Beiträge von Zauberwald

    Dann wäre man also doch nicht unkollegial, wenn man um 7 Uhr noch schläft und nicht merkt, dass man krank ist?

    Denn nur das schrieb ich ja. Dass es nicht einzusehen ist, ein Jahr lang jeden Donnerstag, wenn man an dem Tag erst zur fünften Stunde (also um 11.30 Uhr) Schule hat, prophylaktisch um halb sieben aufzustehen und ein bisschen in der Wohnung herumzulaufen, um zu sehen, ob man sich gesund fühlt.

    Das ist übrigens rein hypothetisch - ich habe jeden Tag ab morgens. ;)

    Na ja, ich bin da wohl eine Ausnahme. Ich muss morgens nie extra erst einmal meinen Körper checken, ob er dienstbereit ist. Ich merke das vor dem Aufstehen, wenn ich krank bin. Erfahrungssache.

    Na dann.... habe ich durchaus Verständnis für den Einsatz. Wie wird das denn organisiert, habt ihr einen Pool mit Pensionär*innen in "Bereitschaft"?

    [Oder sammelt ihr im Klollegium für die Vertretungen?] ^^

    Ja, Zettel hängt am Schrank. SL hat mich schon gefragt, ob ich das dann auch mal mache, weil ich im Ort wohne.

    Also wir haben einen kleinen Pool, der ist aber während Corona geschrumpft.

    Nach meinen Erfahrungen macht es keinen großen Unterschied, wann man es erfährt.

    Bei uns schon. Wir haben ein paar Ex-Kolleginnen (Pensionärinnen), die vertreten würden, wenn sie es vorher wüssten. Eine Stunde vorher ist zu knapp, daher sollen wir uns möglichst am Tag vorher krank melden, wie ich schon schrieb. Wir rufen auch nicht um 7 an, sondern würden das digital abends, nachts oder wenn nicht anders möglich um 7 erledigen, aber sicher nicht um 9. Wenn ich richtig krank wäre schon nachts, müsste ich mir auch um 7 keinen Wecker stellen, um einen Anruf zu tätigen, sondern würde nachts schreiben und könnte ausschlafen.

    Anstatt stundenlang zu zocken, zu daddeln, in einer komischen Sprache zu chatten oder sich zu unterhalten sollte viel mehr gelesen werden, aber das gefällt niemandem mehr. Früher gab es halt nix anderes, heute wollen manche Kinder nicht einmal mehr vorgelesen bekommen, weil das Zuhören zu anstrengend ist. Was erwartet man denn?

    Außerdem halte ich nix von den Kindergärten mit den offenen Angeboten. Wenn die Kinder dann zu uns kommen, essen sie immer und überall wann sie wollen, halten keine Arbeit durch, die nicht sofort fertig oder anstrengend ist, wollen nur machen, was sie sich aussuchen. Viele können nicht mehr ausschneiden oder gar kleben, hören gleich auf und sind mit allem zufrieden. Warten kann auch niemand, Bedürfnisse müssen sofort befriedigt werden.

    Hypothetischer Fall, aber: Wenn ich an einem Tag der Woche später Schule habe, dann schlafe ich, so lange es geht. Es ist schon schlimm genug, ohne Gleitzeit jeden Tag pünktlich frühmorgens im Klassenzimmer zu stehen. Mir würde nicht im Traum einfallen, an dem einzigen Spät-Tag, den ich habe, um 7 Uhr aufzustehen und zu prüfen, ob ich in drei Stunden arbeitsfähig bin.

    Heißt das, du rufst um 9 Uhr an und sagst, dass du um 10 Uhr nicht kommen kannst und die meisten Schreiber hier finden das gut? Sorry, du hast nicht einfach nur einen Computer, den du ausnahmsweise heute nicht anmachen kannst. Wir sind ein kleines Kollegium, da hat fast niemand eine Freistunde und kann schnell mal vertreten. Finde ich unkollegial.

    Hm. Aber ein (freiwilliger) Gottesdienstbesuch ist ja etwas anderes als eine Exkursion zu einer Kirche, um das Konzept Kirchengebäude kennenzulernen und seine Funktionen zu verstehen.

    Ich weiß nicht, was du unter "Gesamtkirchen" verstehst, aber für meine Kirche sehe ich das anders.

    In der 2. Klasse steht doch so eine Exkursion im Lehrplan, zumindest damals, als ich noch Reli unterrichtet habe. Wir durften immer auf den Glockenturm steigen.

    Vielleicht stehe ich auf dem Schlauch, aber was hat das für dich mit Gleichnissen zu tun, bzw. den vom TE genannten Zielen der Stunde? Gibt es in bestimmtes Gleichnis, zu dem du bei diesem Szenario einen besonderen Bezug siehst?

    Ich dachte an das verlorene Schaf und die verschiedenen Perspektiven, in die man sich hineinversetzen kann.

    Disclaimer:
    Mit dem Rad bin ich in der Regel gegen 7 Uhr da.

    Mit dem Auto spätestens gegen 6 Uhr. ;)

    Trotzdem ist Email definitiv besser.

    Hm, also könnte man dich tatsächlich anrufen... hätte aber als SL keine Lust auf solche Anrufe. Bei uns macht das eine Kollegin. Der schicke ich eine Nachricht und das kann ich auch schon abends oder nachts machen oder um 6. Bis um 7 wäre tatsächlich knapp.

    Es gibt nachvollziehbare Gründe, warum man sich bei Krankheit um 7 Uhr melden sollte. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist, dass dies telefonisch erfolgen muss. Ich leide an einer chronischen Erkrankung (Schwerbehinderung) und meine Symptome verschlimmern sich bei Schlafmangel. An schlimmen Tagen möchte ich eigentlich nicht den Wecker auf 7 Uhr stellen müssen, aber unsere SL möchte keine Krankmeldungen per Email haben. Selbst wenn ich am Vortag bereits weiß, dass ich mich krankmelden werde, muss ich trotzdem um 7 Uhr wach sein, um anzurufen.

    Wen ruft man eigentlich früh um 7 an? Der Frosch zum Beispiel säße wahrscheinlich gerade auf dem Fahrrad und müsste noch die letzten 12 km zur Schule zurücklegen, meine SL versuchte wahrscheinlich gerade ihre Pubertiere aus dem Bett zu bekommen... Sitzen denn bei anderen um 7 schon Sekretärinnen in der Schule und warten auf Anrufe?

    Leider wird Migräne als Erkrankung nicht ernst genommen und abgetan. Was sagte eine Bekannte mit Beinschiene neulich: "Endlich habe ich mal etwas, was man sieht! Mit der Erkrankung im Kopf hat mich nie jemand ernst genommen."

    Eine Kollegin, die selbst Migräne hat (vermutlich nur wenige Tage im Monat), dass ich regelmäßig joggen gehen soll. Ich bin froh, wenn ich regelmäßig arbeiten gehen und meine Wäsche waschen kann, ohne die maximale Anzahl an Medikationstagen pro Monat (10) zu überschreiten.

    Bezüglich Migräne hat mir Osteopathie geholfen.

    Willst du nicht erst mal selbst auf die Suche gehen? Unterrichtsideen zu Gleichnissen gibt es Zuhauf. Dann kommst du vielleicht auch genauer darauf, was du eigentlich vermitteln willst, denn mit z.B. einem Standbild verdeutlicht man möglicherweise etwas anderes als mit dem Fortschreiben einer angefangenen Geschichte oder dem Umschreiben in eine eigene Metapher.

    Zum Reich Gottes kann ich nichts sagen, da ich keine Ahnung habe, was das ist. Da ich persönlich dagegen bin, Kindern etwas als Wahrheit aufzutischen, das keine Wahrheit ist, würde ich es prinzipiell andersrum machen. Also nicht: wir deuten die Schafe und zwar so, dass damit genau das und nur das gemeint ist, sondern wir überlegen gemeinsam, was Lukas wohl gemeint haben könnte, als er sich das Gleichnis ausgedacht hat. (...oder Matthäus, der hat nämlich ein bisschen was anderes erzählt und gemeint). Auf jeden Fall hätte ich ein Bild von einer großen Schafherde mit oder besser noch Schaf-Figuren und würde die Frage aufwerfen, ob man die Gruppe allein lässt, um sich um ein Individuum zu kümmern. Wie würdest du entscheiden, Kevin/Jennifer...?

    Was verwirrt dich, Plattenspieler?

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