Beiträge von Zauberwald

    Was genau sollten deines Erachtens spezifisch Sportlehrkräfte denn davon halten?

    Unsere legen Wert darauf, dass sich zum Sport umgezogen wird und finden das ganztägige Tragen der Sportkleidung nicht gut, zu unhygienisch. Wenn meine Kollegin zu den Schülern sagt, sie sollen sich umziehen, heißt es bei den Betreffenden: "Das sind meine Sportklamotten. " Daher hat sie schon die Eltern kontaktiert. Unsere müffeln in Klasse 4 auch schon.

    Die Frage ist, muss man sich überhaupt schützen? Oder ist das ein Mythos? Passiert Mädchen in kurzen Röcken (Grundschülerinnen, um bei Zauberwalds und Susanneas Schülerinnen zu bleiben) auf dem Schulweg tatsächlich mehr als Mädchen in Jeans?

    Einige User hier schrieben bereits, dass sexualisierte Gewalt nicht mit einer bestimmten Kleidung korreliert.

    Sagen wir es so: Ich habe 2 Töchter und es hätte mich früher mehr beunruhigt, wenn sie nur halb angezogen unterwegs gewesen wären, als normal angezogen. Dass die Kleidung kein Schutz vor Vergewaltigung ist und dass wenig Kleidung keine impliziert ist doch völlig klar. Das Hinterhergepfeife finde ich übrigens übergriffig genug. (Meine Schwester hat früher übrigens gepfiffen, wenn sich jemannd am Straßenrand seines Urins entledigt hat).

    Allerdings hätte es mich in meiner mütterlichen Dummheit schon besorgt, wenn die Mädels allein zu knapp angezogen unterwegs gewesen wären. Wer trotzdem Recht behalten will, der kann das gerne.

    Bei uns ist es so, dass manche Schülerinnen an den Tagen, an denen Sport ist gleich morgens im Sportdress kommen. Jogginghose oder Leggings und oben das T-shirt, das zu Sport nicht gewechselt wird. Oben drüber je nach Wetter noch Pulli, Jacke oder nix. Beim Umziehen für Sport sind sie sehr schnell. Wie findet ihr das?

    Haben die Sportlehrkräfte dazu keine Meinung?

    Bei uns ist es so, dass manche Schülerinnen an den Tagen, an denen Sport ist gleich morgens im Sportdress kommen. Jogginghose oder Leggings und oben das T-shirt, das zu Sport nicht gewechselt wird. Oben drüber je nach Wetter noch Pulli, Jacke oder nix. Beim Umziehen für Sport sind sie sehr schnell. Wie findet ihr das?

    Ständig missachtet fühle ich mich nun auch nicht. Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Mir sind unsere Familientreffen sehr wichtig und das versuche ich auch zu zeigen.

    Wegen mir soll jeder tragen was er will. Ich persönlich trage Jogginghosen höchstens zu Hause. Allerdings habe ich auch eine schicke Hose in diesem Schnitt aus einem feinen Stoff, die man zu besonderen Anlässen mit Jacket tragen könnte. Wirkt also hoffentlich ganz anders.

    Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber ich wollte mal kurz meinen Senf dazugeben. Obwohl ich mich eigentlich für tolerant halte, nervt es mich mittlerweile, meinen 27jährigen wahrscheinlich zukünftigen Schwiegersohn fast nur in Jogginghose zu kennen. Er ist Chemiestudent, besitzt aber auch eine einzige Jeans. An allen hohen Feiertagen im Jahr sehen wir uns und ich bin inzwischen froh, wenn er dann wenigstens die Jogginghose ablegt, wenn wir außer Haus sind und diese alte Jeans trägt. Das ist aber auch nicht mal immer der Fall. Ihr könnt mich steinigen, aber es gefällt mir nicht. Jeans und Co, alles geht, aber so ausgebeulte Lodderhosen an Feiertagen nerven mich. Ich gebe mir immer viel Mühe mit Essen, Deko, Gemütlichkeit, gegebenfalls Geschenken und fühle mich nicht wahrgenommen.

    Oder wo ist der Unterschied zwischen einem 27jährigen und einem 13jährigen? Was der Kleine nicht lernt, juckt den Großen auch nicht?

    Bei meinen Grundschüler ist mir das egal, obwohl ich mir zuweilen schon Gedanken um manche Mädels in hautengen Leggings und bauchfreien Tops mache bezüglich ihrer Sicherheit.

    Ich kam mit meiner Mentorin, damals Betreuungslehrerin, auch nicht gut zurecht. Mein Seminarleiter (mit dem ich gesprochen hatte) hat dafür gesorgt, dass ich jemand anderes bekam. War zwar an derselben Schule, aber alles war besser.

    Also, ich wollte dich ermutigen, nicht so schnell aufzugeben, sondern zu versuchen, etwas an der Situation zu ändern. Die Mentorin wirst du wahrscheinlich nicht ändern können.

    Wenn man einen Toten liebt, liebt man "ins Nichts" hinein. Das tut unglaublich weh.

    Man kann auch einen Lebenden ins Nichts hinein lieben. Das tut auch unglaublich weh.

    Wenn jemand Geliebtes gestorben ist, kann man doch die Liebe nicht einfach beenden. Es sei denn, man definiert Liebe so, dass sie erwidert werden muss.

    Es gibt so manches, was Jugendliche nicht erfassen, weil es mit ihrer Lebenswirklichkeit nichts zu tun hat.

    Aber geht es nicht auch darum, Verständnis für anderer Wirklichkeiten zu erreichen?

    Ist es nicht dennoch respektlos, wenn man aus Unwissenheit andere verärgert?

    Respektlos finde ich, wenn man bestimmte Dinge bespricht und einfordert und sich dann bewusst nicht daran gehalten wird.

    POV: Als Christ müsste man eigentlich denken "Super, Plan ist aufgegangen. Jesus stirbt für die Menschen, opfert sich für unsere Sünden, steht wie geplant am 3. Tag wieder auf und fährt einige Wochen später wie geplant zu seinem Vater in den Himmel auf."

    Wenn man Gottvertrauen in diesen Plan hat, dürfte man eigentlich nicht trauern.

    So ganz überzeugt mich das nicht. Jesus opfert sich für "unsere Sünden" und wir haben freie Fahrt? Also später mal in den Himmel, egal wie viele Sünden wir begehen?

    Sicher haben Religionen eine wichtige Rolle gespielt in der Menschheitsgeschichte in positiver und negativer Hinsicht, aber ich finde das alles nicht mehr zeitgemäß. Mir fehlt die Übersetzung in die Neuzeit, wenn es das gibt. Ich möchte auch nicht mehr Religion unterrichten. Aus den ganzen Krisen halten sich unsere Kirchen ja auch raus, zumindest habe ich noch nicht mitbekommen, dass irgendwo Unterstützung stattfindet, bis auf ein überflüssiges Statement des Papstes.

    Wer Halt findet in seiner Religion, dem sei es vergönnt. Ich kann damit nichts mehr anfangen und hoffe, dass das meine Mutter nicht liest. Sie hat früher gerne den strafenden Gott als Erziehungsmittel eingesetzt.

    Ist zwar menschlich, aber unsere Beiträge sollten unabhängig von Geschlecht und Alter gewertet werden. Mich nervt es auch, wenn es heißt, du als Frau oder okay Boomer. Es hat in dieser Situation fast nie etwas mit dem Beitrag zu tun.

    Wenn ich meine Persönlichkeit nicht preisgeben will, ist das meine Entscheidung.

    Du hast Recht. Bei gefühlt allen anderen weiß man halt Bescheid. Obwohl ich tatsächlich, bei dir, Kris auch schon einmal überlegt habe. Obwohl das wirklich schnurz piep egal ist. Ich entschuldige mich auch.

    O. Meier mag ich auch irgendwie. Zumindest kann ich mich nicht erinnern, dass es blöd zu mir war.

    Ist das für irgendetwas wichtig? Falls nicht, könntest du dir vielleicht vorstellen, derartig übergriffige Kommentare zu unterlassen?

    Was ist denn jetzt übergriffig? Die Vorstellung, eine Frau zu sein? Oder als Frau deine Kommentare abzugeben? Oder sich zu überlegen, was du bist? Zugegebenermaßen spekuliere ich bei dir mehr als bei anderen. Falls es übergriffig sein sollte, du trägst selbst zu solchen Überlegungen bei.:flieh:

    Wir durften schon 2001 Wünsche für den Studienseminarort angeben. Das war in NDS m. E. zumindest auch schon in den 1990er Jahren für den BBS-Bereich der Fall. Wobei es in NDS insgesamt nur sieben Seminarstandorte für die Ausbildung der BBS-Lehrkräfte gibt und nirgends alle beruflichen Fachrichtungen ausgebildet werden ("Wirtschaftswissenschaften" ist die einzige berufliche Fachrichtung, die es an jedem Studienseminar gibt).

    Wie gesagt, wir durften auch, aber ich wusste es nicht mehr und es hat auch nur bei wenigen funktioniert, den Wunschort zu ergattern.

    Man kann in der Bewerbung Wünsche angeben. Meistens klappt das dann auch so.

    Stimmt. Wünsche durften wir auch angeben. Ich habe das ganz vergessen, weil meine nicht erfüllt wurden. Klappte nur bei denen, die auch schon im Studium zu Hause gewohnt haben. Wir anderen wurden im Umkreis bis 70 km verteilt. Mein Seminarleiter meinte, weil ich sowieso 450km von zu Hause weg war, kam ich in eines der am weitesten vom Studienort entfernten Seminar, weil ich keine familiäre Bindung angeben konnte. Dafür hatte ich richtig Glück mit meinem Seminarleiter, meiner Seminargruppe und anderen Dingen.

    Krotesk fanden wir, dass eine Freundin von Ku nach Co fahren musste und die andere von Co nach Ku, obwohl beide die gleichen Fächer studiert hatten. Einem Tausch wurde nicht stattgegeben, obwohl in diesem Fall beide lange Wege gespart hätten. Vermutlich wollte man mit der Tauscherei gar nicht erst anfangen.

    Langfristig gesehen ist so viel Teilzeit, also jahrelang ein halbes Deputat, einfach von großem Nachteil. Das sehen viele erst, wenn nach 25jähriger Dienstzeit die erste Pensionsaufstellung kommt. Wenn man dauernd vertreten muss, sollte man gleich aufstocken, dann tut man wenigstens was fürs Alter.

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