als Außenstehender finden.

    Wie ähnlicher sie sind, umso mehr muss man sich abgrenzen, umso mehr Konflikte gibt es, zumindest wenn einem die eigene Sache sehr wichtig ist, gilt nicht nur für Religionen. Tolerant sind die meisten nur, wenn es ihnen nicht wichtig ist.

    Deshalb haben sich früher katholische und evangelische sehr bekämpft oder heute noch manche muslimische untereinander.

    Und ich bin sicher nicht außenstehend, sehe Unterschiede klar. Außenstehende sind nur vermutlich toleranter, eben weil es ihnen nicht (so) wichtig ist.

    Liebe Zauberwald, das finde ich total süß von dir. Ich glaube dir sofort, dass du niemanden verletzen wolltest.

    Total schön, dass du dich so meldest.

    :rose:

    Stimmt, dieses Zitat hatte ich auch im gelöschten Teil und dann beim 2. Mal vergessen.

    Ich glaube dir Zauberwald, dass du niemanden verletzen wolltest, allerdings las ich dann, hatte sich mit meinem 1. Versuch überschnitten

    Nochmals: Was soll ich machen? Meine Meinung ändern, damit alle zufrieden sind?

    Nein, darum geht es nicht (und ich war mir nicht mehr sicher, was ich glauben soll).

    Vermutlich war das dann der Grund, warum ich es vergessen habe. Ich hätte ja auch nachfragen können.

    Ich habe gestern im Zug überlegt, warum diese Diskussion so heftig ist, mir fiel eine Geschichte aus meiner Schule ein.

    Unser ÖPR hatte vor einigen Jahren die Idee, bei der Weihnachtsfeier die besten Plätzchen zu prämieren. Jeder hatte 3 Stimmen, ich gewann beim 1. Mal. Bei der 2. Feier ein Jahr später waren viel weniger Plätzchen da, gewonnen hat eine Referendarin mit künstlerisch gestalteten Plätzchen. Im Jahr darauf gab es nur noch 2, die mitmachen wollten. Auch ich war nicht mehr bereit, die alten Familienrezepte anzupreisen.

    Im 4. Jahr gab es also keine Prämierung mehr und o Wunder, es waren so viele Plätzchen da wie noch nie. Ein Mitglied des ÖPRs wunderte sich, dass ohne Chance auf Preise mehr gebracht wird. Ich sprach mit ein paar anderen und ja, wir dachten alle dasselbe. Wir waren stolz auf unsere Plätzchen mit langer Familientradition, es tut weh, wenn andere sie nicht gut finden.

    Leider kann ich am Handy nicht über mehrere Seiten zitieren, das persönliche was ich geschrieben habe, wurde gelöscht als ich Zauberwald zitieren wollte. Ich versuche es noch einmal.

    Zauberwald, du warst sicher nicht so verurteilend wie state, nur von ihm bin ich es gewohnt, allein sein Kommentar zu Weihnachten in Japan (Japan ist traditionell nicht christlich, Weihnachten daher kommerziell und oberflächlich) hat es mir wieder bestätigt, du hast dich in diese Diskussion eingeklinkt und vielleicht nur unglücklich kommentiert.

    Ich versuche jetzt nicht nochmal zu zitieren, aber badisches Schäufele mit warmen Kartoffelsalat ist für mich und meine Familie etwas sehr besonderes. Es gibt es nur an Heiligabend, wir alle freuen uns darauf, weil es bedeutet, dass wir zusammen Weihnachten feiern werden (Heiligabend ist bei uns der Vorabend, fördert die Vorfreude), und ja, der warme Kartoffelsalat mit selbst gemachter Brühe, nicht mit Essig oder Majo gehört dazu. Bei uns wären alle enttäuscht bei einem exquisiten Essen. Das kann es immer geben. Für mich hat Heiligabend und Weihnachten vermutlich einen anderen Stellenwert.

    Er erinnert mich nicht an etwas trauriges. Es IST halt einfach traurig, sowas an Weihnachten zu essen. Und Heiligabend IST Weihnachten.

    Nein, nur für dich und ein paar andere.

    Heiligabend ist in Deutschland Werktag, Weihnachten nicht.

    Genau diese Behauptung als Fakt darzustellen lässt mich auch den Rest nicht ernst nehmen.

    Aber vielleicht schaffst du es ja, dass auch Heiligabend Geschäfte etc. geschlossen haben, Verkäufer werden dir danken.

    Und was macht Rotkraut und Klöße (welcher Art) mehr zu festlichen Beilagen?

    Meinst du mich? Wo steht da was von traurig? Ich sagte, es ist ein Alltagsessen. Ein Essen, das man macht, wenn man nicht viel Zeit hat.

    Nein, es kann aufwändiger sein als fast jede andere Beilage. Und es kann einige Zeit beanspruchen. Wie geschrieben, ich vergleiche auch nicht Miracoli mit selbst hergestellten Nudeln und guter Soße.

    Ich habe doch nur geschrieben, dass ich Kartoffelsalat am Heiligen Abend nicht mag. Wen genau habe ich mit welchen Worten angegriffen?

    Genau das stimmt nicht, du hast allgemein als Fakt geschrieben nicht was du nicht magst. Bei letzterem hätte ich keine Probleme gehabt, so aber hast du tatsächlich mich verletzt. Ihr beide schreibt ständig, dass Kartoffelsalat nicht zum Weihnachtsessen gehören. Punkt. Diskussion sinnlos. So klang es bei euch beiden. Und wie ich hier lese, habe nicht nur ich es so verstanden.

    Wir anderen schreiben, dass jeder essen dürfe, was er mag. Dass zum badischen Schäufele warmer Kartoffelsalat und Feldsalat gehört und alles seit langer Zeit das Heiligabendessen hier ist.

    Übrigens ist unser Kartoffelsalat aufwändiger als fast alle anderen Beilagen. Nur weil ich als Kind Miracoli gegessen habe, kann ich doch akzeptieren, wenn andere selbstgemachte Nudeln mit Trüffel als Festtagsessen ansehen.

    Interessant. Ich hatte gedacht, Ethik wählen diejenigen Schüler, die mit dem religiösen Kram gerade bewusst nichts zu tun hsben möchten.

    Bei uns sind es vor allem Muslime. Nur wenige Muslime besuchen evangelischen Religionsunterricht, katholischen noch weniger und islamischer Religionsunterricht wird noch zu wenig angeboten.

    So verschieden sind Geschmäcker, Erdbeeren mit Pfeffer und Obstsalat mit Ingwer mag ich genau wie Tzaziki und Kräuterquark.

    Ich bin nie Fan von Salz und salted caramel ist etwas, was ich ablehne.

    Aber ich habe kein Problem, wenn es andere essen. Warum auch?

    Ich bin immer noch irritiert über die Engstirnigkeit einiger hier und wie sie ihre Meinung als einzig richtige darstellen.

    In Baden-Württemberg heißt es aktuell

    "In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass bezüglich des BVAnp-ÄG 2022 (4-Säulen-Modell) weiterhin die Zusage von Finanzminister Dr. Danyal Bayaz vom 10. Januar 2023 (05/25, PDF, 353 KB) gilt. Sollten Regelungen dieses Gesetzes im Zuge der gerichtlichen Überprüfung als nicht verfassungsgemäß eingestuft werden, wird das Ministerium für Finanzen etwaige Nachzahlungen entsprechend einer vom Gesetzgeber dann zu treffenden Korrekturregelung von Amts wegen rückwirkend an alle Beamtinnen und Beamten sowie Richterinnen und Richter leisten."

    Nur gilt das auch noch nach der Wahl in ein paar Wochen?

    Weihnachten wird im Dezember gefeiert um alte heidnische feste zu ersetzen.

    Gilt inzwischen nur noch als eine Hypothese, es gibt diverse Berechnungen und andere Überlegungen, die im 4. Jahrhundert zum Dezembertermin führten.

    Der Termin hat aber nichts mit dem Weihnachtsessen zu tun, die Geburt ist über 2000 Jahre her. Da kommt es auf ein paar Monate nicht an. Dein Argument kann ich daher nicht nachvollziehen.

    Die Fastenzeit wurde halt mit der Christmette beendet und die fand halt nachts statt, weil Jesus in der Nacht geboren sei. Es geht also um Uhrzeit und nicht um das Datum.

    Sehr wahrscheinlich nicht im Dezember. Macht also wenig Sinn es daran fest zu machen.

    Weihnachten wird im Dezember gefeiert um alte heidnische feste zu ersetzen.

    Trotzdem ist Heiligabend traditionell der letzte und strengste Tag der Fastenzeit. Mir ist es egal, ich faste nicht aus religiösen Gründen, aber ich wunderte mich, dass ausgerechnet Plattenspieler es nicht weiß.

    (Das ist übrigens der Grund für "Fastenspeisen" wie Fisch (Karpfen, Heringsalat) und einfache Gerichte. Erst nach der Christmette um Mitternacht durfte traditionell geschlemmt werden. Noch einmal, mir ist egal, was jeder wann isst. Aber state und Zauberwald traten mit einem Absolutheitsanspruch für alle an, der mich abstößt. Badisches Schäufele (es gibt noch fränkisches und ... Schäufele) mit Kartoffelsalat und Feldsalat ist hier seit mindestens 200 Jahren das Heiligabendessen, so sehr, dass der SWR bei Essen von Heiligabend dieses Foto veröffentlichte. Ich verurteile auch nicht andere, wenn sie etwas anderes essen. Und ja, hier kommen Emotionen ins Spiel.)

    Also, wenn das nicht der Beweis ist, dass Kartoffelsalat mit Bockwurst das ultimative Weihnachtsessen ist...

    Und dann hat der SWR das falsche Bild veröffentlicht, es gab nämlich nicht laut Bild und SWR3 Würstchen mit Kartoffelsalat (aber jeder denkt hier im Südwesten bei Essen an Heiligabend daran, Heiligabend, weil es vom Vortag übrig geblieben ist). 😉

    https://www.swr3.de/aktuell/nachri…schung-100.html

    Und ja, es war derselbe Brand zumindest gleiche Straße, gleiche Uhrzeit.

    Ostern feiern auch Menschen, die vorher gar nicht fasten.

    Ich finde es schön, andere zu Festen einzuladen, wenn man damit offen umgeht, kommt es zu gegenseitigen Einladungen, Austausch und Verständnis.

    Eben und es soll sogar Menschen geben, die an Heiligabend schlemmen, obwohl es das Ende der Fastenzeit ist.

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