Ich bin Grundschullehrerin und hatte mal gemeinsam mit einer Sonderpädagogin eine Inklusionsklasse. 18 Kinder, davon 6 mit festgestelltem Förderbedarf. Zuerst waren wir nur 15 oder 16 Kinder, aber wir bekamen alle sechsjährigen Ukrainer ohne Deutschkenntnisse dazu. Ich war Klassenlehrerin, aber wir haben Elternarbeit zusammen gemacht, auch Ausflüge. Sie wollte den ganzen Deutschbereich übernehmen mit allen Kindern, ich war unterstützend dabei. Beim Rest der Fächer war es umgekehrt. Doof fand ich unsere unterschiedliche Bezahlung, da trotzdem noch viel mehr an mir hing, auch z.B. das Zeugnisschreiben. Auch wenn vertreten werden musste, wurde oft unsere Doppelbesetzung aufgelöst und ich musste in die Klassen, in denen vertreten werden musste, weil sie das nicht durfte.
Alles in allem trotzdem eine gute Erfahrung.
OT: Die Bezahlung und das unterschiedliche Stundendeputat sind ungerecht. Ich habe meine Tochter beeinflusst, dass sie noch das Aufbaustudium macht und sie ist jetzt Sonderschullehrerin! ![]()